Februar 22nd, 2017

INDECISION (#74, 02-1999)

Posted in interview by Jan

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codename: I N D E C I S I O N

homebase: brooklyn, ny, usa

battlefield: new school hc

powered by: exit records

quality since: 1993

artie – vocals

steven bago – bass

patrick flynn – drums

rachel susannah – guitar

justin brannan – guitar & propaganda minister

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holy shit. jobst hat es schon in seinem review zur letzten indecision cd gesagt: …superkraftvoll und voller leidenschaft… indecision haben wenig mühe zu beweisen, daß nicht alle bands aus brooklyn einen horizont haben, der lediglich die nächsten 5 blocks bis zur u-bahn station reicht. sowohl textlich wie auch musikalisch fahren sie einen frontalangriff auf geist und ohren. Inwieweit sie ihrem anspruch, als band eine menge zu sagen zu haben, nachkommen, testen wir gerne im folgenden interview…

ich zitiere mal aus eurem letzten booklet „hardcore the threat is still alive“. verstehe ich euch richtig? ihr glaubt wirklich, daß hardcore außerhalb dieser kleinen szene etwas bewegen kann und einen einfluß auf menschen hat? meint ihr allen ernstes, die kids bei euren shows sehen mehr in euch als nur rock musiker. bewertet ihr die bedeutung einer kleinen szene, die im gesell-schaftlichen ganzen nicht mehr als eine stecknadel im heuhaufen ist, nicht etwas über?

hardcore musik, und musik im allgemeinen spricht nicht alle auf die gleiche art und weise an. musik hat mich schon von jeh her emotional sehr gepackt. ich bekam eine gänsehaut beim hören von squeeze und devo, und da war ich 2 jahre alt. und heute passiert das immer noch, wenn ich bowie oder iggy pop oder die angry samoans auflege. das ist eine sache, die alle bei indecision gemeinsam haben, musik ist sehr wichtig für uns. für uns kann musik das unausdrückbare freisetzen. ich denke hardcore musik sollte ursprünglich mal eine bedrohung sein. pc sein ist ok, nur hatte hardcore mit all seinen zielen und absichten doch nie die intention pc zu sein. hc sollte die antithese der norm sein, der krasse gegensatz zur allgemeinen gesellschaftlichen erwartungshaltung an junge menschen. punk rock. das bedeutet, das was man fühlt auch zu sagen, und keine angst davor zu haben sich selbst auszudrücken und zu entfalten. ganz egal ob es akzeptiert wird oder nicht. ich denke einige leute haben diesen ansatz aus den augen verloren.

hardcore die bedrohung. hardcore die unaufhaltbare kunstform. die schonungslosigkeit darin. wir sind so eine mikroskopische minikultur für die welt da draußen. keiner weiß, daß hardcore überhaupt existiert. trotz dieser ganzen beschissenen bands wie korn oder den fucking deftones, die sich da an der oberfläche tummeln, ist hardcore, real hardcore für the outside world immer noch underground.. es ist eine subkultur, die im grunde, bis auf die in ihr involvierten leute, keiner kennt. deshalb ist es für uns noch immer etwas besonderes. wir sehen hardcore als das was es mal sein sollte. nicht definiert durch einen bestimmten stil oder eine spezifische musik, wohl aber durch eine attitüde, durch eine schonungslosigkeit, eine intention, eine message und dieser direktheit. du kannst nicht direkter werden als hardcore music. kein pop song hat eine ambition wie ein hardcore song sie hat. und genau das ist es, was hardcore zu hardcore und heavy metal zu heavy metal macht. klar, heutzutage könnte man einige hardcore bands glatt für metal bands halten. jedoch mit dem unterschied, daß die hardcore bands auch inhalte transportieren. ich denke, die musik ist schon ziemlich wichtig. aber die inhalte sind es, die hardcore so einzigartig machen. hardcore war als bedrohung gedacht, schlicht und einfach. und wenn es nach mir geht, ändert sich daran auch nichts. hardcore wird bedeutungslos und nicht mehr existent sein, wenn er jemals zu mainstream pop verkommen sollte.

