März 15th, 2017

SCHWULE NUTTENBULLEN (# 169, 12-2014)

Posted in interview by Jan

Schwule Nuttenbullen – Überall wo sie nicht sind, sind sie am besten aufgehoben.

Die Schwulen Nuttenbullen sind mir zum ersten Mal auf einer Toilette entgegen gekommen. Ein silberner Aufkleber des Covers der ersten Platte auf Augenhöhe über dem Pissbecken. Seltsamer Bandname, seltsamer Aufkleber waren die ersten Gedanken damals. Womöglich ein gespielter Witz und „Gähn“. Nichtsdestotrotz hab‘ ich mir S.N.B. dann live gegeben. Mal gucken, ob das tatsächlich der gespielte Witz ist, den ich vermutete. So war das Konzert nicht, eigentlich überhaupt nicht, aber irgendwie dann doch ein ganz klein wenig. Eine Ambivalenz, die sich nicht ganz auflöste. S.N.B. wollen das so. Das kann Konsequenzen haben: Flugblätter im AZ, auf denen den Schwulen Nuttenbullen vorgeworfen wird, homophob zu sein und Sexarbeiter zu diffamieren, zum Beispiel. Läden, die bei dem Namen lieber gleich sofort abwinken.

Und Menschen, die – wie ich zuerst – die Schublade „gespielter Witz“ aufmachen, die Band darein stopfen, abschließen und den Schlüssel für immer wegwerfen. Damit muss man dann rechnen, als Schwuler Nuttenbulle. Das S.N.B. mit Homophobie so gar nichts am Hut haben, ist nach der ersten zarten Kontaktaufnahme schnell geklärt. Das mit dem „gespielten Witz“ bedarf einer längeren Klärung. Die neue Platte „Die Deutschrocknacht“ ist dann ein guter Anlass, um endlich das schon länger geplante Interview zu machen. Das Interview habe ich mit Michael alias „G 8 – Atze“ geführt. Im Vorfeld wurde zu verschiedenen Gelegenheiten aber auch schon mit den anderen Bandmitgliedern bei diversen Bieren und Zigaretten über Punk, deutsche Texte unter besonderer Berücksichtigung von Slime und Blumfeld und Gott und die Welt diskutiert.

Michael, nicht wenige, die über den Namen Schwule Nuttenbullen stolpern, machen erst einmal die Schublade „ironischer“ Deutschpunk auf. Ich hab‘ das in der Plattenkritik im Heft „den Knick-Knack-Zwinker-Zwinker-wir-machen-jetzt-ironischen-Deutschpunk-Zug“ genannt. Wer euch leibhaftig schon auf der Bühne gesehen hat, weiß, dass ihr nicht Paula, Bimmel-Voze, G 8 – Atze und Anti seid. Ein gewolltes Missverständnis?
Das Ganze ist tatsächlich für uns selbst ambivalent. Es gibt ja nun wirklich kein frustrierenderes Genre als „Deutschpunk“. Und ich meine das sowohl in dem Sinne des rasenvertikutierenden RockORama-Komplettisten, als auch des Punk Im Pott-Dauergast, als auch im Sinne dieses affirmativen Gebarens dieser Turbostaat-Epigonen. Was ja an sich absurd ist, denn ich erinnere mich noch an die erste LP von denen, bei dessen Hören ich mir dachte „Wer braucht denn bitte eine Band, die sich genau so anhört wie Dackelblut?“ Das für mich so banale liegt wahrscheinlich genau dort begraben – Epigonen von Epigonen versprechen leider nicht meinen Tag zu beleben. Trotz alledem gab und gibt es dort zwischen all dem Tristen tolle Bands, die ich nach wie vor begeistert höre und relevant finde. Wo der Sound Attitüde ist und heute noch für mich Sinn macht! Von daher täte nicht nur ich, sondern auch die anderen Drei sofort entschieden „NEIN!“ schreien: Das ist kein Spaß! Jedenfalls nicht nur.

