Oktober 4th, 2011

CAPTAIN PLANET (#136, 06-2009)

Posted in interview by jörg

Captain Planet ist eine der Bands, die sich aus dem Nichts in mein Leben katapultiert haben. Eher unmotiviert stand ich in einem Bochumer Kaufhaus und war überrascht über die kleine Vinylabteilung des kommerziellen Lichterbunkers. Inmitten von Pearl Jam, Guns`N`Roses und anderen Ausgüssen der Rock`N`Roll-Hölle schimmerten als Juwelen Endstand aus Finnland und eben jene Captain Planet. Moralisch in der Zwickmühle, ob des fairen Verkaufspreises auf der einen Seite, auf der anderen Seite aber dem schlechten Gewissen in diesem Konsumtempel einzukaufen, schlug ich dennoch auf Verdacht zu.

Aufmachung war sehr schön, Texte sahen gut aus und Unterm Durchschnitt als Label eine Empfehlung für sich. Seitdem läuft diese Platte bei mir rauf und runter. Die endgültige Entscheidung, diesen Jungs mal das Mikro vor die Nase zu halten, fiel spätestens nach einem Konzert in Aurich, wo sie auf dem Dorffest zwischen Autoscooter und Pommesbude den Schiessstand unsicher machten. Während Weltraumschrott, Kaput Krauts und Co im Autoscooter eine neue Art des Pogos erfanden, schossen sich Captain Planet die wohl grösste und hässlichste grüne Krawatte in Ostfriesland.

Es wurde also Zeit sich der Band zu nähern und herauszufinden, ob die gute Musik auch noch von netten Typen gemacht wird. Also ab nach Essen. Das Interview fand dann nach einem phantastischen Konzert in einer Pinte in Essen, Donnerstagsmorgens um halb zwei, statt. Alle Trinkhallen hatten leider schon geschlossen und so wurde in sehr angenehmer Atmosphäre über die Band, über Emo-Arien, über Kindheit und direkt zu Beginn über die Weltherrschaft gesprochen.

Arne (A; Gitarre und Gesang), Benni (B; Gitarre), Marco (M; Bass), Sebastian (S; Schlagzeug) und Mika fürs Trust (fett)

***

Nach dem ihr meintet, keine Fragen zum Namen zu beantworten, werde ich mal professioneller Journalist spielen und die Frage gleich zuerst stellen  (allgemeine Unmutsäusserungen von Seiten der Band geflissentlich überhörend) Captain Planet: Helden der Jugend, Umweltschutz oder Weltherrschaft?

A.: Gar nichts. (kurze Pause) Oder Weltherrschaft!

B.: Wenn dann Weltherrschaft!

A.: Aber auf eine nette Art und Weise.

S.: Unterwandern.

B.: Charlie Chaplin Deluxe.

Wie ein guter Diktator?

B.: Ja!

Okay, dann vom Despotismus zu den Texten. Was mir als wiederkehrendes Motiv auffällt, ist die Kindheit. Sei es auf den Covermotiven der Single oder der Platte, aber auch in den Texten. Ist die Band für Euch eine Verlängerung der Jugend?

A.: Auf jeden Fall. Erwachsene Menschen machen so was nicht.

S.: Auf das Cover des nächsten Albums kommt ein alter Mensch.

A.: Aber sicherlich hat die Band viel mit Kindheit zu tun. Die Band hat viel stattgefunden zu einer Zeit, wo wir uns von der Jugend oder Kindheit gelöst haben. Spuren findet man da in der Musik und auch in den Covern, weil ich dafür zu der Zeit zuständig war. Das will ich auch nicht abstreiten. Es ist aber nicht so, dass das die Sache ist, die unsere Band oder die Musik von vornherein strukturiert.

B.: Für mich ist das immer das Gefühl bzw. die Bandsache, dieses zusammen irgendwo hinfahren, das ist im Endeffekt immer so was wie Zeltlager …

A.: … oder Pfadfinder …

B.: … genau! Viele Leute haben nicht immer einen Anlass mit ihren Freunden loszufahren, die Sau raus zu lassen, sich dabei gut zu fühlen und dafür noch bezahlt zu werden. Auch wenn sie schlecht bezahlt werden. Aber wenigstens fährt man zusammen los und hat zusammen Spass. Deswegen ist das wohl eine Verlängerung der Kindheit.

