November 3rd, 2016

10 Jahre TRUST Rückblick mit Inhaltsangaben, Heft-Nummern 1 – 15 (#58, 06-1996)

Posted in artikel by Jan

Da der gute Mitch ja nicht schreibt, bleibt es nun an mir hängen diesen Rückblick zu verfassen – halb so wild, denn es hat echt Spaß gemacht (außerdem layoutet er ja, Arbeitsteilung, sozusagen) nach all den Jahren in den alten Ausgaben zu lesen. Was mich besonders freute, war, das sich einige grundlegende Einstellungen nicht geändert haben, es ist zwar eine stete Entwicklung da, aber… lest selbst. Hier, vorraussichtlich auf die nächsten drei Hefte verteilt, also der Rückblick auf die vergangenen 10 Jahre, völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Komplettheit – dafür chronologisch.


# 1 Juli-86

Die erste Ausgabe war zugleich auch die mit dem niedrigsten Preis, schlappe 2,50 DM haben die 40 Seiten gekostet. Das Titelbild war eine Collage verschiedener Fotos – allsamt Publikums-Tänzer-Diver-Schnappschüsse. Außerdem war der „Untertitel“ „Süddeutsches Hard-coremagazin“ über dem Schriftzug – was noch für einige lustige Geschichten sorgen sollte. Die Einleitung ist in englisch und deutsch, was erstmal auch noch die nächsten Hefte weitergeführt wurde – in Form der „Foreigner Page“ wo eben Neuigkeiten aus der Szene und ein kurzer Überblick des Heftinhalts für alle nicht der deutschen Sprache mächtigen gebracht wurde. Interessant das hier erwähnt wird das wir das Heft nicht aus Langeweile machen – was ja auch heute noch des öfteren bei Zine-Vorwörtern zu lesen ist. Ebenso wird die Kurzphotostory „eingeführt“, wo zu Live-Photos mehr oder weniger lustige Sprechblasen dazuerfunden wurden. (leider auch schon wieder nach einigen Ausgaben beendet) Dann die Kolumnen: Armin – „Don’t forget the fun“ (X-Mist, Nagold) drückt seine Solidarität mit White Flag aus (in dieser Kolumne steht auch über Conflict „faschistische Ausbeuter der Punk Szene“ was wohl etwas übertrieben ist, aber beweist das die Band schon vor 10 Jahren nicht so astrein war wie sie immer erschien).

Thomasso – „Ich glaub ich kotz“ (München) kann es nicht fassen das ihm eine gutgemeinte Ansage bei einem Gig (nicht so hart zu tanzen, damit auch Mädchen mitmachen können) als Sexismus vorgeworfen wird und beschäftigt sich mit diesem Thema – es soll nicht das letzte Mal sein. Moses – „Die 10 Gebote“ (Homburg) meint das sich nicht alle so ernst nehmen sollen und schneidet hier auch gleich das Thema US-Hardcore versus UK-Punk (bzw. Nord vs Süd) an („Miteinander tanzen und zusammen Spaß haben“ [Süd] gegen „Brutalpogo mit Turnschuhen und kariertem Hemd“ [Nord]) – auch dies soll nicht das letzte Mal sein. Dolf (der Verfasser dieser Zeilen, es kommt mir etwas blöd vor immer „ich“ zu schreiben, also werden ich beim Namen bleiben) – „I got my Power“ (Augsburg) beschäftigt sich mit positivem Denken und was es für ihn bedeutet und attackiert auch die Slambrutalos aus dem Norden. (Abschlußsatz: Think positive – drink positive). Interviewt wurden: Raw Power, die Leute von Speed-Air-Play – Radio Lora (damals schon wurde das „Problem“ Speed Metal aufgegriffen) sowie ein Punk aus Peru. Außerdem ein Tourbericht/Artikel über Tu Do Hospital. Ein „Werbe“-schreiben der US Marines wurde noch dokumentiert. Weiter mit dem „Augenzeugenbericht“, von Moses, wo er sich über das Hippie-Punk Treffen in Duisburg ausläßt und auch wieder die Nord-Brutalos ins Spiel kommen. Zitat Moses: „…endlich mal ein Treffen organisiert wurde, das nicht unter dem Suff oder Chaos Motto stattfinden sollte….“ (wenn man dann im Vergleich sieht was der Bursch heute propagiert….).