Na ja, wir wollen mit Turbostaat doch mal nicht so hart ins Gericht gehen. Es gibt wahrlich schlechtere Bezugspunkte, als die Bands von Jens Rachut. Ich könnte mir vorstellen, dass Dackelblut auch zum Kanon der Schwulen Nuttenbullen gehört? Und Punk im Pott ist für euch ein No go? Ihr könntet sehr junge Menschen erreichen.
Aber das ist doch gerade das Langweilende an dem, was gegenwärtig als „Deutschpunk“ daherkommt: Die Rezeption öffnet und schließt munter die Verweisschubladen, den Blick stets rückwärtsgewandt: Auf dass alles auf den abgesteckten Bahnen weiterkreise! Turbostaat ist deswegen auch nur als Rezeptionsproblem erwähnt. Gegen deren musikalisches Wirken möchte ich gar nichts sagen – die sind mir schlicht egal. Das eigentliche Problem ist doch, dass genau diese Ästhetik ein role model für Scharen junger Menschen gewesen zu sein scheint. All diese Bands, die u.a. auf dem unterhaltsamen Punkrocködnis-Blog Schelte ob ihrer Harmlosigkeit und ihrer posenden Innerlichkeit erfuhren. Die Texte mit „ich“ beginnen zu lassen und sich als Quasselbox halbgarer kryptischer Metaphern zu ergehen, macht noch lange keine „intelligente Deutschpunkband“ aus.

Unsere Platte ist ja noch nicht lange raus, aber ich möchte mal vermuten: In fast jeder Rezension wird der Begriff „intelligente Texte“ etwas distanziert und mit Skepsis platziert sein. Am besten noch mit der angefügten Verwunderung des Schreibers, dass man das doch wirklich bei diesem Namen nicht erwarten konnte. Stellt sich nun die eine Frage: Wenn unsere Texte so herausstellungswürdig „intelligent“ sind, was bedeutet das für all die anderen Bands? Und dann die andere Frage, die sich mir stellt: Wenn schon das verwundert, dass man etwas anderes bekommt als das, was man erwartet hat: Was gibt es eigentlich dann noch für Erwartungen bezüglich einer Punkband? Und Punk Im Pott: Warum No go? Nein, klar täten wir dort spielen, täte sich auch nur einer dort für unsere Band interessieren. Das reguliert jedoch, wie fast immer heutzutage, das Desinteresse an Herausforderung des selbstbezichtigten „Punk“-Hörers. Diese Frage ist also erst mal keine Frage nach der Positionierung der Band, sondern des jeweiligen Hörenden.

Wobei mir „intelligente Texte“ gar nicht zu euren Texten eingefallen ist. Ich finde die eher schwer entschlüsselbar. Keine Ahnung, ob das ein Ausweis für die Intelligenz von Texten ist. Ich könnte eher sagen, was die Texte nicht sind. Sie sind nicht, wie von dir angesprochen, von irgendeiner Innerlichkeit geprägt, sie sind nicht voller Pathos. Aber was sind sie? Nehmen wir mal „Erdogan“. Ist das ein politischer Text? Ich lese da Kritik an der Sofapolitik im Internet heraus, die auf der Straße keine Folgen hat. Dann geht es tatsächlich um den Taksim-Platz. Die Zeilen „Erdogan! Das macht man nicht! Das macht man nicht mit seinen Leuten!“ brechen die Ernsthaftigkeit eines echten Anliegens dann wieder. Oder „Alle Richtungen“. Ehrlich gesagt, habe ich keine Idee, um was es da überhaupt gehen soll. Ich habe den Eindruck, dass es euch sehr wichtig ist, nicht greifbar zu sein. Bloß keine Eindeutigkeiten produzieren. Ist das eine völlig falsche Einschätzung?
Das mit „intelligenten Texten“ ist auch keineswegs meine eigene Sichtweise. Das wäre ja noch schöner, denn, ja, für mich ist es Punk. Warum der Begriff im Jahre 2014 unbedingt von jeglichem Verdacht der „Ironie“ freigesprochen werden muss, ist mir ein Rätsel und schon wieder ein Indiz dafür, wie reaktionär das Ganze doch ist. Nein, „intelligente Texte“, das ist vielmehr Chiffre für Punkfanziner, die mit maximaler Knappheit das abhaken wollen, was ihnen suspekt ist, oder schlichtweg nur auf die Eier geht. Aber lustig, dass du „Erdogan“ erwähnst. Da muss ich den Manni fragen, der ist von ihm und den verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht [lacht].

