Juli 4th, 2017

TUXEDOMOON (#87, 04-2001)

Posted in interview by Jan

Tuxedomoon werden wahrscheinlich nicht viele von euch kennen. Gegründet wurde die Band 1977 in San Francisco. Sie veröffentlichten auf dem Residents-Label Ralph 2 LPs die meiner Meinung nach zu den Besten gehören was in den frühen 80ern im Wave-Bereich veröffentlicht wurde. Bei New Wave denken natürlich alle immer an Depeche Mode, aber ich meine hier gute Musik. Anfang der 80er zog die Band wegen Ronald Reagan nach Europa und agierten ab da aus Brüssel. In den folgenden Jahren erschienen noch mal 4 LPs und unzählige Sampler.

Tuxedomoon’s Sound war beherrscht von Blaine L. Reininger’s Violinenspiel. Dies wurde vermengt mit viel Keyboards, diversen Sounds, und dem Klarinettenspiel von Steven Brown. Einen Schlagzeuger gab es nur bei den ersten Singles, danach übernahm Peter Principle mit seinem Bass die rhythmische Struktur, die Drummaschine begleitete ihn. Vier mal hatte ich Gelegenheit die Band zu sehen und war immer begeistert. Da war es nur um so klarer, daß ich Ende letzten Jahres in Heidelberg, im Remen ihrer Tour mit DJ-Hell, die Gelegenheit nützte um Tuxedomoon nach 12 Jahren mal wieder live zu sehen, und vorher mit ihnen zu reden.

Hallo, meine erste Frage liegt ziemlich auf der Hand. Tuxedomoon hat meines Wissens das letzte mal 1988 live gespielt, was habt ihr in der Zwischenzeit gemacht?

Blaine: Also du sprichst da gerade über die neunziger, ein ganzes Jahrzehnt, ich habe da sehr viel gemacht. Ich habe weiter in Brüssel gelebt. Peter ist 1991 weggezogen, Steven bald danach, 1993. Ich blieb in Brüssel. Ich habe dann mehrere Solosachen gemacht, einen Soundtrack für einen griechischen Film, eine Sache mit Leuten in Köln für Sony, viele verschiedene Projekte eben. Ich habe auch als Schauspieler in Filmen und auf der Bühne agiert. Das mache ich auch jetzt noch. Ich spiele gerade Agamemnon in einer Produktion in Griechenland. Bei der Inszenierung wird auch Musik von Tuxedomoon verwendet. Also es gab die ganze Zeit hindurch immer Output.

Aber es lief nie unter dem Namen Tuxedomoon…..

Blaine: Nein, natürlich waren das nur meine Projekte, aber Steven und ich haben ja die „100 Years Of Music“ CD veröffentlicht und auch zusammen 1992 mit der Gothic-Band Deine Lakeien eine Tour gemacht. Also eigentlich war die Tour nicht mit der Band Deine Lakeien zusammen, sondern mit dem Sänger und dem Keyboardspieler. Das war zwar das letzte mal das jemand von uns mit dem anderen zu-sammen live gespielt hat, aber ich war auch hier in Deutschland immer wieder mit anderen Leuten auf der Bühne, z.B. 1996 mit Billy Curry. Ich spreche jetzt natürlich nur für mich, aber Steven hat viele Sachen in der Zeit gemacht und Peter auch.

Nun gut, aber wie kam es dann dazu das ihr hier seit? DJ-Hell hatte Steven zufällig in Mexico-City getroffen und dann diese Remix-CD gemacht. Wolltet ihr dann wieder was zusammen machen, oder meinte DJ-Hell, ihr solltet auf Tour gehen?

Peter : Eigentlich letzteres, er hat uns zu mindes-tens sehr geholfen hierher zu kommen.

Blaine: Gut, davor gab es aber noch 1997 in Tel Aviv die Möglichkeit für uns wieder zusammen zukommen und ein Live-Program einzuproben. Wir habe dann auch in Israel und in Griechen-land live gespielt. Danach waren wir prinzipiell bereit weiter zu machen, aber es hat wieder lange gedauert, bis die Gelegenheit wieder da war.

Steve : Das Problem ist, Blaine lebt in Griechenland, Ich in Mexico-City und Peter in New York. Es ist wirklich schwierig sich einfach zu treffen. Wir brauchen einfach eine Art Organisationsgerüst um eine Zusammenarbeit zu ermöglichen. Das war in Tel Aviv der Fall, das ist jetzt der Fall. Ich meine wir wurden quasi von Staatlichen Theatern eingeladen, und lebten und wohnten dort als Teil des Ensembles. In Lugano Italien wurden wir von einem kleinen Theater zwei Wochen beherbergt. Wir spielten zu ihren Vorstellungen, konnten aber auch zwei Wochen lang proben. Zum Abschluß spielten wir dann ein Konzert, um einen Teil ihrer Unkosten wieder rein zu bekommen.