Fanzinebesprechungen gab es auch, „Robespierre“ aus München wird als businessarsch entlarvt (hier steht auch: „Daily Terror – Kontakte zu Fußballnazis“) incl. seitenweisem Abdruck eines „Künstlervertrags“. Konzertbericht aus Homburg mit eindrucksvollen Bildern – im krassen Gegensatz dazu ein Bericht aus Hildesheim, wo alles schief lief. No Olympics in Amsterdam-Artikel. Dann eine Rubrik die sich „Gerüchteküche“ nennt – auch hier wieder der Krieg zwischen Punks und Stirnbandträgern. Außerdem noch Szeneberichte aus Polen und Schweden. Freundliche 3 1/2 Seiten Platten/Tape Reviews, unterteilt in D-land und Internationale Veröffentlichungen. Wir rezensierten u.a.: die 2. Inferno, 3. Bluttat, Nicoteens, Skeezicks, Tu Do Hospital, Challenger Crew, Combat Not Conform, H.O.A., Mottek, No Allegiance, T.C.A., BGK, Black Flag (schon in ihrer musikalischen Endphase weg vom Hc), CIA, Blast, The Brigade (ex Youth Brigade, zurecht verissen), Hüsker Dü & Die Kreuzen (poppen bzw. rocken bereits), Rhythm Pigs, Septic Death, Upset Noise, Embrace (Fugazi Vorgänger), Heresy. Zum Schluss dann noch News, Gerüchte und so. Die Rückseite war ein Comic mit Inhalt. Das ganze Heft wurde mit Schreibmaschine erstellt, von Hand gelayoutet (wie heute auch noch), nix Computer, alles Rubbelbuchstaben und von Mitch (aus Augsburg) gedruckt – damit nicht genug, haben wir dann die 10.000 A3 Blätter auch noch von Hand sortiert und geheftet um 1000 A4 Hefte zu erhalten. D.I.Y. ohne Kompromisse. Ach ja, neben den oben vier genannten Personen und Mitch Alber (der auch die ersten Fanzines vorfinanzierte und ohne den das Heft auch heute nicht in der vorliegenden Form existieren würde) war da na-türlich noch die Anne Ullrich (aus Homburg), die all die klasse Fotos beisteuerte und sonst guter Geist war.


# 2 September-86
Titelbild: Scream. Das Heft kostet jetzt 3.- DM was auch die nächsten 10 Jahre (bis auf 2-3 Ausnahmen) so bleiben sollte. Es waren auch gleich 2 1/2 Seiten Leserbriefe abgedruckt die auch fast alle kommentiert wurden – Mülleimer (wie A.M. Music damals hieß) wurde schon vor 10 Jahren Kommerz/unkorrektheit vorgeworfen, viel über White Flag – Kritik und Lob. Die Kolumnen: Armin bekennt sich zum Fleischessen (schönen Gruß von Bse – haha), Dolf setzt sich mit dem Thema Freundschaft/Liebe auseinander, Moses schreibt über Leute die in der Vergangenheit leben und Thomasso analysiert Trends und das Nachahmen von anderen. Die „Foreigner Page“ berichtet damals schon zum ersten Mal davon das die Spermbird wieder zusammen sind (äh, war da nicht grad wieder ein Split…), S.O.S., H.O.A. und Tu Do Hospital lösen sich auf, Dead Kennedys haben ihren „Penis Landscape“-Prozess und kämpfen gegen Zensur, Pan-demonium aus Holland spielen zum letzten Mal – Trust war dabei. Dann das „Special“ des Hefts, Dolf’s Tripzine, eher etwas uninteressant aus heutiger Sicht und zum Teil auch aus damaliger, sollte aber das einzige im Trust bleiben. Gedanken zum Nationalismus (warum „dürfen“ Basken aber „Deutsche“ nicht…), Raw Power werden als Rockstar bzw. Deppen geoutet (die gibts ja heute immer noch…), dasselbe passiert mit S.O.D. (die heißen heute M.O.D. …).

In der Nummer zwei zeichnen sich bereits Meinungsverschiedenheiten der verschiedenen Macher ab, die auch gleich im Heft ausgetragen werden – nein, es sind eher Sticheleien. „Fotokonzert“ aus Amsterdam, hier muß nochmal die klasse Qualität der Fotos gelobt werden – oder konnte man damals einfach bessere Fotos machen weil alles echt war und eine andere Atmosphäre herschte (Anne, was sagst dazu?). Dann die optimale Lösung des Anzeigenproblems. Alle Anzeigen in der Mitte – zum rausreissen und dann konnte man sich seine Lieblingsanzeige rausschneiden und in den dafür vorgesehenen Platz kleben! Nur Dein Geschmack entscheidet. Natürlich eine ewig lange Gegendarstellung von Robespierre, Scream werden ausführlich ausgefragt. Julian Weber steuert seinen ersten Trust-Gast-Beitrag zu, der Mann wird dann später noch eine Zeitlang fest mitmachen. Die Photostory, mit den Sprechblasen ist auch wieder gelungen. Ein Abriss über unseren Besuch beim 2. Appd Parteitag in München („Oktoberfest für Punks“), ein Artikel von Susanne Zargo über „Squatten in Amsterdam“, auch sie wird nocheinmal etwas beitragen. Boykottaufruf – Südafrika, Tierversuchsprodukte und so. Szeneberichte aus Stuttgart, dem Saarland und Jugoslavien (das gabs damals noch). Diesmal bereits 3 1/2 Seiten Reviews, u.a. Drowning Roses, Halle 54, Jolly Roger, Leberwohlstand, Squandered Message, Agnostic Front (Thomasso schrieb nur: „Langweiliger Speedcore. Gähn.“), Circle Jerks (Thomasso vergleicht sie mit Bruce Springsteen), Negazione, 7 Seconds, Kina, Poison Idea, Youth of Today. Zum Abschluß dann wieder die News in denen wir auch erfahren: „22.14 h am 23.8., Mitch hat noch nicht geraucht“) Wieder ein nettes Comicrückcover mit Inhalt – soll heißen mit Message – klar?! Diese Ausgabe hatte dann auch schon 56 Seiten und eine limitierte Anzahl war mit grünem bzw. rotem Leuchtpapier-Umschlag ausgestattet.


