Januar 8th, 2019

TINY GHOSTS (#187, 2017)

Posted in interview by Jan

Es war im Frühjahr des Jahres 2012. „A little bit springtime“ war noch in meinen Hirnwindungen übrig und mit den phantastischen Alex Gräbeldinger und Lustiger Bob war ich auf einer kleinen Lesereise im Westen der Republik. Uns hatte es nach Trier verschlagen, wo wir in der WG von Andreas unterkamen, der damals regelmäßig für das Trust schrieb und unweit der ausgestellten langen Unterhose von Karl Marx wohnte.

Nach einer langen und schönen Nacht in Luckys Luke, einem Club in Trier, in dem Foo Fighters und Pascow liefen – den Rest habe ich vergessen oder verdrängt – saßen wir in der Küche von Andreas. Verkatert unterhielten wir uns über Musik und der Gastgeber kredenzte großartiges, veganes Essen. So hätte ich Tage verbringen können! Wir lästerten lange über die Qualität der zugeschickten Tonträger ans Trust und durch wie viel überflüssigen Mist man sich hören musste, um die wenigen wirklichen Perlen zu entdecken.

Eine Aussage, die ich immer noch komplett unterschreiben würde, die eher an Drama zunimmt, wenn man sich meine Highlights der letzten Jahre, die ich übers Review-Schreiben fürs Trust kennengelernt habe, ansieht: Holmes, Slim Cessna‘s Auto Club und die Petrol Girls. Andreas, so erinnere ich mich, verwies vor allem auf die Tiny Ghosts, kramte deren Album aus einer Holzbox und legte die CD in den Player. Ich fing sofort Feuer. „Another Poison Wine“ verfing sich sofort und nach kurzer Recherche fand ich heraus, dass das Album auch auf Vinyl existierte. MUSS ich haben!Andreas schrieb im Trust #141 im April / Mai 2010: „Hach, ist das schön. Darauf hatte ich mich gefreut. Seit das neue Tiny Ghosts Album im Briefkasten lag, ist die Welt wieder in Ordnung. […] Schon beim ersten Hören summt man mit, beim zweiten und dritten Hören werden die Refrains mitgeträllert. […] Ehrlich: Grenzenlose Begeisterung.“

Seitdem ist das Album stetiger Begleiter. In guten Zeiten, wie in schlechten. Es baut mich auf, es erdet mich wieder. Manchmal singe ich und pfeife ich Songs mit, manchmal schließe ich einfach nur meine Augen zur Musik. Auch wenn sie in „human waste“ singen, „you can‘t have everything“, wenn ich die Songs höre, denke ich: „doch, manchmal schon!“ Großartige Melodien, eine tolle Gesangsstimme, einfach tolle Songs.

Gleichzeitig bin ich immer wieder erstaunt, dass, wenn ich Freund*innen von den Tiny Ghosts erzähle, sie in der Regel mit den Schultern zucken: „Noch nie gehört!“ Die Band aus Freiberg, Sachsen, ist wahrscheinlich einer der größten, unentdeckten Schätze des Punks und Indie-Rocks aus Deutschland. Sie haben ein wahnsinniges Händchen für großartige Melodien (R.E.M. und Guided By Voices fallen genauso als Verweise, wie Hüsker Dü, Bob Mould und Foo Fighters) und gute, melancholische Texte und dennoch fallen sie durch die Raster.

Musik, die in den 1980ern und 1990ern wahrscheinlich das Potential gehabt hätte, groß zu werden, wird heute durch die Unterpräsenz in sozialen Medien, die fehlende Neugierde Vieler auf neue Musik und das mangelnde Geklapper der Band in den Szenezeitschriften (man findet kaum Interviews mit der Band) ignoriert. Dabei entfaltet die Band gerade über die Melancholie eine wahnsinnige Energie, wie zum Beispiel im Song „Last Teardrop“ auf besagtem Album „Another Poison Wine“. Lernt diese Band lieben, verdammt! Schaut abseits von unnötigen Facebook-Posts über Proberaumaufnahmen, Titelgeschichten in den Hochglanzpostillen und neuen Bands aus den USA/UK einfach mal wieder in die Plattenkisten beim Dealer Eures Vertrauens und fordert Tiny Ghosts Platten ein! Sie sind toll!

