Mai 1st, 2019

ONEIDA (#106, 2004)

Posted in interview by Jan

ONEIDA – „Double Lock Your Mind“

Versetzen wir uns einen Moment zurueck ins laendliche New York gegen Mitte des 19. Jahrhunderts. Nicht nur, um das nachfolgende Gespraech mit den drei Brooklynern von ONEIDA besser verstehen zu koennen. Sondern auch um einen kurzen Einblick in eine der vielen bizarren amerikanischen Kommunenepisoden lange vor Woodstock zu erhalten, mitsamt ihrem Wandel und politisch-oekonomischen Kontinuitaeten. Eine, mit strenger Hand gefuehrte Gemeinschaft, die sich nach ihrem „spirituellen“ Verfall im Jahre 1881 als ONEIDA COMMUNITY LTD. zum weltgroessten Hersteller von Tafelsilber aufschwingen sollte, mit marktbeherrschender Praesenz in den USA und Kanada, dem Vereinigten Koenigreich, Mexiko, Australien und Italien.

Lange bevor sich Fat Bobby, Kid Millions, Hanoi Jane und anfaenglich noch PCRZ das erste Mal in die Augen blickten, gab es einen praezise kalkulierenden Mann namens John Humphrey Noyes (1811-1886), der in seinen Jugendjahren in Putney/Vermont mit allen Mitteln versuchte, nicht vom religiosen Wahn seiner Mutter erfasst zu werden. Kurz vor Beginn seines dreissigsten Lebensjahres erlebte der junge Noyes allerdings seine Erleuchtung im Sinne einer ihn uebermannenden Erkenntnis, das eine auf rigiden religioesen Reglements beruhende Lebensgemeinschaft unter seiner Aegide der Schluessel zu Wohlstand und Privilegien sein koennte.

Eine folgende Zweckheirat mit der Tochter eines einflussreichen Senators eroeffnete ihm Zugang zu einem gewichtigeren Portofolio, diverse theoretische Schriften schafften die ideologische Grundlage und im Jahre 1848 hatte Noyes endlich eine Schar von Huldigenden um sich versammelt, um in Oneida/New York gemeinsam die Zelte aufzuschlagen.

Die Mitglieder der ONEIDA-Gemeinschaft bezeichneten sich selbst als Perfektionisten, die glaubten, dass die Wiedergeburt Christus bereits geschehen war. („Second Coming“) Dieses Ereignis gestattete ihnen, einen neuen Garten Eden zu schaffen, in dem es keine Suende oder Selbstsucht geben sollte. ONEIDA machte sich ein hippy-artiges Kommunenwesen zu Eigen und gemeinsam praktizierten sie 32 Jahre lang eine der fundamentalen Thesen des Mr Noyes, die sogenannte „complex marriage“. Simplifiziert bedeutete dies, das jeder mit jedem verheiratet war. Weitere Ecksteine ihrer Gemeinschaftsstruktur waren „mutual criticism“, „ascending fellowship“ und natuerlich die erlauchte Fuehrungsnatur des John Humphrey Noyes.

Die Promiskuitaet war es letzendlich wieder einmal, die dem ganzen Treiben 1881 ein Ende setzte und der geschlossenen Gesellschaft ein vorzeitiges Ende androhte. Der ueber die Jahre gewachsene finanzielle Erfolg, insbesondere im Handel mit Silberwaren, ermoeglichte jedoch einen nahezu schnittlosen Uebergang in die organisierte Wirtschaftswelt mit der Gruendung der bereits erwaehnten ONEIDA Ltd.

Aus dem gleichen Bundesstaat kommend, seit 1995 jedoch mit recht anders anmutenden Intentionen am Start, sind ONEIDA aus Brooklyn. Ihre Shows leiten sie oft mit der selbstgebastelten „The Immigrant’ Theme“ ein, einigen Riffs des „Immigrant Song“ von LED ZEPPELIN’s drittem Album, auf eine Laenge von 72 Minuten geloopt. Auch ansonsten bedient sich das Trio gerne und bewusst aus der Klamottenkiste 70er Jahre anmutender Psychedelic-, Heavy- und Krautrock-Elemente, vermengt diese im Gegensatz zu all’ den trendigen Stoner-Kaspern allerdings zu einer humorvollen, skurilen und in weiten Teilen hypnotischen Melange. Kernstueck ONEIDA’s Musik ist dabei sicher die repetierende Rhythmusfraktion, bestehend aus staccatomaltraetierter Schweineorgel und einem Schlagzeuger, von dem Carol Clerk, eine Schreiberin fuer den NewMusicalExpress seit 1967, die Keith Moon und John Bonham zu ihren besten Zeiten erleben durfte, neulich in England als bestem sprach, der ihr je untergekommen sei.