A.: Nur die Themen ändern sich, über die man auf der Bahn redet.

Kennt ihr Euch schon lange?

S.: Als Band gibt es uns schon seit 2003.

Aber ihr kennt Euch noch nicht aus der Jugend?

A.: Doch!

M.: Ich kenne die Spinner erst seit dreieinhalb Jahren.

S.: Der Rest kennt sich schon viel zu lang.

A.: Sebastian und ich sind schon zusammen im Kindergarten gewesen und Benni ist irgendwann in der sechsten Klasse zu uns gekommen.

S.: Stimmt, da hatten wir die Phase, wo wir zusammen mit dem Fahrrad zur Schule gefahren sind.

A.: Wir haben uns kennen gelernt, weil wir beim Fussballverein immer die letzten waren, die nach Hause gegangen sind. Und irgendwann kam dann die erste Band. Da hat Benni noch gesungen, Sebastian hat Gitarre gespielt und ich habe Schlagzeug gespielt. Das war so 1993.

B.: Da gibt`s noch ein Video von.

A.: Das war grossartig  (lacht auf) wir haben glaube ich von Nirvana Lithium gespielt. Aber seitdem hat sich viel getan  (alle lachen)

M.: … behaupten manche!

A.: Durch Marco haben wir dann eine Weltöffnung erfahren …

B.: … und vor allem eine Songkürzung. Marco hat vorher bei der Youth Academy gespielt.

S.: 40 Sekunden Songs!

B.: Hardcore-Punk, oder? (Marco nickt) Aber seitdem sind die Songs kompakter geworden. Keine Arien mehr.

S.: Keine Emo-Arien mehr!

Haben die Texte auch etwas mit dem „Altern“ in der Subkultur zu tun? Wenn man in der Punk/Hardcore/Emo Subkultur auf die 30 zu geht

A.:  oder sie überschreitet  (allgemeines Lachen)

… das wollte ich so nicht fragen. Aber ist das dann nicht eine Sache mit der man sich noch einmal extra beschäftigt?

A.: Bisher nicht. Wir sind jetzt grösstenteils 30, Sebastian und Marco jenseits, und Benni und ich nah dran. Wir sind quasi genau in der Phase. Ich kann es halt nur für mich persönlich sagen – und da ich die Texte grösstenteils schreibe – für mich ist das kein Thema. Deswegen wird es vermutlich nicht in den Texten auftauchen.

Liegt das daran, dass ihr eher ein älteres Publikum habt?

B.: Es wird merkwürdigerweise immer jünger je älter wir werden.

A.: Es stehen immer ein paar Grauhaarige hinten in der Ecke und wippen mit dem Fuss.

Das könnten auch Krämpfe sein.

A.: Vielleicht. Ich glaube, man kann das eher an der Grösse der Stadt festmachen. Wenn wir auf dem Dorf spielen ist das Publikum meistens sehr jung. Die Leute, die Abi gemacht haben, gehen häufig weg. Wenn man in Grossstädten spielt

M.: … dann ist auch mal jemand in unserem Alter da. Aber das sind dann auch wieder häufig andere Leute, die Musik machen.

A.: Aber tendenziell hat man mit Leuten zu tun, die jünger sind als wir.

Ihr gehört dann auch zu den Leuten, die vom Dorf in die Stadt gezogen sind?

A.: Ja sicher!

B.: Komplett alle!

Das findet sich in den Texten ja auch wieder. Ein Baumhaus kann man wahrscheinlich in Hamburg schlecht irgendwo auf die Verkehrsinsel setzen.

A.: Definitiv.

S.: Was aber auch gut ist so.

B.: Versau jetzt mal nicht das Interview, Mika. Oder sind das jetzt die versteckten Beleidigungen?

Haha, klar! Subtiler Journalismus. Hätte ich Landei nicht sagen sollen? Nein, ernsthaft, da ich auch aus der Provinz komme, muss ich da vorsichtig sein.

B.: Es sind hier tatsächlich alle aus der Provinz.

(Neues Bier wird gebracht und Begeisterung über die prompte Bedienung, während Arne einen Schwank aus seinem letzten Essen-Besuch mit seinem Onkel erzählt.)

B.: Wenn wir gerade bei diesem Jung-Alt sind Ding sind. Was ich immer feststelle ist, dass es gerade die Jüngeren sind, die das ganze auf Konzerten lebendig gestalten. Die sind es, die die Texte mitsingen oder sich jugendlich leichtfüssig bewegen.

