Oktober 4th, 2017

TRUST # 186 (Oktober/November) is out now!

Posted in news by Dolf

Ab sofort ist das TRUST #186 erhältlich, bei Deinem Lieblingsplattenladen oder Mailorder sowie im gutsortierten Bahnhofsbuchhandel.

Der Inhalt diesmal:
Interviews/Geschichten:

Sneeze Attack, Penny Rimbaud (Crass!!), Lebenden Toten, Zonenpunk und Alice Bag

Wie gewohnt gibts natürlich ehrliche Reviews von Platten, Zines und Büchern sowie ausgesuchte Tourtermine, geile Konzertfotos und oberschlaue Kolumnen – das Ganze als graphisches Gesamtkunstwerk.

November 20th, 2017

SHAKIN NASTIES (#104, 02-2004)

Posted in interview by Jan

Ich hatte früher mal einen Klassenkameraden. Er hieß Michael M. und war ein hochgradig verhaltensgestörtes, hyperaktives Arschkind. Eine fiese Laune der Natur, bzw. seiner grenzdebilen Eltern. Von jenem Tag an, als er sitzenblieb und in unsere Klasse kam, war mir regelmäßig schlecht vor Angst in die Schule zu gehen gehen, da dort die „Doppelschelle“ auf mich wartete… Jetzt ca. 20 Jahre später treffe ich in Bremen auf die Band SHAKIN NASTIES und muss feststellen, dass sie den optimalen Soundtrack zu meinem Kindheitstrauma liefern. Lauter, schneller, unberechenbarer, reuloser und gemeiner Punkrock im 77er Style. Ja, genau wie gestörte, hyperaktive Kinder auf Speed, die pro Lied einen Sack voll mit kleinen Katzen durch den Reißwolf jagen und mit dem Endprodukt das Publikum bewerfen. Hätte Michael M. damals nur aus seiner Störung Profit geschlagen, so würde er vielleicht, ähnlich wie die SHAKIN NASTIES, heute mit Bands wie den BRIEFS und den SHOCKS in einem Atemzug genannt werden.. Ich traf mich mit Jasper dem Leadsänger und plauderte, mit dem aus Wales stammenden Familienvater, bei schwarzem Tee und einigen Zigaretten über seine Wahlheimat Bremen, musikalische Einflüsse, sowie Ergüsse und den momentanen Punkhype.

November 13th, 2017

HOWIE GELB (#148, 06-2011)

Posted in interview by Jan

In comes some Leo Sayer

Giant Sand

In meiner losen Reihe von Interviews mit alten Säcken diesmal: Howe Gelb, der mich auch schon seit über 20 Jahren begleitet, was übrigens eine ähnliche, wenn auch nicht ganz so intensive und wichtige Geschichte ist wie die mit Dinosaur jr., die ich ungefähr zur gleichen Zeit kennen lernte. Irgendwann zwischendurch hatte ich den Draht dann auch verloren. Was erstens natürlich mit sich wandelnden Interessen vor allem meinerseits zu tun hat, zweitens aber auch mit dem nicht enden wollenden (und meinetwegen auch nicht sollenden) Ausstoß dieses Herrn zu tun. Womit wir auch schon mitten in der Materie wären. In den vergangenen 25 Jahren soll es 25 Giant-Sand-Alben gegeben haben, die zur Feier dieser schönen Zahl jetzt neu aufgelegt worden sind. Nicht eingerechnet darin sind diverse Werke mit anderen Bands. Und selbst wenn man die alle zählen würde, wäre man noch nicht ganz komplett. Ein neues Album gibt es auch, das ich in einer der letzten Ausgaben bereits besprach. Über das und andere Dinge sprach ich neulich mit Gelb am Telephon.

November 7th, 2017

CULT OF LUNA (#100, 06-2003)

Posted in interview by Jan

Darf’s ein bisschen mehr sein? Darf’s ein bisschen weher tun?

Pssst, dann hab‘ ich hier was: Apokalyptischer Noisecore. Maximale Verdichtung bei geringst möglicher Umdrehung. Nichts für schwache Gemüter oder schwache Stunden. Tieftöner, die einem die Magenwände einreißen, als wären sie Jericho, mit Texten, die einem das frohgemute Dahinleben gründlich versauen. „The Beyond“, das zweite Album der schwedischen Cult Of Luna, fegt alles unwesentliche aus dem CD-Player und von der geistigen Festplatte. „The Beyond“ ist schön, schrecklich, verstörend, machtvoll und erhaben.

