April 3rd, 2019

TRUST # 195 (April/May) is out now!

Posted in news by Dolf

Ab sofort ist das TRUST #195 erhältlich, bei Deinem Lieblingsplattenladen oder Mailorder sowie im gut sortierten Bahnhofsbuchhandel.

Der Inhalt diesmal:
Interviews/Geschichten:

Vladimir Harkonnen, Genjing Records, Gouge Away, Investmentpop, Slumb Party, MRR – Das Ende einer Ära

Wie gewohnt gibts natürlich ehrliche Reviews von Platten, Zines und Büchern sowie ausgesuchte Tourtermine, geile Konzertfotos und oberschlaue Kolumnen – das Ganze als graphisches Gesamtkunstwerk.

April 18th, 2019

HEADCRASH (#72, 1998)

Posted in interview by Thorsten

Headcrash, das erste mal hat mir ein Freund vor zwei oder drei Jahren ihre „Direction of Correctness“ ´Cd ausgeliehen, und ich muß gestehen, daß ich sie weniger gut fand. Ich glaub‘ ich hab‘ da nur ein oder zwei Lieder von gehört und sie dann zurück gegeben. Das war so angesagter Crossover mit Bratgitarren und schrecklich nervenden Synthesizern. Danach habe ich lange nichts mehr davon gehört. – Bis ich vor einiger Zeit ihre neue Cd bekam. Schau da, und plötzlich wart es Licht. Vielleicht ist die Musik immer noch ein bißchen Crossover, aber dafür mitreißend und mit geschickt eingesetzten Keyboards und Synthesizern, die nicht mehr nervend piepen und Staccato-Attacken von sich geben, sondern meistens atmosphärisch im Hintergrund sind. Mit ihrem letzten Album „Lifeboat“ haben sie inzwischen ihr drittes Album veröffentlicht. Unter Anderem spielt auch der ex-Spermbirds Gitarrist Roger Ingenthron bei Headcrash.

April 18th, 2019

FEMALE TROUBLE (#72, 1998)

Posted in interview by Thorsten

Mensch, Mensch, Mensch Interviews mit F.T. gehen ja weg, wie geschnitten Brot.
Sich endlich mit Eva (git), Carola (vox), Arianna (drums) und Harun B.(bass) treffen zu können kostet Geduld und ´ne Menge Zeit. Und da uns beiden Selbiges nicht im ausreichendem Maße zur Verfügung stand mußte ein klitzekleiner Trick her. Dieser Trick ist ca. 60 cm hoch, hört auf den Namen „Kira“ und ist ein Pittbull-Dobermann-Mischling. Und da Punker ja nun mal Hundenarren sind, hatten wir bei den Berliner Rockern leichtes Spiel. Während Kira sich auf die letzten Weihnachtsplätzchen stürzte und Randale machte, konnten wir das heiß ersehnte Interview durchführen.

April 15th, 2019

TOXIC REASONS (#193, 2018)

Posted in interview by Jan

„In unseren Texten geht es darum, sich eine eigene Meinung zu bilden, gut zu seinen Mitmenschen zu sein und zu seinem Wort zu stehen. Du kannst Veränderungen auch in deinem Freundeskreis injizieren, also versuch eine positive Person zu sein und positive Veränderungen anzustossen“ 

Ich denke, den älteren TRUST-Lesern müssen TOXIC REASONS aus Dayton/Ohio, nicht näher vorgestellt werden, denn die Band tourte während den 80ern und 90ern mehrmals durch die europäischen Hallen, Clubs und besetzten Häuser. Selbst in meiner Stammkneipe, dem Kemptener Ritterkeller (früher auch Star Club genannt), spielten Toxic Reasons anno 1985, zwei Tage hintereinander und von diesen Konzerten, reden heute noch einige Leute mit funkelnden Augen. Auch Dolf schrieb mir, dass er bei jenem Konzert anwesend war.

