Juni 10th, 2019

100 Blumen (#187, 2017)

Posted in interview by Jan

The past lives…

Interview mit 100blumen

Gibt es eigentlich noch geile aktuelle Bands? Klaro! Auch wenn 100blumen jetzt nicht das Paradebeispiel für eine brandneue Band sind. Sie waren ja schon zum Beispiel im Plastic Bomb Zine mit einem Interview vertreten und diese tolle Elektro-Crust-Truppe aus Düsseldorf gibt es schon seit Jahren, aber so richtig bekannt wurden sie erst in der letzten Zeit. Veröffentlicht wurde bereits auf Labels wie u.a. Sleeping Cat Records oder Raccoone Records, eine Single auf Plastic Bomb Records erscheint auch. 100blumen-Gitarrist Chris kenne ich seit den 90er, er musizierte u.a. bei den genialen Leverkusenern Koyaanisqatsi. Chris sagte mal zu mir: „100blumen ist ein Mix aus Napalm Death und The Prodigy, so ein Bekannter“. Live in Köln und in Leverkusen konnte ich mich schon von dieser gefährlichen Mischung überzeugen, ich meine, sehr gut kommt einfach sehr gut, nicht wahr?

Und klar, bei dem Bandnamen kommt sofort die Frage, was den eben jener bedeuten sollte. Das war natürlich auch meine erste Frage im Interview. Da Sänger Marcel allerdings diese Frage schon so oft beantwortet hat, ziehen wir einfach die Antwort hier in die Einleitung, also, hat sich die Band wirklich nach der gleichnamigen chinesischen Bewegung benannt? Marcel gibt zu Protokoll: „Das ist korrekt. Ich habe den Namen allerdings aus einem Buch über anarchistische Presse. „100blumen“ hieß auch eine Zeitschrift von Autonomen aus Berlin Anfang der 70er. Ich fand den Namen sehr Hippie-esk und das hat mir gefallen, der Gegensatz der Musik zum Namen. Erst etwas später habe ich dann mitbekommen, dass es bei 100 Blumen um diese 100 Blumen-Bewegung aus dem China der 50er ging. 100 Blumen stammt wohl von einem Spruch von Mao, „Lasst 100 Blumen blühen, lasst 100 Schulen miteinander wetteifern“. Das Ganze war wohl ein Versuch der Chinesischen KP, auf ihre KritikerInnen einzugehen und einen Dialog herbei zu führen. Allerdings wurden die KritikerInnen dann schnell von der KP angegangen und circa eine halbe Millionen Menschen wurden inhaftiert. Ist vielleicht ein Lehrstück zum Thema Autoritäten und wie sie mit Kritik umgehen“. Sodann, melden wir uns im 100blumen-Headquarter in Düsseldorf bei Sänger Marcel, Schlagzeuger Malte und Gitarrist Chris auf der Suche nach mehr Details.