Tiny Ghosts aus Freiberg, stellt Euch doch mal ganz kurz vor, wer ihr seid und was ihr macht?

Wir sind winzige Geister von denen viele schon gehört haben aber niemand kennt sie ganz genau. Im alltäglichen Leben sind wir hingegen völlig normale Werktätige mit Anhang. Was uns eint, ist die Leidenschaft für unsere Musik.

Wenn ich das richtig verstanden habe, gab es vor den Tiny Ghosts auch schon mit Jumpin Jacks und anschließend den Smart Moves zwei Vorgängerbands, bis ihr Euch 2001 zusammengefunden habt. Die Bands haben aber nie etwas veröffentlicht, oder?

Die genannten Bands, wie auch die Exitboy, die in Deiner Aufzählung noch fehlen, waren eher Projekte im Vorfeld der Tiny Ghosts und ausschließlich Live-orientiert. Es gab immer wechselnde Besetzungen. Mit den Tiny Ghosts haben wir das dann schließlich auf eine neue Stufe gehoben.

Zur musikalischen Einordnung werden in einigen Fanzines immer sehr viele Schwergewichte des melodischen Punkrocks bis hin zu internationale Gitarrenpopacts genannt. Was würdet ihr als musikalische Einflüsse benennen?

Bibi: Meine Einflüsse sind sehr vielfältig und nicht auf einzelne Bands beschränkt. Sie reichen von 1960er Bands wie den Birds, Zombies, Beach Boys über 1970er wie Television, Big Star, Bands der 1980er, wie Hüsker Dü, Replacements, und 1990er Shoegaze wie Ride, My Bloody Valentine usw. bis hin zu aktuellen Geschichten wie Brat Farrar und Metz.

Ronny: Ich höre vorwiegend Post Rock orientierte Sache wie Maserati, Low Frequency in Stereo und Mogwai, habe aber auch meine Wurzeln im Punk der 1980er.

Rico: Angefangen hat es bei mir als sehr junger Teenager mit Hardrock und Metalkram, der mit dem von Oma geschmuggelten Metalhammer aus dem Westen rüberschwappte. Mitte der 1980er kam dann langsam Punk, später Hardcore und Post Punk dazu. Dabei ist es dann auch vorrangig geblieben, wobei ich gelegentlich auch gern mal andere Sachen auf den Plattenteller lege. Das geht u.a. von elektronischen Geschichten, über Country und „Britpop“, bis hin zu HipHop.

Jörg: Meine Einflüsse liegen eher bei den frühen R.E.M. oder Guided By Voices, bis hin zu den 1990er Sachen der Smashing Pumpkins. Bei mir schwingt aber auch immer die ewig währende Musik von Neil Young mit, in all seinen Facetten. Momentan haben es mir deshalb auch die aktuellen Sachen der Jayhawks und der Eyelids angetan.

Mit wem davon würdet ihr gerne einmal die Bühne teilen – sagen wir mal von noch existierenden Bands und mit Bands, die nicht mehr existieren?

Natürlich würden wir gerne einmal mit unseren Frauen auf der Bühne stehen… Ob die das auch möchten? Hmm … haha. Aber im Ernst, wir würden schon gerne mal mit Bands wie Guided by Voices, Dinosaur Jr., Sebadoh und Jesus and Mary Chain die Bier- und Gitarrenhälse kreuzen. Warum? Ja, wer möchte denn nicht mit seinen Helden spielen?

Musikalisch würde ich Eure Musik ja schon als Post Punk bezeichnen, zeitlich in die 1980er stecken. Neben den von Euch erwähnten Hüsker Dü fallen mir da noch Schwergewichte wie Sugar oder Moving Targets ein. Läuft das auch im Bandbus?

Wir hören im Bandbus sehr gerne DLF und MDR Aktuell. Ältere Leute sollten sich politisch mehr bilden und müssen sich oft ausruhen! Musik stört dabei eher., haha.

Haha … ja, politische Bildung darf man diesen Zeiten wirklich nicht schlecht reden! Einige Tiny Ghosts spielten ja auch noch in diversen, wütenden Hardcore-Bands, wie The 4 Sivits oder SS20. Gibt es aktuelle noch Nebenprojekte? Tobt ihr Euch in diesen Bands aus, während dann die Tiny Ghosts für die Melodien herhalten dürfen?

