März 20th, 2020

4 Jahres Rückblick die Zweite aus # 89, 2001

Posted in artikel by Jan

Verdammte Hacke jetzt nochmal die Fortsetzung zum 5 Jahres-Rückblick, das heißt ich sitze hier und will eigentlich über den Regenguß bei Jimmy Eat World gestern beim Rheinkultur schreiben und solche Sachen, aber die 74 (Feb/März 99)kam per Skot Olsen Cover, d.h. wieder ein Maler, der von Torsten in Szene gesetzt wurde, Leserbriefe gibt’s auch ein paar; irritierenderweise sogar Positive, na gut, da wird uns mangelnde grammatikalische Erwähnung von Frauen vorgeworfen, was Stone zu dem herrlichen Satz treibt: daß ich aus Gründen, die nichts mit politischer Korrektheit zu tun haben, eine Schreibweise gewählt habe, die zwischen grammatikalischem Genus und dem Geschlecht des zu bezeichnenden Gegenstandes unterscheidet‘. Wow. Eine lustige (so lustig wie’s Trust – gähnend?) Sache, Rätsel der Punkheit, geht darum, Leute auf Fotos zu erkennen.

Diesmal Dick Lucas, Biafra und Steve Ignorant in ner Kneipe in Kalifornien. Kolumnistisch geht bei mir über die Vergänglichkeit gehypter Bands am Beispiel Jesus and Mary Chain vs. Gluecifer, Stone definiert seine Bedürfnisse und erkennt Bescheidenheit als zu überdenkende Tugend. Dolf erkennt, daß wir für immerdar ‚langweilig‘ sind, egal , was wir machen, geiler Witz auf dem Livephoto, Bildunterschrift ‚more than a thousand‘ ui-oh, Räucherstäbchen an!. Jetzt Stones Antowrt DUMP 2000 auf Büsser PUNK 2000 im Vorheft, die vielleicht interessanteste Diskussion, was Musik kann, soll, im speziellen Hardcore natürlich, auch dieser ‚Pop-‚begriff wird oft verwandt… besorgt Euch BITTE diese beiden Ausgaben und lest’s selber, sind glaube ich noch umsonst. Jörg wie in jedem weiteren Heft auch mit seiner WWW-Control, Boy sets fire von Torsten, natürlich wieder Jahre vor anderen gähn langweil mich nicht so, Fluchtweg von Howie (ich fass‘ es nicht.) Earthlings (Stone), Shail Hulud (Torsten), ich erzähl was über nen Namibia-Urlaub, Indecision von Torsten, mal wieder Rocket FTC, diesmal von Al & Andrea, Sebsatian Unsinn über Main Concept, und alle Platten waren so scheiße, daß nur Jörg where fear and weapons meet empfahl, alle anderen aber auf graue Kästen verzichteten.

75 pünktlich vor der ersten At the drive in Tour sind sie auch gleich auf’m Cover. Got to land somewhere, das Fotobuch von Anne Ullrich und Lee, welches mit unsere Unterstützung entstand ist draußen und wird gelobt (was ein Wunder…), ein positiver Leserbrief ahhh Sonne, Al findet demokratische Wahlen in Hessen Scheiße, was Stone sicherlich ein ‚sag ich doch!‘ hervorgelockt hat, Seb. Unsinn labert letzteren, Jörg will, daß sein Hausarzt dessen 3 Benz eher ihm geben solle, als damit rumzuprotzen, Jobst erklärt, warum er immer noch Punker ist, weiß doch jeder, daß er ROCKER ist, ich sammle Anekdoten übers besoffen vom Fahrrad fallen, Dolf über seine neue Heimatstadt Bremen, Stone ziemlich pointiert über Aktivisten und das diese es doch besser sein lassen sollten, Rätsel der Punkheit: Jensen und Dolf bei der Sexpo mit irgendwelchen Pornostarlets, die ich natürlich nicht kenne.

