März 5th, 2020

SNOB VALUE (#150, 2011)

Posted in interview by Thorsten

Zwar veröffentlichten SNOB VALUE aus Wiesbaden, erst eine einzige Single als Gemeinschaftsrelease über Spastic Fantastic, Matula und No More Music Records, doch die 9 Songs haben so viel Zunder das sie vielen der aktuellen HC-Punkbands in nichts nachstehen. Ganz im Gegenteil. SNOB VALUE könnten glatt als die zukünftigen Erben von DEAN DIRG durchgehen. Schnittige HC-Punksmasher, mit einfräsenden Refrains, die jede HC-Punk-Show mal kräftig anheizen dürften. Bemerkenswert ist der leichte auf 45 rpm gedrehte 77er Punkrocktouch der noch zusätzlich die Stimmung nach oben pusht. Und so würde es mich nicht weiter verwundern, wenn wir in naher Zukunft von SNOB VALUE noch eine Menge hören werden oder dass sie der ein oder anderen Band den Platz streitig machen.

Was hat es mit dem Bandnamen SNOB VALUE auf sich?

Als wir anfingen, Sound zu machen und nach zwei, drei Proben klar war, dass doch mehr als Jammen bei rauskommt, musste eben irgendein Name her. Auch wenn wir den eigentlich für fast egal halten, ist es ja trotzdem nett wenn er dann wenigstens einprägsam ist. Irgendwas Kurzes, Knappes also. Snob Value war von Anfang an da und die prallen Alternativen gab’s eben auch nicht. Vor allem passt Snob Value zu Wiesbaden, die hessische Landeshauptstadt mit der größten Schnöseldichte Deutschlands und privatem Tennislehrer für jeden Zugezogenen, quasi der Begrüßungshunni für den privilegierten Mittelständler. Der Name bezeichnet ein Wirtschaftskonstrukt, bei dem davon ausgegangen wird, dass bestimmte Güter erst dadurch wertvoll für eine bestimmte Klientel werden, wenn der Pöbel sich diese nicht leisten kann. Es geht dabei aber nicht um den Gebrauchswert an sich, sondern um die Exklusivität und den Neid der Verlierer. Im Punkermilieu ist das so was wie die Absurdität sich die erste Misfits-Single für 8.000 Dollar klarzumachen.

Musikalisch seid ihr ja recht gut aufeinander abgestimmt und man hört euch schon an, das ihr ein paar Jahre länger dabei seid. Wie sah die Entwicklung vor SNOB VALUE aus?

Das Problem der viel zu akkuraten musikalischen Abstimmung ist uns auch aufgefallen, aber wir steuern dem entgegen, wo wir können. Als erste Maßnahme wurden im vergangenen Jahr zwei Gründungsmitglieder entlassen und durch neue Leute ersetzt, bei denen wir uns sicher sein können, dass es in Zukunft angemessen rasselt, scheppert und rumpelt. Das war für die Jungs ein böses Erwachen, weil sie sich scheinbar für Teile eines irgendwie funktionierenden Ganzen gehalten haben und mal wieder Bekanntschaft mit dem Boden der Tatsachen machen mussten. Aber wo gehobelt wird fallen halt Späne, da muss man jetzt nicht zu mitleidig sein. Wir haben vorher alle in anderen Bands gespielt, wir sind da so ein Limburg-Mainz-Wiesbaden-Inzest Haufen, Alex hat vorher bei Ablärm gezockt, Fabi bei RZGS, Vince und Jens bei Tatort Toilet und Möb bei 1-2-Fuck-U. Jedenfalls sind wir nicht mehr wirklich in der Originalbesetzung aktiv, wie es der Trommler-Kollege in den Zeilen oben in seiner unausstehlichen Art bereits erläutert hat.

Habt ihr das Gefühl das Bands wie SNIFFING GLUE, DEAN DIRG, PRESS GANG, DEPRESIVE STATE etc. einen neuen Wind in die deutsche HC-Landschaft brachten?