Soweit will ich mich an dieser Stelle zwar nicht versteigern, was Kid Millions neulich bei Pordenone im „Velvet“ in die Felle und Becken legte, gepaart mit der schraegen Haesslichkeit der Beitraege seiner beiden Mitstreiter, hat auf jeden Fall etwas von aufregender Hoehlenmusik, dem idealen Soundtrack zum „Planeten der Affen“, der so noch nicht gedreht wurde. „Still Rememberin’ Hidin’ In The Stones“ heisst einer ihrer zahlreichen Titel vielsagend und Dir und mir empfehlen sie augenzwinkernd: „Nothing kicks more ass in the early morning than a cup of black coffee and some ZZ TOP dance remixes played loud. Particularly the 2800 Miles Remix of „Give It Up“ from „Recycler“.“

Just give it a shot, sagt Tom.

FAT BOBBY – Gitarre/Bass/Gesang
KID MILLIONS – Schlagzeug/Gesang
HANOI JANE – Orgel/Gesang

Jungs, hergehoert: Wie koennen wir Eure Beziehung zu JOHN HUMPHREY NOYES verstehen?
(riesges Gelaechter)
Kid Millons: Daher haben wir den Namen. Ich weiss nicht, von dieser Gemeinschaft, yeah! Aber im Sinne einer direkten Beziehung? Mmmh. Wir lernten seine Nachfahrin uebers Internet kennen. Sie ist eine Kneipenwirtin in der Lower Eastside.
Sie arbeitet in einer Bar?
Kid Millions: Ja, richtig. Aber was alles andere angeht … , wir leben unser Leben danach. Auch wenn diese Jungs hier, Bobby und Jane verheiratet sind, oder kurz davor stehen, ist es das eigentlich nicht.
Fat Bobby: Es gibt viele verschiedene Ebenen der Liebe. Dies ist Liebe, ohne sich zu beruehren.
Lasst uns da ein wenig tiefer drauf eingehen. Was haltet Ihr von „complex marriage“?
Hanoi Jane: Ich denke, das ist verwirrend. Verwirrend und schwierig. Das ist alles.
Kid Millions: Das war ein grosses Experiment, auch wenn sein Fundament etwas ab vom Schuss war.
Hanoi Jane: Ja, richtig, die Motivation muss rein sein.
Kid Millions: Das war aber laut den Berichten nicht rein, mit der ONEIDA-Gemeinschaft und John Humphrey Noyes.
Warum war das nicht rein?
Hanoi Jane: Weil er andere Frauen ficken wollte!
Fat Bobby: Wollte er nicht mit der Frau seines besten Freundes schlafen?
Hanoi Jane: Vielleicht. Irgendetwas in der Art. Nein, er war verheiratet und wollte wirklich mit jemand anders schlafen, daher startete er all’ dies …
Ich las, dass er fuenf Kinder hatte.
Alle drei: Oooh, er hatte viele Kinder.
Kid Millions: Ich bin sicher, dass er viele Kinder hatte. Offiziell und nicht offiziell.
Sein Konzept von „male contenance“, als eine Form von Geburtenkontrolle, bei der waehrend und nach dem Geschlechtsverkehr der Mann nicht ejakulieren durfte, funktionierte also zumindest auf ihn bezogen nicht?
Kid Millions: Nein, nein, das ist ja gerade „contenance“! Du haelst in dir, was du eigentlich der Welt zu geben hast. Das ist sehr, sehr potent. Also kannst du das nicht alles auf einmal herauslassen. Du kannst den Samen oder die Frucht nicht staendig verbreiten. Du musst diese Kraft konservieren.
Fat Bobby: Obwohl, Du …
Kid Millions: Nein, wir leben nicht nach diesem Prinzip. Wir verbreiten unser Geschenk ueber die ganze Welt.
Fat Bobby: Wir sind schliesslich keine Agnostiker.
Hanoi Jane: Wir sind keine Agnostiker und keine „Shaker“, wir sind „Winter-Shaker“!
Kid Millions: Wenn es kalt wird und wir etwas zu essen brauchen.
Hanoi Jane: Du musst etwas ueber „Wintershaker“ lernen, „shakers in the winter“. Das ist, was wir sind. Du gehst und tritts der Gemeinschaft bei, die fuer Dich arbeitet, wenn Du sie brauchst. Aber Du verpflichtest Dich ihr nicht. Das ist Opportunismus. Wir sind nur opportunistisch.
Kid Millions: Freie Halbtags-Hippies.
Und wenn Ihr einen Moment „Ascending fellowship“ reflektieren muesst?
Fat Bobby: Was, bitte?
„Ascending fellowship“ bedeutet, dass die Jungfrauen in der ONEIDA-Gemeinschaft in die Praxis der „complex marriage“ eingefuehrt wurden. Die aelteren, „goettlicheren“ Mitglieder, die die spezielle Gruppe der „central members“ ausmachten, hatten das Anrecht, sich eine dieser Jungfrauen auszuwaehlen, um fuer sie spirituelle Verantwortung zu uebernehmen. Dies geschah, wenn die Maedchen vierzehn Jahre alt waren.