Nein es gibt aktuell keine Nebenprojekte, dafür reicht die Zeit einfach nicht aus. Wir sind alle berufstätig und haben Familie. Da bleibt keine Zeit neben den Tiny Ghosts…

Ihr habt vier Alben – drei davon auf Vinyl – und eine Single veröffentlicht. In der Regel würde man sagen, dass eine Band mit so einem Output etabliert ist. Kleine Geister haben ja immer ein großes Problem: Viele von ihnen bleiben unerkannt. Gefühlt trifft das auch auf die Tiny Ghosts zu. Warum seid ihr immer noch ein Geheimtipp?

Ja, da ist unser Name Programm und die allgegenwärtige mediale Präsenz liegt uns wohl auch nicht in jedem Fall am Herzen. Das hat seine Vor- und Nachteile, da die Leute weniger zu Konzerten gehen, um Bands live zu entdecken. Ohne eine entsprechende mediale Präsenz gibt es aber wiederum weniger Konzerte. Es reicht leider nicht mehr aus, einfach gute Platten zu machen, um die Leute zu erreichen. Es gibt so viele Kanäle die bedient sein wollen. Wir sind eher auf dem Schwarzen Kanal zu finden… (Gruß an Ede), haha. Ob es richtig ist, in unserer Zeit etwas unscheinbarer zu sein? Wir wissen es nicht, haben aber das Gefühl, dass wir es so machen müssen. Leider führt das dann eben zu dem von Dir genannten Geheimtippdasein, was natürlich schon manchmal nervt.

Dieses Understatement ehrt Euch in jedem Fall. Ich kenne auch viele, denen das lieber ist. Dennoch eine Frechheit, dass „Another Poison Wine“., mein Lieblingsalbum von Euch, so unbekannt ist! Ich finde schon die Aufmachung super. Das Cover zeigt ein paar Kinder hinter einem schweren, bordeauxroten Theatervorhang hervorschauen. Welche Rolle spielt für Euch das Theater? Oder ist es eher ein Verweis auf die Texte, die sich zum Teil ja wie Tragödien lesen?

Wir sind eben Freunde der „Italienischen Oper“! Haha. Abgesehen davon haben die Texte der Songs allerdings keinen Bezug zu diversen bordeauxroten Theatervorhängen oder Ähnlichem. Was aber nicht ausschließt, dass die Covergestaltung eine Botschaft hat…

Okay, lassen wir das mal offen … haha. Textlich geht es in vielen Songs auf Euren Alben, wie zum Beispiel bei „Birdland“ oder meinem absoluten Lieblingssong „Last Teardrop“ ja vor allem um Beziehungstragödien. Was beeinflusst Euch beim Texte schreiben?

Textlich bewegen wir uns eher im verschrobenen, zwischenmenschlichen Bereich, das ist richtig. Das Interessante daran ist die Stimmung mit all seinen reizvollen Gegensätzlichkeiten und Abgründen. Teilweise sind die Geschichten frei erfunden und fiktiv, aber manchmal eben auch erlebt.

Zu der Single „Alien in a box“ habt ihr ja ein sehr liebevolles, schönes Video gemacht. Könnt ihr etwas dazu erzählen? Woher kam die Idee? Warum spielt es scheinbar in einem Raum in China (wenn man Bücherregal und einige Gegenstände betrachtet)?

Das Video hat unser Freund Hannes (Hanez341) gemacht, der zu dieser Zeit gerade für länger bei seiner Freundin Chloe in China weilte. Die Idee kam von den Beiden und wir haben ihnen einfach freie Hand gelassen.

Die Single ist ja auch gleichzeitig auf verschiedenen Labels veröffentlicht worden, darunter Genjing Records aus Beijing, China. Wie kam es zu diesem Kontakt? Habt ihr mal vor Ort gespielt?

Unser Schlagzeuger treibt sich seit Jahren regelmäßig in China rum. Auf Touren mit den von Dir genannten Hardcore-Bands und auch privat. Nevin von Genjing-Records ist ein alter Freund von ihm. Wir hatten die selbst überschätzende Idee mit der Single und Labels aus verschiedenen Gegenden der Welt etwas mehr Aufmerksamkeit in anderen Kulturkreisen zu erreichen.

Auf der Label-Homepage von Genjing sagt ihr, dass Vinyl-Singles ja reine Liebhaberei sind (das kann ich leider nur bestätigen). Das schließt im Grunde an die Frage zu der Aufmachung der „Another Poison Wine“ an: Siebdruck, Video, überhaupt eine Single rauszubringen … wie wichtig sind Euch diese Details?

Das Cover von Another Poison Wine ist zwar selber nun nicht im Siebdruckverfahren hergestellt, aber ja, wir versuchen viele Dinge mit Liebe zum Detail zu machen.

Sorry, meinte mit Siebdruck auch die Single …. Würdet ihr Euch bei Fragen des Aufmachung als Nerds bezeichnen oder handelt ihr eher aus Leidenschaft?

Das ist aber keine Frage des Nerd-Seins oder von übertriebener Leidenschaft. Wir haben generell einen minimalistischen Ansatz und diesen schon mit unserer ersten Platte „Everytime we write…“ verfolgt. Opulentere Cover wie eben bei „Another Poison Wine“ mögen wir aber auch mal. Wir glauben, wir wiederholen uns einfach ungern und arbeiten gern ohne Masterplan.

Im Interview auf der Genjing Records Homepage erzählst Du, Bibi, dass ihr schon zu DDR-Zeiten aktiv wart und unter anderem Platten aus Polen und der Tschechoslowakei besorgt habt. Wie klappt heute die Vernetzung, spielt ihr häufiger in Tschechien oder Polen? Gibt es noch Kontakte nach Prag oder Poznan?

Wir spielen gerne bei unseren östlichen Nachbarn. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das Publikum dort manchmal offener ist und nicht so abwartend und zurückhaltend. Wir haben noch Kontakte, die aber leider weniger werden.

Die Alben „… Everytime We Write A Lovesong“ und „Another Poison Wine“ sowie die Single “Alien in a Box” sind auf Destination Unknown veröffentlicht worden. Ist das Euer eigenes Label?

Nein, Destination Unknown ist nicht unser Label. Thomas Schindler hat das Label aufgebaut und wir haben einige Sachen mit ihm zusammen gemacht. Er kam damals auf uns zu und hat es uns auch ermöglicht, unsere Musik das erste Mal über ein Label zu veröffentlichen.

Das letzte Album kam dann auf einem Doom-Label, W.I.F.A.G.E.N.A. Sind für euch diese Musikgrenzen variabel, war es die Lust auf was Neues oder einfacher Pragmatismus?

Das liegt weniger an der Lust auf Neues, als an dem Problem ein genre-typische Label zu finden. Aus diesem Grunde haben wir uns bei unserer letzten Platte mit W.I.F.A.G.E.N.A. und einigen anderen kleinen Labels zusammengetan, da diese bereit waren, die Platte unkompliziert mit uns zu veröffentlichen.

Alle Eure Alben sind in Oldenburg eingespielt worden. Wie kommt man als Band aus Freiberg dazu, nach Oldenburg zu fahren? Dass ihr Euch dort wohl fühlt, sehe ich mal als gesetzt voraus.

Der ursprüngliche Kontakt kam über einen Freund, der selber in der Tonmeisterei, Oldenburg aufgenommen hat. Auch wir haben dort sehr gute Erfahrungen gemacht, sind aber mit unseren beiden letzten Scheiben dazu übergegangen nur noch dort mischen und mastern zu lassen. Das gibt uns die Möglichkeit, kreativer zu sein, da die Studiozeit immer begrenzt ist.

Was hat sich für Euch noch mal mit dem letzten Album „Two Verses“ geändert? Was ist für Euch besonders wichtig an dem Album, sechs Jahre nach dem letzten Album davor?

Es war einfach überfällig unsere neuen Songs, die wir schon eine ganze Weile live gespielt haben auf Platte zu bannen. Leider hat die Produktion aus oben genannten Gründen (Eigenproduktion) etwas zu lange gedauert. Das Album ist auch wie die Alben und die Single davor für uns immer eine Momentaufnahme auf unserer Reise nach irgendwohin.

Bei der „Two Verses“ lagen erstmals leider keine Texte bei. Das Artwork generell ist noch mal schlichter gehalten. Habt ihr das Gefühl, dem wurde zu wenig Bedeutung beigemessen?

Nein, den minimalistischeren Ansatz haben wir bewusst gewählt. Oftmals hindern auch abgedruckte Texte am genauen Zuhören und schaffen einen anderen Zugang zu den Songs. Ob wir das auch in Zukunft so machen und wie wir das bei der nächsten Platte handhaben, steht aber noch in den Sternen. Lasst Euch also überraschen.