A.: Es war auch so ein übergang beim Alter von 23 zu 24, als man als Band aufgehört hat zu sagen: „Hey, hier sind noch zwei Meter Platz, kommt mal weiter nach vorne. Hier geht noch was. Tanzt doch mal.“ Das hört halt irgendwann auf, weil man denkt, ich würde auch hinten stehen und geniessen und nicht vorne den Larry machen. Die Ironie ist, dass bei uns mit dem Album und der etwas grösseren Bekanntheit die Leute weiter vorne stehen. Jetzt, wo man gar kein Verständnis mehr dafür hat. Nein, ernsthaft, ist super.

B.: Ich fand das heute auch beeindruckend für einen Mittwoch in Essen.

Wie habt ihr denn damals auf die Nachricht „Album des Monats Dezember 2007 – Rang 3“ in der TAZ reagiert?

B. (ironisch): Das hat auf jeden Fall jede Menge Kohle gekostet.

A.: Ich glaube Sebastian hat es als erstes entdeckt.

B.: Komischerweise ist es wirklich so gewesen, dass Zeit Online und die Taz was drüber geschrieben haben. Sobald die das aufgreifen bekommt das ganze so einen Boom und jeder schreibt was über das Album. Für uns ist das im Endeffekt relativ egal.

Wenn es in Magazinen, die uns was bedeuten, steht, sind wir darüber glücklicher, als wenn es in der Taz steht. Aber beeindruckend ist, wie man Aufmerksamkeit als Band erlangt. So schaffen es wohl auch Majorlabels eine Band in den Mittelpunkt zu drücken: mit gezielter, gesetzter Aufmerksamkeit an den richtigen Stellen.

A.: Und wir schrammen da mal an einer Taz-Nachricht vorbei und merken schon, was da abgeht am eigenen Körper. Das ist schon spannend. Auch wenn ich denke, dass es eine einmalige Sache ist und von einzelnen Personen abhängt.

B.: Und wenn man jetzt unsere Band googled sind die ersten Einträge alle Verweise auf Zeit-Online Einträge und ähnliches.

A.: Wir machen das täglich. Google-Onanie! (lachen)

B.: Siehst du, jetzt fängst du damit an. Ich habe ein Sex-Verbot für dieses Interview …

… das beruhigt mich jetzt

B.: … und dann kommt die Google-Onanie.

(Nach einem Ausflug in Richtung Label und Zukunftswünsche, z.B. eine Split 10 Inch mit Matula auf Zeitstrafe und Unterm Durchschnitt, ging es zurück in die Realität, wo die neue Platte im März oder April aufgenommen wird. Diese wird wohl wieder auf Unterm Durchschnitt veröffentlicht.)

Was ist für Euch ein zentraler Motor auf Tour zu gehen, Platten zu machen …

A.: Das habe ich über die Jahre vergessen. Es ist viel zu selbstverständlich.

M.: Das ist einfach ein innerer Antrieb. Ich fühle mich einfach Scheisse, wenn ich drei Wochen nicht losfahren kann. Das finde ich ganz furchtbar.

B.: Ich mach das bei mir immer fest daran, dass es im Leben so unterschiedliche Momente gibt, wo ich mich so fühle als wäre ich in dem Moment vollkommen da. Das hatte ich früher beim Skateboard fahren und heute beim Musikmachen. Da bin ich in dem Moment irgendwie gefangen. Das ist für mich der Antrieb, Musik zu machen. Egal ob live oder im Studio. Es gibt sonst kaum Sachen, ausser über die ich heute Abend nicht reden darf (Blick zu Arne) …

A.: … aha …

B.: … wo der Kopf einfach so leer ist, dass man genau in dem Moment gefangen ist.

Musik ist also für euch wie Sex?

M.: Es ist ähnlich, aber anders.

B.: Kommt drauf an mit wem …

M.: Aber ich finde den Moment wo man auf der Bühne steht und den Song spielt – und vielleicht an nichts anderes denkt – das ist so ein ausgeschlossener Moment aus seinem normalen 08/15 Leben. Ein Stück komprimiert, den Song spielen, sich gut fühlen. Wie eine kleine Flucht. Oder ein kleiner Tod!

