April 3rd, 2019

TRUST # 195 (April/May) is out now!

Posted in news by Dolf

Ab sofort ist das TRUST #195 erhältlich, bei Deinem Lieblingsplattenladen oder Mailorder sowie im gut sortierten Bahnhofsbuchhandel.

Der Inhalt diesmal:
Interviews/Geschichten:

Vladimir Harkonnen, Genjing Records, Gouge Away, Investmentpop, Slumb Party, MRR – Das Ende einer Ära

Wie gewohnt gibts natürlich ehrliche Reviews von Platten, Zines und Büchern sowie ausgesuchte Tourtermine, geile Konzertfotos und oberschlaue Kolumnen – das Ganze als graphisches Gesamtkunstwerk.

Juni 18th, 2019

THE WOGGLES (#86, 2001)

Posted in interview by Thorsten

Wer sind denn nun schon wieder die Woggles? Wer sie nicht kennt, sollte hier versuchen, einen kleinen Einblick in das Woggles-Universum zu gewinnen, verbunden mit der Aufforderung, sich dazu möglichst auch mal eine Hörprobe zu Gemüte zu führen. All das, was jetzt zu lesen ist, ist auch zu hören und zu sehen. Im Cookys, einem Frankfurter Club, war am 29.11.2000 die Gelegenheit dazu. Und obwohl der Publikumszuspruch sehr, sehr spärlich ausfiel, haben sich die Woggles in keiner Weise genötigt gefühlt, mit ihrer Bühnenpräsenz ein Sparprogramm zu fahren. Wer nicht da war, Pech, wer sie gesehen hat, Glückwunsch.


Juni 18th, 2019

Tourbericht SOLEIL NOIR und COBRA GANG (#84, 2000)

Posted in artikel by Thorsten

22.7.00 A-Linz:
um 8 morgens recht müde in braunschweig los, erstmal im nieselregen zur bank, geld holen. auf tom´s wunsch nochmal zurück in die wohnung, da ich tom´s freundin maren eingeschlossen habe. er hatte wohl vergessen, daß sie bei ihm gepennt hat… nach dieser spektakulären freilassung erstmal nach wolfenbüttel, die anderen einsammeln und ausreichend proviant einholen. nun begeben wir uns auf die ca. 9-10 std dauernde fahrt nach linz. kaum raus aus d-land, scheint die sonne. alle sind gut drauf. in linz finden wir die (das?) kapu schnell. falko bringt den ersten riesenlacher: kommt vom klo und ihm hängen 50 cm klopapier aus der hose.

Juni 15th, 2019

THE OFFENDERS (TEXAS) (#189, 2018)

Posted in interview by Jan

„The Endless Struggle of the Offenders“
Interview mit Offenders-Schlagzeuger Pat Doyle

Obwohl die Offenders nicht ganz so bekannt sind wie die Dicks und MDC, sind sie dennoch echte Legenden und verbrachten 1978-1986 als eine der geilsten Punk-turned-Hardcore-Bands auf diesem Planeten. Sie halfen, das heranreifende Genre zu formen. Ihre Songs bilden einen schönen Gegensatz zu dem typischen Tempo-Thrash der Zeit. Dank einer Rhythmus-Sektion, die geprägt war von dem agilen Bassisten Mikey Donaldson (der auch bei MDC, Sister Double Happiness und anderen aktiv war) und dem kolossalen Schlagzeuger Pat Doyle. Gitarrist Tony Johnson spielte bei den Licks, die ausgefeilten Punk mit Teilen von reduziertem Metal vermischten, ohne dabei nur stumpf hämmernd zu sein.

Juni 15th, 2019

EMPOWERMENT (# 191, 2018)

Posted in interview by Jan

Wenn es eine Band geschafft hat, in den letzten Jahren bei Jung und Alt, Ost wie West, Beatdown-Boy wie Hardcore Punk-Kid für anerkennende Respektbekundungen zu sorgen, dann sind es die Jungs von EMPOWERMENT. Bereits seit 2008 unterwegs, kann man unzählige Liveshows mit literweise Schweißverbrauch auf dem Konto finden, genauso aber auch eine vorzügliche Split-Serie mit den Bands KRANK, AYS, ABFUKK und HENRY FONDA sowie ein ordentlich ballerndes Album namens „Gegen.Kult“, welches so einige Hits beinhaltet, die von New Yorker Bands kaum besser klingen würden.

