November 27th, 2018

TRUST # 193 (December/January) is out now!

Posted in news by Dolf

Ab sofort ist das TRUST #193 erhältlich, bei Deinem Lieblingsplattenladen oder Mailorder sowie im gut sortierten Bahnhofsbuchhandel.

Der Inhalt diesmal:
Interviews/Geschichten:

Toxic Reasons, Gilman Street, Dörtebeker, Ill Repute, The F.U.’s, Matula

Wie gewohnt gibts natürlich ehrliche Reviews von Platten, Zines und Büchern sowie ausgesuchte Tourtermine, geile Konzertfotos und oberschlaue Kolumnen – das Ganze als graphisches Gesamtkunstwerk.

Januar 17th, 2019

KLAUS WALTER (#164, 2014)

Posted in interview by Jan

Zupfengeigenhansel oder Can:
The Fall Klaus Walter.

Es ist verrückt, auch im Jahr 2014, über gute Musik-Schreiber nachzudenken. Aus meiner Sicht gibt es weltweit vielleicht sechs Autoren, die dies besonders gut über Musik und Politik schreiben (konnten). Klar, einige der amerikanischen und britischen Pioniere: Greil Marcus, Greg Shaw (u.a. Who put the Bomp! Fanzine) und Simon Frith (Sound effects: Youth, Leisure and the Politics of Rock‘n’Roll, 1983). Und dann natürlich Klaus Walter und Diedrich Diederichsen und Roger Behrens.

Januar 11th, 2019

Live-Review: Busfahrt / Parodie-Versuch auf Musik-Sprache-Floskeln (#107, 08-2004)

Posted in artikel by Jan

Live-Review: Busfahrt mit der Linie 227 von Bergisch Gladbach-Schildgen nach Leverkusen- Küppersteg am Montag, 22.12.2003; Einlass: 19:42, Beginn: 19:43

Ja, es war wieder groß, diese Fahrt. Im nicht- ganz ausverkauften Linienbus der Nummer 227 ging es wie gewöhnlich nach dem alten Programmverlauf ab: Ticket wie immer schnell an der Abendkasse erworben und sogar noch einen Stehplatz gefunden – und das auch noch fast direkt ganz vorne.

Während es man sich bequem machen konnte, ging die Show auch schon los: nach der ersten Haltestelle Waldsiedlung, wo der Busfahrer ein gewagtes Haltemanöver vollbrachte, stiegen 2 Leute ein, während keiner ausstieg. Hochspannung dann in Schlebusch, aber umsonst, denn es stieg keiner aus und keiner zu. Die Show drohte ein Fiasko zu werden, hinzu kamen auch wieder die alten Probleme mit der Technik.

Januar 11th, 2019

THE MAKE UP (#81, 2000)

Posted in interview by Jan

Das Make Up im richtigen Leben, also das, was frau sich als Schmiere kaufen kann, verdeckt, ist so eine Art zweite Haut über dem Gesicht. Die Band Make Up dagegen will aufdecken, will einen Blick hinter das Rock’n’Roll-Geschäft gewähren und zeigen, daß in diesem Geschäft der blanke Kapitalismus regiert. Zugleich benutzen Make Up allerdings eine absolut smarte Musik, die sich selbst den Touch des Kapitalismus gibt, den Luxus des Glam und Glitzer – ein Widerspruch, der natürlich ebenso reizvoll wie beabsichtigt ist.

Januar 8th, 2019

O-TON MUSIK (#188, 2018)

Posted in interview by Jan

Bremer Hardcore Offensive 2018

Als das TRUST im November 2017 von der Bremer Konzertgruppe „O-Ton Shows“ angefragt wurde, ob wir vielleicht ihre Konzerttermine abdrucken können, wurde eher im Scherz zurückgefragt, das wir wohl was machen könnten wenn sie uns alle Konzerte für 2018 durchgeben würden – mit der Antwort: „Jap zu 90% ist alles fest wir warten noch auf Zusage von 3 Bands und dann ist alles geregelt.“ hatte nun wirklich niemand gerechnet. Das war neu, das war – meines Wissens- noch nicht dagewesen, da musste nachgefragt werden. Vier der fünf Leute von „O-Ton Shows“ kamen vorbei und wir unterhielten uns den ganzen Abend. Die Leute von „O-Ton Shows“ sind so zwischen Anfang Zwanzig und Mitte Dreißig. Lest wie es dazu kam und was sie antreibt.