# 3 November-86
Auf dem Titelbild wird Cola ins Klo gegossen und es steht passend bei „Gülle zu Gülle“ – stimmt. Jetzt schon mit 3 1/2 (!) Seiten Leserbriefen – Speedmetal, Kritik & Lob am Heft, Reaktionen auf die Kolumnen. Dann kommen 7 Seconds in einer Kuzrbefragung zu Wort, bei den Kolumnen geht Dolf der Frage nach ob es ok ist von dem was man tut zu leben und beendt mit einem Goethe-Zitat (ihr wißt schon: Rausch verschlafen und so…), Armin distanziert sich von Pennerpunk und irgendwelchen sonst existierenden Punk-Definitionen, Thomasso berichtet über seinen Ausflug in „andere Welten“ und stellt klar das die meisten Skate Kids die Popper von heute sind – jawohl. Tobi (aus Hannover) steuert zum ersten Mal eine Kolumne bei und hetzt gegen Hc-Kiddies. Moses regt sich darüber auf das sich die Leute mit Hc vs Punk beschäftigen.

Leider gab es auch schon damals das leidige Problem das Leute die Hefte nicht bezahlen, es wird ruhig darauf eingegangen und erklärt. Interviews mit Heresy, Karl Bruck-meier vom Bayerischen Rundfunk-Zündfunk Teil 1 (im selben Monat gab es dann auch gleich eine Trust Radiosendung auf dem Sender!). Helge Schreiber (der später maßgeblich an dem Photozine beteiligt war) und Steffen Rose (heute Navigator Prod.) schildern ihre sehr unterschiedlichen Usa-Reise Eindrücke. Eine Story zu „Emma“ (besetzes Haus in Amsterdam) und dessen Ende, sowie dem neuen Projekt – Van Hall. Photoseiten, Underground Literatur. Zum ersten Mal erscheint die Mischrubrik News/Konzerte und ersetzt Neuigkeiten/Gerüchte. In seiner Rubrik „Augenzeugenbericht“ berichtet Moses vom Fanzine-Treffen in Bielefeld, großer Anti Coca Cola Bericht, Combat Not Conform werden befragt (Yvonne, heute bei Jingo, sang bei denen). Szeneberichte: Schleswig Holstein, Belgien, Rom, Dänemark und England. 4 1/2 Seiten Besprechungen, u.a.: Dunkle Tage, H.O.A./Manson Youth, L’Attentat, Pissed Boys, Accused, Bad Brains, Cro Mags (Zitat Thomasso: „Judas Priest mit einer Hyäne am Gesang“), Dag Nasty, Descendents, Freeze, Gang Green, Government Issue, Gray Matter, MDC, Oipoloi, Slapshot, Social Unrest,Toxic Reasons, Uniform Choice, Verbal Assault. Und wieder ein Comic Rückcover. Die Seitenzahl hat 60 erreicht und das wird erstmal so bleiben.

# 4 Januar-87
Das Titelbild ziert Charles Manson und wir haben aus „Gerechtichkeit“ und Provokation „Norddeutsches Hardcore Magazin“ draufgeklatscht. Wieder Kontroversen auf den Leserbriefseiten, Dolf (zum ersten Mal Computerblocksatz, da in den Usa) macht sich Gedanken zu Geld und Konsum, Armin äußert sich zum „Nord-Süd-Konflikt“ und Moses erläutert was ein Problem ist – oder nicht. Anti Rock-O-Rama Reportage von Sven Brux (heute Fanbeauftragter beim Fc St. Pauli). Interviews mit: Dunkle Tage, Teil 2 mit Karl Bruckmaier, „Augenzeugenbericht“, diesmal von Thomasso zur Van Hall Eröffnung in Amsterdam, Conflict (etwas schwach, aber doch aussagekräftig), „Poster“ von Everything Falls Apart, Charles Manson wird kritisch betrachtet, Dead Kennedys (von Susanne) – besonders interessant da sich die Band in dem Herbst auflöste, ausführlicher DDR-Szene-Bericht von Paul Blösel. Szeneberichte: Amersfoort, Ludwigshafen, Barcelona, Japan (von Roger Armstrong), Stuttgart. 4 1/2 Seiten Platten, u.a.: A.O.D. Attitude Adjustment, Capitol Punishment, Christ on Parade, Dead Kennedys, Extreme Noise Terror, Feederz, Gone, Gore, Heibel, Kafka Prosess, Misfits, Stupids, Victims Family. Eher schwaches Rückcover von L’Attentat.