Ein Kumpel von Chris hatte mal euren Sound als Mischung von Napalm Death und The Prodigy beschrieben – sind das auch die Bands, die ihre alle geil findet oder gibt es da noch mehr Bands, auf die ihre alle steht? Ihr schreibt zu eurer Musik auf eurer Facebook-Seite ja nur etwas spärlich „elektro, punk, drum n bass, post hardcore“ – kein Crust oder Metal oder steckt das für euch im Post-HC drin?
Marcel: Ich war erst am ersten Mai bei Napalm Death auf dem Konzert in Köln. Alltime Fav! In der letzten Zeit stehe ich persönlich aber eher auf Englisch sprachigen alternative Rock. The Prodigy sind auf jeden Fall ziemlich gut. Punk mit anderen Mitteln. Deichkind ist eine Band, deren Musik wir alle drei gut finden. Ansonsten gehen die Meinungen ziemlich auseinander, denke ich. Und so richtig nach Napalm Death hören wir uns ja auch nicht an, Broken Silence schrieb dazu „als hätten sich NEUROSIS, GUTS PIE EARSHOT und CRASS auf eine Tasse Fliegenpilztee verabredet“, das finde ich ganz witzig.
Malte: Wir haben schon einige Bands, die wir alle geil finden. Und in 100Blumen verarbeiten wir die ganzen Einflüsse.
Chris: Ja, ich hatte gesagt, dass uns mal ´nen Kumpel von mir so beschrieben hat… der kennt aber auch kein Crust. 😉 Mit Sicherheit haben noch wesentlich mehr Bands Einfluss auf unsere Musik, die alle hier jetzt aufzulisten würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen… die Bands, auf die wir stehen, sowieso, das ist ja auch nicht so, dass wir alle auf dieselben Bands stehen.
Marcel: Exakt. Ein wichtiger Einfluss ist für mich zum Beispiel Filmmusik. Wenn jemand Musik beschreibt, zieht der natürlich Bands heran zum Vergleich, die man kennt. Manche beschreiben uns auch als eine Mischung aus Ministry und Atari Teenage Riot, finde ich persönlich auch seltsam. Manche denken auch, dass wir so eine Art von Egotronic-Elektropunk machen und sind dann erstaunt, dass wir doch ziemlich eigenständig im Sound sind und kaum in eine Schublade passen.
Genau, so krachiger Elektro-Punk wie von Atari Teenage Riot müsste euch doch auch sehr gefallen oder ist euch sowas zu plakativ und doch lieber Aphex Twin?
Marcel: ATR gefallen mir gar nicht. Nervige Mucke. Dann eher Aphex Twin oder Autechre, wenn wir schon bei Warp sind.
Chris: Atari waren auf jeden Fall zu ihrer Zeit was Neues und ich fand sie immer ganz cool. Aphex Twin kenn ich nicht.
Marcel: Doch, doch. „Come to Daddy“, hab´ dich darauf schon tanzen sehen.
Chris: Ah sooo… ja, dazu kann ich auch tanzen… stimmt.
Ihr seid ja ein echtes Allstar-Projekt, Chris von u.a. Koyaanisqatsi, dann noch Schlagzeuger Malte von der Langenfelder Punk-Legende Silly Encores… ihr wart ja erst als Duo – Chris und Marcel – unterwegs, wie kam es zur Bandgründung 2012 mit Malte? Ihr habt 2007 eigentlich angefangen oder?
Marcel: 2005 habe ich mein erstes Konzert als 100blumen gegeben. In einem nicht ganz legalen Club in Düsseldorf. In den 90er habe ich bei NGUTUKIRO gesungen (Anmerkung JR: das gibt’s doch nicht, auch damals live gesehen, geile Band). Da hat der Henne, der bei Koyaanisqatsi war, auch mitgespielt. Mittlerweile spielt Henne Bass bei DÖRTEBEKER. Malte musste einfach bei 100blumen dabei sein, wir kennen uns schon seit 27 Jahren und er ist ein fantastischer Schlagzeuger.
Malte: Erst einmal war ich Schlagzeuger von Strange Fruit und Frost und dann ab Mitte der 90er bin ich dann zu Silly Encores gekommen. 100Blumen war dann für mich zwangläufig die nächste Stufe. Mit alten Freunden nach ganz oben. Wer träumt nicht davon.
Chris: Das erste Konzert hatte ich mit Marci 2009… auf´m Maschinenfest. Da war ich schon lange Fan. Malte war dann mal auf´m Konzert von uns in Düsseldorf und fand es, glaube ich, ganz abgefahr´n… Da hatte Marci aber, glaube ich, insgeheim schon lange den Plan, Malte mit ins Boot zu holen… hat ja geklappt.
Marcel: Eben.
Stimmt eigentlich diese Info von der Homepage wirklich: ihr seid alle drei in dergleichen Stadt im gleichen Krankenhaus geboren? Zu geil, haha.
Marcel: Das ist nicht gelogen.
Malte: Ja, aber nacheinander.
Marcel: Er meint, in verschiedenen Jahren.
Live seid ihr echt der Hammer, auf Platte finde ich es zwar auch geil, aber für mich seid ihr mehr ´ne live-Band, was denkt ihr?
Marcel: Wir sind die beste Band des Universums. Auf Platte, auf CD, auf MP3, auf der Bühne. Egal! Na ja, wir sind halt auch immer pleite und konnten uns nichts Richtiges zum Aufnehmen leisten. Das UNDER SIEGE-Album haben wir beim Oddel von EA80 in der Küche aufgenommen. Das nächste wird definitiv eine Spur DICKER!
Malte: Also live rocken wir alles kaputt. Und ganz ehrlich, die Under Siege ist die beste Scheibe, an der ich je mitgewirkt habe.
Chris: Ja, bis jetzt find´ ichs live auch besser… abwarten. Obwohl ich auch nicht will, dass wir auf Platte besser klingen als live, das wär kacke.
Marcel: Besser nicht, aber live sind wir wirklich schon ziemlich gut, da brauchen wir uns vor niemanden zu verstecken.
Wie wichtig sind euch Texte, eher Beiwerk oder treibt euch auch ´ne Message um?
Chris: Doch klar, wir haben ´ne Message… und Texte sind uns bei jedem zweiten Lied durchaus auch sehr wichtig.
Marcel: In unseren Texten geht es ja eher so um Kneipenschlägereien und Saufen. Wir sind einfache Typen.
Ihr seid ziemlich erfolgreich und spielt viele Konzerte, wie groß soll 100blumen werden?
