August 5th, 2019

YACOPSAE (#130, 2008)

Posted in interview by Jan

YACOEPSAE, power-violence-fastcore-punk-hardcore YACOEPSAE

Stellt euch vor, ihr seid auf einem Konzert, einem Festival, Open Air, das Bier ist billig, die Leute sind nett, aber die Musik…ist auch gut, aber es ist immer das gleiche. Nach der gewiss geilen Hauptband spielt dann eine Band aus Deutschland, aus Hamburg, die du mal vor 10 Jahren gesehen hast, bei der du immer den Bandnamen falsch aussprichst, und gar nicht wusstest, dass es die noch gibt. „Wird wohl so la la werden“, denkst du dir, stellst dich nach vorne und nach 30 Minuten extremst geilsten Fast-Power-Violence-blabla-Punkrock bist du schon dabei, deinen Wohnort in die Heimatstadt der Band zu verlegen. Ja ja, so war das mit mir und dem Obscene Extreme Festival (OEF) in Tschechien, die Hauptband war Brutal Truth und das Hamburger Bandtrio Yacoepsae (= Mehrzahl des Namens Jakob).

Erinnert ihr euch noch an diese „powerviolence ist cool“-Phase Ende der 90iger Jahre, das war alles wirklich Regionalliga mit Tattoos im Vergleich zu den mächtigen Yacoepsae. Nach der „Fuck Punk Rock… This is Turbo Speed Violence“, dem Nachfolger „Einstweilige Vernichtung“ (erschien 2001 u.a. auf Slap A Ham Records), der „DISCOREGRAPHY“ Doppel-CD von 2006 erschien letztes Jahr das dritte Album „Tanz, Grosny, Tanz“, die Band spielte in der Türkei, kurz und gut, es gab einiges zu besprechen mit Gitarrist und Sänger Stoffel via E-Mail. Das Interview war ursprünglich für die Trust Arbeitsausgabe vor einem Jahr gedacht. Letztendlich fertig gestellt wurde das Interview Mitte 2008.

Hi Stoffel, hi Yacoepsae! Mein Gott, ich war echt von den Socken bei eurem Auftritt in Tschechien 2007, bei dem Obscene-Festival! Das war ja hart, ihr habt direkt im Anschluss an Brutal Truth gespielt und konntet die Zuschauer halten. War das eine nette Geste von dem Veranstalter, euch nach so einer bekannten Band zu setzen oder habt ihr euch erst darüber geärgert?
Hi! Im ersten Moment dachten wir uns auch, ob diese Position nicht für uns etwas unglücklich ausfallen könnte, letztendlich haben wir uns darüber aber gar nicht großartig den Kopf zerbrochen, denn die Platzierung war definitiv noch zur besten Zeit des Abends, und ausreichend Leute waren allemal vor Ort. Mich persönlich hat da schon eher die große, weitläufige Bühne gestört. Im Übrigen stehen wir generell nicht sonderlich auf Open-Air-Festivals und ähnliche Spektakel, da meist der direkte Draht zum Publikum eingeschränkt ist und alles eher an überprofessionelles Rock-Gigantentum erinnert…
Wie empfindet Ihr das eigentlich bei diesem Grind-Gore-Death-Haste-nich-gesehen-Core-Festival in Tschechien? Das war 2007 zum neunten Mal und ich war jetzt zum ersten Mal da und kannte selbstverständlich nix – also, okay, euch und Brutal Truth. Ich wusste gar nicht, dass es so eine krasse Aufsplitterung von extremer Musik gibt, also so eine völlige eigene Verselbstständigung der Verselbstständigung: Gore z.b. – das ist doch nur Splatterfilme und extremer Sound, oder dieser ganze Porn-Grind … Ok, ich bin auch nicht so „in the know“, kenne mich mehr bei RKL und AC/DC aus, aber interessiere mich schon dafür. War das schon von Anfang an (euch gibt’s ja seit Ende der 80iger, also seitdem das losging mit dieser harten Musikrichtung) so mit Carcass, oder kam das erst später, also die Aufsplitterung in 2389 versch. Genres?
Wir sind auch jedes Mal aufs Neue verwundert, wenn wir für derartige Festivals Anfragen bekommen, da wir ideologisch mit diesem Genre rein gar nichts zu tun haben und die „musikalischen“ Gemeinsamkeiten sich höchstens darin äußern, dass wir ebenfalls so genannte „Blastbeats“ verwenden. Ansonsten bin ich der einzige von uns, der sich partiell für Bands aus den verschiedensten Subgenres des Death Metal und Grindcore interessiert. Allerdings verfüge ich da auch nicht über den totalen Durchblick, da es einfach viel zu viele Bands/ Veröffentlichungen/ Nuancen („Frognoise“, „Gravity-Blast“, usw.) gibt und ich – ganz abgesehen davon – mit der Präsenz einiger Gruppen so meine liebe Not habe (wobei ich persönlich mit extremem, aber stilvollem Auftreten durchaus etwas anzufangen weiß). Letztendlich ist das gesamte Genre meiner Meinung nach aber doch arg eingeschränkt und bietet nicht viel Freiraum für neue Ideen oder Anstöße.