Es ist ein bisschen schwierig für uns, hier den Stellenwert anderer Bands zu bewerten. Alle Bands beeinflussen ihr Umfeld insoweit, dass Leute sich deren Platten kaufen, auf deren Shows kommen, sich die Texte reinziehen und was davon mitnehmen. Das Rad neu erfunden, hat wahrscheinlich keine der genannten Bands, und wir mit Sicherheit auch nicht, aber immer noch besser die Kids ziehen sich diesen Sound rein als den ganzen Tough-Guy-Scheiß. Für ein paar von uns waren Punk und Hardcore in ihrer Jugend, zumindest in unserer Wahrnehmung, relativ strikt getrennt. Hardcore war Bodybuilding mit Jogginghosen und Feinrippunterhemd, Punk war Korn mit Vanillemilch und Backpulver drin saufen und sich dann auf dem Bahnhofsvorplatz in die Hosen pissen. Gemeinsamkeiten gab es praktisch keine, was sich in den letzten Jahren wieder zum Positiven gewandelt hat. Dazu haben die von Dir aufgezählten Bands und viele andere Leute auch natürlich ihren Teil zu beigetragen.

Eure Texte sind auch nicht von schlechten Eltern. Um den TRUST-Lesern einen Eindruck zu übermitteln – erläutert doch mal die Aussage, der folgenden Songs von euch:

‚5 Finger Discount‘

Erstmal geht´s in dem Song um ´ne liebgewonnene Notwendigkeit vieler Kids die ihr Geld für Kram sparen müssen, der nicht in Jackentaschen passt. Nicht gemeint sind Klebefinger bei Freunden, auf Partys oder so, eher Zuschlagen in allen möglichen Shops. Und da nicht nur die verteufelten Supermärkte und Shopping Malls – sondern gezielt gerade auch muffig biedere und fiese Tante Emma Läden, die alternativen Menschen ein Stück Heimatgefühl bewahren, von dem sie natürlich nie zugeben würden, dass sie überhaupt eins besitzen. In Wiesbaden gibt’s auf jeden Fall ein Prachtexemplar von so ´nem Teil, wo alles Mögliche an Scheiß angeboten wird und das Schaufenster mit dem Spruch verziert ist: „Hier lebt Tante Emma noch – hier ist die Welt noch in Ordnung“. Die gemeinte Ordnung ist dann der dritte Teil des Songs. Trümmerfrau Emma hat sich aus Bombenschutt ihr knuddeliges Wirtschaftswunder-Wohlfühl Paradies gebastelt, während ihr Oller von der Ostfront direkt zur Bundeswehr gehumpelt ist um klar zu machen, dass er als Soldat eben immer nur seine Pflicht getan hat und das auch gerne weiter tun möchte. Und jetzt, Jahrzehnte danach, wird Emmas Existenz, die letzte Bastion gegen das Kapital, schon wieder bedroht. Aber die Gutmenschen werden sie nicht im Stich lassen, werden sich weiter in die Backen kneifen, und beim Einkaufen mit Namen ansprechen lassen und sich über die Menschlichkeit einer potenziellen ehemaligen KZ-Aufseherin freuen. Das war jedenfalls so die Idee dahinter. Hutzelommas sind nicht zwangläufig süß und zum Liebhaben. Der Rest sollte vielleicht nicht so verbohrt ernst genommen werden.

‚Between the Lines‘

Ein Rapper aus unsrer Nachbarschaft lacht sich manchmal kaputt darüber, wie wenig Text nötig ist um ´ne Hardcore-Platte einzuspielen. Negative Approach haben für die gesamte „Tied Down“ weniger Worte gebraucht, als er für einen einzigen von seinen Songs. Dass es aber manchmal genauso lang dauert so ´nen Text zu schreiben rafft er schon und dass es in Rap Tracks ja auch mehr um Wortspiele und Flow und so geht. Jedenfalls ist Between the Lines so was wie ne kleine Hommage an kurze und einfache HC/Punk Songs, bei denen keine Zeit ist irgendwas auszuschmücken weil nach einer Minute schon der Kopf geplatzt ist. Einfach Songs wie Arschtritt oder Faustschlag, bei denen allen sofort klar ist, was gemeint ist. Also ne klare Ansage, unmissverständlich, eben null Bedarf zwischen den Zeilen zu stochern. Trotzdem kann´s ja auch genau andersrum cool sein. Wenig Wörter, ein Thema und keiner außer dem Texter checkt was, oder zumindest nicht auf Anhieb. Ironischerweise ist das mit BTL auch schon passiert. Adorno, mein Kampf, Karl Marx, Goethe und der Tamborine Man in einem Text haben schon für Verwirrung gesorgt und uns den Vorwurf der Relativierung (Adorno und mein Kampf in einer Zeile!) eingebracht. Diese Art von Gedankengulasch ist auch in anderen Texten von uns zu finden und meint eigentlich das Erschlagensein von Informationen. Lebenswichtiges direkt neben Schwachsinnigem präsentiert. Verwirrung, weil die Infoflut einfach nicht mehr in geregelte Bahnen gelenkt werden kann. Oder für manche Leute sind das ja auch Infos, bei denen es nicht um den Gehalt geht, sondern um den Kick, schneller zu sein und seine Party-Smalltalk-Munition aufzustocken.