April 14th, 2019

Tagebuch eines Handelsreisenden Teil I (#105, 2004)

Posted in kolumne by Jan

Letter from an intern in Orange County
von Jan Roehlk, 02/2004

Hola Gente,
Es ist Februar, der 26te 2004 und in Deutschland muesste es jetzt so ungefaeher 20:00 sein. Ich befinde mich in Orange County, ein Bezirk von Californien direkt neben Los Angeles County, genauer gesagt in Huntington Beach und ganz genau gesagt, an einem Schreibtisch vor einem Apple Computer bei Revelation Records. Es ist 12:00.

April 14th, 2019

GREGOR SAMSA (#106, 2004)

Posted in interview by Jan

Ok, Gregor Samsa kommen aus Richmond, genauso wie Strike Anywhere aber das wars dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten. GS machen schwer zu kategorisierende Musik, manche nennen es Spacerock, ich nenne es einfach gute Musik auf einen Independent Label kurz Indigood, jedenfalls verstehen sie es ihre teilweise schwer elektronischen stücke auch live zu verwirklichen.

April 14th, 2019

GET HAPPY RECORDS/They could have been bigger than EMI-Buch (#156, 2012)

Posted in interview by Jan

„Es gibt viele Labels, die haben zehn Tapes und nur eine Single gemacht, da sind die Tapes auch mit drin. Das ist dann wieder Crux, die ich von mir selbst als Sammler kenne: Du hast Labelnummer 5 und willst den Rest der Veröffentlichungen wissen und das sind dann alles Tapes. Ja hmh, aber der Punkt ist dann: Ich wollte es nun mal wissen. Und genau das, dieses „Ich wollte es nun mal wissen“, das ist der Grundsatz des Buchs.“

THEY COULD HAVE BEEN BIGGER THAN EMI. A Discography Of Now Defunct Independent Record Labels That Released Vinyl. Ein Gesprächsprotokoll mit dem Autor der Label-Bibel

April 11th, 2019

JORDIN ISIP (#71, 1998)

Posted in interview by Thorsten

über jordin isip zu schreiben ist eigentlich nicht der richtige weg sich mit ihm auseinander zusetzen. denn die bilder des new yorkers sprechen im grunde für sich selbst. ohne es zu wissen, werden viele von euch das ein oder andere mal schon auf einer jordin isip ausstellung gewesen sein. nämlich all die tausend male in denen ihr in guten plattenläden gestöbert habt. die liste der bands, deren cover er gestaltet hat ist nicht gerade klein. aber um nun doch noch ein paar dinge über diesen menschen zu erfahren hier ein kleines interview.

April 11th, 2019

KLINSMEN (#71, 1998)

Posted in interview by Thorsten

Im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft bin ich bei meinen Ermittlungen auf eine Band namens KLINSMEN gestoßen. Die drei großen Ausrufezeichen leuchteten auf, als ich die eigenständige Musik einer reifen Band aus Minden zum ersten Mal hörte. Die Namensverwandschaft zum damaligen Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft war also nicht der alleinige Grund für dieses Gespräch. KLINSMEN machen 1998 ihr eigenes Ding, ohne sich um irgendwelche Trends oder Erwartungen von Dritten zu kümmern. KLINSMENs Debut-Album macht genau dort weiter, wo die DROWNING ROSES vor Jahren aufgehört haben.
Hier die Geschichte …

April 5th, 2019

CROSSTOPS (#150, 2011)

Posted in interview by Jan

„Permanente Werbung immer in Fresse, egal, wo du bist. Einigen Leuten ist es egal. Sie glotzen TV mit mehr Werbung als das eigentliche Programm. Ich kann so was nicht. Vielleicht bin ich zu aufmerksam.“
Interview mit Barry D`Alive Ward von den CROSSTOPS

Ihr habt gedacht, nach fast 25 Seiten Rich Kids on LSD Special vor zwei Jahren werdet ihr nichts mehr von RKL hören, aber ich gebe nicht auf, ha (von RKL ist letztens eine Doppel-CD plus DVD u.a. von ihrem allerletzten Konzert in San Francisco 2005 erschienen). Vorbands dort: Fang, China White und Crosstops. Eben jene waren am Rande Thema in dem Special, sie haben aufgrund ihrer geilen Musik ein eigenes Interview verdient. Bei den mächtigen CROSSTOPS aus San Francisco spielt ex-RKL Gitarrist Barry d´Alive Ward mit.