Analytisch betrachtet ist es ein äußerst reaktionäres Genre, welches in hedonistischer Weise eher darauf bedacht ist, neue Superlativen in punkto Extremität (was primär Cover, Texte und Geschwindigkeit betrifft) auszuloten, und hat sich damit meilenweit von der Ursprungsidee, wie sie seinerzeit NAPALM DEATH oder CARCASS (als besseres Beispiel) in alter Punk-Tradition propagierten, entfernt. Zwischen CARCASS und etlichen Gore/ Splatter-Bands liegen von daher in punkto Anspruch Galaxien. Ähnlich verhält es sich mit vielen der so genannten „Porn-Grind“-Bands. Ich habe keine Probleme damit, wenn (abnorme) sexuelle Vorlieben/ Fetische nach außen getragen werden; nur hat es bei den meisten Porn-Bands eine ganz andere Qualität, zumal Cover und Texte sehr häufig zu Ungunsten des weiblichen Geschlechts ausfallen und kein unbedarfter, spielerischer Umgang mit der eigenen Sexualität sichtbar ist (Gott, höre mich schon an wie ein Therapeut).

Ich könnte auf Anhieb jetzt gar nicht sagen, was ich schlimmer fände: die billige, unbeholfene Aufmachung oder der krampfhafte Versuch, derb und provokativ zu wirken. Ernst nehmen kann ich solche Bands jedenfalls nicht … Übrigens findest du die von dir angesprochene Aufsplitterung in unzählige Subgenres auch im Punk/ HC-Mikrokosmos: Metalcore, Straight Edge, Crust, Noisecore, Thrash, Fastcore, Power-Violence, Emo, Stenchcore, etc. Mal ehrlich: wer braucht so etwas?
PS: Ich darf Dich berichtigen: wir haben im August 1990 angefangen!
Wie kamt Ihr eigentlich an Tschechien ran? Eure neue Platte ist doch auch auf dem dortigen Label erschienen?
Das ging eher unspektakulär vonstatten; Curby von OBSCENE PRODUCTIONS lud uns über die Jahre bereits dreimal ein und bot uns Ende 2006, als noch nicht feststand, welches Label unser Album machen wird, an, die CD-Version von „Tanz, Grosny, tanz …“ zu veröffentlichen. Im Zuge dessen ließ er uns dann (um wohl auch eine höhere Kaufstimulanz zu erzeugen, hehe) das vierte Mal auf dem „Obscene Extreme-Open Air“ (einmal war es das Pre-OEF in einem Club) spielen. Und was letztendlich den „Vertrag“ betrifft, so äußerte dieser sich in einem warmen Händedruck. Das war alles.
Letzte Frage zu diesem Festival: ist es nicht komisch, mit Bands wie Cliteater, Hymen Holocaust oder Waco Jesus auf einer Bühne zu stehen? Ich meine, „das doofe“ ist ja irgendwie: rein musikalisch finde ich das ja eigentlich völlig geil, diese Porn-Grind-Sache kannte ich vorher nicht, von Waco Jesus hatte ich vorher allerdings unschöne Sachen gehört … Na ja, da ´ne Riesen-US-Flagge und US-Scum-Grind … Immerhin „Scum“ …
Weiter oben bin ich ja bereits ein wenig auf die Unüberschaubarkeit des Death/ Grind-Genres eingegangen; von daher ist es auch nahezu unmöglich, bei einem Festival, wo 50 verschiedene Bands aus aller Herren Länder mitwirken, sich mit jeder einzelnen Gruppe im Vorwege akribisch zu befassen und sie auf ihre „Korrektheit“ abzuklopfen. Die von dir angeführten Kapellen sind mir lediglich vom Namen her geläufig, Und was WACO JESUS betrifft, so kommt es darauf an, in welchem Kontext sie ihren „US-Scum-Grind“ verstehen. Ich kann da leider kein Statement zu abgeben, da ich die Band bislang weder gesehen noch gehört habe.
Ihr kommt ja aus Hamburg, bzw. kommt Ihr da wirklich her? Wie sieht es da zurzeit aus, so „Szene-Konzerte-Auftrittsmöglichkeiten-mässig“? Ihr spielt ja nicht sehr oft in euer Heimatstadt, oder?
Wir kommen aus dem äußersten Südosten von Hamburg (Bergedorf) und haben in der HH-„Szene“ (großes Wort, hehe) bestenfalls eine Zaungast-Position inne. Keiner von uns begreift sich als Teil dieser Szene, und wir pflegen auch nur einzelne Kontakte zu diversen Leuten. Insgesamt könnte man sicherlich über das Hamburger Klüngel ein Buch schreiben; im Laufe der Jahre existierten hier jede Menge großartige Punk/ Hardcore-Bands, gute Veranstaltungsorte, tolle Labels, Fanzines, politische Aktivitäten, usw.