Juni 13th, 2019

FARSIDE (#83, 2000)

Posted in interview by Thorsten

FARSIDE sind für mich schon immer eine der ganz großen Bands auf Revelation Records gewesen. Gegründet wurde die Band 1989 und ist also jetzt auch schon unglaubliche 11 Jahre alt. Als ich Anfang der 90er „Rochambeau“, die Debut-LP, zum ersten Mal gehört habe, war ich umgehauen von der Energie und der Intensität der kalifornischen Boys. EmoCore war noch nicht von nichtssagenden Texten und karrieresüchtigen Bands zu dem verkommen, was es heut meist ist. FARSIDE rockten wie Scheiße und das zudem auch noch mit einer (zweiten) Akustik-Gitarre. Textlich schon sehr persönlich, aber niemals ohne Message.

Juni 13th, 2019

BAMBI DAVIDSON (#83, 2000)

Posted in interview by Thorsten

September 1999: Fugazi geben sich die ehre und weihen den Z-bau in Nürnberg ein. Mit von der partie u.a. eine lokale formation, die zum einen auffallen wegen ihrer geringen personellen stärke – ein duo – zum anderen wegen des sound, der den instrumenten entlockt wird. Die formation hört auf den namen BAMBI DAVIDSON… Nach ihrem auftritt ein paar wohlwollende worte zu Dolf und die sache ist vorerst vergessen… bis vom chef eine mail kommt: mir hätten doch Bambi Davidson recht gut gefallen und ob ich interesse hätte anlässlich ihres neuen, respektive ersten albums ein interview mit ihnen zu machen. Warum eigentlich nicht…
April 2000: nach einem – wiederum beeindruckenden – auftritt der beiden im rahmen ihrer release-party mit den labelkollegen von Stale trifft man sich um ein paar klärende worte im backstagebereich der Desi auszutauschen.

Juni 10th, 2019

TOMAHAWK (#125, 2007)

Posted in interview by Jan

Tomahawk

Es war einmal ein Rocksänger. Der hatte seine Rockband aufgelöst, um fortan nur noch seltsame Klänge zu produzieren. Eines Tages traf der Rocksänger einen Gitarristen. Der hatte früher in einer seltsamen Band gespielt und mochte nun ein wenig Rockmusik produzieren. Gemeinsam mit dem Sänger. Und so geschah es, dass sich die beiden Herren mit zwei anderen Herren zusammensetzten und zwei feine Rockalben aufnahmen. Doch dann geschah etwas völlig Unerwartetes: Der Gitarrist mochte lieber wieder seltsame Klänge aufnehmen. Am besten von Indianern, weil man sich ja einen solchen Bandnamen gegeben habe. Und wenn die Leser nicht gestorben sind, werden sie sich nun an einhundert Jahre alte Klänge aus dem Wilden Westen im Gitarrenkleidchen gewöhnen müssen. Hugh, wir haben die Einleitung gesprochen.

Juni 10th, 2019

100 Blumen (#187, 2017)

Posted in interview by Jan

The past lives…

Interview mit 100blumen

Gibt es eigentlich noch geile aktuelle Bands? Klaro! Auch wenn 100blumen jetzt nicht das Paradebeispiel für eine brandneue Band sind. Sie waren ja schon zum Beispiel im Plastic Bomb Zine mit einem Interview vertreten und diese tolle Elektro-Crust-Truppe aus Düsseldorf gibt es schon seit Jahren, aber so richtig bekannt wurden sie erst in der letzten Zeit. Veröffentlicht wurde bereits auf Labels wie u.a. Sleeping Cat Records oder Raccoone Records, eine Single auf Plastic Bomb Records erscheint auch. 100blumen-Gitarrist Chris kenne ich seit den 90er, er musizierte u.a. bei den genialen Leverkusenern Koyaanisqatsi. Chris sagte mal zu mir: „100blumen ist ein Mix aus Napalm Death und The Prodigy, so ein Bekannter“. Live in Köln und in Leverkusen konnte ich mich schon von dieser gefährlichen Mischung überzeugen, ich meine, sehr gut kommt einfach sehr gut, nicht wahr?