# 5 März-87
Auf dem Titel Negazione. Diesmal 4 1/2 Seiten Leserbriefe, Themen u.a.: Conflict, Slammen. Armin fast sich kurz, Dolf (im Angeber Com-puterblocksatz) macht Toleranzwortspiele, Thomasso fasst seine Ge-danken zusammen, Paul Blösl gibt seinen Kolumnen-Einstand und Tobi bringt sein Nietenpunk <> Slammer Geschreibsel. Die Früchte Dolf’s Usa Aufenthalts werden sichtbar, (mehr Computerblocksatz…) Final Conflict, nochmal gegen White Flag nach ihrem dämlichen Flipside-Tourbericht, noch mehr Anti-Conflict, kurzer Us-Trip Bericht, Reportage zum Brandanschlag auf Radio Lora in Zürich, Nicaragua, „Skateboard-Party“-Fall (Dead Kennedys Bootleg, sehr dubios das ganze), nochmal Zensur – diesmal Subcore aus Seattle (ja es gab da Musik vor Grunge…), Black Flag Nachruf, Lärm werden befragt, Gilman Street Project (ein von Mrr initierter Club in Berkeley) Eröffnungskonzert-Bericht, ausführliches Gespräch mit Negazione. Szeneberichte aus: Norwegen und Münster. 6 1/2 Seiten Reviews – es werden also immer mehr… u.a. Neurotic Arseholes, Beefeater, Beowulf (ganz schlecht weggekommen…), Chumbawamba, Flipper, Instigators, Necros, Prong, SNFU, Soul Asylum (genau die, die jetzt immer im Radio kommen…), zum Schluß der Diskurs (das hab ich doch die Tage auch mal wieder vernommen….) Punk & Metal von Armin. Die Rück-seite nimmt wieder eine Comiczeichnung ein.


# 6 Mai-87
Titelblatt: Gore, 3 Seiten Leserbriefe mit den „üblichen“ Themen sowie einem langen Brief von Pat Fear / White Flag, immer mehr Blocksatz macht sich breit (ich glaube Thomasso hat irgendwo Zugang zu einem Computer bekommen – mußte dann alles tippen – der Arme). Moses hat die Schnauze voll von „Öffentlichen Privatkriegen“, eine Gastkolumne von Dave aus Australien, Dolf zieht eine Arte Resümee, eigentlich schon sehr früh (aber nicht blöd – wenn ich das anmerken darf…), Armin kotzt sich aus, noch eine Gastkolumne von Cheryl Brown (Amerikanerin die in Italien lebte). Volkszählungs-Boykott-Info, über die Situation der Indianer am Big Mountain, die Fanzinereviewes wachsen von bisher eine auf 2 Seiten, Instigators/Detonators-Artikel, Todesstrafe in den USA, zum ersten Mal Buchbesprechungen, Capitol Punishment, 10-Jahre Radio Dreyeckland, Marx Brothers, Ajz Homburg, 60’s Punk, W.A.X. Distribution wird ins Leben gerufen (kommen aber leider nicht so weit), statt ’nem Depraved Interview gibst „nur“ Fotos und schon 5 Seiten Plattenbesprechungen, u.a.: Emils, Goldene Zitronen, Morbid Outburst, Artless, Butthole Surfers, D.R.I. (kommen schlecht weg), Fang, St. Vitus. Sehr cooles Comic Rückcover von Andreas Michalke zum Thema – guess what – Punk vs Hardcore. Zu dieser Zeit erscheint auch der Trust-7″ Sampler mit 7 deutschen Hardcore Bands – hat den noch jemand von euch da??


Trust & Maximumrocknroll – „Welcome to Cruise Country“
In diesem Frühsommer erscheint das, seit in mehreren Monaten in Arbeit befindliche, Photomag. In Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Maximumrocknroll wurde ein sehr eindrucksvolles Photozine erstellt, nur mit europäischen Bands, fotografiert von beinahe 40 verschiedenen FotografInnen. Zu viele Leute haben zum gelingen dieses Heftes beigetragen um sie alle zu erwähnen, maßgeblich aber Helge Schreiber. Die Facts: 76 A4 Seiten voller Fotos die mehr sagen als 1002 Worte. Maximumrocknroll hat 12.000 Stück davon gedruckt und verkauft, in Europa genügten 2000 – auch die sind alle weg. Der maßgebliche Unterschied liegt in der Papierqualität, die Amis haben dieses billige Zeitungspapier, die Euro-Ausgabe ist weißes 80g/qm Papier – viel Spaß beim suchen dieses einmaligen Dokuments.