nach euren texten und booklets zu urteilen macht ihr nicht gerade den eindruck, als ob ihr mit den derzeitigen gesellschaftlichen normen und rahmenbedingungen sehr glücklich seid. nun, wir werden niemals völlig alleine auf dieser erde sein. was so viel bedeutet, wie die notwendigkeit uns mit anderen zu arrangieren, was wiederum gewisse regeln im umgang miteinander nach sich zieht. gemeinhin bezeichnen wir dieses als das system in dem wir leben, richtig? also frage ich euch, wo ihr ernsthaft chancen seht, daß bestehende system zu verändern? wie würdet ihr was ändern, gesetz dem falle ihr wäret dazu in der lage, um euer leben lebenswerter zu gestalten?

du kannst nicht jeden ändern. aber du kannst dich ändern. wenn du meinst, dieses system sei scheiße, kannst du aktiv werden. du kannst alles in deiner macht stehende tun, gegen das system vorzugehen. wir haben uns taktiken wie schwindel und betrug zu eigen gemacht, und bewegen uns somit außerhalb des gesetzlich gesteckten rahmens. wenn wir bestimmte gesetze nicht einsehen, beachten wir sie nicht, ganz einfach. wir versuchen nicht jedeN zu ändern. eine regierung beispielsweise wird sich niemals ändern. und meine stimme, auch im zusammenschluß mit 1000 weiteren, wird noch immer nichts verändern. wir haben keine stimme, kein sprachrohr. also mußt du im kleinen für dich persönlich entscheiden was du tun kannst und willst. gehe zum beispiel nicht wählen, wenn du dagegen bist oder keinen sinn darin siehst. raube und klaue wenn du gegen multinationale konzerne, supermärkte und klamottenläden bist. du mußt es halt für dich selbst klarkriegen. ich persönlich setze nicht auf das schreiben von briefen oder petitionen, um gesetze zu verändern. das wird nie passieren. die passivität solcher aktionen verhindert dies schon. sicher, es ist nobel und ehrenwert, aber es bewegt so gut wie gar nichts.

es macht im besten fall die leute auf deine situation aufmerksam. was ist aber das ultimative ziel? die leute auf deine situation aufmerksam zu machen oder diese zu verbessern? wen zum teufel interessiert es, ob ich rite aid (riesige drug store kette in amerika) zum kotzen finde? wo ich nur kann unternehme ich etwas gegen diese kette und sabotiere sie. das reicht vom bloßen zahnpasta und deodorant diebstahl bis zu brandanschlägen. dies ist kein verzweifelter schrei nach aufmerksamkeit oder hilfe, ganz bestimmt nicht. I´m taking action, myself, personally. think globally, ACT locally. voice your opinion. wenn du gegen steuern bist, dann zahle sie nicht. definitiv bist alleine du selbst für deine taten verantwortlich. aber du hast auch die entscheidungsfreiheit, zu tun was du willst. niemand kann dich zu irgendetwas zwingen. wenn ich mit meinem leben zufrieden wäre, hätte mein leben keinen sinn. wenn du zufrie-den bist, warum bist du dann hier? hardcore ist nicht für glückliche menschen. es ist für menschen, die mehr von ihrem leben wollen, die die tägliche ungerechtigkeit und brutalität der welt wahrnehmen. befriedigung ist der tod des verlangens. hätte ich nichts nach dem ich streben würde, säße ich wahrscheinlich arbei-tend mit anzug und schlips in einem büro. wir sind nicht zufrieden mit den uns umgebenden verhältnissen. wir sind nicht glücklich mit dem was um uns herum passiert. und wir haben eine menge zu sagen. deshalb spielen wir in einer hardcore band, das ist unser ventil. einige leute drücken ihre unzufriedenheit über die welt in selbstmord aus. andere stapfen mürrisch jeden tag zur arbeit ohne nur einen piep zu sagen. wir hingegen machen den mund auf und lassen die leute wissen, daß wir unzufrieden sind, und daß es noch andere wie uns mit den gleichen problemen gibt.