Bruce Geduldig, derjenige der in den 80ern für die Visuelle Ausstattung eurer Konzerte ver-antwortlich war, ist heute ja nicht dabei. Wie kompensiert ihr sein Fehlen?

Blaine: Wir sagen einfach, nächstes mal gibt es mehr Visuelles.

Habt ihr noch Kontakt zu ihm, wurde er gefragt?

Blaine: Ja, wir sind noch in Kontakt mit ihm…….

Peter: Ja, er wurde auch in gewisser Weise gefragt, aber er war etwas „anders“ drauf. Aber du hast recht, wir werden heute keine visuellen Effekte benutzen, wir werden auch nicht ver-suchen irgend jemanden zu ersetzen.

Blaine: Es ist auch so, das zu vielen Zeiten wir drei die Band waren. Dies hier ist der Kern. Das war er 1979 in New York, die ganze Zeit an der Ostküste, als wir „Half Mute“ aufnahmen, Bruce oder auch Wiston Tong arbeiteten mit uns zu der Zeit nicht. Bruce hatte irgendwelche Sachen zu tun, und Winston wollte Theater machen. Wir hatten aber Dates gebucht und haben diese dann zu dritt gemacht.

Gestern hattet ihr euren ersten Auftritt zusammen mit DJ-Hell in Wien. Wie war das Publikum? Bestand es aus kleinen jungen Ravern, oder aus alten Männern wie mich?

Blaine: JA!!!

Peter : Genau, es war wirklich so, es war ein totaler Mix. So gesehen ein sehr erfolgreicher Abend. Ich dachte wir würden gerade mal 10 Minuten auf der Bühne überleben. Man hatte uns gesagt, daß es ein reines Techno-Publikum sei, und das sei wegen DJ-Hell gekommen. Ich weis nicht warum man uns in diesem Glauben lies, aber es war so. Der Laden war absolut voll, und durch unser ganzes Set hindurch ist keiner gegangen. Alle sind geblieben und haben un-serer Musik zugehört und dann sind alle ge-blieben und haben DJ-Hell zugehört. Es klappte perfekt, wir hatte genau das selbe Publikum und alle hatten ihren Spaß.

Blaine: Ich muß jetzt auch mal klarstellen, daß unser Publikum nicht nur aus alten Männern besteht. Ich habe in Mailand 17-jährige kennen-gelernt, die jetzt unsere Musik entdecken, und sie toll finden. In Athen haben ich auch mit vielen jungen Menschen gesprochen, die uns für relevant halten. Du darfst nicht vergessen, das die Musik die wir in unseren 20ern geschrieben haben, eine gewisse „ANGST“, oder auch post-adolescens ausstrahlt. Und damit können auch Kids heute etwas verbinden. Gerade heute, wo es genauso viele Probleme gibt wie damals. Die jungen Leute finden unsere alten Songs wieder, die die wütender sind.

Peter: Ja, wir leben in einer postmodernen Welt. Vor dreissig Jahren mochten junge Leute nur das, was andere junge Leute mochten, und was für sie gemacht wurde. Aber heute, weil so ein großes Spektrum von Sachen erhältlich ist, sind die Leute eher fähig die Sachen zu finden, die sie wirklich mögen. Das bemerke ich, wenn ich mir junge Leute und was sie heute mögen, anschaue. Es sind immer alte Leute die ver-suchen junge Leute dazu zu bringen, so oder so zu sein, das oder dies zu mögen. Heute ist das doch völlig vermischt. Kids die sich wie Hip Hopper anziehen, hören auch Heavy Metal, Leute hören Sachen aus den 60ern, aber gleichzeitig auch Musik aus den Charts. Das gab es als ich ein Kind war nicht. Ich habe mir damals nichts was 40 Jahre alt war angehört.

Gut, aber wenn ich jetzt mal zurückdenke an die 80er. Da waren eure Platten im Plattenladen meistens im selben Fach wie die der Residents und so Sachen, das Fach hieß dann Avandgarde. Mal Abgesehen davon, ob diese Bezeichnung nun passte, oder nicht, heute wäre doch keine Musik mehr so anders oder extrem um diesen Begriff überhaupt als Label zu besitzen. Denn heute kannst du alles machen………

Blaine: Das ist ein Effekt, der von den uns umgebenen Medien herrührt. Unsere Medien erspähen alles und präsentieren es ohne eine Wertung. So wird Kultur zu etwas Austausch-baren und Wertfreiem. Alles ist gleich. Die Sportnachrichten sind gleich Ricki Martins neuer Song sind gleich etwas was jemand mit großer Mühe in den Archiven gefunden hat. So wird ein eingescanntes Renaissence-Gemälde das Gleiche wie ein MTV-Video. Beide kommen zum Konsumenten via einen Bildschirmes, und beides sind Teil der kulturellen Langschaft.