# 7 Juli-87
Diesmal als Titelbild eine Zeichnung von Dumbo aus Italien. Da es immer mehr wird kann Mitch das Ding auch nicht mehr „zuhause“ drucken, so wird eine alternative Druckerei in Homburg gefunden – und promt stimmt einiges nicht. So ist das. 4 1/2 Seiten Leserbriefe zu den unterschiedlichsten Themen. Armin schreibt eine ganze Kolumne über Fußball (& das im Trust) und ist noch nichtmal dagegen (in dieser Beziehung trennten uns schon damals Welten). Tobi äußert sich zum Metal Einfluß im Punk, Dolf fasst sich in erster Linie kurz. Früher konnte man die guten Bands noch vor den ganzen anderen Blättern bringen, heute geht das wegen den gewachsenen Strukturen nicht immer, eine davon war damals Blast. Ein Leitfaden wie man Konzerte veranstaltet und was dabei beachtet werden muß. Julian Weber bringt seinen ersten „regulären“ Beitrag in Form von einem Artikel über den geplanten Rangierbahnhof im Allacher Forst (& fängt in diesem Heft auch an Platten zu rezensieren).

Mit Slayer ist die erste „große“ Band im Heft erschienen, natürlich mit entsprechend kritischer Einleitung. Thomasso schreibt über Woody Allen. Die Kiffer von Bad Brains lallen was von Jah, schon damals ultra dumpf – dafür aber ein geniales Foto von HR beim Rückwärtssalto (natürlich von Anne), Skinhead-Bashing-87, Bericht von einer Demo gegen Glatzen (von Frank? – der Frank der heute beim Plastic Bomb mitmacht???). Armin informiert über das Plattengeschäft, Thomasso war in Rom beim Fantafestival (das hieß echt so) und informiert über die dort gezeigten Fantasy & Horror-Filme. Colera werden befragt und waren somit die erste (und einzige) brasilianische Band im Trust. Moses schreibt über Metalzines und seine Mutation wird in Bildern festgehalten-witzig. Robin Wood wird vorgestellt und noch ein kleiner Polen-Szene-Bericht. Überschaubare 5 Seiten mit Besprechungen u.a.: Drowning Roses, Die Goldenen Zitronen, King Rocko Schamoni, No Allegiance, Pissed Boys, Squandered Message, Walter 11, Bad Beach, A.P.P.L.E., Beefeater, Blyth Power, C.C.M., C.O.C., Crash Box, D.O.A., GG Allin, Gore, Impact, Lookouts, L.U.L.L., Melvins, Necros (Hardcore ade, Hardrock olé), No Means No, Redd Kross, Saccarine Trust, S.C.A., Special Forces, Stupids, Suicidal Tendencies (werden verissen), Youth of Today. In dieser Ausgabe auch zum ersten Mal ein Comicstrip von John Crawford, einigen vielleicht eher ein Begriff unter Baboon Dooley. Rückcover „Rust (remember Matthias) fliegt für Trust“.

# 8 September-87
Wieder mal ein klasse Schnappschuss von Anne, diesmal: „Stagediver beim Suicidal Tendencies Konzert“. 3 1/2 Seiten Leserbriefe auf denen heftig diskutiert wird. Armin stellt sich auf die Seite der Beastie Boys, Thomasso bringt einen klasse Abschnitt aus Dalton Trumbos Buch „Johnny zieht in den Krieg“, Dolf erklärt kurz warum soviel beim letzten Heft schieflief, außerdem plädiert er für mehr professionalität und verabschiedet sich schon wieder Richtung Usa. Die Band vom Cover wird interviewt (irgendwie wußten wir ja schon damals das diese Bands eigentlich nichts zu sagen haben, aber wohl aus Neugier haben wir es doch immer wieder versucht…) News und Konzerttermine (nur eine Seite, damals waren einfach noch nicht so viele Bands unterwegs). Der Motorradclub „Kuhle Wampe“ (korrekte Rocker) wird befragt, 2 Seiten zines im Anschluß daran wird das Metalmag „Crash“ aufs Korn genommen weil es eine totale Arschmeldung über Hardcore bringt – da könnte man heutzutage wohl immer Seiten füllen weil ja so viele Magazine immer wieder die totalen Arschmeldungen bringen. Thomasso stellt Literatur vor. Die ‚deutsche‘ Combo Anti Toxin wird interviewt.