Als negativ habe ich allerdings von Anfang an das elitäre, selbstgefällige & arrogante Gehabe einiger Protagonisten, die es sich nur allzu gern in ihrem Karoviertel-/ Schanzen-Ghetto bequem machen, empfunden (und derer Leute gibt es leider nicht wenige). Wer sich bandmässig einen guten (aktuellen) Überblick verschaffen möchte, dem sei die „Frische Früchte für faules Fleisch“-DVD-Compilation wärmstens empfohlen (erhebt natürlich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit). An wichtigen Veranstaltungsorten wären die Flora, die Lohbusch, das Hafenklang-Exil oder die Läden im Hafenstraßen-Sektor zu nennen. Wir selbst spielen in der Tat nur ein-bis-zweimal im Jahr in Hamburg und sind dann auch meistens schlecht, haha.
„ICH VERSUCHE SCHON SEIT EINIGEN MONATEN MEINE VIDEOKASSETTE VON ANDRÉ WIEDERZUBEKOMMEN HABE SIE ABER NOCH NICHT AUSSERDEM SCHULDET ER MIR NOCH 16 MARK UND DESHALB MUSS ANDRÉ NUN MIT MIR ZUSAMMEN IN EINEM BESCHISSENEN BANDPROJEKT SPIELEN UND KRIEGER IST AUCH NOCH DABEI“ – Das ist eine der Bands, mit denen ihr mal zusammengespielt habt, wie man auf euerer Gigliste im Internet sehen kann – sehr geiler und witziger Name, gibt’s die noch?
Nein, „VIDEOKASSETTE“ (so haben wir sie der Einfachheit halber immer genannt) waren nur ein kurzlebiges Seitenprojekt der Geesthachter Punkband TESTICLE. Es wurde in bester BRUTAL GLÖCKEL TERROR-Manier mit Bass, Schlagzeug, Stimme und lustigem Textwerk (auf besserem Niveau) losgelärmt. Die Band hatte allerdings nie etwas veröffentlicht und war live eher im lokalen Bereich aktiv (spielten übrigens mal in meinem Zimmer, als wir mit unserer WG eine Einweihungsparty gaben). Was die Mitglieder heute machen, weiß ich leider nicht.
Mit welchen Bands spielt Ihr eigentlich gerne zusammen, habt ihr so Bandmates? Mit Magrudergrind in USA/ UK muss es gut gewesen sein, oder? Muss/ sollte es immer die gleiche Musikrichtung von Bands sein, die mit Euch zusammenspielen oder darf es auch ruhig was anderes sein?
Wir spielen grundsätzlich gerne mit NETTEN Bands zusammen (egal, um welche Stilrichtung es sich dabei handelt). An sehr eng befreundeten Bands wären da u.a. IRATE ARCHITECT, SANITYS DAWN, MAGRUDERGRIND, ROHBAU, CRIPPLE BASTARDS, BIZARRE X, THE GENTLE ART OF CHOKIN’, DEAD und einige andere zu nennen, wo der Kontakt über gemeinsame Konzerte hinausgeht. Wir persönlich sind eher an gemischten, abwechslungsreichen Abenden mit verschiedenen Stilen interessiert und langweilen uns immer ganz fürchterlich, wenn achtmal Gegrunze oder sechsmal D-Beat-Gekloppe hintereinander spielt. Glücklicherweise hatten wir im Laufe der Jahre häufig die Möglichkeit, mit völlig unterschiedlichen Gruppen zu spielen. Die Bandbreite reicht da von DISMEMBER, ACKERBAU & VIEHZUCHT, VORKRIEGSJUGEND und NASUM, bis hin zu THE FLYING LUTTENBACHERS, HELLNATION, EA 80 und GANG GREEN.
Wie war eigentlich Euer Auftritt mit Gang Green in Bielefeld? Ich hatte Gang Green auf der gleichen Tour in Bremen gesehen und war hin und weg, andere Trust-Leute zwar auch, aber eher negativ …
Insgesamt war es ein angenehmer Abend mit vielen netten Leuten. GANG GREEN hatten mich bereits 1987 mit CIRCLE JERKS in der Hamburger Markthalle schwer beeindruckt, ich trug deshalb aber nicht zwangsläufig eine hohe Erwartungshaltung an den Abend in Bielefeld. Letztendlich haben sie mir auch 2007 sehr gut gefallen, obgleich sie – für meinen Geschmack – ein viel zu langes Set spielten. Wer heute noch das Flair aus den 80igern erwartet oder dem hinterher schwelgt, sollte sich besser einer Realitätskontrolle unterziehen.