Marcel: Ich finde uns jetzt nicht so erfolgreich, da geht noch was, so wie die Beatles wäre ok.
Malte: Ich will einen Nightliner.
Marcel: Nightliner wäre ziemlich stark.
Ihr wart 2016 in Griechenland auf Tour, soll ja geil gewesen sein, andere Länder schon in Planung für eine Tour?
Marcel: Es gibt einen ausführlichen Tour-Bericht bei Bierschinken.net. Den sollte jeder gelesen haben, haha.
Malte: Der Tour-Bericht ist wirklich mega. Tränen habe ich gelacht. Andere Länder kommen bestimmt auch noch dran.
Chris: Ja, wäre schön, noch andere Länder als Band zu bereisen, akut ist da aber nichts in Planung.
Marcel: In Planung nicht, aber ich habe schon mal die Fühler bei unserem Booker ausgetreckt, Niederlande und UK hätte ich schon Bock drauf. Vielleicht, wenn 2018 unser nächstes Album raus kommt.
Wie kam es eigentlich zu eurer Kooperation mit Turbostaat?
Marcel: Das erzählt Chris am besten.
Chris: Woher weisst´n das schon?! Also, ums kurz zu machen, wir covern ´n Lied von Koyaanisqatsi… und da wir damals auch gewisse Schnittpunkte mit den Jungs von Turbostaat hatten, und ich ja auch Fan bin, hatte Marci die Idee, da mal anzufragen, ob die bei dem Cover nicht mitmachen wollen. Allerdings hatte ich bis zu deren Zusage keine Ahnung davon. So war das.
Marcel: Ich habe die Turbostaats angeschrieben und nach einer gefühlten Ewigkeit kam deren Antwort, dass die mitmachen und dann habe ich dem Chris das erst erzählt. Der hat natürlich gleich mal ein Tränchen der Rührung rausgedrückt, der alte Sentimentalist.
Chris: Ja, aber sagt das bitte niemanden!
Das Booking von euch macht Nico von Subkultura, wieso macht ihr das nicht mehr selber?
Marcel: Pure Faulheit und einfach keinen Bock mehr, um Kohle zu feilschen.
Chris, im Interview mit dem Plastic Bomb Zine hast du gesagt, das ihr in einer Marcel-kratie geknechtet werdet, „und um uns ruhig zu halten, werden wir mit Alkohol gefügig gemacht“. Tja, wie lebt es sich so in einer Band mit einem Band-Hitler? Ist es schlimmer geworden?
Marcel: Jungs, sagt jetzt besser nichts falsches. Sonst GULAG!
Malte: Naja, Marcel wird ja auch älter und geht auf Tour immer früher zu Bett. Dann schlägt die Stunde von Chris und mir, hahaha.
Chris: Nee nee, alles gut (Marci sitzt die ganze Zeit hinter mir und guckt mir über die Schulter, ich kann gerade nichts dazu sagen, sorry)!
Ihr lebt alle in Düsseldorf oder? Wie ist die Szene dort?
Marcel: Malte lebt den Kleinstadttraum mit Familie, Kindern und Vorgarten in einem Vorort von Düsseldorf. Welche Szene? Punk? Polit? Buddelschiff-Szene?
Malte: Hach, es ist so schön hier. Aber eine Szene haben wir hier nicht.
Chris: Schwierig schwierig, beschaulich ist es… es gibt da bestimmt Städte, auch kleinere als Düsseldorf, die da weiter vorne sind… aber ab und zu geht auch was 😉
Marcel: Ich habe, wie du vielleicht merkst, Probleme mit dem Begriff „Szene“, mich persönlich interessiert keine „Szene“ an sich. Mich interessieren Menschen. Und davon gibt es in Düsseldorf relativ viele, die ich mag.
Chris: Das beschreibt es ziemlich passend.
Stimmt das eigentlich, dass du, Chris, mit den Hosen arbeitest und sogar in einem Haus mit einer Toten Hosen wohnst?
Marcel: Chris ist selber ´ne tote Hose. 😉
Chris: Komische Frage. Ehrlich gesagt ist das totaler Quatsch… aber nettes Gerücht. Ich arbeite halt seit zwanzig Jahren auf sämtlichen großen Konzerten in und um NRW rundherum. Als Stagehand, Crewchief und teils als Stagemanager. In dem Rahmen hab´ ich natürlich schon öfter auf Hosen-Konzerten gearbeitet, aber nicht für die Hosen, sondern für die lokalen Promoter, die bei meiner Firma Leute buchen, um das zu erledigen. Da ich nun mal aus Düsseldorf komme, deren Proberaum hier ist, die überdurchschnittlich oft hier spielen oder sich mal eben ´ne Location mieten, um ihr Unplugged-Set zu üben, hab´ ich mit Sicherheit mehr bei denen gearbeitet, als bei irgendeiner anderen Band, aber wie gesagt, „mit den Hosen arbeiten“ hört sich so an, als wäre ich bei denen angestellt oder so und das ist nun mal nicht der Fall. Genauso arbeite ich auch „mit“ Bands, die keiner von uns hören will;-). Dass ich bei einem von denen im Haus wohne, hör´ ich gerade zum ersten Mal… Also nein. Vielleicht gehört denen der Stadtteil, in dem ich wohne… 😉
Chris, ich weiß noch deine Geschichte aus den 90er, als ihr in Barcelona auf dem Ramblas die Vögel aus den Käfigen befreit habt, erzähl das doch nochmal, ihr hattet dann einen Song von Guts Pie Earshot als Erkennungszeichen im Knast…?
Chris: Ja, das ist ´ne längere Geschichte. Wir sind mit mehreren Freunden von mir und ´nen paar Punx aus Amsterdam mittags nach ´ner CNT-„Demomobilisierungs-Party“ in ´nem Stadion völlig verstrahlt mit unserem gesamten Gepäck in ´nem Einkaufswagen irgendwie auf den Ramblas gelandet. Als wir da so lang latschen sahen wir – und das hat uns ziemlich angepisst -, dass auf dem Mittelweg da überall, wirklich überall Käfige in der prallen Sonne standen, in denen Tauben waren… das sah aus wie ´ne Open-Air-Legehennen-Batterie. Als wir dann weitergingen, kamen wir an ´nem Restaurant vorbei, vor dem ebenfalls ´nen Käfig stand, mit dem Papageien drin und da hat sich, ich weiß nicht mehr genau, wer´s war, einer von uns gedacht, wir statuieren ein Exempel und befreien den scheiß Papageien.