April 5th, 2019

SLIME (#150, 2011)

Posted in interview by Jan

Slime sind ein Phänomen voller Widersprüche. Lang vor anderen sangen sie „Deutschland muss sterben“, doch mit Antideutschen wollen sie nichts zu tun haben. Vehement haben sie sich immer wieder gegen Nazis und rechte Umtriebe positioniert, haben „Nazis raus“ gesungen und vor einem 4. Reich gewarnt, aber ihr Song „Yankees raus“ wird auf Nazidemos gespielt und Endstufe haben „Linke Spießer“ gecovert.

April 5th, 2019

LITHURGY (#151, 2011 )

Posted in interview by Jan

Liturgy – Transcendental Black Metal – A Vision Of Apocalyptic Humanism

Seit bald fünf Jahren geht ein ein Gespenst um in der HC/Punk-Szene – das Gespenst des Black Metal. Vor allem die Band Wolves in the Throne Room aus dem pazifischen Nordwesten der USA hat hier mit ihrer Mischung aus epischen Songkaskaden und primitivistischem Waldschratimage Pionierarbeit geleistet. Von dem wachsenden Hype profitieren nicht nur Heerscharen eher traditionalistischer Black Metal-Bands wie Skagos, Panopticon oder Striborg.

April 4th, 2019

Das Hässliche Universum – Warum unsere Suche nach Schönheit die Physik in die Sackgasse führt, Sabine Hossenfelder

Posted in bücher by Dolf

S.Fischer Verlag, Hedderichstr. 114, 60596 Frankfurt, www.fischerverlage.de

Was läuft falsch in der gegenwärtigen Physik? Eine ganze Menge, wie die Autorin in diesem sehr wissenschaftlichen Buch beschreibt. Gleich soviel vorneweg, eigentlich ist das Buch nur was für Physiker – zumindest ich hab viele der physikalischen Erklärungen nicht verstanden – aber, dass muss man auch nicht. Es reicht schon zu verstehen das viele Physiker, grade die theoretischen, nämlich viel zu sehr auf „das Schöne“ in der Physik achten und sich dadurch verrannt haben – seit mehr als vier Jahrzehnten gibt es keinen Durchbruch mehr in der Grundlagenphysik! Es ist vielmehr so, das tausende von Wissenschaftlern sich auf Grundlage von Theorien abarbeiten und immer wieder neues dazu erfinden– was aber alles nicht bestätigt ist.

April 4th, 2019

Nichts ist, wie es scheint – Über Verschwörungstheorien, Michael Butter

Posted in bücher by Dolf

Surhkamp Verlag, Pappelallee 78 – 79, 10437 Berlin, www.suhrkamp.de

Hier also nun das zweite Buch welches ich über Verschwörungstheorien lese. Auch hier wird erklärt was Verschwörungstheorien sind, wie Verschwörungstheoretiker argumentieren, warum Menschen an Verschwörungstheorien glauben und wie sich Verschwörungstheorien historisch entwickelt haben. Der Autor erklärt was derzeit geschieht und welche Rolle das Internet dabei spielt. Zum Schluss erörtert Butter was geschehen könnte und was man gegen überzeugte Verschwörungstheoretiker tun kann. Leider nicht sehr viel, zumindest nicht mit guten Argumenten.

April 4th, 2019

Die Sprache der Tiere – Wie wir einander besser verstehen, Karsten Brensing

Posted in bücher by Dolf

Aufbau Verlag, Prinzenstraße 85, 10969 Berlin, www.aufbau-verlag.de

Während bei „Das Mysterium der Tiere – Was sie denken, was sie fühlen“, welches in Trust # 189 besprochen wurde, der Untertitel ein wenig in die falsche Richtung leitet, ist es hier der Titel, wahrscheinlich ist das aber so gewollt. Es geht nämlich eigentlich gar nicht hauptsächlich um die Sprache der Tiere, sondern viel mehr über die Tiere selbst und unser Verhältnis zu ihnen. Ob bzw. wie sie denken, was sie fühlen, ob sie reflektieren können, wie sie kommunizieren oder ob sie, wie viele noch fälschlicherweise annehmen, nur im hier und jetzt leben. An manchen Stellen des Buchs kommt man sich vor als ob man stundenlang einen Doku-Kanal glotzt.

April 4th, 2019

Entwertung – Eine Geschichte der Welt in sieben billigen Dingen, Raj Patel & Jason W. Moore

Posted in bücher by Dolf

Rowohlt Verlag, Hamburger Straße 17, 21465 Reinbek, www.rowohlt.de

Die Originalausgabe erschien bereits im Jahr 2017 unter dem Titel: „A History of the World in Seven Cheap Things“ und ein Jahr später dann auf Deutsch. Ein absolut lesenswertes Buch welches detailliert aufzeigt wie sich ein zerstörerisches Wirtschaftsprinzip über Jahrhunderte herausgebildet hat. Neben der Einleitung und dem Schluss gibt es sieben Kapitel: „Billige Natur, Billiges Geld, Billige Arbeit, Billige Fürsorge, Billige Nahrung, Billige Energie und Billige Leben.“ Anhand dieser Aspekte führen die Autoren die Entwertung der Welt noch einmal vor Augen. Immer mit dem historischen Fakten woher die Entwicklung kam, wie sie entstanden ist und wohin sie geführt hat. Im Prinzip könnte man hier das Wort „Billig“ auch durch „Ausgebeutete“ ersetzen, das passt dann zwar sprachlich nicht so ganz zusammen, aber inhaltlich geht es genau darum.

April 3rd, 2019

CLUSTER BOMB UNIT (#152, 2012)

Posted in interview by Jan

„Stell Dir mal vor, in Deutschland wird ein Punkfestival unterbrochen, damit die Besucher in die Kirche gehen können haha …“
Interview mit CLUSTER BOMB UNIT

1989 gegründet, direkt kurz danach Tour mit Extreme Noise Terror durch Europa, yeah. Viel wurde veröffentlicht, und hier würde die Geschichte auch schon wieder enden, wenn nicht vor einigen Jahren der Film „PUNK IM DSCHUNGEL“ entstanden wäre.

April 3rd, 2019

LIMBERT FABIAN (#70, 1998)

Posted in interview by Thorsten

limbert fabian ist maler und fiel mir das erste mal durch seine coverart-arbeiten für hankshaws nothing personal-album auf. die dinge, die er malt, sind schlichtweg klasse. bands wie snapcase sehen das ganz ähnlich, denn auch ihr letztes album verzieren seine bilder. und einen besseren grund für ein interview gibt es nicht. der amerikaner ist nicht der redseligsten einer, aber sei’s drum…

April 3rd, 2019

THE FLYING LUTTENBACHERS (#70, 1998)

Posted in interview by Thorsten

EINE (KURZE) EINLEITUNG…

was zum teufel sind die flying luttenbachers? ein haufen verquirlter satanisten, kunststudenten- kram, hippies auf ganz fiesen drogen? nun, wie sich herausstellte ist der flying luttenbacher etwas ganz anderes!

März 30th, 2019

DESCENDENTS + Filmage-Doku (#153, 2012)

Posted in interview by Jan

“I had a young boy’s dream. But I can plainly see. It’s a filthy world and I can’t go back”
DESCENDENTS-Interview in London

London, Osterdienstag, 26.04.2011, 3.00 Uhr: Vier Tage vor der bekackten Heirat des englischen Königspaares ist halb London schon abgesperrt, wie mir um drei Uhr nachts am Dienstag früh der Londoner Taxifahrer erzählt, der mich zur Victoria Coach Station bringt, um dort den Bus nach Stansted zu nehmen. Vorher war noch Bier trinken mit Marc im Park angesagt, und lange davor war ein seltsames Descendents Konzert in London und ein sehr interessantes Interview mit Trommler Bill und Bassist Karl im Anschluss. Genau 24 Stunden voher fand folgendes statt …

März 28th, 2019

CANDYSUCK (#69, 1998)

Posted in interview by Thorsten

…schweden 1992, ein paar 16-17 jährige schülerinnen legen den grundstein für die meißtgehörte platte des jahres 97 im hause supertom. neben den gründungsmitgliedern marit (gesang), anna-lena (drums) und pez (baß) bestehen candysuck heute, nach etlichen besetzungswechseln, aus nathalie (gesang) und daniel (gitarre). wie gesagt ist ihr aktuelles album ’score‘ der superknaller schlechthin. songs, die die pixies nicht besser hätten schreiben können, kommen frisch und frech im team dresch sound daher. diese band ist nicht gott. aber wenn es ihn gäbe, wären candysuck verdammt nahe dran. daher gibt’s für interessierte noch ein paar infos von marit.

März 28th, 2019

PANACEA (#69, 1998)

Posted in interview by Thorsten

Fragen an Panacea – Negative Elektronik Teil 2
– “ Fremd ist der Fremde nur in der Fremde” Karl Valentin –

In Nagano finden die Winterspiele statt, das heißt Fähnchen schwingen und lachen, in Augsburg feiert man auch, nämlich den 100 jährigen Abstand zwischen dem Geburtstages Bertolt Brechts und dem heutigen hier und jetzt, die nicht ganz so naheliegende Gemeinsamkeit zwischen beidem: Die Japaner wissen nicht was sie an der Olympiade, außer Junkies auf Brettern, und die Augsburger nicht was sie an Bertolt Brecht haben, mich eingeschloßen. Dummer Vergleich, doch schon wären wir beim Interview, zu welchem man sich in einem Eiscafé in einer dieser ekelhaften Plastik-Marmor-Einkaufspassagen traf.

März 25th, 2019

BOSS TUNEAGE RECORDS (#192, 2018)

Posted in interview by Jan

Dieses Interview kam zu Stande, nachdem ich in der letzten TRUST-Ausgabe, in meinem Oldie-Artikel „Neu“, mich näher mit melodischen Hardcore aus England auseinandersetzte. Dabei wurde mir erst so richtig bewusst, wie viele geile Veröffentlichungen, entweder als Original oder Re-Release auf Boss Tuneage Records erschienen sind. Der beachtliche Umfang aus circa 400 – 500 Veröffentlichungen, lässt manchmal schon eher verwundern, wenn eine Band bzw. Platte aus jener Ära, nicht auf Boss Tuneage heraus kam, oder wieder Neu aufgelegt wurde.

März 23rd, 2019

THE HIRSCH EFFEKT (#154, 2012 )

Posted in interview by Jan

Es wird langsam Herbst. Der laue Herbstwind weht einem um die Ohren und es wird kälter. Ein idealer Abend für ein Konzert der post-mortalen Jungs aus Hannover – Ladies and Gentleman: The Hirsch Effekt. Vor dem Konzert traf ich mich mit Nils und Ilja (Gitarrist und Bassist) im Innenhof des Exhauses in Trier. Auf Bierbänken sitzend wird der Zweidrittel-Hirsch Effekt nun ausgequetscht. Wir reden über das Album, Liebe und eine wirklich skurile Tourgeschichte.

März 20th, 2019

RADIO Z (#68, 1998)

Posted in artikel by Thorsten

Als Radio Z am 1. Dezember 1987 zum ersten mal auf Sendung ging, konnten die damaligen Initiatoren dieses Radioprojektes aus dem Großraum Nürnberg nicht ahnen, daß daraus die größte nicht-kommerzielle, alternative, private Radiostation in Bayern werden sollte.
Schnell wuchsen die 3 Stunden Sendezeit zu einem täglichen 8-Stunden-Programm an. Mit mehr als genug Problemen hatte Radio Z dabei von Anfang an zu kämpfen. Der „Bayrischen Landeszentrale für neue Medien“ (BLM), die private Rundfunksender in Bayern kontrolliert, war dieses etwas andere Radio von Anfang an ein Dorn im Auge. „Kirchenfeindlichkeit“ und „kommunistische Ausrichtung“ wurden da genannt.