Oktober 27th, 2017

GUNNER RECORDS (#150, 10-2011)

Posted in interview by Jan

Gunner Records aus Bremen hatte ich das erste Mal auf dem Schirm als The Gaslight Anthem ihr Debütalbum darauf veröffentlichten. „Sink Or Swim“ mauserte sich zu einer der drei besten Platten aller Zeiten (für mich) und Gunner sprang aus dem Nichts zu einem der wichtigsten deutschen Punklabels. Neben The Gaslight Anthem verhalf man auch Frank Turner zu dem verdienten Ruhm und blieb sich dabei immer treu. Kaum Ausfälle, immer interessante neue Acts und zu guter Letzt mit The Riot Before so eine hypersympathische Band, dass sie schon fast die nächsten sein könnten, die den Sprung auf große Bühnen schaffen könnten (wenn die Welt eine gerechte wäre). Gunnar von Gunner Records traf ich bei dem Konzert von The Riot Before in Berlin und fragte nach dem wundervollen Konzert nach einem Interview – er hatte Bock – ich war zu besoffen. Also per E-Mail. Anbei das Ergebnis.

Oktober 27th, 2017

J MASCIS (#98, 01-2003)

Posted in interview by Jan

J Mascis – Ohne Nebel

Mein alter Kumpel machte schon seine Witze, als ich ihm sagte, ich werde in der Stadt sein, um J Mascis zu sehen und zu sprechen. In Zukunft träfe ich mich wohl jedes Jahr mit Mascis auf ein Schwätzchen, witzelte Horst. So richtig plauschen ist mit dem Mann allerdings bisweilen schwierig (und damit meine ich selbstverständlich nicht meinen alten Kumpel Horst). Der Anlass hieß „Free So Free“, und in Zeiten wie diesen klingt das etwas seltsam, wo allerorten die Freiheit der westlichen Welt mit Gewalt verteidigt wird. Freiheit in meiner Sprache heißt: „Lieber Tee…“, wie es einst Milva sang.

Oktober 20th, 2017

Trust-Ausgaben # 1 (1986) bis # 10 (1988) jetzt als durchsuchbare PDFs online

Posted in artikel by Jan

Ihr findet ab sofort durchsuchbare PDFs von unseren Ausgaben # 1 (Sommer 1986) bis einschliesslich Ausgabe # 10 (Ende 1988) online. Klickt einfach auf Backissues hier und dann runterscrollen oder wählt hier unten im Beitrag (runterscrollen) einfach eine Ausgabe aus… have fun!

Oktober 16th, 2017

GIRLS AGAINST BOYS (#95, 08-2002 )

Posted in interview by Jan

New York Trilogie

Eigentlich ist das ja alles Zufall. Ursprünglich war es ja gar nicht geplant, die drei Interviews mit Girls Against Boys, Radio 4 und den Liars zu dem zusammenzufassen, was ich nun etwas hochtrabend die „New York Trilogie“ (frei nach Paul Auster) genannt habe. Erst als alle Mosaikstücke zusammen waren, stellte sich heraus, dass das tatsächlich ein Bild ergibt, Sinn macht.

Oktober 9th, 2017

PASCOW (#151, 12-2011)

Posted in interview by Jan

PASCOW: Alles muss kaputt sein!

Die Band aus Gimbweiler, Saarland gibt es schon seit 13 Jahren und hat Ende 2010 ihr viertes Album veröffentlicht. Sie spielen klasse Punkrock mit klugen deutschsprachigen Texten (und da schreibe ich bewusst nicht Deutschpunk). Auch mit dem neuen Album, Alles muss kaputt sein, das bei Rookie erschien, beweisen die vier, dass sie zu Recht zum Besten gehören, was Punkrock hier zu bieten hat. Dazu kommt, dass die Band Live eine sichere Bank ist und einfach gefallen muss. Dass ich die Band erst spät schätzen lernte wird im Interview noch gesagt werden.

Oktober 4th, 2017

NOFX – Die Hepatitis-Badewanne und andere Storys, NoFx mit Jeff Alulis

Posted in bücher by Dolf

Edel Books, Neumühlen 17, 22763 Hamburg, www.edel.com

Die englische Originalausgabe erschien ja 2016 und wurde in der Dezember Ausgabe (# 181) an dieser Stelle bereits besprochen. Die seit Februar vorliegende deutsche Übersetzung unterscheidet sich natürlich nicht vom Original, hab die ersten 50 Seiten nochmal gelesen und finde es gut übersetzt. Toll für Leute die keine Lust haben solche Bücher auf englisch zu lesen – würde ich jetzt vor der Wahl stehen, ich glaube ich würde auch lieber die deutsche Version lesen, vielleicht mach ich das mal wenn ich Zeit habe… wie auch immer, hier also die Übersetzung meiner Besprechung des Buchs:
Jedes einzelne Bandmitglied kommt zu Wort und kann seine Version der Geschichte erzählen – die ist in verschiedene Kapitel unterteilt, von den Anfängen der Band bis ins Heute. Sowie sehr aufschlussreiche Informationen aus dem Leben vor der Band und zu den Familien, dazu gibts viele rare Fotos.