Ein Bericht (von „Maua Springa“, war glaub ich auch nur wieder so ein Pseudonym von Moses) von einer Party in Leipzig und der DDR allgemein – klasse Illustrationen übrigens von Andreas Michalke, der damals unser „Hauszeichner“ war. Butthole Surfers. Die „Foreigner Page“ wird von Lee Hollis (ja der) übernommen – machte ja auch Sinn und war immer witzig geschrieben. Isi und Margit von We Bite Records werden befragt, Film-Vorstellung („Spaltprozesse“, über WAA), Pissed Boys-Interview. Helge Schreiber stellt dann auf 2 Seiten Japan Scheiben vor, mit den fast 7 (davon 2 „Deutsch“) Seiten regulärer Reviews sind das dann fast schon 10, mit bei: Execute, Gas, Gastunk, Gauze, Gism, Outo, Rose Rose, S.O.B. The Stalin, Crowd of Isolated, Distortion X, Skeezicks, Accused, Adolescents, Angry Samoans, Articles of Faith, Blast, Conflict, Dag Nasty, Dead Kennedys, Dinosaur, Doggy Style, The Ex, Ignition, Joe Baiza, Lemonheads, Lawndale, Lydia Lunch, Meat Puppets, Melvins, Napalm Death, Prong, Rattus, Rites of Spring, Septic Death, Sonic Youth, SWA, Stand to Fall, Token Entry. Ganz geiles „Skate & Destroy“ Backcover von Andreas!

# 9 November-87
Auf dem Titelbild Henry Rollins. 2 1/2 Leserbriefseiten, viel zu dem Thema Metal im Hardcore & DDR, ansonsten wie immer viel rumgepflücke. Moses läßt sich über Scherbenpunks aus und bekommt Zweifel an der Teilnahme seiner Band am „Viva Umkhonto“ (ANC-Benefitz) Sampler & dann geht seine Phantasie mit ihm durch. Dolf macht, anhand der beliebten Beispiele, jedem klar das alle – eigentlich – machen können was sie wollen, solange sie nur „einatmen“. Tobi breitet seine Gedanken zu Fanzines aus – die kom-men dabei nicht so gut weg. Armin beendet auf intelligente Weise das „Metal“-Thema (wer konnte das damals ahnen…) und D.R.I. werden auch gleich noch geoutet. Nochmals zu Biafras „Censorship“-Fall, Rollins wird ausführlich befragt, News (u.a. wird berichtet das Sänger Schlumpf während eines Auftritts seiner Band Abratzk in Dänemark einschlief!!). Julian stellt den Schriftsteller Oskar Panizza vor, D.R.I., die schon bekannte „Gay-Oi“ verarsche. Dann werden Social Unrest aufs ausführlichste befragt, Fanzines, Artikel über Jonestown, Moses weiß alles über Engholms Tod, Radio Lora sendet wieder, Swans, Lee’s „Foreigner Page“ (Jingo De Lunch sind grad am kommen), K.G.B. (Aufruhr, kam ohne wissen der „Redaktion“ ins Heft), ausführlicher Australien Szene Bericht. 6 1/2 Seiten Besprechungen, z.B.: Abstürzende Brieftauben, Challenger Crew, K.G.B., Pershing Boys, Rumble Militia, Amebix, Angry Samoans, A Subtle Plague, Big Black, Blind Idiot God, Blood on the Saddle, Crucifucks, Didjits, Embrace, Exel, Firehose, Government Issue, Rollins, Leaving Trains, M.D.C., RF 7, Scream, Screeching Weasel, Soulside, So Much Hate, Sonic Youth, St Vitus, Swans, T.O.D. Upset Noise & ein kleiner Comic Strip von Baboon Dooley. In diesem Heft war die erste ganzseitige Anzeige drin. Die Rückseite ist nochmals mit Moses Humor verseucht.

# 10 Januar-88
Auf dem Cover ist Dave von M.D.C. zu sehen, außerdem wurde „Süddeutsches Hardcoremagazin“ durch „Sexistisches Männermagazin“ ersetzt. (als Reaktion auf eine Ausstellung in Göttingen zum Thema „sexistische Tendenzen in Fanzines…) Diesem Heft liegt zum ersten Mal eine Flexi bei, diese wurde extra produziert und drauf sind: Emils, Crowd of Isolated und Jingo De Lunch. Immernoch 3 1/2 Seiten Leserbriefe, viel lustiges & Kritik und generell querbeet. Armin äußert sich gekonnt zu Politik bzw. dazu das zuwenig davon im Heft wäre, eine Gastkolumne von Armin Nolzen – in der bereits 88 erkannt wird das Crossover tot ist. Moses schreibt über Gewerkschaften und den Anbruch des „Konservativen Zeitalters im Punk“, Tobi über Leserbriefe, Dolf ist noch in den Usa und fasst zusammen ohne viel dabei zu sagen. Erstmals sind News und Daten „getrennt“, M.D.C. Interview, Zi(u)vieldienst-Artikel, Fanzines, Daisy Anarchy, So Much Hate, W.C. Fields, „Foreigner Page“ (Spermbirds lösen sich mal wieder auf), Igniton werden ausführlich befragt. 9 Seiten Scheiben: Circle of Sig Tiu, Emils, Erosion, Idiots, Jingo De Lunch, Sodom, Agnostic Front, Angst, Capitol Punishment, Eugene Chadborne, Christ on Parade, Fang, False Prophets, Gang Green, Ignition, Lärm, Poison Idea, RKL, Sacred Reich, Verbal Assault. Sowei ein, leider von Moses etwas blöde verfasster, Aufruf Beiträge zum Thema „Sex“ zu schicken. Ein „Christmas“ Rückcover von Andreas ist ein prima Abschluß.