Juni 10th, 2019

MURDER DISCO X (#141, 2010 )

Posted in interview by Jan

„So where’s your holy trinity when they bomb another clinic in a vegan revolution backed by major distribution… Pro life nazi scum“ – Interview mit MURDER DISCO X

Du hörst Earth Crisis, Madball und die Soloalben von Stigma, wenn du nicht gerade zum Pumpen gehst oder deine Alte für dich das Powermüsli erntet, und überhaupt, HC heißt mal wieder richtig deine Mutter ficken, ne geile Gang machen, nen WOLFPACK, und Metalmosh und Kohle machen? 18 verschiedene Tshirt-Motive pünktlich zum ersten Demo mit 4 Songs fertig, fett 3 Homepages pro Bandmitglied wegen zu großem Ego für eine, Konzerte grundsätzlich durch mypsace comments buchen? Alta! Herzlich Willkommen, du liest genau das richtige Interview!

Juni 5th, 2019

SUNN O))) (#137, 2009)

Posted in interview by Jan

Sunn O)))
Kein Kindergarten oder Who The **** is Alice?

Ein kalter Tag im Februar, es schneit, nur wenige Wochen nach der Sonne Kaliforniens der kurze Dienstweg nach Berlin, im ICE Rosamunde Pilcher Raymond Carver lesend. Der Anlass ist eine Schallplatte.

Vorspiel mit ICE
Sunn O))) haben zur so called Listening Session geladen, ganz wie die Großen. Dass die Werbeabteilung ihres Labels und/oder die Band das künstlerisch begründen, hat einen seltsamen Beigeschmack. Sinnig erscheint es immerhin: So können Sie gleich auch noch die notwendige Interview-Runde machen, nachdem sichergestellt ist, dass die Schreiber die Musik auch wirklich gehört haben.

Juni 5th, 2019

MARK RYDEN (#82, 2000)

Posted in interview by Thorsten

Nach dem wir euch in den letzten ausgaben mit intellektueller kunstkacke verschont hatten, heißt es nun wieder leiden, leiden, leiden. Wer diesen einleitungssatz für genau solchen quatsch hält wie der tipper, den wird es freuen, endlich einmal wieder einen interessanten künstler der PINSEL UND FARBE-fraktion vorgestellt zu bekommen. Sein name? MARK RYDEN. In oregon geborener und in südkalifornien aufgewachsener 37-jähriger familienvater zweier kinder mit hang zum surrealen kitsch, und einer vorliebe für südpazifische tiki kunst, ken und barbie, jung und freud, nostradamus, frank sinatra, kinderbücher über weltraum und wissenschaft, ray harryhausen etc. etc. etc. All diese einflüsse verarbeitend, steht am ende ein oftmals düster-surreales puzzle fernab jeglicher interpretierbarkeit, zusammengesetzt aus unterschiedlichsten elementen zeitgenössischer erscheinungen und mystischer symbolik

Juni 5th, 2019

NRA (#81, 2000)

Posted in interview by Thorsten

Eine Einleitung für NRA zu schreiben sollte überflüssig sein, denn ihr alle hattet Gelegenheit sie in einer oder vielleicht sogar zwei Locations diesen Winter live zu sehen. Die neue LP ‚New Recovery‘ ist einfach nur sagenhaft. Basta!! Vor dem Konzert in Bremen schnappte ich mir schnell Sänger Aziz und Gitarristen Orange und befragte beide.

Die neue Platte ist ja, wie bekannt, bei Flight 13 rausgekommen und wird in verschiedenen Ländern von verschiedenen Labels veröffentlicht. Wie kam es zu dieser Regelung? Und wie seit ihr eigentlich aus dem Vertrag mit Virgin rausgekommen?

Juni 4th, 2019

Reverend Nørb (#140, 2010)

Posted in interview by Jan

“Well, i think the problem stems, in large part, from the fact that a lot of those bands are only influenced by the bands they like, they aren’t actually influenced by the INFLUENCES of the bands they like – so they wind up focusing on the sort of external shell of the music that they like, therefore missing a lot of the stuff that gave the music they like its substance and character.”

