April 14th, 2019

GREGOR SAMSA (#106, 2004)

Posted in interview by Jan

Ok, Gregor Samsa kommen aus Richmond, genauso wie Strike Anywhere aber das wars dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten. GS machen schwer zu kategorisierende Musik, manche nennen es Spacerock, ich nenne es einfach gute Musik auf einen Independent Label kurz Indigood, jedenfalls verstehen sie es ihre teilweise schwer elektronischen stücke auch live zu verwirklichen.

Ich finde man kann eure Musik nur sehr schwer beschreiben, fällt euch das leichter? Ist es einfach Indirock?
Steve: Nicht so wirklich rock, heavy parts, ruhigere parts, mmhh Big Dynamic Trip.
Seid ihr denn in irgendeiner bestimmten „Szene“, oder z.B. besonders bei Collegekids angesagt?
Eric: Ja, auf jedenfall bei den jüngeren College-kids.
Steve: Seltsamerweise gibt es viele kids in der Hardcore und Metalszene die uns mögen und wir bekommen wirklich ein verdammt gutes feedback.
Was für Musik habt ihr gehört als ihr jung(er) wart bzw. wie hat euch das beeinflusst?
Eric: Das ist wie immer eine schwere Frage, irgendwie allesmögliche
Steve: Ich habe fast keine Musik gehört als ich aufgewachsen bin, also bin ich ein schlechter Mensch, vielleicht ist das auch mit ein Grund warum ich so experimentelle elektronik-musik mag, ich höre im weitesten sinne „Rock“ Musik.
Wie sieht es denn mit den Medien aus, Radio, Magazine??
Steve: Ja, mit Fanzines haben wir natürlich schon zutun, aber sonst nichts.
Eric: In Amerika ist das Radio monopolisiert, da gibt es eine Firma namens Clearchannel, die kontrolliert 90% der Radio Stationen. Die sortieren alles nach Genres und haben dann so um die 50 Songs die den ganzen Tag gespielt werden und die Major Labels üben natürlich starken Druck aufs Radio aus und kontrolieren die somit.
Wie sieht es mit euerm Label aus, seid ihr zufrieden? Majors wären jawohl aus dem Rennen, oder?
Steve: Ja, viele unserer Freunde wurden von Majors beschissen, ich halte das aber sowieso für schlecht. Mit unserem U.S. Label sind wir definitiv nicht zufrieden, aber naja, sie gaben uns Platten und machten uns glücklich.
Eric: Im Moment existiert unser Label nicht.
Steve: Ja, aber hier in Europa gibt es eine Menge Labels die uns helfen, Mi Amante und Riptide bringen zum beispiel unser Vinyl raus.
Und, was wird man in Zukunft von euch hören?
Eric: Wenn wir zurück von der Tour sind gehen wir ins Studio und nehmen unsere nächstes Album auf, suchen uns jemanden der es rausbringt, promotet und am laufen hält.

Interview: Philip Nee-Kotey

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