Völlig unnötig finde ich übrigens auch die stets solche Veranstaltungen älterer Herrschaften begleitenden Bemerkungen ob der „Daseinsberechtigung“, wie z.B. „alte Säcke“, „Reunion“, „Sellout“ und ähnlich unwichtiges Geschwafel. Ich finde es jedenfalls gut, wenn eine Band nach so langer Zeit noch oder wieder aktiv ist. Es kommt letztendlich auch darauf an, wie die Band sich präsentiert und nicht, wie „verwohnt“ jemand aussieht. GANG GREEN hatten ganz offensichtlich ihren Spaß bei dem was sie tun, von daher – Daumen nach oben!
Ihr wart schon auf Tour in den Staaten, Europa, Skandinavien, sogar in Istanbul habt Ihr schon gespielt – gerade letzteres finde ich außergewöhnlich: von Istanbul bekommt man ja schon mit, dass da viel passiert, Stichwort der Film „Crossing the bridge“, dass da allerdings auch Punk/ HC-mäßig was geht, wusste ich nicht, „Choc güsell“ oder so, sollte „Sehr gut“ auf Türkisch heißen ? – wie sehen denn da so Konzerte aus in Istanbul?
Wir sind in der Tat sehr reisefreudig und verstehen uns auch als mondäne Individuen. Bislang waren wir in 18 verschiedenen Ländern auf drei Kontinenten unterwegs und würden liebend gerne noch viel mehr sehen … Was die Türkei betrifft („Cok güzel“ heisst übrigens „Sehr schön“), so müsste ich dann wohl einen kleinen Szenebericht skizzieren: Grundsätzlich verschwimmen die Grenzen zwischen Punk und Metal in der Türkei etwas, da beide Subkulturen sich zusammen eher als Ganzes begreifen, ähnliche Probleme im gesellschaftlichen Kontext haben und dementsprechend viele gemischte Konzerte stattfinden. Es wird eben nicht so scharf selektiert wie hierzulande.

Bedenkt man, dass die Türkei flächenmäßig fünfmal so groß ist wie Deutschland, wirkt die Szene dort recht überschaubar (auch wenn sich in den letzten Jahren viel getan hat). Hauptsächlich spielen sich Szene-Aktivitäten in den größeren Städten wie Istanbul, Ankara, Izmir, Bursa oder Eskisehir ab (allesamt im westlichen Teil gelegen); der östliche Teil (beginnend hinter Ankara) bzw. sämtliche Provinzen im Land (von jeher wirtschaftlich & kulturell stiefmütterlich behandelt), bietet hingegen wenig. Ich hörte mal vereinzelt von Bands aus Adana (an der Mittelmeerküste, nahe der syrischen Grenze), Diyarbakir (im Prinzip die kurdische „Hauptstadt“ der Türkei, unweit des Dreiländerecks Syrien/ Irak/ Türkei) und Van (eine ehemals assyrisch-/ armenische Region an der Grenze zum Iran), die aber nicht weiter in Erscheinung treten (konnten).

In den letzten Jahren besuchten zwar immer mehr ausländische Bands im Rahmen ihrer Tourneen die Türkei, Underground-Bands lassen sich bislang aber weiterhin an einer Hand abzählen. Was die Atmosphäre auf türkischen Konzerten betrifft, die unterscheidet sich erheblich von europäischen Standards; die Leute sind wesentlich ausgelassener und längst nicht so verwöhnt/ übersättigt wie wir. Man muss eben aber auch bedenken, dass derartige Konzerte im Schnitt nur zweimal im Monat stattfinden. Abschließend seien hier ein paar Bands erwähnt, die es wert sind, gehört zu werden.

