März 17th, 2007

ATTENTION! ROOKIES (#59, 08-1996)

Posted in interview by andreas

COOLE EINLEITUNG: Als mir neulich bei einem KICK JONESES Konzert ein „junger“ Mann eine 10 Inch in die Hand drückte und meinte ich solle sie bitte für`s TRUST besprechen, war ich im ersten Moment doch recht misstrauisch. Wer Platten verschenkt, will im Gegenzug meist eine gute Kritik dafür. Deshalb liess ich die Scheibe sich erst am nächsten Morgen – eher missmutig und ohne grosse Erwartungen – auf meinem Teller drehen.

Doch dann kam die überraschung. An mein Ohr drangen die lieblichsten Klänge, die ich seit langer Zeit vernommen hatte. Ohne zu zögern griff ich zum Telefonhörer, um mit dieser „Anfängerband“ einen Interviewtermin klarzumachen (ihr wisst ja – ich bemühe mich immer der erste zu sein, der die Stars von Morgen an`s Licht der öffentlichkeit zerrt – eigentlich hätte ich ja Talentsucher bei Sony Music werden müssen).Und dann war es endlich soweit. An Christi Himmelfahrt sassen mir dann Jule und Jürgen von dieser göttlichen Combo gegenüber, um meine wichtigen Fragen zu beantworten.

DIE ETWAS ANDERE EINLEITUNG: Manche Leute sagen, es wäre verdammt schwer ein Interview mit guten Freunden zu machen – ich habe da keine Probleme damit, besonders dann nicht, wenn diese wirklich geile Musik machen. ATTENTION ! ROOKIES sind Hinki (spielt auch bei BAD COMMUNICATION den Bass), Ulf (trommelt auch bei den BOXHAMSTERS), Jürgen (spielt auch bei KICK JONESES Gitarre) und Jule (singt und spielt auch ab und zu Gitarre). Nachdem am 15. Mai die OPERATION KLAUBäR erfolgreich abgeschlossen wurde, sassen mir am darauffolgenden Morgen Jule und Jürgen gegenüber, um meine genialen Fragen zu beantworten.

***

Ihr nennt Euch ATTENTION ! ROOKIES, was soviel heisst wie ACHTUNG ! ANFäNGER. Jetzt spielen bei Euch aber fast nur alte Hasen wie der Ulf von den BOXHAMSTERS oder Jürgen (KICK JONESES) mit – ist das dann nicht eigentlich ein Widerspruch in sich selbst?

Jule: Eigentlich war`s ein Witz.

J: Aber wie man manchmal bei Witzen öfter mal hängenbleibt – und wenn einem kein so guter Name wie OPERATION KLAUBäR einfällt, dann nimmt man halt ATTENTION ! ROOKIES. Wir hatten irgendwas im Proberaum aufgenommen und der Ulf und der Hinki haben dann im Spass draufgeschrieben ACHTUNG ANFäNGER.

Jule: Und dann hat der Hinki das einfach übersetzt.

J: Die Jule hat noch nie in einer Punk Rock Band gespielt.

Jule: Und die anderen sind auch so schlecht als wär`s ihre erste Band. (lacht)

Jürgen, Du machst schon über 12 Jahre Musik im Untergrund. Andere ehemalige Bandkollegen wie Herwig oder Allen aus WEDDING TACKLE Zeiten spielten gerade mit HEADCRASH vor 7000 Leuten in der Rockpalastnacht. Beneidest Du die darum oder wolltest Du sowas überhaupt nicht?

J: Ich glaube ich wollte es nicht. Das ist doch echt die Mutantenshow. Beneiden also sicherlich nicht. Der Herwig wollte noch nie etwas anderes. Der hat zu WEDDING TACKLE Zeiten schon gesagt, irgendwann werde ich das New York Giants Stadion voll machen. Mit dem Hubschrauber einfliegen, kurz landen, vor 60.000 kurz rocken, den grossen Scheck mitnehmen und dann wieder abziehen. Ist auch okay irgendwie, der Herwig war schon klasse drauf, ist ja nicht schlimm.