Abhinanda (Torsten) Pale von Emotucke Wavras, Loddes über Transfair Kaffee (wobei er mir unlängst versicherte, daß das alles nur Humbug sei), ich über Hammerhai, Maltes erster Artikel über die Slackers, Teen Idols, dummerweise als Teen Idles angekündigt, naja, hmm, ähhhh, von Andrea und Al, At the drive in von mir, Blackmail von Stone, With Love von ‚master of erdbeereis‘ Torsten, Jobst fährt mit den beiden Typen, die ‚Tales of a punk rock nothing‘ geschrieben haben, durch die USA, an dieser Stelle noch mein Lieblingszitat aus diesem echt witzigen Buch „Super Vixen’s visit to the house was overload for everyone. These guys show up, find out they can’t drink in the house, so they get wasted and sleep in the front lawn.“

Braid von Torsten, der Al und mich an dieser Stelle zu den Trinkern des Jahres ernennt, vielen Dank, Couch nicht Coach von Stone, Rechtsanwalt Rainer Palma erläutert was zum Urheberrecht und wenn die Bullen in der Tür stehen, informativ und wichtig, und wieder nur ein grauer Kasten, Wavras sagt uns, wir sollten Eversor kaufen.

Die 76 – Sommer 99 – mit historischem Bild von Augsburg, Jörg hat Probleme mit dem Computer, Attas Kolumne Keybord Error über ‚unsere Jungs‘ im Kosovo und die Heimatfront dazu, Stone sitzt irgendwo auf’m Acker und macht sich wahlweise über Politik und sein gegenüber am Kaffetisch lustig, Dolf denkt über Annie Sprinkle und Theresa Orlowski nach, Al erzählt jedem, daß er mehr Schallplatten und mehr Toaster von 1940 habe als irgendjemand sonst. Dafür gibt’s auf dem Rätsel der Punkheit diesmal ein Photo vom Neuschwanstein Ausflug von drei Trustees, einer von ihnen schreibt in dieser Ausgabe über My hero died today, Dillinger Escape Plan und Kid Dynamite, der andere nur über Favez, und der dritte klebt’s zusammen.

Dazu Makers von Al und Andrea, aufmerksamen Trustlesern dürften dies bereits erraten haben, ein gewisser Martin Schrader mit Peacocks und Glen Friedman, davor und danach hörte man von ihm wenig. Wer über Ninewood schreibt wißt ihr auch, 5 Seiten Fanzinereviews, Dietmar Strock eröffnet mit Kemuri und Karma to Burn, Jobst huldigt ausführlichst Ken Inouye und dessen verblichenen Marginal Man – wow, muß kurz weg, den double-a sampler auflegen, damit das alles paßt… Al meinte übrigens (als einziger grauer Kasten), daß der Hard Ons Best Of Kram ein schweinöser Rocker sei, womit er ja nicht ganz unrecht hat. Auf der Rückseite Cedric von ATDI in Siegerpose, klarer Fall, hat uns ja auch alle erlegt.

Die 77 war – man verzeihe mir diesen noch persönlicheren Anfang – mein Trauma. Aus gewissen Gründen konnte Mitch nicht layouten, ich hatte das zumindest beim Trust noch nie gemacht, die Deadline donnerte heran und auf einmal war’s noch ein Wochenende…. so sieht’s dann auch z.T. aus. Dazu kommend haben die netten Menschen vom Drucker eine Seite eines Liar-Intis von Torsten seitenverkehrt abgelichtet, was bei dem Dünnpfiff, den die reden, eigentlich nicht weiter stört, aber der Vollständigkeit halber erwähnt sein möchte.

Dafür hatte das Heft auch 4 Seiten weniger, es fanden sich aber dennoch ein Exklusivcover von Jan TM vonne Bazookas aus Hamburch, ein supergeiler Haßleserbrief von Jens aus Öschingen (?), Jobst ist diplomiert und fragt sich, was denn nun seine Identität sei, Stone richtig forsch und aggro über seine schlechte Laune und die daraus resultierenden, eher resoluten Ansichten gegenüber eines alten Bekannten, Dolf schrieb nix dafür Anja über einen lustigen Konzertabend in den USA, ich schreibe meine einzige vernünftige Kolumne in all den Jahren über New York 1990 vs New York 1999, neue Gedichte von Z’el, Rätsel der Punkheit zeigt das mächtige Gemächt von Omar (ATDI), Hellworms (Stone), Jörg Löffler, son alter DDR Punker von Harald (Superstar Magazin, sein einziger Beitrag so far zum Trust), Sebastian zerlegt die Dropkick Murphys als gekonnt zu Deppen, Sabeth von Torsten, Agent Orange zur allerersten Europatour überhaupt (und zum zweiten Mal im Trust) von Dietmar, der schreibt auch noch über Slipknot, wir laden zum PopKomm Abend mit Discount, Kurt, But dead äh alive (super witz, wa?) und Hot Water Music, Meira Asher von Stone, Starmarket von Emo-wavras, NY Ska Jazz Ensemble von Loddes, der sich auch gleich auf dem Foto dazu ablichten läßt, aber seine Schönheit hinter ner Bierflasche versteckt. Kaufen sollen wir laut Howie Good Riddance und Me First & t.g.g., Jobst will die Dusters aus DC (sind das danach oder davor die Capitol city dusters geworden oder gewesen?), tja, und das war’s mit der 77.