Manche von ihnen existieren nicht mehr, haben aber diverse Veröffentlichungen, die mitunter noch zu bekommen sind … RADICAL NOISE, TRUTH WE DEFEND, LIFELOCK, SYNTAX ERROR, YOUR KINGDOM IS DOOMED, UCK GRIND, EDISON EFFECT, SPINNERS, S.A.D., RASHIT, HEADBANGERS, PICKAXE, CEMIYETTE PISIYORUM, VAE VICTIS, SAPIK INEK, KUAFOR CENGIZ, SOKAK KÖPEKLERI, DENGESIZ HERIFLER, STUKA, (frühe) ATHENA, BOZUK PARA, DEAD ARMY BOOTS, KILINK, CMUK, KIRLI CORAPLAR, JOKE FOR A WHILE, PIN UP, NECROSIS, BORN INTO THIS, IN BETWEEN, DETHKRUSH, DIRECT, LESS, LES (kein Tippfehler, gibt 1 x LESS und 1 x LES), ASK IT WHY, NOT MADE IN CHINA, PISLIKS, SINCE YESTERDAY, BRAIN STEW, CENOTAPH, SUICIDE, SELF TORTURE, KRANCH, ANTI-SILENCE, WITCH TRAP, SOMETHING’S WRONG, etc. Bei Interesse an weiteren Infos über die türkische Subkultur könnt’ Ihr Euch gerne an Kerem von RADICAL NOISE wenden: keremnoise@yahoo.com
Seid ihr alle Türkei-/ Naher Osten-interessiert oder ist das nur bei dir so? Was reizt dich da?
Das bin wohl in erster Linie ich. Allerdings beschränkt sich mein Interesse nicht ausschließlich auf die Türkei oder den Nahen Osten. Ich finde andere Kulturen nicht minder spannend! Warum das so ist, lässt sich schwer sagen; das war als Kind schon so (ich hatte/ habe aber auch viele ausländische Freunde).
Plant Ihr nicht auch eine Tour dort?
Es gab in der Tat mal grobe Pläne, bzw. erste Ansätze, die aber irgendwie im Sande verlaufen sind. Frank und Emu hatten darüber hinaus starke Bedenken, dass ich die kurdischen/ lazischen Regionen nebst Kaukasus mit einbeziehen würde und wollten vorsichtshalber einen dicken, vertikalen Strich hinter Ankara ziehen (Zitat: unseres Bassisten: „Wenn Stoffel eine Tour in der Türkei organisiert, gucke ich mir zuerst ganz genau die Landkarte an; es wird nicht östlicher als Ankara gespielt!“), haha … Aber vielleicht ergibt sich in Zukunft doch noch die Gelegenheit, dort zu touren (ich würde es mir wünschen) …

Andererseits sind wir inzwischen bei einigen Teilen der türkischen Szene nicht mehr sonderlich beliebt, da wir es wagten, auf unserer Split 7“ EP mit YOUR KINGDOM IS DOOMED (Istanbul) in zwei Liedern den Genozid an den Armeniern („Armenien“), sowie den Völkermord an den Kurden („Giftgas“) thematisch aufzugreifen. Eine Kakophonie an reaktionären, faschistoiden Beschimpfungen war die Folge (und ich spreche hier von Leuten, die sich als Teil der dortigen Subkultur begreifen); eine differenzierte Auseinandersetzung seitens der Türken fand de facto nicht statt.

Schade, ich hatte mich bemüht, aber die krampfhaft-verbissenen Verdrängungs-/ Verleugnungs-Mechanismen wurden zu sehr verinnerlicht, als dass eine Diskussion auf sachlicher Ebene möglich gewesen wäre. Es sind in der Tat leider höchst sensible Themen, die aufgrund des kemalistischen Staats-Credos in den türkischen Geschichtsbüchern bestenfalls als Fußnote Erwähnung finden.
Ok, vielleicht machen wir ein kleines Break und ich „konfrontiere“ euch mal mit mehr oder weniger erfundenen, aber doch denkbaren (und wahrscheinlich eh schon 23-mal gesagten) Kritiken an YACÖPSAE … Was würdet Ihr darauf antworten?
„Ja, am Anfang waren die mal geil, aber die sind so was von arrogant geworden, seitdem sie mal auf Slap-A-Ham was raus gebracht haben. Außerdem sind die eh kommerziell, weil sie jetzt nicht mehr für eine Kiste Bier irgendwo spielen.“
Haha, das kann nur von jemandem mit einem schlichten Gemüt kommen, der Angst hat, dass man ihm die Förmchen wegnimmt … Ehrlich, auf der Basis würde ich mich gar nicht unterhalten, das wäre mir zu albern…
„Das kann ja sein, dass es die seit den 90gern gibt, aber die Band ist für mich erstmal null Punk, weil: die sehen ja auch ganz normal aus und nicht „Crust“!“
Hehe, der stets bemühte, überstrapazierte Dress-Code und die gleiche Förmchen-Situation. Mir wäre das wirklich zu doof, mich damit auseinanderzusetzen. Ich hab’ ganz andere Sorgen …
„Die sind ja wie die Ramones – die hatten auch nur einen Song.“
Das würden wir fast als Kompliment auffassen, denn die RAMONES sind intern eine der wenigen Konsensbands, auf die wir uns einigen können (auch wenn man es unserem Sound nicht unbedingt anhört), und man kann durchaus auch mit schlechteren Bands verglichen werden. Aber Spaß beiseite; wer das Rad neu erfunden haben möchte, möge bitte eine eigene Band starten. Dann reden wir weiter…
Was habt Ihr eigentlich noch für Nebenprojekte neben der Band? Oder macht Ihr das dann wie bei METALLICA? Wenn einer was neben der Band hat – Tschüss! ? Stoffel, Du hattest doch mal bei THE GENTLE ART OF CHOKIN’ gespielt, oder? Mit denen hatte ich Dich ja mal in Wermelskirchen gesehen … Stimmt es eigentlich wirklich, dass FLÄCHENBRAND die einzige Band ist, wo Du je bereut hast, mitgemacht zu haben?
Nebenprojekte hat aus Zeit- und- Antriebsgründen derzeit niemand von uns, aber im Laufe der Jahre gab es immer wieder lockere Nebentätigkeiten, wobei YACÖPSAE stets Priorität besaß. Das METALLICA-„Betriebs“-System (by the way, eine absolut fürchterliche Band, schon immer gewesen) greift bei uns nicht, da wir basisdemokratisch agieren, Jan! Bei TGAOC bin ich im Dezember 2006 ausgestiegen, da der Schlagzeuger und ich in einigen Punkten unterschiedliche Ansichten vertraten. Der Ausstieg ging aber freundschaftlich vonstatten und es besteht nach wie vor Kontakt zu der Band.