Fat Bobby: Da koennte man wirklich denken, wir waeren grausam und opportunistisch, glaube ich.
Kid Millions: Und das sind wir nicht.
Hanoi Jane: Wir geben ihnen mindestens ein Jahr mehr.
Kid Millons: Nein, nein, nein.
(Durcheinander und viel Gelaechter)
Fat Bobby: Ich hatte keinen Sex mit Kindern. Niemals, seit der Zeit, als ich Kind war. Als ich ein Kind war, hatte ich viele Kinder.
Aha. ONEIDA als Band jedoch funktioniert nach dem Prinzip von „mutual criticism“?
Fat Bobby: Richtig, das stimmt. Wir machen uns gegenseitig fertig. Auf die Weise, wie BEEFHEART seine Gruppe gefuehrt hat. Viel psychotischer Missbrauch seitens der Bandmitglieder. Und ich denke, wir sind am Besten als „mutual humiliators“.
Kid Millions: Jane war gestern Nacht dran. Er musste sich nackt ausziehen und …
Fat Bobby: Ja, den Geschmack seiner Exkremente kenne ich jetzt ganz genau. Wie nimmt sich das aus, direkt vor Deiner Schwester Cameron und Deiner Familie? Ich denke, das ist ein wenig degradierend.
Hanoi Jane: Ich denke aber, dass ich einen guten Platz fuer die Show heute Nacht habe.
Soundmann: Ich bin nicht einmal Mitglied der Band und habe trotzdem Kid’s Fussschweiss auf meinem Gesicht. Perfekt von Jane dahin plaziert.
Fat Bobby: Unseren Soundmann haben wir auch schon degradiert. Blau! Wir alle bezahlen einen Preis, um zu rocken. Und als wir unsere Kinder verkauften, um hier in Italien zu touren, waren wir einfach unangemessen angesagt. Wir mussten uns einfach gegenseitig niederschlagen, um in der Gruppe zu sein. Weil die Gesellschaft das einfach nicht macht. Wenn wir sozial aufgewertet wuerden, waeren wir unsere eigene Zelle, was so in Ordnung geht. Ich meine, ich mag einen guten, salzigen Drink.
In orthodoxen kommunistischen Organisationen stand das Prinzip von Kritik und Selbstkritk ja auch auf der Tagesordnung.
Kid Millions: Das glaube ich Dir gerne. In allen grausamen, fetten, kleinen Gesellschaften und Gemeinschaften wurde das genutzt. Die nutzten das zur Gedankenkontrolle. Ob in Jonestown oder Jim Jones.
Fat Bobby: Oh, scheiss drauf. Leute nutzen das auch in ihren kleinen, romantischen Beziehungen und es wird Missbrauch genannt. Wir missbrauchen uns gegenseitig, aber keine Jungfrauen oder Kinder.
Wie ist es dann in ONEIDA um den „act of confession“ bestellt?
Fat Bobby: Oh, staendig, wuerde ich sagen.
Kid Millions: Wie sehr wir uns hassen…
Fat Bobby: Uns selbst jedoch lieben.
Kid Millions: Weil ich der Beste bin und sich eigentlich alles um mich dreht. Von daher versuche ich, uns zu ueberzeugen, versuche ich, zu erklaeren, das alle duemmliche Arschloecher sind.
Fat Bobby: Und ich denke, dass es besser fuer alle ist, wenn sie das wissen. Ich bin der Grund fuer alle natuerliche Schoenheit. Ich denke, das ist, was ich wollte. Also, wir beichten voreinander, aber wahrscheinlich nicht in der Form, wie sich das John Humphrey Noyes vorgestellt hat.
Kid Millions: Und auch nicht im Sinne der katholischen Kirche. Obwohl Du bist doch katholisch, oder?
Fat Bobby Ja, ein wenig. Jedoch erzaehle ich keinem Priester, was ich tue. Wenn ich wenigstens daran glauben wuerde, wuerde ich …
Kid Millions: In der Vergangenheit, wieviele Male hast Du denn da gebeichtet?
Fat Bobby: Du musst das wenigstens einmal gemacht haben; bei mir waren das wahrscheinlich zwei Beichten.
Kid Millions: Okay, aber intim seid Ihr zumindest nicht geworden?
Hanoi Jane: Nein, hoer’ auf, mit einem Priester?
Fat Bobby: Das letzte, was du als 13-jaehriger Junge, der mit einem Priester intim wird, willst, ist ihm zu erzaehlen, was du denkst.
Hanoi Jane: Wenn du das jedoch willst, ist das offensichtlich vielerorts zu haben.
Fat Bobby: (lacht) Jungs, ich habe Euch das schon erzaehlt. Ich sage Leuten immer, dass ich etwas weiss, aber nicht, was ich denke. Das die Gesellschaft jedoch Menschen abstellt, denen ich mein Innerstes preisgeben kann? Fuck you! Ich erzaehle meinen Freunden und meiner Familie, was ich denke. Nicht aber Fremden.

(Der Veranstalter gibt Zeichen, das der Auftritt kurz bevorsteht)
Sprechen wir noch schnell ueber den letzten Aspekt der ONEIDA-Gemeinschaft: „Regeneration“.
Kid Millions: Was meinst Du damit? Die neue Jungfrau?
„Regeneration“! Das Christus nicht fuer die Suenden der Menschheit starb, … Entschuldigung! Ich hatte ein wenig Wein ueber meinem Manuskript verschuettet, jetzt sind die Seiten verklebt.
(Gelaechter)
Fat Bobby: Warte, Tom, warte! Blaetter’ die Seite nicht um! Du kannst das nicht lesen, weil Wein darueber verschuettet wurde, und das ist das letzte Prinzip von ONEIDA.
(alle lachen)
Kid Millions: Richtig! Ich habe Wein ueber meinem Gehirn verschuettet. Also, Christus starb nicht fuer die Suenden der Menschheit, vielmehr durch Satans ersten Anschlag. Durch den Glauben in den Tod Christus, wurde jedoch jeder von Suende befreit, weil Christus den eigentlichen Grund fuer Suende zerstoert hat. Wer daran glaubt, ist regeneriert.
Kid Millions: Durch Christus? Wer ist dieser Christus? Oh, Mel Gibson!
Fat Bobby: Ich glaube, die erste, die urspruengliche ONEIDA-Gemeinschaft glaubte an den Tod von Willam Defoe. Der Tod Willam Defoes war tragisch fuer die Welt und sicherlich ein einmaliger Schlag im Sinne Satans, weil wir Willam Defoe brauchten. Der zweite Tod Christus, denke ich, in der Inkarnation Mel Gibsons, wird faktisch der wahre Schlag gegen Satan sein, der ihn auf die Knie zwingt.
Welche neuen Aspekte bringt Ihr dann in die ONEIDA-Gemeinschaft ein?
Fat Bobby: Nun, bisher haben wir nicht wirklich jemanden von der ONEIDA-Gemeinschaft getroffen. Wir haben unsere eigene, kleine ONEIDA-Gemeinschaft. Wir sind Satelliten, eine Version von ONEIDA, eine Splittergruppe, eine Sekte. Wir wurden vom Mainstream der ONEIDA-Gemeinschaft verurteilt fuer unsere sorgenfreie Einstellung zum Idealismus. Du weisst, wir geben offen und ehrlich zu, Opportunisten zu sein und eben das zu machen, was wir fuer richtig halten, anstatt Glaubensbekenntnissen und Doktrinen zu folgen.

Wir werden also nicht nur ignoriert, wir sind verstossen. Verstossen von ONEIDA und der Welt. Daher wollen wir also klarstellen, dass wir die bekannteren ONEIDA sind. Wir wollen die ganze Bedeutung von Grund auf aendern. Was wir also dem Hauptstrom der ONEIDA-Gemeinschaft zuefuegt haben, ist, eine Oase in der Wueste ausserhalb ihrer Mauern zu sein. Was wir sind, ist eine lebendige, funktionierende Alternative fuer die Kinder der konservativen ONEIDA-Gemeinschaft, in einem freieren Kontext wiedergeboren zu werden.
Kid Millions: Wir sind hier draussen und sie koennen reisen, um uns zu begegnen. Sie sollten allerdings viel Wasser mitbringen.
Fat Bobby: Wir ersetzen Doktrin durch wirkende Kraft und einen Prozess. An dem Punkt sind wir ausgescheert und haben uns gewandelt. Wir leisten keiner Doktrin Folge, sondern folgen nur Vermittlung, einem Prozess, Analyse und Interpretation. Und das ist eine aktive Lebensweise und eben keine passive.
Seht Ihr historsche Kontinuitaten zwischen christlichen Sekten, wie der ONEIDA vor 150 Jahren und moralinsaurem Gebaren in amerikanischer Politik der Gegenwart?
Fat Bobby: Als eine Gemeinschaft stimmen wir darueber ein, das es keine schlanke, geradliniege Entwicklug von Zeit gibt und keine progressive Bedeutung von Identitaet und Entwicklung. Geschichte fuer uns ist nicht fortschrittlich. Ich wuerde also sagen, dass die Verdichtungen, oder auf einer anderen Ebene ausgedrueckt, Chaos, Konfusion und vielleicht Angst, ungluecklicherweise keine bildenen, aufbauenden Kraefte sind. Leute lernen nicht aus Geschichte. Leute wiederholen Geschichte. Und wir leben ausserhalb davon. (lacht)
Danke und habt Spass auf der Buehne.
Hanoi Jane: Die Zukunft heisst, ein Idiot zu sein. Nein, nein, ich versuche jetzt nicht, wie Sophokles zu klingen. Ich meine nur, wenn es etwas gibt, was du unbedingt machen moechtest und es ergibt eventuell ueberhaupt keinen Sinn, dann tu es! Wenn ich mit jemanden im Morse-Code kommunizieren, ihm „fuenf geben“ will, dann ist das fuer mich der richtige Weg zu kommunizieren.

Interview: Tom Dreyer

Diskographie:

ONEIDA – „A Place Called El Shaddai’s“ CD (‘97/Turnbuckle)
ONEIDA – „Best Friends“/“The Land Of Bugs“ 7“ (‘98/Turnbuckle)
ONEIDA – „Enemy Hogs“ CD (‘99/Turnbuckle)
ONEIDA – „Fat Bobby’s Black Thumb“ auf Split-7“ mit SONGS:OHIO
(‘99/Jagjaguwar)
ONEIDA – „Steel Rod“ EP (‘00/Jagjaguwar)
ONEIDA – „Come On Everybody Let’s Rock“ CD (‘00/Jagjaguwar)
ONEIDA – „Street People“ Live-Split-12“ mit 25 SUAVES
(‘01/Bulb Records)
ONEIDA – „Anthem Of The Moon“ CD (‘01/Jagjaguwar)
ONEIDA – „Anthem Of the Moon“ auf Split-7“ mit BROTHER JT
(‘02/Jagjaguwar)
ONEIDA – „Atheists, Reconsider“ Split-12“ mit den LIARS
(‘02/Version City)
ONEIDA – „Each One Teach One“ DLP (‘02/Version City/Jagjaguwar)
ONEIDA – „Caesar’S Column“ RMX-12“ (‘03/Rough Trade)
ONEIDA – „Secret Wars“ LP (‘04/Rough Trade)

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