Nach jahrelangen fruchtlosen Diskussionen dann die 78, die erste (und letzte?) Themenausgabe zum einzigen Thema, von dem wir sicher Ahnung haben: Drogen. Dazu Doppel-farb-cover, einmal Jordin Isip, kennt ihr vielleicht vom Bad Trip Cover oder Torstens Inti mit ihm, auf der Rückseite ein Fake von einer Cocktail-Lounge Compliation by yours truly. Die Ausgabe hat 16 Seiten mehr als sonst und selbst mit denen wurde es knapp. Wer’s nicht hat: Bestellen, wer das nicht gut findet, dem kann keiner mehr helfen (außer Nago…neee nich schon wieder der Witz…).

Zig Gastkolumnen von Mykel Board über Joachim Ox bis Töni NaPo, klar, alle zum Thema. Rätsel der Punkheit mit den Model-Fotos vom Ignite Gitarristen (huar huar), Geschichten über oder auf Drogen von Klaus Frick, Axel Klingenberg und Tuberkel Knuppertz, dann Interviews mit ff. Leute bzw Themen: Alex (Kick Joneses) und niedrigschwellige Drogenhilfe, Buckethead, Metroschifter, Bongzilla, Burning Heads, Favez, Lee Hollis, Ratos der Porao, Fleshtones, At the drive in, Man or astroman, Eric Drooker und Frau Doktor über ihren jeweiligen Konsum.

Biertest mit Cold Beer Music aus Gainesville, Anleitung zum ‚Phasing‘ oder wie man tagelang alle Drogen nacheinander nehmen kann, Wege zur Suchtbewältigung, Apfelwein und seiner Herstellung, Reviews mit konkreten Drogentips zum Besseren Erfassen der Wirkung….und auf jeder Seite noch ein nettes Zitat aus nem Songtext zum Thema. Seitdem hatte niemand mehr die Power, ne Themenausgabe zu realisieren, vielleicht wird’s ja doch noch einmal was, hat ne Menge Spaß (hicks…) gemacht.

Die 79 beginnt mit positver Resonanz zur letzten Ausgabe, dann Stone mit wilden Sätzen a la ‚Vor ein paar Jahre traf ich in Porto eine Frau, schön wie ein klarer Frühlingsmorgen im Zentralmassiv oder ein Bad im Brunnen des Louvre bei sommerlicher Nacht‘ – war er verliebt oder betrunken oder beides? Jobst stellt schon wieder fest, daß er sein Studium fertig hat und amüsiert sich königlich über Rollins, während Sean von Wat Tyler (der Dicke) erst- und bis dato letztmalig seine aktuellen Lieblings 7“ listed.

Ich sollte ein Mädchen vor dem Crackkonsum retten, tat dies nicht, aber sie existierte dann auch gar nicht, sondern ich umging nur einem Überfall (war halt so..), Dolf freut sich über Parties und kotzt über unnötige Arbeit und findet im Gegensatz zu nem Agnostic Frontler, das Prügeleien nicht zum Hardcore gehören. Gastkolumne von Greg, dem Sänger der Band Trial, über sein Leben als Jongleur auf Kindergeburstagen, Judas Factor (Torsten), Sub City und Avail-update (wg Wechsel zu Fat Wreck) von mir, Something like Elvis, diese crazy Fugazi-Vorband aus Polen von Sebastian, Stone theoretisiert über und mit Hubert Selby und Bret Easton Ellis, Testimony von Metal Meyer, Fifteen von Dietmar, KUZ Schlachthof Wiesbaden von Andrea und Al, Jan TM (Cover# 77) von Torsten, Mumble und Peg NICHT von Stone SONDERN von Lottes, zumindest da werden sich die beiden ja immer ähnlicher, mal sehen, was die Zukunft noch bringt, für Loddes zumindest längere Haare, für Stone noch wenigere davon! Kaufen soll man Mr. Bungle, Sort of quartet, ATDI, Das Weeth Experience, Babaloo!, No Knife, Jimmy eat world und Something like Elvis, ne ganze Menge also diesmal.