Das Thema FLÄCHENBRAND ist derart komplex, überstrapaziert, dieser Band nicht im geringsten würdig, bzw. andernorts schon zur Genüge diskutiert worden, als dass ich hier erneut akribisch darauf eingehen kann, geschweige denn möchte. Nur soviel: Ich verließ die Band 1999, weil mir die affektierte Provokationsschiene in Verbindung mit – für meinen persönlichen Maßstab – grenzwertig orientierten, politischen Ansichten zuwider lief, pflegte in den nachfolgenden Jahren keinerlei Kontakt mehr zu irgendeinem Mitglied und erhielt ca. 2005 (die Band machte zunächst weiter, zerbrach aber 2003 oder 2004) überraschenderweise ein paar Freiexemplare der Discography-CD, die auf einem obskuren Label, von dem ich noch nie zuvor gehört hatte, erschienen ist.

Später stellte sich heraus, dass besagtes Label ein getarntes Unterlabel des bundesweit größten Rechtsrock-Versandes V7/ TTV darstellt. Im Zuge dieser Veröffentlichung gab es diverse öffentliche Diskussionen in verschiedenen Internetforen, wo immer mehr schräge Details und obskure Verknüpfungen hochgespült wurden. Es besteht nach wie vor kein Kontakt zu den ehemaligen Mitgliedern und das wird auch so bleiben. Ich bereue nicht, in den 90ern in dieser Band gespielt zu haben; im damaligen Kontext war es durchaus ok (zumal sich die Richtung, die die Band nach meinem Ausstieg einschlug, noch nicht abzeichnete), aber dass Musik, die ich mal gespielt habe, in Form einer Discography-CD mittels rechtsradikaler Strukturen veröffentlicht/ vertrieben wurde, pisst mich (gelinde ausgedrückt) richtig an!!!
Wisst Ihr eigentlich selber noch alles bei Euerem enormen Output an Sachen, was Ihr herausgebracht habt? Worüber seid Ihr immer noch glücklich, worüber nicht so?
Naja, bei uns hat es bislang keine AGATHOCLES/ UNHOLY GRAVE-Dimensionen angenommen, von daher halte ich unseren Output noch für überschaubar. Zusammen genommen sind es knapp 50 verschiedene Platten/ CD’s (Sampler-Beiträge und Split’s inklusive). Und dank unserer Akribie (Frank und ich archivieren alles artig, was mit der Band zusammenhängt) lässt sich alles problemlos nachschlagen! Mit unseren Frühwerken bin ich nicht sonderlich glücklich; speziell unsere erste Single „Krank ist normal“ läuft mir überhaupt nicht gut rein, da ich selbige mittels Stimme versaute. Ich habe die Platte schon bereut, bevor sie überhaupt raus kam. Immerhin klingt sie ansonsten schön ungestüm und rotzig (Punk Rock eben)…
Ihr habt ja auch akribisch eure Fanzine-Interviews aufgeführt, ich kenne kein einziges – sind das alles welche von USA, gibt’s die noch? Sind ja auch viele Debüt-Nummern dabei … aber krass trotzdem … Lest Ihr eigentlich noch Zines?
Na hör mal, natürlich liest unsereiner noch fleißig Zines. Es wird grundsätzlich alles verschlungen, was in die Finger kommt! Die von dir erwähnte Liste beinhaltet übrigens Fanzines aus aller Herren Länder, nicht ausschließlich aus den USA (ich glaube, die waren sogar eher weniger vertreten). Im Laufe der Jahre haben die Anfragen der liebevoll gestalteten Prittstift/Schere-Zines leider abgenommen, was wohl u.a. auf die stärkere Präsenz der Web-Zines zurückzuführen ist. Schade!