# 11 März-88
Auf dem Titelbild wird der Abriss vom Ajz Homburg dokumentiert. Fast 5 (!) Seiten Leserbriefe (u.a. von Mark Sikora – heute „Spex“ – wo er für seinen Newsletter „Voice your Opinion“ Werbung macht). Radio Z Nürnberg. Moses kritisiert das es ’ne Anti-Trust-Front gibt und das das doch gar nicht geht weil ja verschiedene Leute das Heft machen. Tobi schreibt dumm um Sex drumrum. Eine Gastkolumne von Martin – nochmal Thema Crossover, natürlich gegen das was Gastkolumnist Armin im letzen Heft schrieb, Dolf hat sich das Thema „Privatsphäre“ rausgepickt und outet sich (alk/schlaftrunken ins Ajz Homburg gepisst). Nachruf aufs Ajz Homburg. Armin zieht ein kleines Resümee und kotzt sich aus. „Skins in Deutschland“-Buchbesprechung. Ixha-Interview, 2-Seiten Fanzinebesprechungen – Blocksatz setzt sich immer mehr durch. Funhouse (jetzt Frontline) Interview in aller Ausführlichkeit. The Flying Fornicators, Barcelona-Szene, „Poster“ (auch wieder ohne wissen der „Redaktion“), „Foreigner Page“, Die Goldenen Zitronen werden befragt, News und ziemlich „viele“ Tourdaten, zum Schluß ein Gespräch mit Kina. Mittlerweile schon 13 Seiten Plattenbesprechungen, u.a.: Angeschissen, Cat-O-Nine-Tails, Battalion of Saints, Damage, Descendents, Illrepute, Janes Addiction, Sick of it All, SWA. Die Rückseite ziert dann eine Anzeige für das erste „Trust-t-shirt“ das Moses (auch mal wieder ohne wissen der „Redaktion“) herstellte auf dem groß stand „I Hate Trust“.

# 12 Mai-88
Auf dem Titelbild (diesmal auf nicht-gestrichenem Papier) Fireparty (wenn ich mich recht entsinne von Ute Füsgen – heute M.A.D. – geknipst ). 2 Seiten Leserbriefe mit diversem Inhalt. Dolf entlarvt das „Proletariat“ als Deppen und erklärt den „mathematischen“ Zusammenhang von Reaktion und Konsequenz, Armin schreibt gegen Religion. Birdhouse werden befragt. Ein sehr provokativer Artikel von Bob Black mit der Überschrift „Feminismus als Faschismus“, die „Coverband“ wird befragt, Julian über Oliver Hassenkamp’s „Schreckenstein“ also Literatur, Chuck Dukowski von SST Records wird vors Mikro gezerrt, 2 Seiten zines. Interviews mit Ad/Ac Motörwelt und VA Bank (glaube das war aus dem Mrr und von Susanne). Blacklist Mailorder wird kritisch vorgestellt. Zu Wort kommen noch die Leaving Trains und HDQ, ein kleiner Griechenland Szene-Bericht, Shred of Dignity – eine Art Skater-„Gewerkschaft“ aus San Francisco werden gefeatured, Freie Radios und natürlich News & Termine. 9 Seiten Platten, gespielt wurden u.a.: Boskops, Drowning Roses, Cows, Les Thugs, Mega City Four, Mucky Pup, Negazione & Shudder to Think. In dieser Ausgabe hat sich auch Moses verabschiedet – natürlich mal wieder ohne wissen der „Redaktion“ – so das „dummerweise“ nur er zu Wort kam. Generell waren wir alle nicht unglücklich über sein ausscheiden, da es einfach zu viele Probleme zwischen uns gab. Einziger (bzw. einige) Fehler, das wir nichts im Vorfeld drüber wußten und der Zeitpunkt sich „zufällig“ mit unserer Abwesenheit überschnitt, etwas befremdlich dann auch das er überall herumerzählte/schrieb das es das Trust nicht mehr gibt – oder so. Das sein neues Fanzine in der ersten Ausgabe massig Artikel brachte die eigentlich für das nächste Trust bestimmt waren bedarf keines weiteren Kommentars.