Was dabei raus kam, war ´ne amtliche Massenschlägerei mit den Angestellten des Restaurants, der halben Nachbarschaft, den Taubenverkäufern und später mit den Bullen. Naja, ehrlich gesagt haben die uns ganz schön verdroschen, aber ich glaube, wir hätten fast gewonnen… 😉 Raus kamen ´nen paar Tage in diversen Knästen in Barcelona. Das Ding war, dass wir alle minderjährig waren, nicht telefonieren durften und die Bullen sich wohl dementsprechend dachten, es sei einfacher, uns zu verstecken und dauernd umzuverlegen, damit keiner mitkriegt, dass sie Scheisse gebaut haben, als uns mal zu fragen, was überhaupt los war. Direkt im ersten Knast haben die dann die drei Mädels, die dabei waren, rausgeholt und in ´ne andere Zelle gesteckt.

Da haben wir echt Schiss gekriegt und weil wir nicht reden oder rufen durften, dafür gab´s nämlich von den Wärtern auf`s Maul, hab´ ich dann angefangen, unseren Urlaubs-Hit von Guts Pie Earshot, „Close to distance“, unter dem Türspalt durchzupfeifen. Und nach einem Tag kam das dann zurück und wir wussten, dass die anderen noch da sind… das war ´nen bisschen schön. Ich musste dann irgendwann ständig zum Verhör, weil ich der Einzige, war der ansatzweise Spanisch konnte und der Übersetzer für uns nur Italienisch und Französisch sprach und da haben sie mir dann erklärt, dass die Mitarbeiter des Restaurants behauptet haben, wir hätten da ein ordentliches Gelage gestartet, hätten dann die Zeche geprellt und dann den Vogel getötet und ´ne Schlägerei angefangen…