Oktober 4th, 2017

Sklaverei als Menschenrecht – Über die bürgerlichen Revolutionen in England, den USA und Frankreich, Rainer Roth

Posted in bücher by Dolf

DVS, Schumannstraße 51, 60325 Frankfurt, www.dvs-buch.de

Der Titel klingt erst mal verstörend – viel verstörender ist es aber dann während der Lektüre herauszufinden das es tatsächlich so war. Denn die Sklaverei wurde nicht – wie man meinen könnte – von Liberalismus und der Aufklärung abgeschafft oder wenigstens bekämpft, nein, sie wurde auch noch verteidigt. Denn, und das ist auch nicht so allgemein bekannt – das wichtigste Menschenrecht um das es damals (und heute) ging, ist das Recht auf Eigentum. Da ist es dann auch nur logisch das der Eigentümer, wenn er dann Eigentum verliert, dafür entschädigt wird. Das muss man sich mal reinziehen – als die Sklaverei dann endlich nach hunderten von Jahren mehr oder weniger abgeschafft wurde bekamen die Sklavenhalter eine Entschädigung, nicht die Sklaven!

Oktober 4th, 2017

Spoke – Images and Stories from the 1980s Washington, DC Punk Scene, Compiled by Scott Crawford

Posted in bücher by Dolf

Akashic Books, 232 Third St., Suite A115, Brooklyn, NY 11215, Usa

When I first heard about the publishing of this book I thought „Another book about that period of DC? Hope it is not an over-documentation…“ Now it is out and I can tell you – it is not. Sure, some of the photos have been published many times before – but numerous not – and all in all it is so many great photos, mostly live shots (a lot by Jim Saah and too many other photographers to mention them all here). Sure, it is almost all „the same“ people who get to say something about their band or the other bands – but this time not only „those“ people, but also other people, not that popular but also part of the scene back then, which is great.

Oktober 4th, 2017

Art Record Covers – Francesco Spampinato

Posted in bücher by Dolf

Taschen, Hohenzollernring 53, 50672 Köln, www.taschen.com

The reason I was turned on this book – I thought it is about record covers… of course it is, but the main focus is on artists that also do record covers. Now this might sound confusing since most record covers are done by artists, I hope this confusion will be clear in the end. After an introduction by the author there is six interviews with participating artists (Tauba Auerbach, Shepard Fairey, Kim Gordon, Christian Marclay, Albert Oehlen and Raymond Pettibon). Introduction and interviews are also in German and French. The main part of the book is in alphabetical order (cover artists names) and shows over 500 album covers from the 50’s to today created by artists.

Oktober 3rd, 2017

BOB LOG III (#94, 06-2002)

Posted in interview by Jan

Bob Log III das erste Mal zu sehen, ist wie eine unheimliche Begegnung mit der dritten Art. Das Setting auf der Bühne: Zwei Gitarren, ein Fußdrum und Computer. Wenn die Stunde geschlagen hat, schreitet ein hagerer Mensch in einem blauschimmernden Overall und Helm mit im Visier eingebautem Telefonhörer zur Tat.

September 26th, 2017

PLANKS (#152, 02-2012)

Posted in interview by Jan

The Darkest Of Grays lautet der ungemütliche Titel des aktuellen Album von Planks mit dem die drei Herren aus Süddeutschland scheinbar endlich an der Speerspitze des deutschen Grübelcores angelangt sind. Bei den Heartcoretagen 2011 spielen sie vor Glasses und Just Went Black und um den Thron, aber darum geht es Ihnen scheinbar nicht. In einer tristen Welt mit ganz vielen Effektpedalen und einem passgenauen Zusammenspiel baut sich eine Wand der Melancholie auf. Privat ist das Trio Planks allerdings herzlich und integriert und gar nicht so sperrig und düster, wie es ihre Musik anmuten lässt.