# 13-Juli 88
Auf dem Titelbild Verbal Assault. Immernoch 3 Seiten Leserbriefe. Wir waren im Hintergrund dabei Moses „Verlust“ zu bearbeiten – was kein größeres Problem darstellte denn immerhin hatte diese Ausgabe immernoch 52 Seiten und eine Frei-Flexi von den Schweden Raped Teenagers. Leider hat Moses dann auch gleich – seine damaligen Freunde Anne und Lee mitgenommen, so das wir auf tolle Fotos und Lee’s Foreignerpage verzichten mußten. Dolf schreibt ’ne Kolumne und sagt nichts (schon wieder…), Armin schreibt unter der Überschrift „Who writes your rules“ wieder mal einen guten Meinungsartikel zum Platten-„business“ & wer wann/wie ok ist&so. Firehose werden befragt, Baboon Dooley-Buch und „The best book catalog in the world“ werden ausführlich vorgestellt. Auf 8 1/2 Seiten werden Verbal Assault befragt. Dann 2 Seiten Poetry und somit Rainer Krispels (aus Linz) erster Beitrag, Armin übernimmt die „Foreingner Page“ und hält sich gut. Lookout Records werden befragt, Alex Köpf (akö) hat seinen Einstand mit einer Story die die Überschrift „Faschist – Auf die Maske kommt es an“ trägt sowie den ersten Fotobeiträgen. Schlappe 6 Seiten Platten, u.a.: Death In Action, Kastrierte Philosophen, LWS, Spermbirds, Submentals, Unwanted Youth, Upright Citicens, All, Alice Donut, Beatnigs, Dag Nasty, D.I., Gwar, Hard Ons, Heresy, M.D.C., Naked Raygun, No Fx, Neurosis, No Means No, , Prong, Social Distortion,, So Much Hate, White Zombie. Auf der Rückseite gibt es Poetry (ich glaub die war auch von Rainer Krispel) Das Heft war dann auch das letze das in Homburg (dank Annes Hilfe) gedruckt wurde.

# 14 September-88
Klasse Fugazi-Foto als Titelbild, hier auch wieder gestrichenes Papier. Eine Seite Leserbriefe, Armin schreibt über Altersunterschiede in der Szene, Dolf erkennt mal wieder was eh schon jeder weiß, News, Dates (immerhin 1 Seite). Dann ein 7-seitiges Fugazi Interview, weitere Gespräche mit F.F.F., Murray Bowles (Fotograf aus der Bay Area), 9(!)-seiten No Means No, desweiteren Yeastie Girlz und Adolscents. „Foreigner Page“ wieder von Armin, Akö spricht mit dem Schweizer Dokumentarfilmer Richard Dindo, 2 Seiten zines, Julian über Hip Hop und noch ein Japan-Szene-Bericht. Acht Seiten Scheiben, u.a.: Disaster Area, Memento Mori, Militant Mothers, Rudolfs Rache, Strangemen, Accused, Adolscents, A.O.D., Artless, Bastards, Bolt Thrower, Carcass, Doughboys, Fire Party, Gorilla Biscuits, Mr T Experience, Snfu, Youth of Today. Auf dem Rückcover ein politisches Flugblatt gegen Konzerne die die 3. Welt ausbeuten. Dieses Heft hat dann auch zum ersten Mal 68 Seiten was seitdem der „normale“ Umfang geblieben ist.

# 15 November-88
Titelbild: Stand to Fall. Julian und Alex tauchen mit Adressen im Im-pressum auf. 1 1/2 Seiten Leserbriefe, Armin bringt als Kolumne ein Kreuzworträtsel, in den News ist zu lesen das „Spex“ SST entdeckt und sich bei unseren News bedient, Termine (immer noch eine Seite), Live Bericht von Julian, Akö schreibt über nicht-US-Bands – also europäische, garniert mit vielen tollen Fotos, No Fx werden befragt, Akö läßt, unter der Überschrift „Das Wort als Waffe“ einige gute Gedanken ab, Drowning Roses („nur“ 5 Seiten), 2 Seiten zines (mittlerweile hat Dolf zum Großteil diese Rubrik übernommen). IWF-Info-Artikel & Bericht von der Demo dagegen, The Ex (7-Seiten), Howl-Party-Bericht, Jingo De Lunch, Hip Hop-Artikel von Günther Jakob (der wurde auch schon im „Spex“ gedruckt, aber das wußten wir natürlich nicht), Prong, „Foreigner Page“ von Thomasso in der man von „Scum Rock“ hört. Bei den 8 1/2 Seiten Platten besprechen nun auch Ute (heute X-Mist) und Akö, u.a.: Erosion, H.O.A., Maniacs, Well Well Well, Bad Beach, Barkmarket, Bullet Lavolta, Carter Usm, Exploding White Mice, Ignition, Instigators, Janes Addiction, The Last, Ludichrist, Nuclear Assault, Soulside, Vampire Lezbos, Yeastie Girlz. Die Rückseite eine lustiges Verarschung von Jade Hautklar.

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