Aber Du wolltest das nicht.

J: Ach, da sind mir viel zu viel Mutanten.

Jule: Aber junge Frauen würden dann vor Dir rumspringen – mit nassen T- Shirts.

J: Die werden ja immer von der Bühne aus mit so grossen Wasserwerfern nassgespritzt. Genau. Das kommt cool. Wie gesagt, der Herwig und der Allen sind liebe Menschen, aber tauschen möchte ich nicht mit ihnen.

Hast Du vor Dich in naher Zukunft zur Ruhe zu setzen oder willst Du noch einige Jahre Punk Rock machen? Denn wenn man mal die magische Altersgrenze von 30 Jahren überschritten hat, macht man sich ja vielleicht auch mal Gedanken über sein zukünftiges Leben, denkt vielleicht mal daran eine Familie zu gründen.

J: Au ja.

Jule: Reihenhaus und Schäferhund.

J: Samstags Auto putzen und die Strasse kehren. Ach, so lange es mir noch Spass macht mit den Bands, mach ich auch weiter. So lange es noch Leute gibt, die das hören wollen und wir es Dank MTVIVA nicht geschafft haben jeden Samstag vor Null Zahlenden zu spielen, weil wir halt eine Band sind, die noch keine CD draussen hat, mache ich weiter. Das ist natürlich ganz klar ein Problem, es geht halt immer härter ab hier.

Es ist immer schwieriger für kleine unbekannte Bands irgendwo überhaupt ein Konzert zu bekommen. Es gibt eine totale Schwemme von beschissenen Bands, besonders aus Amerika – aber auch aus Deutschland, egal – ein Haufen Scheissbands, die Scheiss viel Geld wollen für verschissene Scheissmusik. Aber es gibt halt sehr viele beschissene Leute, die diese widerliche Scheissmusik gern hören.

Jule: Merkst Du wie er von seinem Alter ablenkt?

J: Ja manchmal fühle ich mich schon ein bisschen müde, so wie heute. Aber ich sage immer, wenn ich die ganzen jungen Buben sehe, die sich vor oder nach dem Konzert irgendwie mit Pulverchers und Drogen behandeln müssen, dass sie nochmal auf die Beine kommen, da lach ich ja nur drüber.

Das ist ja der totale Beschiss. Vor dem Konzert noch ein Linechen legen und ach bin ich cool und drauf und fertig und geh ab wie ein Moped. Das brauche ich nicht und solange ich das nicht brauche, ist das schon einmal ein gutes Zeichen. Da sagt der kleine Mann im Ohr: „Mach weiter!“ Es läuft ganz gut, es macht Spass. Familie gründen, richtig schaffen gehen, Geld verdienen, in die Rentenkasse einzahlen, das sind so Aspekte.

Die immer wichtiger werden.

J: Ja, also ich muss halt schauen, dass ich vor 65… ich weiss ja gar nicht, ob ich da noch am Start bin… aber zur Ruhe setzen ist kein Thema.

Ihr seid privat zusammen und spielt auch noch zusammen bei ATTENTION ! ROOKIES, geht man sich da nicht manchmal auf die Nerven?

J: Total. (Jule lacht)

Jule: Auf die Nerven gehen wir uns schon, aber so wie sich alle Leute auf die Nerven gehen. Aber mit der Musik trennen wir das schon ein bisschen.

J: Wir versuchen es.

Jule: Wenn wir irgendein Konzert haben, da hängen wir nicht die ganze Zeit zusammen ab. Das können wir ja sonst machen. Also ich hab jetzt auch mal die Jungs gefragt, ob es für die okay ist wie es abläuft oder ob sie das nervt, aber wir lassen es ja auch nicht so raushängen.

Also da schreit man sich nicht bei der Probe an oder knutscht ewig rum nach jedem Lied. Das halten wir da schon ein bisschen raus, weil ich glaube, dass es anders auch nicht läuft. Also wenn wir bei Konzerten unterwegs sind, habe ich eigentlich mit den anderen beiden mehr zu tun als mit dem Jürgen. Der ist eh immer abgemeldet bei Konzerten.

Jürgen: Der unterhält sich da lieber mit Freunden wie dem Klaubär.

Jule: Wenn der Schattner auf`s Klo geht, trifft er ja schon acht Leute mit denen er sich unterhalten muss. Also ich weiss auch nicht, wenn ich auf einem Konzert bin, habe ich mehr mit anderen Leuten Spass. Das sind schon getrennte Sachen. Auf der anderen Seite ist es ein gutes gemeinsames Erlebnis, wenn man zusammen Musik macht. Es ist einfach schön, wenn man zu zweit einen geilen Abend gehabt hat.

Wer macht bei Euch die Texte und welchen Stellenwert haben die?

Jule: Also die Texte mache ich alle.

J: Ich könnte maximal deutsche Texte schreiben, so wie bei 6-er PACK früher.

Jule: Das Ding ist einfach, dass die beiden Giessener Jungs einfach zu FAUL sind und der Jürgen da auch nicht so den Draht dazu hat.

J: Ich habe ja nichts zu erzählen. Es ist alles schon gesagt.

Jule: Was den Stellenwert der Texte angeht, würde ich sagen, dass ich das Gefühl habe, dass die Texte immer besser werden. Ein bisschen abstrakter, so dass man sich mehr darunter vorstellen kann. Am Anfang mache ich sie eigentlich sowieso nur für mich. Und ich finde es gut, wenn die Leute mir dann was nachfühlen können, wie beispielsweise bei COMING OUT.

Aber die grossen politischen Themen behandelst Du ja eigentlich nicht, sondern eben mehr persönliche Geschichten.

Jule: Das ist wirklich eher so persönlicher Kram. Ich glaube auch nicht, dass man irgendwie politische Messages von der Bühne schicken muss.

J: Die Band ist ein Politikum an sich. (hat zuvor gerade das leckere SIMUINASIWO Interview im ZOFF gelesen. Viele Grüsse an Bruder Max.)

Jule: Ich glaube, dass Du viel mehr erreichen kannst, wenn Du Dich mit Leuten unterhälst und auch persönlich auf was eingehen kannst und nicht nur plakativ was von der Bühne runterrotzt – das wäre mir irgendwie zu peinlich.

J: Das nächste Lied ist gegen Nazis.

Jule: Und das heisst Arschloch.

J: Fickt Euch alle!

Kommen wir zur Fanzinefrage. Lest ihr eigentlich viele Fanzines und was gefällt oder stört euch an denen?

J: Ich lese nicht mehr viele. Das ist mir alles zu langweilig.

Jule: Ich lese das TRUST und das PLOT. Was ich richtig gern mag sind so ganz kleine zusammengeschusterte DIN A5 Fanzines, wie beispielsweise das ATTACKE, das die „Kinder“ aus Attendorn machen – ist ein lustiges Heft. Was mir nicht gefällt sind diese ewigen seitenlangen, langweiligen Reviews.

J: Interviews wollte sie sagen. Von Bands, die eigentlich überhaupt nichts zu sagen haben.

Jule: Es gibt schon Interviews, die ich gut finde.

J: Ach was.

Jule: Wenn man halt immer solche komischen, langweiligen Fragen gestellt bekommt wie, „was plant ihr für die nächste Zeit?“ oder „wo werdet ihr überall spielen?“

J: „Wer bringt eure neueste Platte raus?“

Jule: Was ich gut finde ist, wenn man ein bisschen was über die Leute mitkriegt, die Musik machen. Was mir ein bisschen in den Fanzines fehlt oder was ich gut fände, wäre, wenn die Leute einfach mal mehr schreiben würden, was ihnen gerade so durch den Kopf geht, dass es einfach einen persönlicheren Touch kriegt. Je professioneller ein Fanzine ist, um so beschissener finde ich es eigentlich. Auf den Nenner können wir`s bringen.

J: Ich hab letztens dieses INTRO Heft durchgeblättert.

Jule: Das ist doch kein Fanzine.

J: Das ist wirklich kein Fanzine, sondern eher ein Anzeigenheft. Ich lese manchmal das TRUST bei der Jule auf dem Klo, weil der Dolf mir irgendwann mal nicht mehr drei Hefte schicken wollte – das war ihm zuviel wegen dem Porto. Dann hab ich gesagt, dass es mir auch zuviel ist für ein persönliches Abo. Das ist jetzt kein Vorwurf Dolf. Es ist okay, man kriegt ja auch so alles mit. Es steht ja nichts so wichtiges drin. (helles Gelächter) Ich finde das TRUST immer noch sehr ehrlich.

Jule: Was mir am TRUST nicht so gut gefällt ist, dass alles am Computer gemacht ist und doch aussieht als ob es Punk Rock Schnipsel wären. Und das finde ich halt Scheisse. Wenn man es schon am Computer macht, dann kann man auch die Möglichkeiten, die einem der Computer bietet besser ausnutzen – da finde ich das PLOT Layouttechnisch besser gelungen. Aber eigentlich ist das Layout bei einem Fanzine ja auch das unwichtigste.

J: Völlig egal. Hauptsache man kann alles lesen. Ich lese auch noch ganz gerne Fussballfanzines. Alter, Musik ist doch alles Scheisse.

Jule, Du studierst in Marburg Medienwissenschaft und da wollte ich Dich fragen, ob Du es gut findest, wenn Leute wie der Herr Lau ihre Dissertation über Punk schreiben?

Jule: Ich finde es ziemlich schwierig über Musik überhaupt zu schreiben. An der SPEX sieht man ja ganz gut wie das ganze in die Hose gehen kann, wenn man sich intelektuell dem Thema Musik widmen will. Da gibt es ein schönes Zitat von William Burroughs: „Writing about music is like dancing about architecture“ – also ein Ding der Unmöglichkeit.

Das habe ich jetzt auch gemerkt, denn ich habe gerade eine Hausarbeit über RIOT GIRLS und was ich daran so blöd finde, geschrieben. Und da fand ich es auch extrem schwierig über etwas zu schreiben, wo die Leute noch nicht einmal eine Ahnung haben, um was es eigentlich geht. Ich hab denen noch so eine Kassette dazu aufgenommen, dass die sich das wenigstens mal anhören können.

Worüber schreibst Du dann Deine Magisterarbeit?

Jule: Meine Abschlussarbeit schreibe ich wahrscheinlich über so einen Roman von Hans Heyck – das ist ein superübler Altnazi, der hat eine Geschichte geschrieben, die im Jahr 2050 spielt und da ist die Welt schon total „verniggert“ und „verjudet“ und ich versuche da ein bisschen völkische Ideologie herauszufiltern.

Das hat also überhaupt nichts mit Musik zu tun. Also ich persönlich halte nicht so viel davon Musik wissenschaftlich auseinanderzunehmen. Und gerade den Underground – das kriegt dann schon so einen komischen Touch. Manchmal kommen aber auch ganz gute Sachen dabei raus.

Als Studentin der Medienwissenschaft sind für Dich billige Fernsehserien wie VERBOTENE LIEBE oder MARIENHOF bestimmt völlig verpöhnt – oder?

J: Wir haben ja heute Nacht als Du schon geschlafen hast noch MARIENHOF geschaut.

Jule (ganz aufgeregt): Und was ist passiert?

(was auf dem Band folgte, war ein kurzes Fachgespräch über die Ereignisse der letzten Marienhoffolge, womit sich eigentlich auch schon die Antwort auf meine Frage erübrigt hat)

Jedenfalls habe ich nichts dagegen einzuwenden, wobei MARIENHOF eigentlich nicht so mein Ding ist. VERBOTENE LIEBE finde ich besser.

J: Also der KICK JONESES Schlagzeuger, der Lagges, der kommt freitags immer zu spät auf die Probe, die dumme Sau, weil er den Dreck noch anschauen muss.

Jule: Was heisst hier Dreck? Die LINDENSTRAssE schaust Du auch jeden Sonntag an.

J: Ich komme aber nicht zu spät zur Probe, gell Lagges, falls Du das mal liest. Schaut der immer den MARIENHOF und VERBOTENE LIEBE – das ist ja unglaublich.

Aber ich find`s ja super.

Jule: Eigentlich sollte es nur noch solche Serien geben.

J: Das ist ja fast APPD – auf dem Weg der Rückverdummung.

Als Studentin bevorzugst Du also nicht das LITERARISCHE QUARTETT?

Jule: Ich bin ja als Studentin nicht anders als andere Leute. Das ist ja eigentlich mehr Zufall.

J: Das verstehe ich jetzt nicht.

Jule: Wenn man nicht schaffen will und zufällig Abi gemacht hat, was macht man? Man geht studieren.

J: Oder auf den Bau.

Jule: Da nehmen sie aber keine Mädels.

Zum Abschluss stelle ich immer noch gerne eine Fussballfrage. Und da hätte ich gerne von dem ehemaligen WALTER ELF Gitarristen gewusst, wie er denn die Chancen von Kaiserslautern im Spiel um den Klassenerhalt in Leverkusen und eine Woche später im DFB Pokalfinale gegen den KSC einschätzt?

J: Ich hab ja mit dem Alex vor dem Rostockspiel gewettet, als wir des nachts mal aus dem Fillmore gestürzt sind, dass der FCK gegen Hansa Rostock nicht gewinnen und somit absteigen wird – um ein selbstgekochtes Essen. Und ich hab leider verloren und musste dem kleinen Punker was kochen – dem Schisser.

Ja ich denke sie haben im Moment einen guten Lauf und werden gegen Leverkusen gewinnen, aber Köln wird dadurch absteigen, wenn die in Rostock verlieren. Aber ich muss sagen um die Kölner ist mir`s auch nicht schad. Weil als wir mit St. Pauli in Köln waren, gab es einen Strassenbahnstau und wir mussten einige Stationen zu Fuss laufen.

Jule: Und wie das Spiel angefangen hat, war das Stadion halb leer.

J: Die Leute haben ewig an den Kassenhäuschen gestanden. Ich sag nur die KVB und die Kassenhäuschen und der Ordnungsdienst beim 1.FC Köln waren schon absolut zweitklassig.

Jule: Dein DFB Pokaltip.

J: Ja wenn der BETZE im Moment so einen Lauf hat, gewinnen sie auch noch den DFB Pokal. Ich befürchte es ja fast. Letzte Woche habe ich ja noch zum Alex gesagt, ein Verein, der in 32 Spielen bloss fünf mal gewonnen hat, hätte es eigentlich absolut verdient abzusteigen – auch wenn`s der Beppo nicht gern hört.

Jule: Ich glaube, dass sie absteigen.

J: Aber wenn sie kurz vor Schluss nochmal so den Arsch hochkriegen, dann freut mich das. Lieber der FCK wie der beschissene 1.FC Köln oder die Pillendreher vom Herrn Calmund. Das sind die allerletzten Ficker. Die können ruhig abkacken. Und zum Pokalendspiel. Ich mag dem Winfried Schäfer seine Frisur nicht und deswegen kann Karlsruhe ruhig das Pokalfinale verlieren.

Jule: Also ich finde den sympathisch.

J: Jo, so is se halt – s` Hilde. Such dir doch einen Freund, der so eine beschissene Frisur hat. Da kannst Du lange suchen.

Jule: Ich hab doch schon so einen. (lacht)

J: Also ich hab eine Frisur wie der Winfried Schäfer? Jetzt geht`s aber los hier.

Jule: Weisst Du noch wie meine Mutter das erste mal ein Bild von Dir gesehen hat? „Er sieht ja sehr nett aus, aber er hat so eine beknackte Frisur.“

***

Im Anschluss wurden noch einige Intimitäten über Jules Mutter ausgeplaudert, die Euch aber eigentlich gar nichts angehen und deshalb wird dieses interessante Interview an dieser Stelle einfach abgebrochen – ihr müsst ja schliesslich auch nicht alles wissen.

Interview: Stefan Kleiber

Links (2015):
Wikipedia Rookie Records
Discogs

 

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