ich fand es recht amüsant zu lesen, daß ihr liebe für das wichtigste im leben überhaupt haltet. nicht daß ich da anderer meinung wäre. aber ich finde es lustig, daß ihr dann split 10″´s mit bands wie shai hulud macht, die das komplette gegenteil behaupten, du weißt schon „love is the fall of man, my heart is a rock etc etc etc…“ wie kommt es, daß sich 2 so gegensätzliche meinungen eine 10″ teilen?

so etwas wie wahre liebe gibt es ganz sicher nicht. RICHTIGE liebe. nicht sexuelle liebe, nicht ”ich bin betrunken, laß uns ficken – ich liebe dich”. ich meine RICHTIGE LIEBE. wir haben einen song mit dem titel ”falling in love is like setting yourself on fire and hoping you won´t get burned”. ich glaube, daß liebe stärker als der tod ist. liebe ist so ein verdammt gefährliches gefühl. es gibt nichts schöneres als wahre liebe, aber sie kann dich genau so gut in stücke reißen. der titel der split 10” mit shai hulud lautet love is ”the fall of every man”. weil es genau das ist. sei es liebe für frauen, drogen, sex, geld, macht… liebe und gierige liebe sind es, die dich in die knie zwingen.. wahre liebe ist sehr gefährlich. liebe IST der untergang eines jeden. das ist ein wahres statement. wir sind bestens mit shai hulud befreundet. viele ihrer songs handeln von frauen, von denen sie betrogen wurden, somit sind sie da etwas voreingenommen. und darüber schreiben sie halt. ich mag ihre texte. einige sind sogar lustig wie zum beispiel ”my heart is an oil well – my heart is a boulder of steel – never to be broken by your blackened heart tongue lashing”. HAHA!

reflektiert indecisions musik eure identität, euer leben. dient sie sozusagen als ablaßventil für gefühle die ihr sonst nicht rauslassen könntet? oder würdest du diese band eher als taktische operation mit klarer vision, wie leute zu beeinflussen und zu führen sind, bezeichnen?

taktische operation in soweit, als daß wir die band wie gesagt als ventil für unsere gefühle benutzen. musik zu machen ist für mich der totale gefühlsausbruch. es ist ein innerer ausgleich, sowohl physisch wie auch emotional. wenn wir live spielen ist es alles da, alles in meinem kopf, all meine gefühle, positive und negative. und ich lasse sie vor allen heraus. I spill my guts and let it out. wir haben eine klare vision in welche richtung wir uns als band bewegen wollen, was wir tun wollen und welche ambitionen wir haben. aber wenn wir live spielen, läuft nichts kontrolliert oder geplant ab. wir tun es einfach und was immer dabei freigesetzt wird lassen wir geschehen. nichts davon ist gespielt. das war eine großartige frage.

ich pflichte euch absolut bei, wenn ihr das derzeitige gesellschaftliche verständnis von erfolg in frage stellt. heutzutage wird erfolg in der tat nur an materialistischen dingen gemessen, was du besitzt, wie teuer dein auto ist und was für einen verdammt tollen job du hast. aber wen wundert dies bei der massiven medienindoktrination, der der mensch von geburt an ausgesetzt ist? gehst du wirklich davon aus, das massenbewußtsein könnte sich in dieser frage in eine weniger materialistische richtung bewegen? so sehr ich dies begrüßen würde, ich glaube nicht daran. ich denke, daß im gleichen zeitraum, in dem „WIR“ jemand zum zuhören und nachdenken bringen, das „SYSTEM“ durch massenmedien hundertfach den derzeitigen status quo in bezug auf erfolg in den menschen verankert.