Interview mit Rev. Nørb

Die Zeit der Poppunk-Welle Mitte der 90er Jahre mit den Queers und Lookout Records und Screeching Weasel, sie ist vorbei. Genauso wie die eventuelle Popularität der Bands – eventuell eher aus der zweiten oder gar dritten Liga – , die im Zuge des Poppunk-Revivals 1994ff. nach oben gespült worden waren. BORIS THE SPRINKLER war so eine Band, nie so richtig bekannt, immer eher dritte Liga. Warum also jetzt dieses Interview mit dem Frontmann dieser Band? Ja gut, sie spielen wieder seit 1-2 Jahren, aber ich gebe zu: soo richtig super geil fand ich seine Band nie, viel eher fand ich die schreiberischen Tätigkeiten des Herrn Norbert bzw. „Rev. Nørb“ sehr interessant und amüsant. So veröffentliche er Jahre lang bizarre Kolumnen im Maximum Rock´n´Roll, wurde dort gefeuert wegen angeblichem Sexismus (wir kommen drauf zu sprechen), schrieb dann ein wenig für das Heft von ex-MRR-Gründer Jeff Bale namens HitList, veröffentliche Soloalben und ist nun seit einigen Jahren Kolumnist beim Razorcake Fanzine aus Los Angeles, dem Nachfolgeheft des Flipsides.

Juni 4th, 2019

Parodie auf Plattenkauf Floskeln (#113, 2005)

Posted in artikel by Jan

Es war ein opultentes Geschmackserlebnis, als ich letztens wieder mal, wie schon seit Jahren, wöchentlich meine gebrauchten Sachen zu meinem Dealer um die Ecke brachte.

Und wie jedes Mal konnte ich auch jetzt wieder meinen alten Sachen abgeben, bekam einen kleinen Obulus, den ich direkt bei ihm ließ, um mir den neuesten Scheiss zu kaufen. Im Fanzine “Plus Informationsbroschüre Mai 2005 für Leverkusen Mathildenhof II”, daß ich seit 13 Jahren im Abo habe und jede Woche mittwochs pünktlich in meinem Briefkasten landet, wurden wieder mal kompetent die Neuerscheinungen reviewt.

Juni 3rd, 2019

Wie aus mir kein Tänzer wurde – Ein Leben in der dänischen Punk- und Hardcoreszene, Kent Nielsen

Posted in bücher by Dolf

Ventil Verlag, Boppstraße 25, 55118 Mainz, www.ventil-verlag.de

Wer kennt Kent? Ich würde sagen jeder der ihn kennt, sollte dieses Buch lesen. Denn so werden alte Erinnerungen wach und der ein oder andere versteht besser wo Kent herkommt. Aber natürlich können auch alle die Kent (noch) nicht kennen, dieses Buch lesen – denn, das ist klar, nach der Lektüre kennt man Kent. Es kann auch sein das man die Texte bereits kennt, da sie unter dem Buchtitel „Wie aus mir kein Tänzer wurde“ bereits über die Jahre in der Musikzeitschrift Ox veröffentlicht wurden. Jetzt ist aber mal gut hier, man kennt sich ja bald nicht mehr aus.
Der Autor ist in der dänischen Provinz groß geworden und erzählt hier wie ihm auf der Suche nach einem Weg aus der Enge und Trostlosigkeit die Punkrock-Community genau dabei half.

Juni 3rd, 2019

More Than Fashion – Tim Hackemack

Posted in bücher by Dolf

Hirnkost, Lahnstraße 25, 12955 Berlin, www.hirnkost.de

Wir hatten das Thema „Kutten“ ja bereits in Trust Nr. 158 Anfang des Jahres 2013 (das war auch die Zeit wo ich meine alte Kutte fotografierte und seitdem nicht mehr in der Hand hatte….), keine Ahnung ob dies den Fotograf Tim Hackemack dazu inspirierte 77 Personen zu porträtieren. Also eigentlich nicht die Personen, sondern ihre Jacken/Kutten. Punks die alle schon über vierzig sind, viele tragen ihre Jacken noch, einige haben die Stücke auch für die Fotosession wieder aus dem Schrank geholt. Manche Fotos sind schwarz/weiß, andere in Farbe. Es gibt von jeder Person verschieden lange Texte, seit wann sie das Kleidungsstück haben, wie es entstanden ist oder was es für sie bedeutet.