September 19th, 2017

Besuch im DIALHOUSE (92, 02-2002)

Posted in artikel by Jan

Eine Kurzgeschichte aus dem englischen Sommer 2001, in den Hauptrollen: CRASS und FUGAZI

„Tickets first„, rief der busdriver, offenbar genervt, der schwitzenden Menge zu, die sich schleppend auf den Kofferraum zu bewegte. Ich lehnte eher zufällig direkt neben ihm an der Außenwand seines Fahrzeugs, war daher im Vorteil und hatte mein Ticket schon in der Hand. Der Typ musterte mich 2-3 mal irgendwie komisch. Hatte er was an meinem Aufzug auszusetzen, der Penner? Hatte ich etwa zu viel schwarz aufgelegt an so einem knallig-heißen Sommertag? Well, I’m an anarchist, man…

September 11th, 2017

FORGETTERS (#153, 04-2012)

Posted in interview by Jan

„New York is the Greatest City in America… for Stories“

Vor einigen Monaten schickte ein Freund ein paar MP3s. „Voll der Hammer und irgendwer von Against Me! ist auch dabei“, meinte er. Dass es sich dabei nur um den ersten Drummer Kevin Mahon handelte, der nach der heute zurecht vergessenen Frühphase von Against Me! bereits wieder ausgestiegen ist, erzählte er nicht. Dass bei Forgetters auch die erfolgreiche 90er Jahre Emo-Ikone Blake Schwarzenbach von Jawbreaker bzw. Jets To Brazil mit an Bord ist, wusste er wahrscheinlich nicht mal.

September 4th, 2017

WHITE FLAG (#90, 10-2001)

Posted in interview by Jan

White Flag waren schon immer eine Band, die nicht unbedingt jeder mochte, oder zu mögen wagte. Ich war 1986 leider nicht auf einem ihrer Konzerte in Deutschland, aber natürlich hatte auch ich, wie jeder der damals Fanzine laß, die Vorwürfe, die Tatsachenberichte etc. gelesen. Ich fand die Vorwürfe recht an den Haaren herbeigezogen, aber behielt das schön für mich, zu vehement war das kollektive Verbannen dieser Band. Die Platten hörte ich trotzdem und eins mußte man den Kaliforniern lassen, sie hatten ihren eigenen Humor. Nun fand ich getreu der Maxime aus Nagold „Don’t Forget The Fun“ gerade dies sehr wichtig. Platten die man nicht hören konnte, weil sie absichtlich so gemastert waren das die Nadel bei den letzten Liedern sprang, Cover die INNEN bedruckt waren, Songs in Deutsch oder Spanisch gesungen, ohne auch nur ein Wort verständlich auszusprechen, das alles fand mein Gefallen. Seit den Späten 80ern gab es nur noch sehr unregelmäßig Singleveröffentlichngen und so freute ich mich, als ich in einer Empty Anzeige die Vorankündigung für ein neues Album sah. Via Joe von Empty bekam ich Pat Fears emailadresse. Was zuerst mit ein paar Fragen und Antworten begann wuchs schnell zu dem was ihr hier lesen könnt. Enjoy!

August 25th, 2017

THE MEN (#154, 06-2012)

Posted in interview by Jan

The Men aus Brooklyn zählen zu den wenigen Bands, denen es gelingt, so unterschiedliche Einflüsse wie noisigen Hardcore, Drone, Post-Punk, Noise-Rock, Krautrock oder Shoegaze zu einem funktionierenden Ganzen zusammenzufügen und dabei einen unverwechselbaren eigenen Sound zu kreieren. Mark, Gitarrist und Sänger der Band, beantwortete meine Fragen.

August 22nd, 2017

JON SAVAGE (# 89, 08-2001)

Posted in interview by Jan

JON SAVAGE: Weiterträumen.

Von damals, von morgen. Damals ist bei Jon Savage der Zeitraum zwischen 1975 und 1979: Eine Zeit, in der sich England im konservativen Saft gar kochte und die Sex Pistols ihr kurzes und heftiges Leben als best hated band absol­vierten. Savage, lange Jahre Musikjournalist beim New Musical Express sowie Autor und Herausgeber illustrer Bücher (von der Kinks-Biografie bis hin zur Geschichte des Rave), war mitten drin. Oder besser: stand direkt daneben. Selbst war er nie Punk, eher interessierter Sympa­thisant. Aber das Geschehen um die Pistols und ihre Corona lieferte ihm Antworten auf seine Postgraduierten-Depression und katapultierte ihn hinein ins radikale Musik­geschehen. Mit dem minutiös recherchierten Buch „England’s Dreaming: Anarchy, Sex Pistols, Punk Rock and Beyond“ sagte er dann auch 1992 brav danke schön für diese prallen Jahre.