‚Your Burial my Fun‘

Ein dummer Battletrack an Unbekannt, aber weil‘s für eloquente 16-Zeiler nicht gereicht hat, ist´s ein Punkteil geworden. So irgendwie: Verpiss dich, damit wir Spaß haben können! Mehr Plan oder so was gabs da zunächst nicht. Rausgekommen ist dann doch eigentlich ne Bauernklatsche für Typen mit miesem Musikgeschmack und Hang zum Pathetischen, immer noch dumm, aber eben auch an Dumme gerichtet. Beinahe jeder auf dem Dorf aufgewachsene Mensch macht in irgendeiner Weise seine Erfahrungen mit den Onkelz. Entweder peinliches Abgefeiere, oder Abgelache, falls man als Kidpunk schon so ´ne coole Sau war und sich nicht, wegen Pickeln und keiner Freundin, als Underdog den Weg durch die Dorfkneipen freiprügeln musste, um auf der Kirmes respektiert zu werden. Es hat ja mittlerweile abgenommen, dass an jeder Ecke Karren mit Heckscheiben-Onkelz-Fraktur zu sehen sind, aber beschissene Rocker, Dorffaschos und andere selbsternannte Outcasts lassen sich halt immer noch gerne zu diesem lächerlichen „nur die Besten sterben jung“-Scheiß beerdigen. Sicher kein wichtiges oder interessantes Thema (mehr) für uns, aber eben was zum lachen. Durchhalten, Männer! Loser bis ins Grab!

‚Kids´n´Politicians‘

Arme Kinder und ehrbare Politiker müssen hier herhalten, für alles was dein Leben bestimmen will, für alles was deinen Handlungsspielraum einschränkt, für Konventionen, die dir die Freiheit rauben, für Dinge, die dich dran hindern, kompromisslos du selbst zu sein. Manipulation und die Macht der Anderen ist der Punkt. Die Macht, die sie haben, weil du sie ihnen gibst, weil du glaubst zu irgendwas dazugehören zu müssen oder dir einfach nix besseres einfällt als mitzumachen. Es geht um Typen, die nichts eigenständiges mehr verzapfen, sondern eher wie Ideologie-Vertreter durch die Gegend taumeln und ihrer Meinung nach die einzigen sind, die wissen was läuft. Außer ihnen gibt’s zwar ein paar fitte Leute, aber die müssen trotzdem noch überzeugt werden, für die coole Sache, für die Erlösung. Wenn dann eben andere Meinungen nicht mehr in das beste aller möglichen Systeme passen, wird’s beschissen religiös mit dem unguten Hauch von Groupthink. So ne Welt, in der die paar gemeinsamen Nenner, die wir mit Freunden teilen, nicht ausreichen, auch wenn da eigentlich beim Zusammenzählen ein ganz lässiges Ergebnis bei rumkommt. In deren Welt wirkt es immer so, als müssten alle sich für eine Seite entscheiden, auch bei Punkten die das für einen persönlich vielleicht gar nicht zulassen, weil sie einfach zu facettenreich sind. Als wäre es immer so einfach und das Richtige, als wäre man damit fürs erste aus dem Schneider. Auf ner anderen Schiene läuft das mit den kleinen Scheißern. Oder besser mit deren Eltern. Kinder kriegen ist ja für viele so ne Art Lebensaufgabe. Mit der eigenen Genkombi den Stammbaum um eine weitere Verästelung wachsen lassen um einen bleibenden Eindruck in der Welt zu hinterlassen. Jedenfalls entscheiden sich Eltern mit einem Kind für eine andere Art von Leben als Kinderlose, mit völlig anderen Verpflichtungen und Verantwortungen. Ob es denn auf Dauer Sinn macht, nur an sich selbst zu denken, die Egoschiene zu fahren, ist ne andere Frage. Irgendwie geht’s in dem Song also auch um das alte Punk-Klischee von der persönlichen Freiheit und dem Luxus, sich vor niemanden rechtfertigen zu müssen, nur um dann alleine, als verbitterter, alter Sack abzukratzen.