Mittlerweile geben wir nur noch äußerst selten Interviews, da ich es irgendwann leid war, mir die Abende mit den fortwährend gleichen Fragen zu versauen und im Anschluss (trotz großspuriger Versprechungen) nicht mal ein Freiexemplar zugeschickt zu bekommen. Nach unserem „Einstweilige Vernichtung“-Album habe ich bestimmt an die 40 – 50 Interviews beantwortet und im Gegenzug gerade mal drei Freiexemplare gesehen. Ab da war Feierabend! Wer uns in Zukunft interviewen möchte, muss im Vorwege glaubhaft versichern, nach Erscheinen des Zines/ Mags eine Freikopie zu schicken oder ansonsten eben mit Diktiergerät auf einem Konzert vorstellig werden.
Auch wenn man es nicht gerne hört, den Begriff „Künstler“/ „Musiker“ … irgendwas davon seid Ihr ja, oder vielleicht ist der Begriff „Aktivisten“ besser? Zumindest ist es doch so, dass Ihr mit der Band ein ziemlich zeitintensives Freizeithobby habt, das Euch natürlich Freude, aber möglichst wenig Unkosten bereiten soll – was meint Ihr, wieviel Zeit und Geld geht für die Band drauf? Wäre das nicht geil, wenn jetzt Epitaph Records ankommen würde und sagt: „Hier, 100.000 $ für jeden pro Jahr, Ihr kommt schön auf Anti raus, spielt eine USA-Tour pro Jahr und macht alle zwei Jahre ’nen Longplayer!“? Oder ist es doch besser, das als Hobby zu behalten „wegen der Unabhängigkeit“ mit dem Nachteil, irgendwann finanziell sich übernommen zu haben? Ist irgendwie ’ne schwierige Gratwanderung, wie macht Ihr das?
Über die eigene Definition haben wir uns noch nie Gedanken gemacht, da wir es schlichtweg für nicht wichtig halten. Darüber hinaus mögen wir auch den Begriff „Hobby“ nicht, denn ein Hobby ist etwas für jemanden, der eine Beschäftigung sucht und mit sich selbst nichts anzufangen weiß. Es hat viel gewichtigere Gründe, dass wir zusammen „Musik“ machen und über die Band hinaus befreundet sind. Mal abgesehen davon, dass das EPITAPH-Angebot arg utopisch ist, so hätten wir wenig Lust/ Freude daran, Teil solcher (kurzlebiger) Mechanismen zu sein und uns auf ein „Produkt“ reduzieren zu lassen.

Das Level, auf dem wir uns gegenwärtig bewegen, bietet konträr dazu wesentlich mehr Spielraum, was unsere Bedürfnisse und Kapazitäten hinsichtlich der Band betrifft. Wir organisieren alles selbst, sind an keinerlei Verträge gebunden, und können eben auch steuern, wie intensiv/ aufwändig alles vonstatten gehen darf. Was das sensible Thema „Finanzen“ betrifft, so bewegt sich die Geschichte logischerweise in einem sehr, sehr kleinem Rahmen. Wenn man überhaupt von Überschüssen reden kann, so werden diese umgehend in Bandbezogene Dinge investiert (z.B. T-Shirts drucken, Proberaum-Miete, Studiokosten, etc.).
Ich denke mal, fast nichts sitzt im Punk/ HC so locker in der Hüfte wie die Vorwürfe „Sexisten“ oder „Kommerz/ Ausverkauf“ – Ihr spielt ja jetzt (oder seit wann?) nicht mehr für unter 200 Euro oder so, war das ’ne Reaktion auf zu oft versprochene und nicht eingehaltene Zusagen für Sprit? Zumindest kann ich mir vorstellen, dass Ihr den „Ausverkauf“-Vorwurf schon ’nen paar Mal gehört habt! Bei den anderen weiß ich es nicht, aber wenn ich schon höre, dass YUPPICIDE in der Roten Flora vor 100 Jahren mal der Strom abgedreht wurde, weil der Bassist ein Playboy-Bunny-Aufkleber auf dem Bass hatte, und da Ihr aus Hamburg kommt … Oder Moment mal, vielleicht habt IHR denen ja den Strom abgedreht ? ?
Ja, in einigen Punkten entwickelte sich „Szene“-intern offensichtlich eine pathologische Übersensibilisierung, die teilweise die grundsätzlichen Ansprüche überholt oder in die Bedeutungslosigkeit gedrängt hat (oft einhergehend mit einer verzerrten Fremdwahrnehmung). Darauf im einzelnen jetzt einzugehen, scheint mir allerdings zu müßig, denn so inflationär behandelte Themen wie „Sexismus“ oder „Sell-out“ wurden immer wieder groß und breit (öffentlich) diskutiert, ohne dass ein greifbarer Konsens folgte, bzw. sich einstellte. In diesem Kontext wundert mich dann auch die von dir erwähnte YUPPICIDE-Situation nicht … Ohne Worte!