Haste Fugazi auf’m Cover verkaufste auch keine Ausgabe mehr (oder weniger), wobei das Foto von Felix aus Hamburg schon der absolute Brüller ist. Al stellt fest, daß er mit all den Bands, die um ihn herum alle gute finden, nichts anfangen kann, und was er bei Ebay so alles nicht bekommen hat, ich habe Angst vor dem Auslaufen meiner universitären Anstellung, Stone berichtet aus den Steinbrüchen des Claude Cerberes und eine neue Kolumne von Tuberkel Knuppertz, Fanzinelesern landauf landab bestens bekannt aus anderen Publikationen, namens Gestatten, Punk, Deutsch Punk! bei der der Meister alte, zum Teil vergessene Perlen des Genres zu entstauben versucht, ein wenig dazu Persönliches erzählt, und fängt mit der ersten Slime an, talk about the classics of love.

Rätsel der Punkheit zeigt a) Al beim Zungenkuß mit Fränkie vom Blurr und b) Al 9 Monate danach, etwa so dick wie der daneben stehende O. aus HH. . Eine glückliche Gewinnerin eines Preisausschreibens berichtet von der Party, auf die sie vom Trust eingeladen wurde, wir finden ein Cocktailcoresammelbild, 5 Seiten Trial bzw deren Sänger Greg, die Frageanstößchen zu den massiven Antwortlawinen stellte Torsten, Fu Manchu haben wenige zu sagen und Stone beläßt es auch dabei, Jets to Brazil saugen einfach völlig im Interview, ich hätte sie dabei umbringen sollen! Maltes Hangzu Ska dürfte jedem Leser bekannt sein, wenn nicht, hier geht’s um Filibuster, Stone und Wavras waren bei Fugazi und widmen den Artikel EUCH den Lesern, also UNS zusammen, den Fans.

Tolle Photos, wie das Cover auch, von Felix. Ednas Goldfish von Herrn Loddes, Spirit Caravan von Stoner Rock, Trans Megetti von mir mit fast so geilen hihi Fotos wie bei Fugazi, Garrison von Torsten, Zen Guerrilla von Dietmar, Good Riddance / SOIA von Sebastian W. und Christian Mössner, The year of our lord von Torsten und Schluß. Kauf Bob Tilton oder Motorpsycho sagt Stone, Al erwidert, Nein, lieber American Steel, während Jörg Make Up empfiehlt, naja, Schwamm drüber.

Trust #81 schon aus dem April des Jahres 2000 (wenn die Achtziger die Achtziger waren und die Neunziger die Neunziger, sind das jetzt schon die Nullinger?). Georg vom Cracked Fanzine aus Österreich schreibt / diskutiert mit Stone anhand der politischen Lage in seiner Heimat, 2 Seiten davon, ich fühl mich immer als so…. unrevolutionär wenn Stone loslegt hmm. Tuberkels zweiter Teil, diesmal mit der besten deutschen Platte ever, Monarchie und Alltag von den Fehlfarben. Mich nervt Neokonservatismus und die öffentlich-rechtlichen Sender im Besonderen, Stone will mehr Sex für alle, freut sich über Diskussionen bez. Seiner Anti-aktivisten-kolumne und findet weitere Fragmente auf seiner Festplatte vor, kurzer, aktueller Beitrag, natürlich nicht exklusiv du Hirni von Mumia, mal wieder 7(!!!) Seiten Konzertankündigungen, NRA zum zweiten Male im Heft, zum zweiten Mal von Al (Stereo gleichsam…), Charles nein Eric Mingus von Stone, Yage aus Kölle zu Hardcore-theoretischen Fragen mit langen Antworten und einem komplizierten Fragebogen von Torsten, Pork Pie das Label von Skankin‘ Malte, Motorpsycho von Stone, Plattensammeln im Internet von … nicht Al sondern mir, Büsser returns (!) mit Make-Up, Kaufen sollst Du Favez und Kick Joneses schireb ich, die anderen waren eher für Bier- statt Plattenkaufen.

Ah die alte Laier vom Trust und dem Humor. Kaum war die 82 draußen, mit Mörser im Swimmingpool, Surfen Saufen Plattenkaufen als Lebensmotto und mal wieder einer Selbstdefinition oben links, wo früher süddeutsches Hardcoremagazin stand, da wurde dann schon wieder aus den eigenen Reihen gemault daß DAS nicht lustig war, Herr Teeverkäfuer a.D.. Egal, Georg aus Wien antwortet und Stone retourniert, Tuberkel erzählt uns von ‚Kuschelweich!‘ und seiner persönlichen Historie mit dieser Combo, Dietmar erzählt von Dritte Welt Urlauben und was er dort so mitbekommen hat, Michel schreibt seine erste und nicht letzte Gastkolumne über die erste Runde Big Brother, Jobst über Dorfszenen also kleine Käffer und ihrer Probleme bez. JUZe, Konzerte, alles eben…

…ich brabbel noch immer betrunken über ne Woche zwischen Hot Water Music und ATDI-Konzerten. Rätsel der Punkheit mit zwei Kindheitsfotos vom irren Wavras, damals noch mit Monsterafro, zum x-ten Male Snuff, diesmal von und mit Dietmar, der Künstler Mark Ryden wird von Torstie in Szene gesetzt und labert Stuß, Sandy Dillons ‚Unsafe Music‘ präsentiert Stone, Comat Wounded Veteran von Torsten, ebenso wie die sympatischen, aber leider unanhörbaren Covah-stahs von Mörsah aus Bremahn. Chris Papa von Stone, L7 von Martin Schrader, muß gerade erstaunt feststellen, daß es die Band noch gibt… vielleicht mal wieder Smell the megic hören? Die Unsane-auf-Hardcore-Meisterklasse, Botch, von Dietmar, Kaufen sie bitte Ninewood, Trans Am, Skull Control und die nächste Trustausabe!

Die hättet ihr eigentlich auch alle gekauft, da sie in einem chromfarbenen Cover hätte erscheinen sollen. Daher hatte Joachim Get Happy!! Das auch fett in die professionelle Hand genommen und meine beschissenen MurderCity Devils Fotos geschickt zusammengefrickelt. Neben jener Band, von der ich euch jetzt Stunden… auch noch Int’l Noise Conspiracy von stylin‘ Dietmar, Max von WHN und Spazz von old schoolin‘ Jobst, Snitch von Martin Schrader, 8 Seiten über Krach im Zeichen der Burg, genau, ein Nürnbergspecial, über Clubs, Macher, Bands, u.a. Robocop Kraus und Flamingo Massacres von Sebastian. Peter Rupprecht is back und spricht mit 1. Mai 87, die danach gar nicht mehr back sondern aufgelöst sind, ob’s an diesem Interview lag wollen wir nicht hoffen.

Witzig ist, das parallel zu What happens next eben auch Spazz in dieser Ausgabe sind, wobei Dietmar das Email Inti erkämpfte, schenkt man seiner Einleitung um deren Antwortgeschwindigkeit (seibstverständlichwerseise) Glauben. El chica loca Andrea greift sich die nächste Runde Mexikaner, diesmal die älteren Herren von den Zeros, die mit Unterstützung durch uhuuu ElVez auf Tour kamen. Farside machen einen Kreis ums A, das läßt Jobst natürlich nicht locker. Dann noch Bambi Davidsion von Sebastian während Michel den Vogel abschießt und nicht nur einen Leserbrief, sondern auch noch eine Gastkolumne schreibt, also beide Seiten auf einmal.

Eine ziemlich geile Antwort auf das letzte Rätsel der Punkheit folgt, Tuberkel deutschpunkt sich dieses Mal durch diverse (fast vergessene) Klassiker, es dreht sich aber hauptsächlich um die Coroners, und die waren schon führend, so bei den Texten, obwohl der Durstige Mann da auch seine Berechtigung hätte… Dietmar wird 30 und lamentiert deswegen, freut sich aber auch über ATDI, Jörg war fast im Fernsehen, zum Vera am Mittag Thema ‚Ich bin Emo und mein Gel ist alle‘, kam aber doch nur zum Pizzafressen, Jobst findet Christencore scheiße und Stones Kolumne habe ich damals nicht verstanden und tue es heute immer noch nicht so ganz, aber das wird er mir schon nicht soo übel nehmen. Klar, es ging auch um Lohnarbeit und daß er mal wieder auf Tour war..und so weiter…

Nummero 84 bietet Stone umringt von 2 Pornostars oder Dragqueens oder ponodarstellenden Dragqueens oder was weiß denn ich als Rätselbild, während kolumnentechnisch uns Tuberkel über die nicht wirkliche Deutschpunklegende Bluttat unterhaltsam aufklärt, Michel inzwischen kein Gast- sondern fester Kolumnist ist, der Grundzusammenhänge zwischen Religion und Gesellschaft erläutert, Jörg war mit Kleinkriminellen im Bus nach Paris, Dietmar betrachtet irritiert den ‚Aufbau Ost‘, während Jobst das Mainfest von der Highscore 7“, bei denen er Gitarre spielt, nochmal abdruckt.

Und dann Stones Kolumne. Husch husch 4 Mark an Dolf geschickt, besorgt euch diese Kolumne. Nee, ihr könnt die auch für lau im Internet auf unserer Homepage lesen: www.trust-zine.de . Wieder 7 Seiten Gig Dates, Dismemberment Plan ausführlich von Peter, Soleil Noir und Cobra Gang waren auf Tour und erzählen im Tourtagebuch davon, wie es so ist, als kleine Band nach Italien zu fahren, ziemlich kurzweilig eigentlich, GrandNationalBrands von Stone, PitchShifter von Dietmar, As friends rust von mir und gleich fett Motze auf’m Redaktionstreffen für das großzügige Layout bekommen, Torsten schreibt über DVDs und kriegt da dann auch gleich Motze von mir, Burning Airlines von Hans aus Münster, sein erstes Interview im Heft, glaube ich zumindest. Kaufen sie mal bitte ATDI (das hätte man wohl nicht noch einmal schreiben müssen, da aber die 3 Vorgänger 10- und 12“ alle schon einen Kasten hatte…gähn), Boxhamsters, Don Caballero, J Mascis&Fog, und Dr. Cream auf der Umschlagseite 4 runden ab.

Beim Lesen der 85 gab es reichlich Merkwürdiges. Preist das Cover als erstes, passend dazu ausgesucht ein Wüstenmotiv, Calexico, so finden wir einen reichlich spacigen Artikel zu ihnen von Herrn Loddes, der hoffentlich viele Freunde der Band …verwirrt hat. Mich ja auch. Razzia hingegen von Tuberkel häppchengerecht verpackt ist auch gut, Dolf schreibt man wieder ne Kolumne und läßt seine textlichen Ausflüsse aus dem Jahre 1984 noch einmal vor sich blubbern, weicht dann ab, denkt über Geschlechtsverkehr nach, ich möchte diesbezüglich thematisch nicht unbedingt von Innovationskraft sprechen, und stellt fest, was ihr schon alle wißt, nämlich daß das Trust hier und heute 15 ist und bis 22 Uhr weggehen darf.

Dietmar war in New York bei seinen Hardcore-Homies und hat sich dann doch zum Styx-Konzert hinbewegt, woa. Mir fällt auf, daß nur die CDU und Mercedes Benz uns vor den Nazis retten können und glaube mir, da ist was dran… Rätsel der Punkheit zeigt uns Skateboard-Video-Pascal und Wavras mit Captain Jack!!! Saugeil. Eher ruhig und beschwichtigend dann Jörg und Soulmate, Stone darf endlich mit J Mascis, es fällt im Artikel der wunderschöne Satz ‚Jetzt habe ich also auch den Menschen getroffen, der meine Lieblingsplatten gemacht hat‘ – wenn Du Dich je gefragt hast, warum da immer noch diese drei Buchstaben zu Beginn des Wortes Fanzine stehen… Torsten erklärt uns im Anschluß, welche DVDs auf den Markt stürmten, Hans kämpft tapfer gegen Enfold, Gaza Strippers von ach-das-muß-euch-doch-klar-sein, Drowningman von Torsten, Hang Ten ausnahmsweise erwähnt mit Musikern und ihren Lieblings T-shirts, Snapcase von Sebastian. Platten kaufen: Trail of Dead, Pale, Bluetip, Thee Headcoats, Fireside und die 90 Day men.

Die 86 skandiert ‚Cocktailcore Magazin‘, das eigentlich geplante Coverfoto sah aber scheiße aus, so daß dann doch 4 Trustler auf’m Hochhausdach im Winterregen draufkamen. Auf die längste Kontaktanzeige der Welt in der letzten Ausgabe gibt’s auch gleich ne eineinhalbseitige Antwort, wacka, was ham wa gelacht, spiddse. Dolf kurz knapp gegen Fleisch nein Fleischessen, Gastkolumne von Axel Klingenberg über Spiel Spaß Spannung und vor allem Streß in Wohngemeinschaften, Tuberkel arbeitet sich über die Zonengrenze und stößt auf Schleimkeim, Zwitschermaschine, Sau-kerle und und und, ein neuer Kolumnist, offensichtlich Rausschmeißer in Bremer Clubs, nennt sich daher Bremen Bouncer, erzählt, was so geht, an den langen Nächten vor der Tür, Stone wirkt ein wenig niedergeschlagen und erzählt von dies und jenem, Dolf druckt sich selbst mit nem Riesensurfboard ab, und schon geht der Bandcocktail los:

Erst eine Virgin Colada mit den Weakerthans (von Martin Schrader), eine Crauzy-Scheiße mit Ananas-saft und Faltsonnenschirmchen mit den Woggles (Andrea), das Combeack des Jahres in Form eines Eiskaffees mit Brassy von Tom Dreyer (B.I.T.), ein wüstes Gemisch von allem was man saufen kann und davon viel: Hot Water Music East Coast Tourbericht von Torsten und mir, eine szenige, dennoch relaxte Martini-Kreation von Green Apple Sea von Frank Dietrich, Ratzeputz mit Eis (Ratze on da rocks) mit Kill your idols und Schnabbes-dietmar, Howie jeden Tag ein Träger Bier und die Baffdecks, die Boxhamsters und ein Aquariencocktail serviert von Barbecue Sauce Schulha, Southern Comfort Ginger Ale heißt heute Cave-In und da war wieder Dietmar dran beteiligt, Herztropfen lauwarm (J-Church gegen Norbert Johannknecht und mich), eine Gallone Hurricanes auf der Bourbon Street – Mardi Grass BB- von Peter und Frank, Pig Destroyer, hmm, kaltes Schnitzel in Korn eingelegt serviert dann Torsten, kaufen sie bitte gar keine Platte.

So kommen wir zum Schluß, der 87, mit meinem bislang größten Bock fürs Heft, eigentlich war das Cover (Strike anywhere) ja gar nicht so schlecht, aber deren Logo (bzw Platte) hatte ich zum Scannen nicht dabei, und der auf der Homepage hatte nur 72 dpi, daher fluchs den Logo selbst gebastelt und gleich die Buchstaben vertauscht… upsa. Bernd Granz schreibt Dolf ein Fax!!! Unglaublich. Egal, Bomb Wedemark! War und bleibt die Devise. Tuberkel (ob das alles mal als Buch rauskommt?) erzählt Schwänke mit über usw. Tote Hosen Platten, Tom kommt nicht nur ‚back‘, sondern schreibt auch gleich ne Kolumne über einen surrealen Thailandaufenthalt, Dietmar erzählt News und Stories aus der Hauptstadt, Bremen Bouncer über Fubu-kleidung, Jobst ist ein wenig unzufrieden und nörgelt n sich und dem Leben herum, Tanger (Tom Dreyer), Q and not U (Dietmar), Al hat Tuxedomoon gesehen und war als alter Fan natürlich baffffff!, ich war bei Explosion und war als noch nicht so alter Fan auch reichlich baffff!, Spitfire sprachen mit Harm und Malte, nachdem man gemeinsam (Schwarz auf Weiss und S.) tourte, Song of Zarathustra und End on End von Kommando Friesische Wiese, Stone zerlegt Sunny Day Real Estate lesenwert in ihre christlichen Einzelteile und läßt diese dann genüsslich den Müllschlucker hinabrutschen, will aber leider gleich schon 2 Seiten später, daß wir Mumble & Peg kaufen sollen, Al hingegen verlangt nach Erwerb der Graves Brothers Deluxe, die er dabei als Versuch beschreibt, wenn die Dez Cadena 3 mit den Pixies zusammen ClawHammer nachspielen wollen, wow, kein Mensch unter 30 kennt nur 2 der 3 Bands, yeah… dafür ist jetzt dieser verkackte Rückblick endlich durch und ich sag nie wieder nach 3 Ratzeputz und nem halben Kasten Jever ‚klaaaaa Dolf, dess mach isch scho‘

daniel

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