Januar 8th, 2019

TINY GHOSTS (#187, 2017)

Posted in interview by Jan

Es war im Frühjahr des Jahres 2012. „A little bit springtime“ war noch in meinen Hirnwindungen übrig und mit den phantastischen Alex Gräbeldinger und Lustiger Bob war ich auf einer kleinen Lesereise im Westen der Republik. Uns hatte es nach Trier verschlagen, wo wir in der WG von Andreas unterkamen, der damals regelmäßig für das Trust schrieb und unweit der ausgestellten langen Unterhose von Karl Marx wohnte.

Januar 8th, 2019

LEBENDEN TOTEN (#186, 2017)

Posted in interview by Jan

Die Band „Lebenden Toten“ wurde 2001 in Portland (Oregon) gegründet und spielt einen apokalyptischen Mix aus Crust, Noise, Punk und Hardcore. Kreischender Gesang trifft auf fettes Hardcore-Durchgebolze und permanente, nervtötende Rückkopplungen. Nachdem es in den letzten Jahren ruhiger um die Band geworden ist, haben sie sich jetzt in 2016 und 2017 wieder mit einigen Neuveröffentlichungen und ihrer ersten Europatour zurückgemeldet. Nach dem ausverkauften Gig im Berliner ACUD habe ich mich mit Frank (Gitarre) und Chanel (Gesang) über die neuen Platten, die Tour, das Thema Selbstvermarktung und den Information-Overkill im digitalen Zeitalter unterhalten.

Januar 8th, 2019

NUCLEAR CULT (#185, 2017)

Posted in interview by Jan

„Ich hab´ mich inzwischen damit abgefunden, dass so Hardcore-Leute unter 35 nicht auf uns stehen. Dabei haben die doch vom originalen Hardcore gar keine Ahnung, die kennen doch alle nur Void und Negative Approach und sonst hören sie nur Retro-Zeug. Das Problem ist, dass die jungen Menschen Orientierung suchen und Genres, Bandnamen oder Labels bieten halt Orientierung, ohne dass man sich groß auskennen muss. Das ist ja auch irgendwie verständlich, ich mein´, wenn du mit deinen Kumpels beschlossen hast, einen auf Hardcore-buddy zu machen, denn willste ja nich erst zwanzig Jahre vorher Musik studieren. Da guckste, was hörn die anderen, was sind die coolen Labels und dann rann, Arme volltätowieren, Bart wachsen lassen und los geht´s. So entsteht natürlich keine gute Musik“.

NUCLEAR CULT

Ja lebt denn der gute alte schnelle HC-Punk noch? Auf jeden Fall – und es geht ihm sogar besonders gut, so lange es so spannende innovative Bands wie zum Beispiel NUCLEAR CULT aus Berlin geben wird. Mit Bassist Thomas (der auch noch als Betreiber von Thought Crimes Records fungiert) tauschte ich mich per E-Mail-Chat über den nuklearen Kult, sein Label, alte Bands von ihm und seinen Kumpels, Power Violence und noch einiges mehr aus.

Dezember 31st, 2018

HAMMERHEAD (#165, 2014)

Posted in interview by Jan

„Diesen Authentizitätswahn muss man abstreifen“

Hammerhead sind schon weit länger unterwegs, als wir selbst mit Punk zu tun haben. Songs wie „Ich sauf allein“ oder „Hochhaus“ und Aussagen wie „Ich bin Punk und schmeiß Mülltonnen in Fensterscheiben“ haben Kultstatus und sind schon vor Jahren in den Sprachgebrauch von so einigen Punks übergegangen. Dabei blieb für Außenstehende immer ungeklärt, was eigentlich hinter dem eigenwilligen Hammerhead-Humor steckt. Durch Beschäftigung mit der sagenumworbenen Band, deren Faszination nicht in der Musik allein begründet ist, eröffnen sich nur neue Fragen.

Dezember 28th, 2018

TRANS MEGETTI (#80, 2000)

Posted in interview by Jan

Nervenaufreibende, wirklich nervös machende Lieder. Nicht still sitzen, rennen, zu langsam, Fahrrad vielleicht, nee Platten, Auto fahren, schon besser, aber nicht gut, weil man die Ge­schwindigkeit nicht spürt. Trans Megetti. Weiß der Geier, mit welchen Vorstellungen die auf Tour gegangen sind, mutig auf alle Fälle, auch mutig seitens des Bookers.

Dezember 19th, 2018

WCYT? RECORDS (#166, 2014)

Posted in interview by Jan

Es gibt heute nur noch wenige Labels, bei denen ich an jeder neuen Veröffentlichung interessiert bin und fast jedes neue Release auch meinem Geschmack entspricht. Selbst bei solch mehr oder weniger renommierten Hardcorepunklabels wie Taken by Suprise, Graven Mistake, Prank, Kangoroo ist Selektierarbeit angesagt um die Schätze und Perlen ausfindig zu machen.

Dezember 12th, 2018

TRIKONT RECORDS (# 167, 2014 )

Posted in interview by Jan

„Er war beim Cajun-Musiker Boozoo Chavis zu Hause und wollte unbedingt einen Song für die CD-Reihe „Cajun & Cydeco“. Der meinte dann ganz trocken zu Jonathan: „Wir können drüber reden, aber dann hilf´ mir vorher beim Beet umgraben“.

Ab ins Beet mit TRIKONT RECORDS

Das Trikont Label in München ist eines der ältesten unabhängigen Plattenfirmen. Jedes Interview kann angesichts des komplexen Feldes nur unvollständig bleiben. Nichtsdestotrotz sind es zwei Stränge, die man zu der Geschichte von Trikont grob anschneiden muss: der Buchverlag und das Plattenlabel.

Dezember 7th, 2018

AVAIL (#79, 1999)

Posted in interview by Jan

Jetzt kann ich mich selbst im Hinterkopf meckern hören, wenn im Trust einige Bands mehr als ein oder zweimal auftauchen, aber ändern kann ich’s auch nicht, daß es eben jetzt schon wieder …. Avail gibt. Hatten wir doch gerade vor einigen Ausgaben ein sehr aufschlußreiches Interview von Marco mit der Band, so ereignete sich seitdem einiges, vor allem ein Labelwechsel von Lookout! zu Fat Wreck – was vielleicht bei dem ein oder anderen außer mir auch Stirnrunzeln hervorrief.

Dezember 4th, 2018

Ab sofort sind auch durchsuchbare PDFs von unseren Ausgaben #26 (1991) bis einschließlich Ausgabe #30 (1991) online.

Posted in news by Dolf

Mit u.a. Aufruf “Keine Pelztiermesse in Frankfurt”, Citizen Fish, Caspar Brötzmann Massaker, Leatherface, Charly’s War, Chumbawamba, Moving Targets, Sepultura, Sick Of It All, Kina, KAPU Linz, Gray Matter, Schwarze Feuer, Universal Congress Of…

Klickt einfach auf „Backissues“ auf unserer Seite und dann runterscrollen:

BACKISSUES

>>>Bitte vergesst nicht den Spenden-Button zur einfachen Unterstützung < << Danke!

Dezember 4th, 2018

KAFKAS (#167, 2014)

Posted in interview by Jan

Es hat wieder sehr lange gedauert, bis ihr einen neuen Tonträger veröffentlicht habt. Woran lag das?

November 27th, 2018

Back in the Day – The Rise of Skateboarding: Photographs 1975 – 1980, William Sharp, Ozzie Ausband

Posted in bücher by Dolf

Gingko Press, Schulterblatt 58, 20357 Hamburg, www.gingkopress.com

Sharp started taking surfing photographs in southern California in the early seventies and also began shooting skateborders, by 1975 he was a staff photographer for Skateboard World (Today he contributes to Surfing Magazine). Ausband convinced him to this project and out came a great book with hundreds of astonding photos. Ausband was also the person in charge to collect present day quotes that accompanie some of the photos (some b/w, some 4c) and tell great stories and anecdotes by the people who Sharp shot back then. Among them: Tony Alva, Jay Adams, Jerry Valdez, Steve Caballero, Jay Smith and many more.

November 27th, 2018

Wissen Statt Glauben – Das Weltbild des neuen Humanismus, Bernd Vowinkel

Posted in bücher by Dolf

Lola Books, Lychener Str. 53, 10437 Berlin, www.lolabooks.eu

In dem vorliegende Buch betrachtet der Wissenschaftler Bernd Vowinkel die Merkmale eines Weltbildes und einer Gesellschaftsordnung nach den Vorstellungen des neuen Humanismus sachkundig und detailliert, philosophisch reflektiert und auch mit Quellen belegt. Meist bleibt es gut verständlich nur in einigen Kapiteln wird es schon sehr speziell, bzw. wissenschaftlich/philosophisch und man verfängt sich leicht in der schriftlichen Ausarbeitung der Gedanken. Das ermüdet hin und wieder, im großen und ganzen ist es aber gut zu lesen. Man erfährt, auch als bereits Informierter, einiges neues und vor allem wird alles abgearbeitet – so wie es der Untertitel ankündigt.

November 27th, 2018

Jäger, Hirten, Kritiker – Eine Utopie für die digitale Gesellschaft, Richard David Precht

Posted in bücher by Dolf

Goldmann/Randomhouse, Neumarker Str. 29, 81673 München, www.randomhouse.de

Es wäre interessant mal eine Debatte zwischen dem Autor und Bernd Vowinkel (dem Autor von “Wissen statt Glauben” welches auch in diesem Heft rezensiert ist) zu verfolgen. Beide beschäftigen sich im Grunde mit der gleichen Thematik, kommen aber zu ziemlich unterschiedlichen Ergebnissen. Während Vowinkel Anhänger des Transhumanismus ist, will Precht von einer Zukunft in der die menschliche Intelligenz und auch die Emotionen auf Maschinen übertragen wird nichts wissen, bzw. stellt dies für ihn eben keine logische evolutionäre Entwicklung dar und ist auch nicht wünschenswert. Aber bleiben wir bei Prechts neuestem Buch. Kleine Randnotiz, das erste Buch welches auf relevanten Bestsellerlisten auf Platz 1 ist und auch hier besprochen wird.

November 27th, 2018

Die 68er – Cartoons, Saskia Wagner

Posted in bücher by Dolf

Lappan Verlag, Würzburger Straße 14 26121 Oldenburg, www.lappan.de

2018 jährt sich die 68er-Bewegung zum fünfzigsten Mal. Deshalb beschäftigen sich die hier versammelten Cartoonistinnen und Cartoonisten (36 an der Zahl)
nochmal damit – „Fliegende Pflastersteine, Blumen im langen Haar, Vietnamkrieg, Studentenunruhen, Sex, Drugs and Rock’n Roll“. Es ist ein Blick zurück auf diese besondere Zeit, mit der man sich auseinandersetzt und gleichzeitig aktuelle Bezüge herstellt. Das ist oft lustig, komisch und manchmal auch ziemlich traurig. Es gibt eine kurzes Vorwort von Saskia Wagner sowie „Anmerkungen“ von Gerhard Kromschröder. Eine sehr unterhaltendes und kurzweiliges Buch, welches aber nicht nur dem Spaß dient sondern auch zum Denken anregt. Das Buch ist gleichzeitig Ausstellungskatalog von zwei Ausstellungen die in Bremen und Kassel stattgefunden haben.128 Seiten, gebunden, 14,00 Euro (dolf)

Isbn 978-3830334873

[Trust # 192 Oktober 2018]

November 27th, 2018

Street Art – Legendäre Künstler und ihr Visionen, Alessandra Mattanza

Posted in bücher by Dolf

Prestel/Random House, Neumarker Str. 29, 81673 München, www.randomhouse.de

Alessandra Mattanza hat 20 der international bekanntesten (?) Street Artists, von Banksy bis Philippe Baudelocque, getroffen und interviewt. Das ist manchmal interessant, meist nicht sehr tiefgründig aber immer authentisch und sympathisch. Tolle Fotos unterschiedlichster Straßenkunst, meist gesprüht – aber nicht nur (Slinkachu) und wenig „klassische“ Graffiti. Ein paar Künstler machen zu viel Kunst für meinen Geschmack, aber es sind auch viele großartige Werke zu bestaunen. Bleibt zu hoffen das der Auswahlgrund der Autorin für die Künstler nicht ihr vermeintlicher Bekanntheitsstatus war – weil der ja nicht zwingend für Qualität bürgt. Wer Street Art liebt, wird dieses Buch lieben. Gebunden, 22 x 2,7 x 28,7 cm, 256 Seiten. 29,95 Euro (dolf)

Isbn 978-3791384474

[Trust # 192 Oktober 2018]

November 27th, 2018

Ice Cream Headaches – Surf Culture in New York & New Jersey, Julien Roubinet & Ed Thompson

Posted in bücher by Dolf

Damiani, Via dello Scalo n. 3/2 ABC, 40131 Bologna, Italy, www.damianieditore.com

This is quiet a mixed bag of text, surf photos, images of surf garages and equipment, portraits of surfers, shapers and family. But it gives a interesting insight to a surf culture that is not so popular – yet. After a foreword and a preface by the authors a batch of cool surf photos from the east coast. The first chapter is „Stewards“ where a couple of surf shop owners and others are introduced. Next up is „Surfers“ – well, guess what! Followed by „Shapers“ – yes, you got it. The last chapter is „Documenters“ – correct about people who document the surf scene. Between the chapters there are more than 100 photos of all different sizes.

November 24th, 2018

ERIC DROOKER (#78, 1999)

Posted in interview by Jan

Der New Yorker Künstler Eric Drooker ist sicher den meisten bekannt; unlängst war er wieder auf Tour und führte neben 90% der Graphiken, die er schon das Mal davor gezeigt hatte, einige seiner neueren Werke in Form einer Diashow vor (Man möge mir diesen Sarkasmus verzeihen, weiß ich durchaus darum, daß Musiker ja jedesmal das gleiche spielen, aber hier wirken die Kunstformen unterschiedlich auf mich). Gerade seine eindrucksvollen Graphiken, die oft surreal wirken, lassen auf eine profunde Meinung zu Drogen hoffen.

November 15th, 2018

A TIME TO STAND (#168, 2014)

Posted in interview by Jan

Nachdem ich die Band seit mehreren Jahren verfolge und immer wieder immens angetan war von dem melodischen Hardcore Punk sowie den smarten Lyrics, die die fünf Paderborner da auf Platte packten, verabredete ich mich mit Frontmann Nils einen Tag vor Beginn ihrer „Wall Of Love“-Tour für ein Interview per Skype. Einem kurzen Kennenlernen – Nils ist nicht nur für die Vocals sowie das Texteschreiben bei A Time To Stand zuständig, sondern studiert und arbeitet nebenbei im Jugendamt und in einer Paderborner Schule – sowie der Erkenntnis folgend, dass wir mit unseren Bands bereits vor einigen Jahren gemeinsam das Voice Of Arts-Festival bespielt, uns aufgrund unterschiedlicher Spieltage jedoch leider verpasst haben, kamen wir sogleich auf Nils´ Texte zu sprechen und auf die Frage, ob man seine älteren Lyrics aus früheren Bands, welche in der Versenkung verschwunden sind und die niemand jemals gehört hat, noch einmal benutzen darf. Es gibt ein klares Nein, das wäre laut Nils schon ein wenig schäbig.

November 13th, 2018

SABETH (#77, 1999)

Posted in interview by Jan

bei der einleitung möchte ich diesmal in leicht abgewandelter form auf meinen review des aktuel­len SABETH albums COBRAJET aus TRUST #75 zurückgreifen. …mit der gewalt einer ganzen elefantenherde trampeln die großraum-stuttgarter SABETH durch die musikalischen klangland­schaften des hardcore. die steppe, über die sie dabei ziehen leidet, sie schreit, sie wackelt, sie bebt. das land ist zerstört, zerstört von dieser brachialen energie.

November 2nd, 2018

INSIDE ARTZINE (# 169, 2014)

Posted in interview by Jan

Durch Zufall und ehrlich gesagt viel zu spät, bin ich auf das Underground-Kunstmagazin INSIDE-Artzine gestossen, das mir der Herausgeber Jenz zum Tausch mit meinem jährlich erscheinenden CD-R Sampler „Beat my Head against the Wall“ zuschickte. Seitdem bin ich immer wieder regelrecht geplättet und fasziniert von so viel Genialität, die in geballter Form in diesem Magazin steckt. Das INSIDE existiert seit 1990 und wird im Alleingang von Jenz herausgebracht und vertrieben. Die Auflagenhöhe in all den 24 Jahren, kam zwar gerade mal auf 17 Ausgaben, doch das langersehnte warten auf die jeweilige neue Ausgabe lohnt sich immer wieder von neuem und ist jeden verdammten Cent der 5 Euro des Verkaufpreises wert. Denn schließlich wird man überwältigt von Bildern oder fotografierten Skulpturen die einen mit ihrer morbiden Schönheit die richtig ins Gesicht springen oder fesseln.