Irgendwann haben sie mir dann geglaubt, dass das nicht so war, weil ich denen gesagt hab´, dass die ja alles von uns denken können, aber das mit dem Vogel wäre Quatsch, weil wir alle schließlich Vegetarier seien und wir niemals ´nem Vogel den Kopf umdrehen könnten. Die Wärter mussten dann zugeben, dass wir außer den Butterkeksen morgens nichts gegessen haben, es gab nämlich nur so Brei aus Fleisch und Fisch aus Aluschalen und diesem Umstand hatten wir zu verdanken, dass der Typ im Ledersessel, der immer mit mir gequatscht hat, mir glaubte und dann angeordnet hat, dass die uns innerhalb von zwei Tagen danach gehen lassen mussten.

Zu erwähnen sei auch, dass zwei von uns auf den Ramblas abhauen konnten und auf der Suche nach Hilfe wieder zum CNT sind, die haben wohl parallel die ganze Zeit in sämtlichen Knästen nach uns gesucht und Druck gemacht, vielleicht hätten wir sonst noch länger da gesessen. Die Bullen dachten ja erst, es wüsste keiner, dass die uns haben. Also gracias a el CNT!!! Der verfluchte Papagei ist übrigens wieder zum Käfig zurück geflogen, haben wir gehört.
Marcel: Ein komischer Vogel.
Von wem kommen die elektronischen Teile, von Marcel?
Marcel: Die kommen zu 90 Prozent von mir. Manchmal macht Chris auch etwas, dann aber eher so die melodischen Sachen.
Am Ende noch ein paar kurze Fragen mit der Bitte um kurze spontane Antworten… Was war die geilste Punk-Band aus Langenfeld? Strange Fruit? Frost?
Marcel: WUT!
Malte: WUT!
Chris: Dräckfleck!
Was könnt ihr uns so im Dub-Step empfehlen?
Marcel: Wir? Ich glaube, Malte weiß gar nicht, was Dub-Step ist. Ich empfehle Broken Note, Rusko, Nosia, King Cannibal und in das „Avenger“-Album von Hecq sollte man mal reinhören. Deeper düsterer Shit!
Malte: Doch, weiß ich. Ich habe mir mal so einen Dub-Step-Sampler aus dem Internet geladen. Seitdem tanze ich zu nix anderen.
Marcel: Du lügst, ohne rot zu werden. Aber Malte versucht immer mal wieder, aus seinem melodic-Punk-Kosmos auszubrechen, das erkenne ich an. 😉
AC/DC oder KISS?
Marcel: Beides Kacke, dann lieber ABBA. Die erscheinen mir noch am ehrlichsten.
Malte: Beides ok, aber zuhause liefen beide nie.
Marcel: Nee, oder? Bei mir auch nicht.
Chris: Echt beides öde!!! Ich fand früher AC/DC ok, in der Grundschule, aber das hat sich relativ schnell erledigt, als ich zum ersten Mal Slime und die Dead Kennedys gehört hab.
„Es ist nichts gewesen“ oder „Alles aus Liebe“?
Malte: Ich nehme das Dritte.
Marcel: Teenager Liebe!
Chris: Malte hat Recht!
Zeltinger Band oder BAP?
Marcel: Zeltinger.
Malte: Zeltinger.
Chris: Zeltinger.
Cypress Hill oder Beastie Boys?
Marcel: Cypress Hill.
Malte: Beastie Boys.
Chris: Beides!
Zum Feiern schön AJZ oder schicker Drum´n´Bass-Club auf der Kö?
Marcel: Auf der KÖ gibt es keinen DnB Club. Ich stehe nicht so auf schicke Clubs, ich mag dreckige underground-Schuppen, die nach Ärger riechen.
Malte: Dreckige Underground-Schuppen hören sich für mich gut an.
Chris: Kommt drauf an… kann beides witzig sein.
Danke für eure Zeit, habt ihr noch Grüße an unsere Leser?
Marcel: Gebt kein Geld aus für Fanzines. Klaut sie!
Malte: Na klar, grüße euch!
Chris: Grüße an die LeserInnen, und danke, Jan.

Interview: Jan Röhlk
Kontakt: facebook.com/100blumen, 100blumen.com, 100blumen.bandcamp.com

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