(Raunen ob dieser gar poetischen Wörter)

S.: Ich finde, dass das gerade der Höhepunkt des Ganzen ist. Denn in dem Moment, wo man aus dem Job rausgeht, also diesmal am Mittwoch, und halt früher abhaut, weiss man: „Yeah, gleich geht`s los!“ Ab da ist das schon eine andere Welt.

B.: Weil du halt weisst, das du die nächste Zeit halt eh nichts anderes machen kannst als im Bus rumhängen, Sachen schleppen, Bier trinken, Mucke machen. Dazwischen lernt man nette Leute kennen. Aber du kannst auf keinem Fall in dem Moment eine Bewerbung für sonst was schreiben. Es ist halt genau der Moment, in dem du lebst. Je älter ich werde, umso stärker verändert sich das.

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mit 15 geplant habe, was ich machen würde, wenn ich 16 bin. Jetzt kommen so Sachen wie, nächsten November machst du vielleicht das und das. Der Kontrast dazu ist die Band. Du fährst halt los, schaust von Tag zu Tag, musst überleben, musst warm schlafen, musst irgendwie sehen, dass du dich ernährst. Das ist halt das geilste, was man haben kann.

S.: Und du bekommst es noch umsonst. (lachen)

A.: Das ist eine der wenigen Sachen im Leben, die man ohne Lehrer, Trainer und sonstige für sich selbst erarbeitet hat. Das war früher nicht so leicht. Sebastian, Benni und ich sind irgendwann aus der Musikschulband rausgeflogen, alle auf einen Schlag. Vielleicht war das eine Initialzündung. Aber wir haben Musik dann für uns selbst entdeckt und entwickelt. Vom Anfang bis zu dem Punkt, wo wir jetzt sind. Das ist für uns so viel wert. Das erfährst du halt jedes Mal, wenn du in den Bus steigst. Dinge, die man für sich selbst geschaffen hat, ohne Anleitung, ohne Buch, ohne irgendwas. Das ist man selbst pur.

M.: D.I.Y.!

A.: Ja, genau! Das ist nicht zu beschreiben und echt viel wert.

Okay, bleiben wir doch mal beim Touren. Wenn ihr die absolute Wunsch-Captain-Planet-Tour zusammenstellen könntet, wer würde mitkommen? Klar, ihr seid Captain Planet, aber wer wäre Wasser, Feuer, Luft und Erde?

B.: An Bands?

S.: Das wäre zu unterschiedlich!

B.: Unser Feuer ist auf jeden Fall Matula!

A.: I love Matula!

B.: Die spornen uns auch in unserem fortgeschrittenen Alter zu Höchstleistungen an.

S.: Die haben uns eine Weihnachtskarte geschrieben.

A.: Wir kamen vor zwei Wochen im Proberaum an, da lag so ein Stapel Photos von den Jungs. Wir dachten erst, Selbstdarstellung Deluxe. Aber das waren persönliche Weihnachtskarten für jeden von uns. Das war geil. Die Jungs sind einfach Feuer! Bei denen wissen wir auch genau, woran wir uns halten müssen. Die sind uns immer einen Schritt voraus. Die Songs der Split LP mit Nein Nein Nein sind eine Latte, über die man erst mal herüber muss. Die halten uns auch vom Anspruch am Leben. So jemanden braucht man, der neben einem auf der 50 Meter-Bahn auf Augenhöhe barfuss …

S.: … vorbeizieht …

A.: … wie bei den Bundesjugendspielen.

B.: Erde wäre …

S.:  Iron Maiden …

B: eher eine Band, die schon weiss, was geht. Also was bodenständiges. Vielleicht Escapado.

A.: Escapado? Wie kommst du jetzt auf Escapado?

M.: Bodenständig? Escapado?

B.: Der ist einfach … technisch … wenn man Sepp fragt: „Kann ich mal dein Kabel für den Amp benutzen?“ und der sagt dann: „Nimm mal diesen Schlauch … der ist soundmässig“ …

A.: … ach so. Also, wenn man kein „Gitarre + Bass“-Abo hat, dann Sepp fragen?

B.: Ja, genau. Das ist so geerdet. Oder Turbostaat auch. Die Bands, die sich schon gesetzt haben, bodenständig …

S.: … Kettcar ist bodenständig …

A.: Hör auf mit Kettcar.

B.: Luft ist Antitainment! So eine Band, die schwuppdiwupp mal so eben was da hinstellt, womit keiner etwas vernünftig anfangen kann und es trotzdem einfach hammergeil ist. Und dann verschwinden sie mal wieder für ein Jahr.

Wasser?

A.: Da hat jeder so zu Hause seine eigene Badewanne. Sachen, die einen persönlichen berühren …

S.: … und andere abstossen!

A.: Ja! Wo jeder selbst seinen Einfluss in die Band trägt. (Marco kommt gerade wieder rein und hat die letzte Frage nicht mitbekommen.) Marco, gibt es eine Band, die für dich Wasser ist.

M.: Häh? Wasser?

Feuer Matula, Luft Antitainment, Erde Escapado oder Iron Maiden und Wasser …

M.: Wasser? Hm, ich bin so ein langjähriger Joy Division Fan und das ist für mich so Wasser, weil es schwer ist.

B.: Ja, fast erdrückend.

S.: Wobei Wasser auch ein heikles Thema ist. Da könnten wir uns streiten. Wer war das noch, der meinte, Tracy Chapman sei für ihn die Hölle?

B.: Ey, Tracy Chapman IST die Hölle! Neben Ina Deter und Maffay. Tracy Chapman ist ein Albtraum meiner Jugend. Meine Mutter hat immer Tracy Chapman gehört. Auch wenn es vielleicht nie so war, habe ich sie immer noch vor Augen mit so Seidentüchern im Kreis rumtanzen. (alle lachen)

A.: Das war kein Traum, mein Lieber! Das habe ich selber miterlebt … (erneutes lachen). Wasser sind für mich Bands, die immer bleiben. Gewisse Bands kommen und gehen, Platten kommen und gehen, aber …

M.: … Wasser kommt, Wasser geht …

S.: Sag doch mal eine Band, die immer bleibt bei Dir!

B.: Small Brown Bike!

M: Joy Division, sagte ich ja schon.

S.: Midnight Oil!

A.: Bei mir wäre das John K. Samson und The Weakerthans. Das bleibt immer !

Okay, zum Ende noch ein paar kurze Fragen. Was ist Euer Lieblingssong von Matula?

A.: Agenda S.C.H.

B.: Wobei Over The Top von der Split jetzt auch im Rennen ist.

A.: Stimmt, ich kann mich nicht entscheiden.

S.: Ich habe keinen Lieblingssong von denen.

Seid ihr auf der Kirmes lieber im Autoscooter oder an der Schiessbude?

Alle: Schiessbude!!!

S.: Wir haben da so eine geile Krawatte. Wo ist die eigentlich?

M.: Die liegt in einer Kiste zu Hause. Ich schlepp die jedes Mal mit und frag mich, was machen wir mit diesem blöden Ding.

S.: Das nächste Mal nehme ich sie mit.

Wasser kommt oder Wasser geht?

S.: Kommt.

A.: Kommt.

B.: Geht.

M.: Geht.

Zuletzt noch mal was Tagespolitisches! In Zeiten der Finanzkrise, in welche Platten würdet ihr jetzt raten zu investieren?

A.: Das letzte was ich mir gekauft habe war die Chuck Ragan und Austin Lucas LP. Geile Platte, zumindest die erste Seite.

B.: Ich würde sagen: Matula, Mikrokosmos 23, Planke und Captain Planet Split 10 Inch.

M.: Die letzte Platte, die ich mir gekauft habe und die ich richtig gut fand, war die Auxes LP.

S.: Ich habe die neue Slipknot auf CD bekommen und hätte sie gerne auf Platte.
Alle anderen verzweifelnd: Oooh!

Das sind mal Schlussworte!

M. (fassungslos): Da gibt man sich so viel Mühe mit den Antworten und die letzten Worte sind Slipknot auf CD! DANKE!

***

Interview: Mika Reckordt

Links (2015):
Wikipedia
Homepage
Discogs

 

 

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One comment

  1. Aktuelle Musik Reviews « Alleiner Threat – Ego-Fanzine says:

    […] und Musikmagazine über das neue Captain Planet Album berichtet. Fürs Trust #136 (kann man hier nachlesen) durfte ich die Jungs Anfang 2009 abends in Essen in einer Seniorenkneipe vor das Mikro zerren und […]

    November 11th, 2012 at 5:47 pm

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