Aber ist da nicht die vielleicht naive Ideal-vorstellung, daß jedes Renaissence-Gemälde geschaffen wurde weil der Künstler es einfach malen mußte, weil der künstlerische Drang übermenschlich war, und dagegen die Leute, die das MTV-Video produzieren, nur Geld machen wollen.

Steve: Die meisten Gemälde wurden für Adlige, oder die Kirche gemalt, da gab es auch Geld.

Peter: Du meinst Van Gogh, und wir wissen alle was aus ihm geworden ist. Aber in der wirkli-chen Welt, dreht es sich ums Geld.

Von euch beiden Steve und Blaine gab es ende der 80er auf Les Disques de Crepiscules jeweils Solo-LPs auf denen ihr neue Songs bzw. Tuxedomoon-Stücke nur mit Klavier bzw. Geige spielt. Diese Platten hatte Cover die aussahen wie Klassik-Platten von Deutsche Grammophon. Wolltet ihr damit gegen die Spaltung von Musik in E-Musik (Ernste-Musik, also Klassik) und U-Musik (Unterhaltung-Musik, alles andere) etwas machen, oder hattet ihr gehofft, daß ein Klassik-Fan so auch mal zu einem eurer Stücke kommt?

Blaine: Naja, ein bißchen von allem, obwohl ich ja immer Musik nur als Musik angesehen habe. Ich komme aus einem Klassik-Background, bin ausgebildeter Violinist, also müßte mich das per Definition zu einem Snob machen. Aber ich spiele auch Gitarre, also Musik ist immmer gleich Musik. Also wir sind der Meinung, daß das was wir hier machen, gleichwertig ist mit etwas was Mozart gemacht hat. Ich sehe das was Little Richard macht, als gleichwertig mit dem was Beethoven erschaffen hat.

Der Song „Special Treatment For The Family Man“ handelt von dem Menschen der Ende der 70er den ersten öffentlich schwulen Politiker in San Francisco, Harvey Milt, erschoß und damals wegen seiner „Family Values“ ein sehr mildes Urteil bekam. Der Song an sich funktioniert noch sehr gut, aber heute weiß doch keiner mehr worüber ihr da singt………

Peter: Du hast recht, denn außer Milt wurde ja auch noch der Bürgermeister erschossen.

Steve: Wieso, der Song funktioniert doch noch genauso gut wie damals. Es ist eine Moment-aufnahme. Die Gefühle von uns und anderen zu einer gewissen Zeit.

Peter: Aber wir waren immer eher verschleiert in unseren Aussagen. Wir wollten nie einen offenen Protestsong schreiben, oder eine rich-tige politische Message verkünden. Wir waren immer indirekt, sprachen in Bildern. Es gibt bei uns einige Songs über kaputte und sogar un-schöne Beziehungen, oder deren Ende, aber du wirst sie wahrscheinlich nicht erkennen können, weil sie sich nicht verraten.

Ich bin ja immer sehr schnell dabei meine eigene Jugend zu glorifizieren, aber ich wollte eher darauf hinaus, daß sich die jungen Leute von heute nicht mehr wirklich mit wütender Musik abreagieren und vielleicht zu mindestens kurzzeitig gegen etwas protestieren wollen, sondern lieber einfach nur gut gelaunt tanzen und später eine guten Job machen. Ist da was dran, oder gehen meine Vorurteile wieder mit mir durch.

Peter: Rage Against The Machine sind doch eine wütende Band……

Blaine: Ja, aber das ist auch nur so eine Masche, ähnlich wie bei Nine Inch Nails und anderen. Die Kids mögen das kurz…………Aber das ist auch egal, denn die Geschichte hat uns gelehrt, das noch nie durch einen Song oder Musik überhaupt eine wirkliche substanzielle Ver-änderung auf diesen Planeten stattgefunden hat. Hat Dylan irgend etwas durch seine Protestsongs verändert?

Ich würde nein sagen, gehe aber davon aus, daß er ja sagen würde.

Blaine: Ich glaube, das die Themen, die junge Leute heute interessieren, mehr romantisch, im klassischen Sinn des Wortes sind. Die Romantik befaßte sich mit dem Selbst, der eigenen Identi-tät, den eigenen Emotionen. In einer Welt von der man sich entfremdet fühlt, flüchtet man sich nach innen. Die meisten Texte heutzutage erklären sich in dieser romantischen Betrachtungsweise von allein. Dies ist im Moment die dominante Art sich in der Kultur zu äußern. Surrealismus, Romantik, all das hat mit dem Individuum zu tun, und nicht mit einer ideologischen Bewegung.