Bei ‚Decisions‘ prangert ihr die Lebensfrage an, sich ins Studium reinzuhängen oder einfach alles hinzuschmeißen. Wie sieht der momentane Stand der Dinge aus, studiert ihr noch und wenn ja; was?

Die Frage, oder das Dilemma, steht stellvertretend für alle möglichen Entscheidungen die ständig getroffen werden müssen. Es geht dabei um das schlechte Gefühl, falsch gehandelt zu haben, dass Menschen in die Resignation treibt und glauben lässt sie seien hilflos ihrem Schicksal ausgeliefert. Wenn man den Arsch vor lauter Angst, eine Veränderung könnte sich negativ auswirken, nicht mehr hochkriegt und das Leben im Mittelmaß vor sich hindümpeln lässt. Ohne echte Begeisterung für irgendeine Sache. Dazu passt dann eben auch die Entscheidung: Studium durchziehen oder sich selbst eingestehen, dass es einfach die falsche Entscheidung war und jetzt aber die richtige getroffen werden sollte, Job, Hartz IV was auch immer….. Und wie Frau Borchardt im Ox-Review schon festgestellt hat, studieren wir wohl alle BWL. Stimmt sogar fast, in Wirklichkeit studieren wir International Business Administration an der European Business School in Oestrich-Winkel im schicken Rheingau. Da haben wir uns auch alle kennen gelernt. Unser Proberaum ist ebenfalls in Oestrich, im Champagnerkeller. In der wirklichen Wirklichkeit hängen wir alle an der Uni, bzw. an der FH ab. Einer von uns hat die ganze Chose sogar schon hinter sich.

Bei ‚Too Tough or not Tough enough?‘ heißt es so schön „I´m stuck inside of a Teenage Brain – I´m trapped in Adolescence“. Wie schwer fällt es für euch Kompromisse zu schließen? Und welche Art von Kompromissen fallen in euerm Leben an?

Der Standardkram eben. Die Freundin oder den Freund nicht betrügen, weil niemand Bock drauf hat im Gegenzug selbst betrogen zu werden. Oder es ist von Anfang an alles offen, dann ist es auch ein Kompromiss, mit dem nicht immer alle auf Dauer klarkommen. Maßvolles Saufen damit nicht pausenlos ein Schleier vor der Rübe hängt. Unter Zeugen keine nervenden Gesichter demolieren, weils die nächste Weltreise kosten könnte. Irgendwie gehen doch alle Kompromisse im Leben ein, oder? Sogar die Tough Guy Fraktion macht nicht einfach sit-ups im Wohnzimmer vor ihrer Katze, sondern zahlt ihre 16,90 im Monat ans McFit, weil das Pumpen hier doch besser ausdifferenzierte Ergebnisse bringt. Ha!

Bei eurer Bandbeschreibung auf MySpace heißt es: SNOB VALUE ist ein fetter Bastard – geboren aus Dekadenz, Luxus, Pisse, Dreck, Wiesbaden, Langeweile, Fernsehen, maßloser Völlerei, Currywurst, Prunk, Reichtum, Kot, Dichtkunst, Lyrik, Neid, Lust, Hinterhältigkeit, christlicher Erziehung, Samen, Fanatismus, Rausch, Bildung, Unrat und Zweifeln. Irgendwann 2008 kriecht aus dem Wühltisch einer Modeboutique in Wiesbadens Wilhelmstrasse dieser hässliche Haufen Mist. Seitdem hockt das Vieh in einem Keller und macht Krach!!! ?Inwieweit sieht ihr euch selbst, in dieser Aufzählung wieder? Oder anders formuliert: Haltet ihr Neid, Hinterhältigkeit, Fanatismus und Reichtum für erstrebenswerte Tugenden? Oder spielt ihr hier nur mit Klischees? – und ich sehe das alles nur zu ernst?