Was die Frage nach dem „bloß keine Eindeutigkeiten“ nicht beantwortet.
Na, dann werde ich etwas zu den Texten sagen, die ich zu verantworten habe. Ich täte mal „Jein“ sagen. „Drones Over Almeria“ legt sehr wohl Fährten ins Niemandsland. Aber so ein Song wie „Gummistiefel“ benennt konkret die deutsche Sorge um einen steigenden Elbe-Pegel in Magdeburg, während ganze afrikanische Dorfgemeinschaften im Mittelmeer absaufen. Und keiner bringt mehr die Empathie auf, wo doch schon alles in der großen Sorge um sich selbst draufgegangen ist. Oder „30000 Schneeberge“, der die Mobilisierung der deutschen Volksseele gegen Übergangsheime nicht als ostdeutsches Problem verstanden wissen möchte, sondern diesbezüglich den Blick überall hin schweifen lassen kann. Die Ressentiments gibt es überall in diesem Land. „Ich bin ein T-Shirt“, der doch ziemlich unvermittelt dieses anämische „Deutschpunk“-Revival thematisiert. Die Texte sind doch alles andere als verklausuliert.

Das lässt mich jetzt irgendwie dumm dastehen. Egal, ich möchte doch nochmal auf das Thema Deutschpunk im Allgemeinen zurück kommen. Du hast da eben von Langeweile gesprochen. Ich habe eigentlich einen genau gegenteiligen Eindruck im Moment. Ich find vieles, was zuletzt rausgekommen ist, ziemlich geil. Karies, Human Abfall, Pisse, finde ich durch die Bank sehr gut. Aber das ist nicht das, was du mit Deutschpunk meinst, oder?
Na, und ob das für mich Deutschpunk ist! Karies kenne ich nun nicht, aber Pisse und Human Abfall sind schon tolle Bands! Kann ich doch nichts dafür, dass sich viele Betonköpfe entschlossen haben, auf ewig in einem Bermuda-Dreieck zwischen Chaostagen, Punk Im Pott und Force Attack zu verschwinden. Für mich war das nie ein Widerspruch, eine Band wie Tin Can Army zu lieben und gleichzeitig DAF toll zu finden. Absurd, so einen blöden Satz überhaupt aussprechen zu müssen! Aber das war früher schon so und ist heute leider keinen Deut anders: Das abstoßende an Deutschpunk ist das deutsche daran.

Kommen wir mal zur Musik. Ich hab‘ eure erste Platte nochmal gehört. Die klingt für mich im Vergleich zur neuen Platte rotziger und – nun ja – punkiger. „Die Deutschrocknacht“ klingt für mich da elaborierter. Ihr, oder Teile von euch, habt ja schon als „Pleased to meet U“ zusammen Musik gemacht. Mir scheint es so, als nähert ihr euch da musikalisch wieder an?
Das mit Pleased to meet U: Das, täte ich einfach sagen, liegt wahrscheinlich eben so sehr an unseren musikalischen Vorlieben wie an unseren begrenzten musikalischen Mitteln. Das mit dem „elaborierten“ ist aber ein wichtiger Punkt. Das war schon ein ganz bewusster Schritt. Es wäre ja wohl nichts öder, als noch einmal die gleiche Platte aufzunehmen und sich auf den Lacher bezüglich des Bandnamens zu kaprizieren. Der Witz wird nun wirklich nicht besser. Überhaupt wollten wir gerne noch einmal deutlicher herausstellen, dass die Band viel weniger „Fun“ ist, als die Zuhörer daraus machen wollten. „Geisterstadt“ auf der ersten Platte ist jetzt nicht sooo irre witzig.