Peter: Nun aber mal langsam. Ich verstehe dich, aber ich glaube das die Gefühle, die ein Kid heute bei Rage Against The Machine fühlt, genauso echt sind wie die, die wir früher fühlten wenn wir „böse“ Musik gehört haben. Die Angst, die Wut, das Mißtrauen gegenüber dem Establishment ist das selbe. Ich laufe auch oft Gefahr zu glauben, daß meine Jugend wilder, besser war als die der heutigen Jugend und das nur ich den Durchblick habe, und mir in langer Arbeit alle guten Platten besorgt habe. Hey, ich bin Plattensammler und suche immer noch obskure Platten. Aber sobald ich mal mit jungen Leuten rede, merke ich daß ich da völlig falsch liege.

Blaine: Noch etwas, als ich vor kurzem in Athen Radio gemacht habe, ging ich raus und kaufte einen Disco-Sampler. Y.M.C.A. uns so Zeug halt. Als die Sachen raus kamen damals, war das für mich absoluter Schrott. Als ich dann aber jetzt die Platte hörte, bemerkte ich, daß die Songs irgend etwas in mir berührten und ich fing an nostalgisch zu werden. Also, wenn jetzt heute jemand seinen ersten Sex hat und dabei die Spice Girls hört, oder bei einem perfekten Vollmond eine schöne Frau küßt und dabei Ricki Martin hört und dann in 40 Jahren beim hören des selben Songs die selben Gefühle wieder durchlebt, dann kann ich doch nicht heute sagen, diese Songs sind nichts wert, haben kulturell keine Bedeutung. Die Kulturlandschaft verändert sich, vielleicht werden wir alle dümmer. Vielleicht werden wir dadurch, daß uns jetzt so ungeheuer viel Daten zu Verfügung stehen scheitern, weil wir es nicht schaffen durch all diese Daten zu navigieren.

Seit ihr schon mir einer eigenen Seite im Internet? Tuxedomoon.com gibt es noch nicht?

Peter : Die kommt bald…….

Blaine: Bis dahin kann man unter blaine.fictioncity.com schon mal viel anschauen.

Darauf wollte ich auch hinaus. Wenn man jetzt bei alta vista unter dem Stichwort „Black Flag“ sucht kann man so ca. 1/2 Jahr damit verbringen in seiner Freizeit alles mögliche über diese Band zu lesen. Bei Tuxedomoon werden es nur ein paar Wochen sein, aber darum geht es mir nicht. Ich denke nur, das dies alles doch keiner mehr lesen will, geschweige denn kann.

Blaine: Da sind wir doch genau wieder bei dem Individualismus von dem ich spreche. Jede Person wird sich im Netz genau die Information holen, die ihm, oder ihr wichtig sind, bzw. für sie individuell eine Bedeutung hat. Ich gebe dir ein persönlichen Beispiel. Ich bin gerade Vater geworden und habe mir im Netzt ein paar Seiten über Koliken runtergefallen, wollte wissen warum das Kind schreit. Für mich war es sehr wichtig, aber es wird nicht den selben Impact auf unsere Kultur haben, wie vor 50 Jahren Elvis Presley. Die Kultur ist seit Jahrhunderten sehr langsam, sehr linear angestiegen, jetzt auf einmal ist sie überall, steigt fast gerade nach oben. Dies erzwingt eigentlich eine neue Definition von Kultur, ein neues Model von Kultur. Die Frage ist: Was ist Kultur, und Warum?? Ich persönlich glaube wir werden irgendwann wieder zu den ursprünglichen Formen der Kultur zurückkommen, wie z.B. Theater. Leute treffen sich in kleinen Gruppen und die eine Hälfte schaut der anderen zu wie sie etwas vorspielt. Das haben wir sein Jahr-tausenden auf der Erde, das wird alles andere überdauern.

Jetzt mal zu euch zurück. Gibt es neue Aufnahmen, wird es vielleicht auch eine neue Platte geben?

Blaine: Oh ja, wir wollen eine neue Platte ma-chen, wir haben nur noch kein Label. Die Musik-industrie ist uns ziemlich zu wider, also wird es wahrscheinlich noch etwas dauern. Vielleicht ist es ein Klischee, aber vielleicht klappt es doch über das Internet, mit einer Art Direktverkauf. So würden wir die gesamte Musikindustrie umgehen.

Peter: Das würde auch unsere Werbung völlig verändern. Bis jetzt mußten wir uns bei Ver-trieben oder Läden verkaufen, per Internet kämen wir zum ersten mal direkt an unser Publikum.

Blaine: Wir haben auch erst ein paar Tracks neu geschrieben. Wir waren im Rom um uns für die Tour vorzubereiten und hatten auch nur fünf Tage. In fünf Tagen können wir kein Album schreiben, wenn wir uns vorher 3 bis 5 Jahre nicht gesehen haben.

 

Text & Interview: Al Schulha

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