Ja, das siehst Du in der Tat zu ernst. Letztenendes bringt dieses Info ja nur auf den Punkt, wo wir her kommen, was nicht automatisch bedeutet, sich diese Attribute zu eigen zu machen. Wiesbaden ist nun mal die Stadt mit dem höchsten Pelzmantel- und Cabrio- Pro-Kopf-Aufkommen in Hessen. Diese Tatsache zu verleugnen ist ebenso unmöglich wie das Leugnen der Tatsache, dass Leute wie wir im Straßenbild dieser Stadt eigentlich nie vorgesehen waren. Insofern finden wir einerseits unsere Umgebung und andererseits uns selber in dieser Aufzählung wieder, weil wir Kot, Krach, Fernsehen und Bastard für ungeheuer erstrebenswerte Tugenden halten.

Darüber hinaus taucht die Wilhelmstraße auf eurer MySpace-Seite immer wieder auf, was hat es mit dem Ort auf sich? Und was geht sonst noch so ab in Wiesbaden?

Die Wilhelmstraße ist halt die Prunkstraße Wiesbadens, in der sich Juwelier an Juwelier reiht und polarisiert dementsprechend. Teure Geschäfte, astronomische Mieten, wie die Schlossallee bei Monopoly. Ansonsten geht in Wiesbaden nicht viel. Im Schlachthof sind ab und zu Konzerte, der Großteil des Gebäudekomplexes ist aber vor einiger Zeit zugunsten eines sogenannten „Kulturparks“ abgerissen worden – der Rest folgt demnächst. Manchmal ein lohnendes Konzert im Kulturpalast, vielleicht ein, zweimal vierteljährlich. ?Falk Fatal hat hier sein Hauptquartier mit dem „gestreckten Mittelfinger“ Zine und seinem Label.? Einige Bands gibt’s auch noch, Front, Uffta 82, M.A.M.A, BILDungslücke. Und noch ein paar andere. ?Im Sommer kann man im Park liegen, im Winter kann man eigentlich gar nichts machen, außer saufen und auf der Couch abhängen. Oder wenn die Couchlandschaft zu trist wird kann man auch mal das Cafe Klatsch in der Marcobrunnerstraße besuchen. Das ist ein nettes Kollektiv Cafe. Demnächst öffnet das Sabot, eine neue Kneipe, wo man vielleicht auch mal Konzis machen kann. Abwarten. Auf dem Mainzer Uni-Campus haben wir noch das Haus Mainusch, indem wir ab und zu Shows veranstalten. In den letzten Jahren lief noch einiges von unserer Seite im Kakadu im alten Kalkwerk in Limburg. Wenn der Arsch mal aus Wiesbaden wegbewegt wird, sind Au und Exzess in Frankfurt, Oettinger Villa in Darmstadt, AK 44 in Giessen, sowie das JUZ in Mannheim schnell erreicht.

Wer ist eigentlich verantwortlich für das coole Coverartwork im Stil von BLACK FLAG´s ‚Police Story‘?

Nicht Axel Weber, sondern Jul Weber. Ein netter Bekannter von uns aus Berlin. Wer sich über den Rip-Off beschweren, oder sonst was von ihm will: https://www.facebook.com/julianweberart (ursprünglich stand hier eine E-Mail-Adresse, der Uploader)

Wann können wir mit Neuem Stoff von euch rechnen?

Nachdem innerhalb des letzten Jahres Vince am Bass und Alex an den Trommeln neu dazugekommen sind, waren wir erst mal damit beschäftigt den beiden unseren Kram um die Ohren zu hauen. Nach erfolgreicher Integration und intensiver Proberei sind jetzt endlich neue Songs in der Mache, damit wir uns nicht selbst langweilen müssen. Wir wollen dieses Jahr auf jeden Fall ein paar neue Songs aufnehmen und hoffentlich auch der Öffentlichkeit zugänglich machen. Ab Februar stehen dann endlich wieder ein paar Shows auf der Agenda. Da werden wir mal sehen, ob die neuen Sachen auch anderen Leuten gefallen außer uns.

Und zum Schluss wird es noch „poetisch“. Ein Zitat, ein Spruch, ein Lebensmotto oder dergleichen.

“Betrinke dich nie!” – aus dem Vorwort zum Parteibuch der NSDAP, 1927 und Danke für´s Interview!

Interview: Bela

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