Erzähl mal was zu dem Cover und dem Namen der neuen Platte. Was macht ausgerechnet jemand von Floh de Cologne auf dem Cover? Und wie steht das in Verbindung mit „Die Deutschrocknacht“?
Das Foto hatte ich recherchiert, nachdem ich das Plädoyer von Frank Apunkt Schneider für eine Ästhetik der Verkrampfung in der (deutschen) Popmusik hörte und er währenddessen das Portrait des Sängers zur großen Erheiterung der Hörerschaft zeigte. Das Bild ist ein Filmstill, das aus einer WDR-Themennacht zu deutschen 70er Progrock stammt. Die Sendung kann ich nur wärmstens empfehlen: Hochinteressant und unerträglich quälend zugleich! Der Titel der Themennacht: „Die Deutschrocknacht“. Der Begriff taugt in mehrfacher Hinsicht. Denn er macht eine große Klammer auf: Von Ton Steine Scherben zu Floh De Cologne zu BAP (zumindest den frühen) zu Silbermond ist es doch näher, als ich weithin glaubte.

Es mögen sich die Phänotypen grundlegend geändert haben. Es gibt keine Riesendemos mehr im Bonner Hofgarten und die Haare werden etwas akkurater getragen, aber die Ressentiments sind erstaunlich konstant: Gegen „die Amis“, darauf können sich Eltern und Kinder schon recht gut einigen. Im Übrigen schließt das ja ganz besonders Deutschpunk mit ein, wo es zum guten Ton gehörte, gerade den USA irgendwelche Genozide unterzuschieben, sie unisono zu Rassisten zu degradieren und ihnen Demokratiefeindlichkeit zu attestieren. Es passt schon alles sehr gut zusammen in diesem Land. Und das, so könnte man den Begriff „Die Deutschrocknacht“ lesen, drückt sich auch musikalisch aus.

Ich verstehe, was du mit dieser Kontinuität meinst. Ich hatte dir bei einem unserer Treffen auch schon mal von diesem Krautrock-Buch erzählt, wo die Protagonisten in der Nachschau immer wieder darauf kamen, wie wichtig es ihnen war, dem amerikanischen Einfluss eine deutsche Stimme entgegen zu setzen und wie Strange ich diese Haltung fand. Wir sind uns da in der Bewertung ziemlich einig. Aber bei Floh de Cologne will ich nochmal einhaken. Die will ich in Schutz nehmen, weil ich die wirklich mal sehr gemocht habe. Ich finde ja so Texte wie „Warum gehören die Fabriken nicht denen, die darin arbeiten“ ziemlich geil. Das ist ja eine einfache und völlig richtige Frage! Man könnte den Zeiten auch nachtrauern, wo man ohne ironische Brechungen, ohne Verklausulierungen, usw. politisch links mit klarem Standpunkt singen konnte?
„Warum gehören die Seen nicht denen, die darin baden“ finde ich ja noch besser. Ich weiß, was du meinst. Ein ähnlicher Gedanke kam mir beim Lesen dieses tollen Buches von Wolfgang Seidel zum Wirken und der Rezeption von Ton Steine Scherben – übrigens eines der lesenswertesten Bücher über deutschsprachige Popmusik, das ich kenne. Darin setzt sich Hartwig Vens mit den Texten der Band mit den Mitteln des zeitgenössischen Diskurses auseinander – und kommt zu dem, was natürlich aus heutiger Sicht unvermeidlich zu konstatieren ist: Von heutigem Standpunkt ist es natürlich ein GRAUEN, wie selbstverständlich Reiser von „wir“ singt und das stets affirmativ als das Gute setzt.

Als ob der Arbeiter die Tabula Rasa wäre, die vom Sozialismus neu beschrieben würde! Der kann genauso der Arsch sein! Auch die Utopien enden zwangsläufig immer in diesem romantischen „wir“. Ja, und das kommt mir heutzutage selbst auch merkwürdig vor. Wenn man dann noch das Fanmeilen-Gegröle dazu nimmt, das Abspielen von Scherbensongs auf Nazidemos, oder viel „harmloser“: Wenn selbst Klaus Meine von den Scorpions Reiser vereinnahmen kann und auf einem Gedenkkonzert an diesen so Sätze verbricht wie: „Ja, ja, Rio. So einer fehlt eben heute im Biz, so ein König von Deutschland“. Ja, dann kommt einem das Grausen!! Ich selbst empfand das aber als die gleichermaßen falsche Herangehensweise, die Texte der Band einer solchen Kritik zu unterziehen. Es lässt vollkommen die emanzipatorische Energie der Texte außer Acht, die Politisierung des Heintje-Landes. Und für mich fast genauso wichtig: Reiser hatte nie gesungen: „Im Land der Freiheit sind alle gleich. So gleich wie damals im Dritten Reich“.

Von wem ist das mit dem „Land der Freiheit“? Sagt mir gar nix.
Slime mit „Yankees Raus“. Das doppelte Ärgernis an dem Song: Der ist musikalisch der absolute Hammer.

Oh, die Zeile hatte ich gar nicht mehr im Kopf. Da ist bei mir nur der Refrain hängen geblieben. „Yankees Raus, Yankees Raus. Wir sind Millionen und wir schreien es raus.“ Neben all der Kritik an dem was man Deutschpunk nennt und der Diskussion über Texte, die wir hier führen, versuchen wir uns doch mal im Positiven. Kannst du sagen, welche deutschen Songtexte dir uneingeschränkt gefallen haben? Welche dich wirklich bewegt haben? Oder welche Bands du gerade wegen ihrer Texte besonders magst?
Punk jetzt, oder was? Die genannten Tin Can Army. Harry Rag mit S.Y.P.H. EA80. Tommi Stumpff und Peter Hein. Kristof Schreuf und die beiden Kolossale Jugend-Platten. Na, und der Manni dürfte wie aus der Pistole geschossen die Boxhamsters von hinten rein rufen. Zu Recht.

Okay, Michael, lass uns hier mal einen Break machen. Wir begeben uns noch in etwas seichtere Gefilde. Ich hab‘ mir heute „Stadt Land Punk“ gekauft. Regeln sind bekannt. Und weil wir hier die ganze Zeit über Deutschrock und Deutschpunk reden, besorgst du es mir jetzt deutsch. Ich sag’ „A“, du sagst „Stopp“.

Stop.

„H“ Band?

Hans-A-Plast.

Song?

„Hibakusha“ von Inferno.

Genre?

Hip Hop Bommi Pop

Sehr gut. Punk/Szenename?

Hansaterror.

Konzertladen?

Hackerei in Karlsruhe. Ist das Punk? Glaube schon.

Das war gerade noch in der Zeit. Accessoire/Kleidung? Flott bitte.

Hundehalsband.

Parole?

Haut ab.

Letzte Frage, die hier nicht auf dem Spielplan ist. Drei Bands, mit denen ihr gerne mal auf einer Bühne stehen wollt. Muss auch nicht mit „H“ sein.

Moss Icon, Dinosaur Jr., Deutsche Trinkerjugend

Michael, ich danke dir für das Interview.

Text: Schippy Foto: Christian Kock | diegoldenehor.de

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