wie ich schon sagte, die gesellschaft läßt sich nicht wirklich verändern. diese gesellschaft und die menschen in ihr sind ganz einfach materialistisch. total ausgerichtet auf materiel-les wie geld, autos, schmuck, ein tolles haus, einen tollen job, ein tolles aussehen, die brüste einer frau etc. es ist fucking ekelhaft wie der rest der welt funktioniert. es macht mich krank. alle rennen herum wie kopflose hühner, sich lediglich um ihr einkommen, ihre tollen autos, ihr geld und ihre boote sorgend. wir versuchen dazu im krassen gegensatz zu leben. ich lebe mein leben ungebunden, so daß ich kommen und gehen kann wohin und wann immer ich will. es gibt nichts, was mich zurückhalten könnte. das einzig materielle bei mir ist meine plattensammlung. die gesellschaft wird sich niemals ändern. die menschliche natur ist materialistisch. gier ist ein instinkt. genau so wie die gesellschaft niemals damit aufhören wird fleisch zu essen, wird sie niemals aufhören immer mehr und mehr von allem zu wollen. wir leben in einer habsüchtigen, selbstsüchtigen, halsabschneiderischen welt. wir können uns selbst ändern aber nicht alle anderen. warum sich also überhaupt gedanken machen? I want to make myself the best person I can in my eyes and in my ethics, I don´t give a fuck about anyone else.

ok, laß es uns mal ganz nüchtern sehen. wenn du in der heutigen gesellschaft überleben willst, mußt du auf irgendeine art und weise in und mit diesem system leben. wir können versuchen unseren beitrag zu diesem system so gering wie möglich zu halten, totale verweigerung kommt aber dem persönlichen untergang gleich. wie geht ihr mit dieser situation um, womit sichert ihr eure existenz?

diebstahl. betrug. nichts auf das ich näher eingehen könnte, aber so läuft das nunmal. wir beschaffen uns auf illegalem wege geld, stehlen und zocken uns lebensmittel zum essen. wir haben alle jobs und besorgen uns viele sachen nebenbei. wir sind eine working class band die sich mit kavaliersdelikten über wasser hält. ich leiste keine beiträge. ich lebe für mich alleine, ich existiere und arbeite um mich am leben zu halten. ich kümmere mich um meine freunde und die, die ich liebe – meine familie. alle anderen- bedeuten mir nichts, sind wie tote. die welt da draußen? fuck the outside world. ich habe weder platz in, noch anteil an ihr.

ich habe ein X auf der hand eures sängers entdeckt. dieser tage wird straight edge weitestgehend für einen modetrend gehalten mit einer menge blöder, slammender kiddies, die von ihren reichen eltern immer gut geld für die letzten mode accessiors in den hintern geblasen bekommen. und eine ganze menge bands passen wie arsch auf eimer zu diesem klischee, leben es quasi vor würde ich sagen. warum nur kann ich mir nicht vorstellen, daß dies alles zu indecision paßt?

ich bin das einzige straight edge mitglied indecision´s. für mich war straight edge immer eine persönliche sache. ich hatte nie die inten-tion anderen meine überzeugung aufzudrücken. ich denke, daß es respektabel ist, ein drogenfreies leben zu führen. auf so etwas stolz zu sein, ist eine sache. eine ganze andere hingegen ist es, leuten etwas aufdrücken zu wollen, oder diese sache gegen andere zu richten, oder so eine art super rasse zu kreieren, das hat mit straight edge in meinen augen nichts zu tun, aber auch überhaupt nichts. so etwas kann einfach nicht angehen. wir leben das leben, über das wir in unseren liedern singen. für keinen von uns ist dies ein trend. zur zeit kümmern sich die kids hier in new york gerade mehr um gemoshe, als um bands mit einer message. und für mich ist eine band ohne message keine hardcore band. moshen ist cool, toll, ich habe da nichts gegen.

aber die ”hardcore szene” sollte doch aus etwas mehr bestehen als diesen moshenden kids, die bands erzählen, sie sollen das maul halten, wenn sie versuchen eine ansage zu machen. so etwas kotzt mich an. und ich sage mal voraus, daß diese mosher kids auch nicht für sehr lange in der szene seien werden. hardcore ist mein leben. es ist kein trend für mich. ich sehe auch wie das bei anderen ist und kann nur darüber lachen. I don´t care how sincere you are, but I´ll prove true. wer sich nur in der hardcore- oder straight edge szene tummelt weil es COOL ist, den lasse ich links liegen, denn diese leute kommen und gehen schneller als man gucken kann.

erinnerst du dich noch an die show mit milhouse letzten sommer in hannover? wie viele leute waren dort, 7? am gleichen abend hatten hot water music an einem anderen ort in hannover auch einen gig. beide shows wurden vom selben tour booker gebucht. einem typen, von dem viele leute sagen, er sei nur auf geld aus. ein typ, dem bands reichlich egal seien. ich meine, wie zum teufel kann jemand am selben abend 2 bands, die prinzipiell das gleiche publikum ziehen, an zwei unterschiedlichen orten in der selben stadt spielen lassen?

ich erinnere mich an die show. wir sollten da eigentlich gar nicht mehr spielen. die show wurde erst in letzter minute organisiert, da wir eigentlich mit agnostic front touren sollten. die tour fing dann aber doch erst einen tag später an. ugh, unsere zweite europa tour war die hölle. wir hatten so viele tour bus probleme, unglaublich. wir mußten shows absagen, so eine scheiße. die shows, die wir gespielt haben, waren alle großartig. eine menge leute haben uns unterstützt und geholfen, it was awesome. steffen von navigator hatte die tour gebucht. er hat einen guten job gemacht. aber er schuldet uns immer noch einen haufen geld von der letzten tour, so daß ich jetzt hier über ihn weder gutes noch schlechtes sagen werde. wir mußten uns halt so durchschlagen auf der tour, einen tour bus nach dem anderen mieten. wir mußten ganz schön tief in unsere eigenen taschen greifen, um die tour überhaupt am laufen zu halten. es war die hölle. wir haben etliche nächte auf autobahn raststätten verbracht, oder damit, unseren defekten tour bus zur nächsten tankstelle zu schleppen.

es war ein horror diese tour durchzuziehen. aber wir haben uns nicht unterkriegen lassen und sind heile wieder zu hause angekommen. auf dieser tour schien sich alles gegen uns verschworen zu haben. wir versuchen mit leuten zusammen zu arbeiten, die den gleichen anspruch haben wie wir. wir wären doch eine doppelzüngige schlange, wären wir auf victory records. deren anspruch hat mit dem unseren nun überhaupt nichts gemeinsam. wir versuchen uns wie gesagt mit leuten und plattenfirmen zu umgeben, die unsere ziele und ambitionen teilen. aber eine europa tour ist doch ganz schön hart wenn sie völlig DIY durchgezogen wird. in amerika machen wir das nur. wir buchen alle unsere shows selbst. aber in europa müssen viel mehr dinge beachtet werden, und es ist viel mehr geld im spiel. du hast viel höhere kosten. deshalb brauchen wir natürlich schon einen ”professionellen” organisator, damit wir nicht abgezogen werden und übel bei der ganzen sache draufzahlen müssen. trotzdem, ich liebe es in europa zu touren und kann es kaum erwarten wieder rüber zu kommen!

was denkst du über bands wie rage against the machine die good bye zu diy prinzipien gesagt haben, weil sie meinen mit der „nutzung“ von majorstrukturen mehr leute erreichen und beeinflussen zu können?

ich verstehe diese bands, aber ich glaube nicht an so etwas. klar, wir haben auch das ziel so viele leute wie möglich zu erreichen, um unserer message und musik gehör zu verschaffen. aber wir würden dafür nicht bei einem major label unterschreiben, weil das einfach nicht der weg sein kann. hardcore und major labels führten noch nie eine glückliche ehe. das ist hinreichend versucht und getestet worden. in gewissem sinne verstehe ich den ansatz des ”sie zu benutzen so wie sie uns benutzen”. auf unsere art und weise setzen wir diese taktik auch ein. aber es ist schon lustig rage against the machine über dieses oder jenes politisch korrekte ideal predigen zu hören, während sie gleichzeitig auf einem großen major label konglomerat sind. das ist ein sehr großer kompromiß, aber auch ein schwieriges thema, um darüber zu richten. they are using the major label to preach their ethics but is that sincere or the way to do it? I don´t know… seems hypocritical to me.

fragen die nicht gestellt wurden, wo aber deinerseits noch mitteilungsbedürfnis besteht. sozusagen die abschlußworte.

danke für das interview. bitte schreibt uns einen brief:

INDECISION MISSION CONTROL, PO BOX 09-581, BROOKLYN NY 11209, USA; e-mail: BrannanJ@aol.com

interview: torsten meyer

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