Juni 3rd, 2019

Superreal_Punk – Olaf Ballnus

Posted in bücher by Dolf

Olaf Ballnus, Fünfhausenerstr. 68, 21079 Hamburg, www.olafballnus.de

Erstmal die Fakten: Format – ein bisschen kleiner als A4, um die 106 Seiten, gebunden. Es ist ein Fotobuch. Es gibt zwei Textbeiträge, einmal vom Autor und außerdem von dem Schauspieler Wotan Wilke Möhring. Außerdem knapp 60 Fotos (4c und s/w), teilweise auf einer Seite, teilweise auf Doppelseite.
Es sind Fotos der Punkszene aus den frühen achtziger Jahren, als Ballnus durch die Republik (Hamburg, Bochum, Hannover, Berlin, Mülheim, Münster…) fuhr und dabei fleißig knipste. Einige der Fotos fangen auch die Atmosphäre die Ballnus damals sah ein und haben nicht unbedingt was mit Punk zu tun. Aber zum Glück sind das grade mal ein halbes dutzend.

Juni 3rd, 2019

The Lotus and the Artichoke – Äthiopien, Justin P. Moore

Posted in bücher by Dolf

Ventil Verlag, Boppstraße 25, 55118 Mainz, www.ventil-verlag.de

Dies ist das sechste Buch in der Reihe. Auch hier beschreibt Moore seine Reisen, diesmal nach Äthiopien, wie immer aufgelockert durch ein paar Reisefotos. Die ein oder oder andere Anekdote bringt einen zum schmunzeln und man liest wie sehr er das Land und seine Kultur liebt. Wie gewohnt gibt es einen übersichtlichen Exkurs in die traditionelle Küche des Landes und ihrer Besonderheiten, Gewürze und Zutaten.
Aufgeteilt in fünf Kapitel (Brot & Snacks, Salate, scharfe Gerichte, milde Gerichte und Drinks & Desserts) werden über 70 vegane Gerichte vorgestellt, fast jedes mit einem eigenen Foto.

Juni 3rd, 2019

Tot ohne Gott – Eine neue Kultur des Abschieds, Franz Josef Wetz

Posted in bücher by Dolf

Alibri Verlag, Postfach 100 361, 63739 Aschaffenburg, www.alibri.de

Eigentlich führt der Titel in die Irre, denn jeder Tod der bisher stattfand und in Zukunft stattfinden wird, tat das ohne Gott und dem wird auch in Zukunft so sein. Aber das ist natürlich damit nicht gemeint, sondern die Art der einhergehenden Trauer der Hinterbliebenen und die Angst vor dem Sterben und dem Tod. Aber auch der der Untertitel verspricht dann doch mehr als inhaltlich geboten wird. Das Buch ist in fünf Kapitel unterteilt: “Endlichkeit”, “Gibt es ein Leben nach dem Tod”, “Wer stirbt schon gerne”, “Metaphysik der Metastasen” und “Wie ist Trost möglich”. Der erste Teil ist eine ziemlich nüchterne Betrachtung darauf was der Tod eigentlich genau ist, sachlich aber auch schonungslos.

Juni 3rd, 2019

FAT WRECK RECORDS (#113, 2005)

Posted in interview by Jan

Nanette ist eine der drei Leute, die bei Fat Wreck Chords Deutschland in Berlin arbeiten. Nachdem ich Nanette im Rahmen meines Conservativepunk.com-Artikels um einige Statementes befragt und mir das Label selber in Berlin bei einem netten Kaffeeplausch im Winter 2004 angeschaut habe, interessierte mich neben den Label-bezogenen Neuigkeiten auch der Ansatz, etwas mehr über die Person Nanette selber herauszufinden. Denn schließlich heißt es ja auf der Homepage, daß die Arbeit bei Fat ein absoluter Dream job ist, und da wir ja alle den Traumberuf suchen, ist es vielleicht ja interessant, herauszufinden, was für eine Persönlichkeit man dafür sein muß J. Das ist eine zu umfangreiche Frage für den Anfang, vielleicht erst mal schauen, was man bei Fat denn so macht.

Juni 3rd, 2019

KULTURAUSBESSERUNGSWERK LEVERKUSEN (# 173, 2015)

Posted in interview by Jan

Interview mit dem  KAW Leverkusen

Angrenzend an Leverkusen befindet sich die Stadt mit dem McDonalds neben der großen Kirche, deshalb verstehe ich es als meine Pflicht, mir das Einleitungszitat von dort zu besorgen.

So heißt es auf koeln.de zu dem KAW (Kulturausbesserungswerk), getragen vom Förder- und Trägerverein freie Jugend/Kulturzentren Leverkusen e.V.: „Das selbstverwaltete Kulturzentrum auf dem Bahngelände in Opladen soll eine Alternative zu dem Kulturangebot in Leverkusen bieten. Das selbstverwaltete Zentrum für Kultur und Politik soll Treffpunkt für die unterschiedlichsten Menschen sein und ein solidarisches und emanzipiertes Verbindungsglied in einer sich individualisierenden Gesellschaft darstellen. Neben den kulturellen Aktivitäten wie Theater, Kabarett und Ausstellungen soll Raum geschaffen werden, in dem Rassismus und Ausgrenzung keinen Platz haben und in dem Gruppen agieren können, denen im politischen Mainstream der sogenannten Neuen Mitte kein Platz zugestanden wird. Ganz konkret heißt dies viel Spaß durch Konzerte, Partys, Filmabende, Lesungen, Seminare und viele Gelegenheiten mehr, bei denen Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechtes, Herkunft oder sexueller Ausrichtung aufeinander zugehen können“.

Juni 3rd, 2019

JULIETTE & THE LICKS (#124, 2007)

Posted in artikel, interview by Jan

JULIETTE & THE LICKS

Es ist schwierig eine Diskussion über die Band von Juliette Lewis zu führen ohne sich zu wiederholen. Es sei ihr gelassen, dass sie tatsächlich Musik über Film gewählt zu haben scheint, wo dort jedoch der große Unterschied liegen soll, ist an ihrer Bühnendarstellung nicht zu erkennen. Agil und doch steril schwitzt Frau Lewis alles aus was sie hat und biedert sich dennoch dem Männerdominierten Publikum an. Als ein Fan auf die Bühne springt um sie anzufassen kann sie ihr Tough-Girl-Image nicht aufrecht erhalten.

Mai 29th, 2019

MOTORPSYCHO (#81, 2000)

Posted in interview by Thorsten

Abgesehen von ein paar Plattenbesprechungen ist es schon eine ganze Weile her, dass an diesem Ort über Motorpsycho geschrieben wurde. Und seit damals ist eine Menge geschehen. Nicht nur, dass Trondheim’s Finest Jahr um Jahr Album um Album hin bekam, sämtlich Meisterstücke in Rock, die bei aller stilistischen Offenheit nie beliebig wurden, nie stagnierten. Sie scharten dabei auch eine immer noch wachsende Gemeinde um sich, die sich mit seltener Hingabe für diese Band interessiert.


Mai 29th, 2019

THE YEAR OF OUR LORD (#80, 2000)

Posted in interview by Thorsten

ja hossa, da ist er wieder, euer viel geliebter METAL-MASTER-MEYER, um all euch emo-pussys vor neuen brutalen trommelfellattacken aus den reihen der knackeharten schwermetallergilde zu warnen. und in der tat, das heutige thema THE YEAR OF OUR LORD dürfte euch übel hart im magen liegen, oder schlimmer noch, selbigen samt anhängendem gedärm herausreißen, um ihn auf einem dreizack gespießt mit viel düsterem krakeel feiernd durch die straßen eurer jämmerlichen heimatstädte zu schwingen.

Mai 28th, 2019

HEARTFIRST RECORDS (#123, 2007 )

Posted in interview by Jan

Flo ist schon seit Jahren aktiv im Bereich Hardcore Punk, hat ab 1985 bis 1989 beim Bonzen Fanzine mit gemacht, einen Plattenvertrieb namens Distributje Bonzki 1985 bis 1989, spielte 1986 bis 1989 Bass bei SQUANDERED MESSAGE, spielte bei den KRISHNA SURFERS und war immer wieder unterwegs mit Bands, so zum Beispiel als Tourmanager für SNUFF und ALICE DONUT. Label Erfahrungen sammelte Flo, als sein Mitbewohner Bonzen Records, eine Umsetzung der Ideen des Bonzen Fanzines, startete. Im Gegensatz zu Bonzen Records sollte HeartFirst Records nur 7 Inches veröffentlichen, da Flo dies auch immer noch als ideales Format für Hardcore Punk sieht.