Sind die beiden aufeinander zu donnernden Züge und die falsche Weichenstellung für euch ein Statement mit Hinweis auf die Texte?

Ja, die vordergründige heile Welt und das hintergründige Inferno, sind schon eine Art Statement und spiegeln auch die Texte und den Ansatz der Songs wieder. Letztlich haben wir aber nicht bewusst nach einem solchen Motiv gesucht, sondern es war die zündende Idee, die uns gefiel.

Ihr kommt ja aus Freiberg und Nünchritz. Freiberg ist eine alte Arbeiter*innen-Stadt, vor allem durch den Bergbau geprägt. Ich war tatsächlich schon zweimal da und fand, dass die Stadt sehr traditionell wirkt. Wo würdet ihr sagen, seid ihr traditionell, wo absolut in der Moderne?

Im Kopf und Geiste sind wir schon irgendwie in der Moderne, im Herzen aber in der Region verankert. Mit den eigentlichen Traditionen können wir aber nicht allzu viel anfangen.

Wie sieht die „Szene“ in den Städten aus? Zieht es euch dann immer nach Dresden?

Sicher fahren wir hin und wieder nach Dresden, wobei auch Dresden sehr traditionell und z.T. auch etwas provinziell daher kommt. Leipzig z.B. ist da schon noch eine Idee offener und hier spielt sich in musikalischer Hinsicht oftmals mehr ab. Aber auch die Chemnitzer Szene wird allzu gerne übersehen. Leider gibt’s auch hier zu wenig Anlaufpunkte, gerade wenn man aus der „Provinz“ kommt.

Immer wenn ich bei Euch schaue, ob irgendwelche Konzerte anstehen, sehe ich, dass ihr viel in Sachsen spielt, aber weniger im Westen oder nördlicher. Seid ihr lokaler eingebunden?

Ja, das scheint so, da wir hier einfach die meisten Kontakte haben. Generell würden wir gerne mehr live spielen, egal wo. Also Leute, fragt an…

In Freiberg kann ich mich auf jeden Fall noch an die Eierschecke erinnern. Wo gibt es die beste Eierschecke und warum sollte man das Zeug auf jeden oder auf keinen Fall probieren?

Die Freiberger Eierschecke ist eine Glaubensfrage! Haha! Leider gibt es immer weniger ursprüngliche Bäcker. Für uns schmeckt die Eierschecke von Schaarschmidt, Auerbach und Kästner am besten. Also, einfach herkommen und ausprobieren…

Wie gut seid ihr am Kicker? Und wie gut seid ihr beim Billard (SV Empor 51)? Oder gibt es zwei verschiedene Fraktionen in der Band, was die Freizeitgestaltung angeht?

Das Kicker-Männlein ist für uns nur eine Kunstfigur vom Cover der ersten Platte. Ansonsten spielen wir beim Kicker und Billard eher in der untersten Liga. Zum SV Empor 51 haben wir nur ein rein nachbarschaftliches Verhältnis.

Vielen Dank für die Antworten und hoffentlich auf bald mal live!

Vielen Dank, Tiny Ghosts

Interview:

Tiny Ghosts (Antworten), Mika Reckinnen (Fragen und Einleitung)
Tiny Ghosts sind:

Bibi: Lead Guitar, Vocals
Rico: Drums
Münze: Bass
Jörg: Guitar
Homepage:
http://www.tinyghosts.info/

Discography:

– 2001 Demo “Tiny Ghosts” (Eigenvertrieb)

– 2006 There’s Not Enough CD (Eigenvertrieb)
– 2008 … Everytime We Write A Love Song LP (Destination Unknown) / CD (im Eigenvertrieb)
– 2010 Another Poison Wine LP (Destination Unknown) / CD (im Eigenvertrieb)
– 2012 Alien In A Box 7” EP (Destination Unknown, Cut The Cord That … Records, Genjing Records, Prügelprinz Records)

– 2016 Two Verses LP (W.I.F.A.G.E.N.A. Records, Svblmnl

Tiny Ghosts – Alien in a box (Video):

https://www.youtube.com/watch?v=WW6B6lHit9k

Both comments and pings are currently closed. RSS 2.0