Den „Ausverkauf“-Vorwurf uns gegenüber zu äußern, wäre arg lächerlich, denn die 200 Euro haben eher Orientierungscharakter. Wir spielen durchaus auch für weniger, bzw. mitunter für lau; das hängt vom Einzelfall ab. Frag’ mal die Leute von der Roten Flora; jedes Mal wenn wir dort spielten, haben wir gesagt, dass unser Anteil an die auswärtigen Bands geht, da wir ja nun mal aus Hamburg kommen und kein Spritgeld benötigen. Andererseits haben wir nach all den Jahren aber auch keine Lust mehr, bei Auswärtskonzerten draufzuzahlen – ganz einfach! Ich denke, 200 Euro sind durchaus noch im humanen Bereich und im Prinzip nicht wert, diskutiert zu werden. Wenn ich da im direkten Vergleich an RAZZIA denke, die bevorzugt Festivals spielen und 1600 – 2600 Euro (!!!) verlangen (schrieb mir beizeiten deren Schlagzeuger auf eine Anfrage meinerseits)…
Ok, am Ende dann noch kurze Fragen, kurze Antworten … Euer absurdestes Erlebnis mit Religion – ich biete: Artikel gelesen in der Frankfurter Rundschau, dass eine Königin aus Skandinavien jetzt eine Schule anbietet für max. 20 Schüler, 3000 Euro/ Jahr, wo diese die korrekte Begegnung mit Engeln lernen sollen … Also Engel, hier, die mit Flügeln …?
Das klingt höchst interessant. Mich würde dabei interessieren, auf welchen Studien ihre Erkenntnisse basieren und wie sie selbige umsetzt, bzw. wie sich das Feedback auf so eine Einrichtung äussert …Ich selbst kann mit religiösen Begegnungen der dritten Art nicht dienen. Religion war mir schon von jeher in jeder Form suspekt; andererseits bin ich aber auch niemand, der anderen etwas wegnimmt. Jedem das Recht auf persönliche Spiritualität, solange mein Freiraum dabei nicht überschritten wird.
Eure liebsten Lookout Records-Platten?
Hab ich überhaupt Platten von LOOKOUT? Hm, ich denke, ich würde die Veröffentlichungen von STIKKY bevorzugen!
Irgendwie ist es ein Klischee, aber irgendwie stimmt es fast immer, dass die Grindcore-Bands alle große Splatterfilm-Fans sind; ich grusel mich schon bei „Hellraiser“ und ab da bin ich draußen … Wie schaut es mit Euren Lieblingsfilmen aus? Oder greift ihr eher mal zu einem guten Buch? ?
Schon wieder die Affinität zum Grindcore … Fühl’ Dich bitte geohrfeigt! Ich spreche jetzt primär für mich; grundsätzlich lese ich lieber oder ich befasse mich mit Musik! Die Glotze wird höchstens alle zwei Monate mal für einen Film eingeschaltet, und damit meine ich nicht Hollywood-Stangenware. Splatter-/ Horrorfilme schaue ich mir auch an, wenn sie nicht zu stumpf sind. Ansonsten bevorzuge ich eher Streifen mit einem gewissen Tiefgang, wie z.B. „Zeit der trunkenen Pferde“, „Gegen die Wand“ oder „Monday“. Aber wie gesagt, ich schaue äusserst selten fern. Zuletzt habe ich mir die SLIME-DVD „Wenn der Himmel brennt“ angesehen…
Ok, ich muss noch ein Geständnis loswerden: Jan von INSTITUT FÜR MENTALE HYGIENE hatte mir auf Anfrage meinerseits Eure Split 7“ EP mit der türkischen Band YOUR KINGDOM IS DOOMED für ein Review geschickt – Stoffel, die ganze Band, Jan, liebes Institut – es tut mir leid, es ist mir sehr peinlich, das Review ist vor zwei Ausgaben erschienen und ich habe die Platte erst heute zum ersten Mal gehört, weil ich dafür vor vier Monaten zu faul war und dachte „Ach, die YACÖPSAE kennste doch und die werden sich schon mit keiner schlechten Band eine Single teilen, und das Label ist ja eh gut!“ Ähem, ja, hab ich noch nie gemacht (also jetzt Platten besprochen, ohne zu hören), aber die 7“ ist wirklich gut ? … Ähem ja, Entschuldigung! Haut Ihr mir jetzt aufs Maul? ?
Mitnichten! Wir danken Dir für Dein Vertrauen! Andererseits werden die TRUST-Leser diese säumige Herangehensweise mit wenig Nachsicht betrachten. Möglicherweise gehen die Verkaufszahlen zurück und Du wirst darüber hinaus nicht mehr so üppig mit Promo-Material bedacht … Letztendlich sollte Dir dieser Übersättigungsgrad zu denken geben; eine Platte ist immerhin zum Hören da, nicht wahr? Würde übrigens gerne mal das Review lesen … 😉
Habt Ihr noch ’nen Shout-out? Ich sach’ ma Peace out und danke!
Vielen Dank für das Interview!

Interview: Jan Röhlk
Kontakt: www.yacoepsae.de, www.myspace.com/yacopsae

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