August 15th, 2017

IAN SVENONIUS (#160, 06-2013)

Posted in interview by Jan

„Es ist etwas unmenschlich, wenn man all diese toten Menschen von den Platten hört“

Obwohl die Bands von Ian Svenonius rein musikalisch meist eher im Rock’n’Roll- bis Soulbereich angesiedelt waren, wurden sie stets auch im Punk/Hardcore-Kontext wahrgenommen. Nation Of Ulysses sorgten Ende der 80er in Washington mit ihrem Stil noch für eine Neuinterpretation des Post-Hardcores und gelten heute als Hauptinspiration für At The Drive-In oder Refused. Beide reunionierten sich im Sommer 2012 für wenige Wochen, um sich auf den riesigen Festivalbühnen der westlichen Welt herumzutreiben.

Juli 29th, 2017

C/O Berlin Method Talents 38 – Sasha Kurnaz, Svea Bräunert

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Kehrer Verlag, Wieblinger Weg 21, 69123 Heidelberg, www.kehrerverlag.com

Der Band erschien begleitend zu einer Ausstellung des Fotografen Sasha Kurnaz, der eigentlich aus dem Graffiti-Bereich kommt und Fotografie wie eine Sprühdose verwendet. Das links und rechts gebundene (Schweizer Bindung) Buch enthält einen Textteil (in Deutsch und Englisch) mit Vorwort, Grußwort einem Text zu „Fotografischer Situationismus“, ein Gespräch mit dem Fotografen sowie Biografien und abschließend einen Dank-Teil. Der Teil mit den Fotos ist der deutlich weniger akademisch-popkulturell daherkommende. Hier wird schön klar um was es Kurnaz geht. Nämlich nicht nur um das einfache Fotografieren, sondern um die Interaktion mit den Menschen auf seine Fotos. Ebenso auch auch um die oftmals ungewöhnliche Präsentationsform seiner Arbeiten.

Juli 29th, 2017

Natura Morta – Oliver Mark

Posted in bücher by Dolf

Kehrer Verlag, Wieblinger Weg 21, 69123 Heidelberg, www.kehrerverlag.com

Was für eine gute Idee auf ein schreckliches Thema nochmal hinzuweisen! Die Fotoserie ist in der Asservatenkammer des Bundesamtes für Naturschutz in Bonn entstanden. Zu sehen sind bei der Rückreise in die Bundesrepublik gefundene und beschlagnahmte Produkte. Nämlich geschützte Tier- und Pflanzenteile. Leider sind der menschlichen Phantasie was man alles damit anstellen kann kaum Grenzen gesetzt. Stiefel, Taschen, Pinsel, Gitarrenhälse, Potenzpillen, Schmuck, Kunst, ausgestopfte oder eingelegte Präparate…. Mark hat die Gegenstände auf eine Weise dargestellt das der Betrachter sofort die vermeintliche Kostbarkeit der exotischen Souvenirs erkennt – indem er die Fotos nämlich alle in schwere, alte Bilderrahmen steckte und dieses dann nochmal ablichtetet.

Juli 29th, 2017

Keith Morris My Damage – The Story of a Punk Rock Survivor, with Jim Ruland

Posted in bücher by Dolf

Da Capo Press, 53 State Street, 9th Floor, Boston, MA 02109, Usa, www.dacapopress.com

This is a fun read, find out about the origins of Black Flag, how Circle Jerks formed and who was partying with who back in the day. Keith Morris was the first singer for Black Flag and played in a bunch of other bands, you might be familiar with his current combo Off! Otherwise he was a young hollywoodpunk in the very early 80s who loved to drink, take drugs and play music. Apart from that he was also working in his dads, who was a thug, shop. So you also find out about the Morris family. Some of the story’s have been told a few times before, but since most of them are entertaining, it does not hurt to hear about them again from the perspective of Keith Morris. Unfortunately he got diabetes later in life, which is bad but even worse for someone who loves to party…. resulting in being sober now for 20 years or so.

Juli 29th, 2017

Live & Loud – Boris Schöppner

Posted in bücher by Dolf

B. Schöppner, Schalckwiesenweg 26, 60488 Frankfurt

„This book is about music, energy and anger. It’s about friendship, respect and fun. It’s about commitment and attitude. It’s a homage to all the people who make it possible for us to have a good time in front of the stage. And, yes, it’s a photobook. I hope you like the pictures. Meet us in the pit.“ That is the only text you will read in the photo book – apart from a index that explains what band you see on what date in which venue (a lot in Frankfurt). Most of the pictures are taken in 2014/2015/2016, but there is also a few „older“ shots. Here are some of the bands included: Danger!man, Lucky Malice, The Baboon Show, Problems, Sniffing Glue, Biestig, Siberian Meat Grinder, Snfu… to just name a few. 80 pages, some photos are b/w, others are color but most of them have one thing in common: