Mai 31st, 2018

TRUST # 190 (June/July) is out now!

Posted in news by Dolf

Ab sofort ist das TRUST #190 erhältlich, bei Deinem Lieblingsplattenladen oder Mailorder sowie im gutsortierten Bahnhofsbuchhandel.

Der Inhalt diesmal:
Interviews/Geschichten:

Refuse Records, Phantom Winter, Martin Büsser, Joseph Boys, Hank Wood,Fairy Lights

Wie gewohnt gibts natürlich ehrliche Reviews von Platten, Zines und Büchern sowie ausgesuchte Tourtermine, geile Konzertfotos und oberschlaue Kolumnen – das Ganze als graphisches Gesamtkunstwerk.

Juni 15th, 2018

BAD COP/BAD COP (#179, 2016)

Posted in interview by Jan

Wann immer ich einen neuen Rezensionsstapel fürs Trust geschickt bekomme, ist eine der spannendsten Fragen, welche Alben wohl zurück geschickt werden müssen, für das Archiv der guten Musik in Bremen. Oft denke ich mir, gerne weg damit, aber manchmal gerate ich auch in Versuchung eine CD zu unterschlagen, in der Hoffnung, dass es nicht auffliegt. Bei ‚Not Sorry‘ von Bad Cop/Bad Cop ging es mir so, aber mein schlechtes Gewissen hat dann doch gesiegt. Was die vier Kalifornierinnen in etwas mehr als einer halben Stunde dort abliefern ist vielleicht keine Kunst, aber doch ein seltenes Gut geworden.

Juni 11th, 2018

RANTANPLAN (#71, 08-1998)

Posted in interview by Jan

Eine Band, die vor vielen Leute spielt, sind die Rolling Stones. Eine Band, die vor wenigen Leuten spielt, sind Rantanplan. Aber in ‘unserer’ Welt gehören Rantanplan zu den ‘Großen’, auch wenn das der Band noch gar nicht aufgefallen ist.

Juni 5th, 2018

Das Mysterium der Tiere – Was sie denken, was sie fühlen, Karsten Brensing

Posted in bücher by Dolf

Aufbau Verlag, Prinzenstraße 85, 10969 Berlin, www.aufbau-verlag.de

Der Untertitel führt einen erst mal in die falsche Richtung, wie soll Mensch wissen was Tiere denken und fühlen, wenn sie uns das nicht in der uns gewohnt verständlichen Form mitteilen können? Dafür gibt es aber ja die Forschung und die kann eben auch – begrenzt – das Verhalten von Tieren erforschen und daraus gewisse Rückschlüsse ziehen die sicher oftmals richtig sind – aber genau weiß man es eben nicht immer. Dann geht es gleich weiter mit der Irreführung – das erste Kapitel heißt: „Tierisch guter Sex“ mit folgenden Unterkapitel – „Aliensex, Sexspielzeug, Vergewaltigung, Gangbangs….“ Das erscheint auf den ersten Blick mehr als irritierend und auch auf den zweiten muss man sagen das dies in der Form wohl ein wenig fehl am Platze ist – aber gut, es scheint Teil des Humors oder Stils des Autor zu sein – muss er wissen.

Juni 5th, 2018

Yoga while you wait – Judith Stoletzky, Markus Abele

Posted in bücher by Dolf

Becker Joest Volk Verlag, Bahnhofsallee 5, 40721 Hilden, www.bjvv.de

Lustiger Titel und generell eine gute Idee, während man wartet einfach mal eine Yoga-Übung durchführen. Das wird hier auf humorvolle Art mit gut 30 detaillierten Übungsvorschlägen unterbreitet. Jede Übung wird von einem ziemlich Yoga untypischen Foto begleitet – welche an sich schon sehenswert sind. Außerdem hat die Autorin noch jeweils einen Text dazu gepackt, den man vielleicht nicht ganz so ernst nehmen sollte wie die Übungsanleitung. Beim lesen bekommt man direkt Lust mitzuturnen. Und obwohl die verschiedenen Yoga-Übungen gut beschrieben sind und die ein oder andere sicher auch von Yoga-Novizen ohne Probleme nachgemacht werden kann ist eine gewisse Grundkenntnis sicher von Nutzen.

Juni 5th, 2018

Wenn arme Leute sich nicht mehr fügen…! – Bemerkungen über den Zusammenhang von Alltag und Protest, Harald Rein

Posted in bücher by Dolf

AG Spak Burlafinger Str. 11 89233 Neu-Ulm, http://www.agspak-buecher.de

Das ist ja an sich ein interessantes Thema, aus dem Grund hab ich mir das Buch auch besorgt. „Der Autor beschreibt die Geschichte des Widerstand armer Leute von der Weimarer Republik, über die Hartz-IV-Proteste bis hin zum alltäglichen stummen Protest.“ Stimmt, das macht er, allerdings in einer Ausführlichkeit und einer langweiligen Sprache das man schon nach ein paar Dutzend Seiten jegliche Lust verliert weiterzulesen. Fakten und, mehr oder weniger, nutzlose Daten und Wissen werden aneinandergereiht und quälen den Leser von Seite zu Seite. Zwischen all diesem Informationsmüll sind auch ein paar interessante historische Infos zu finden, die gehen aber in der Masse unter.

Juni 4th, 2018

DON’T (#180, 10-16)

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Soweit ich es auf dem Schirm habe, gab es bisher in keinem deutschsprachigen Fanzine ein Interview, mit der Punkrockband DON´T. Und das wundert mich ehrlich gesagt schon ein bisschen. Denn ihre Platte „Fever Dreams“ wurde in jedem Review, das ich zu lesen bekam, in hohen oder teilweise sogar in euphorischen Tönen gelobt und abgefeiert. Anscheinend kann sich kaum jemand der schönen, fesselnden Stimme von Gitarristin und Sängerin Jenny Don´t widersetzen, die mit ihrem vollen Organ ebenso an die Avengers, Nuns und Vktms erinnert, wie an L7 oder Girlschool.

Mai 18th, 2018

THE HELLACOPTERS (# 70, 1998)

Posted in interview by Jan

Im Moment sind Skandinavier groß angesagt. Angefangen hatte es vor einiger Zeit mit Turbonegro, ging weiter mit Glucifer und kam jetzt zu den Schweden Hellacopters. Deren erste LP “Supershitty To The Max” war mir noch etwas zu unausgegoren, ich erinnere mich etwas von “Crypt-light” geschrieben zu haben, aber das Follow-Up “Payin‘ The Dues” ist eine saugute direkte Hardrockplatte mit viel Punkspirit. Dieses Album war auch der Grund, mit Basser Kenny und Schlagzeuger Robban kurz vor ihrem Auftritt in Frankfurt zu sprechen.

Mai 8th, 2018

DUESENJAEGER (# 181, 2016)

Posted in interview by Jan

Als Junge vom Land war für mich vor mehr als fünfzehn Jahren der Autoführerschein eine Art unermessliches Freiheitssymbol. Zugfahren im regionalen Nahverkehr war teuer und die Verbindungen beschissen. Mit dem Auto der Eltern ging es dann häufiger in die circa dreißig bis fünfzig Kilometer entfernten Städte. Im Dreieck Bielefeld, Münster oder Osnabrück gab es sowohl wichtige Konzertorte (AJZ, Forum, JZ Oerlinghausen, AZ Osnabrück, Bastard Club Osnabrück, Gleis22, Baracke, etc.) als auch Plattenläden.

Mai 4th, 2018

JIMMY CARL BLACK (#69, 04-1998)

Posted in interview by Jan

JIMMY CARL BLACK. Eine Großmutter plaudert aus dem Nähkästchen

Jimmy Carl Black hat Musikgeschichte erlebt und mitgeschrieben. Er war in den 60er Jahren Schlag­zeuger bei Frank Zappa’s MOTHERS OF INVENTION und gab 1975 ein Gastspiel in Captain Beefhearts Magic Band. Seine letzte Zusammenarbeit mit Herrn Zappa geht ins Jahr 1980 zurück, als Jimmy für dessen Album „You are what you is“ den Song „Harder than your husband“ einsang.

April 27th, 2018

TIAN AN MEN 89 RECORDS (# 182, 02-17)

Posted in interview by Jan

Auf Weltreise mit Luk Haas – Tian An Men 89 Records

Punk war und ist für mich vor allem eine individuelle Befreiung. Eine Befreiung von äußeren Erwartungen, eine Befreiung mich gewissen gesellschaftlichen Zwängen nicht unterwerfen zu müssen – um mich gleichzeitig anderen Zwängen zu unterwerfen, aber diese Erkenntnis braucht dann eine weitere Zeit. Punk war und ist die Möglichkeit, sich den räumlichen und sozialen Rahmen, in die wir hinein geboren werden, zu entziehen. Gerade der räumliche Rahmen – spannend zu sehen, dass viele Fanziner*innen in Deutschland nicht aus Berlin, Hamburg, Düsseldorf kommen, sondern in Vororten oder in ländlichen Regionen aufgewachsen sind – zu verlassen und somit den Horizont zu erweitern war für mich von zentraler Bedeutung. Bielefeld sieht schon anders aus als mein Geburtsort in 30 Kilometer Entfernung, Essen, Berlin, Manila unterscheiden sich wiederum stark.

April 20th, 2018

CRIPPLED DICK HOT WAX (#68, 02-1998)

Posted in interview by Jan

Schuljungenreport. Was ist erotische Musik?
Ein gewisser Rhythmus, die richtige Stim­mung, der passende Gesang, etwas schwül­stiges…

Unter dem Deckmäntelchen ‚Aufklärungsfilm‘ kamen in den blumigen 60er und 70er Jahren Filme in die Bahnhofs­kinos, die mit jeder Menge nackter Haut lockten. Obwohl Erotik mittlerweile per Fern­seher in jedes Wohnzimmer geliefert wird, erzielen die Privatsender mit den großteils albernen Nacktstreifen immer noch gute Zuschauerzahlen. Peter Blumenstock und Töni Schiefer haben etliche Soundtracks dieser Softerotikfilme herausgebracht:

April 13th, 2018

Sunbather (# 183, 2017)

Posted in interview by Jan

SUNBATHER wird wahrscheinlich den wenigsten von euch ein Begriff sein, aber bei Bands wie BOMBENALARM und BURIAL müsste es eigentlich Klick machen… Was all diese Bands gemeinsam haben ist ihr Schlagzeuger Fabian Dietz. Ich kenne Fabian nun schon seit ein paar Jahren und bin immer wieder positiv überrascht von seiner kreativen Rastlosigkeit, wobei die obengenannten Bands nur einen Teil seiner Aktivitäten widerspiegeln. Da war es logisch, dass seine neuste Band SUNBATHER und deren USA-Tour im Jahr 2016 als Aufhänger dienten für dieses Interview. Denn abgesehen von der Musik ist Fabian leidenschaftlicher und engagierter Rollbrettfahrer. Engagiert bedeutet in diesem Zusammenhang, dass er nicht nur skatet, sondern auch am Bau von Skateparks mitwirkt und tolle Filme über das Fahren dreht und veröffentlicht. Es gab also eine Menge Gesprächsstoff sowie einige Themen, die darüber hinausgingen. Aber das werdet ihr schon selber herausfinden.

April 4th, 2018

SAMIAM (#66, 10-1997)

Posted in interview by Jan

ES SIND DIE KLEINEN DINGE IM LEBEN, DIE UNS BEEINDRUCKEN! ODER: IN BED WITH SAMIAM

Ich weiß natürlich nicht, wie es euch geht, aber meiner Meinung nach ist SAMIAM zumindest live ungelogen die beste Band der Welt. Im Bereich “melodischer EmoRock” gibt es durch aus einige Bands, denen ich viel abgewinnen kann, aber ganz weit über allem stehen da SAMIAM. Mal angenommen SAMIAM´s (musikalische) Größe ließe sich an einem Menschen messen, so würden sie so ungefähr vom Boden aus bis zur Stirn reichen. Im Vergleich dazu würde die zweitbeste Band dieses Genres vielleicht nur bis zu den Knien reichen. SAMIAM stehen wirklich weit über allem, will ich damit ausdrücken. Nach 4 Erscheinungen auf Indie-Labels (New Red Archives und Beri-Beri) haben SAMIAM 1994 eine CD (Clumsy) auf Atlantic rausgebracht. Meiner Meinung nach glücklicherweise wurden sie aber von Atlantic wegen zu schlechter Verkaufszahlen (schlappe 50 000 “Einheiten”) wieder gedroppt.

März 28th, 2018

New cAge – Esoterik 2.0 Wie sie die Köpfe leert und die Kassen füllt, Johannes Fischler

Posted in bücher by Dolf

Alibri Verlag, Postfach 100 361, 63739 Aschaffenburg, www.alibri.de

Was heute unter Esoterik verkauft wird geht meist gar bis überhaupt nicht, das weiß eigentlich jeder der halbwegs bei Sinnen ist. Das es aber immer noch, oder grade wieder verstärkt, massig Leute gibt die sich von diesen Quacksalbern an der Nase herumführen lassen und dabei auch kräftig zur Kasse gebeten werden beschreibt der Autor in diesem Buch. Er stellt verschiedene Köpfe der esoterischen Szene vor und beschreibt mit welchen esoterischen Weltaufbauten diese ihre Kunden verarschen.

März 28th, 2018

Die Anatomie der Ungleichheit – Woher sie kommt und wie wir sie beherrschen können, Per Molander

Posted in bücher by Dolf

Westend Verlag, Neue Kräme 28, 60311 Frankfurt, www.westendverlag.de

Der schwedische Autor ist Mathematiker und anerkannter Experte für Verteilungsfragen (was auch immer das bedeuten mag….) hier (Originalausgabe erschien 2014 in Schweden) analysiert er die Geschichte der Ungleichheit, woher sie kommt, wie sie entsteht und warum und wozu sie führen wird, wenn das so weitergeht – nämlich zum Verlust jeglichen Vertrauens innerhalb der Gesellschaft. Nun gut, diese Erkenntnis ist vielleicht nicht neu, aber eine derartig weitgefasste Analyse hilft eben auch ein paar Dinge besser zu verstehen.

März 28th, 2018

RICH KIDS ON LSD Special (Teil I in #127/2007, Teil II in #128/2008)

Posted in interview by Jan

Inhalt des Specials (erschienen in zwei Teilen in der Trust #127 (2007) und Trust #128 (2008)):

Einleitung Teil I: Rich Kids on LSD – they had music in their blood (Part I, Jan Röhlk)
– Interview mit Sharry Rose, Bomers Mutter
– Interview mit Joe Raposo (Lil´ Joe), RKL-Bassist
– My brain is burning, we´re all Rich Kids on LSD (von Schmitty / Thrasher Magazine)
– Mein schönstes Ferienerlebnis 2007 (von Micha, Diavolo Rosso, Klasse 2a, Mannheim)
– Jason, Bomer, Derrick….Rest in Piece!  (von Bas / Bratpack, die Dutch Kids on LSD)
– Interview mit Doug Moody von Mystic Records
– Interview mit Alchemy Records / Mark Deutrom
– How to divide a club-crowd into 4 different fighting parties and  getting out of this mess without having one fight! (von Archie Alert, Destiny Booking, Berlin)

März 28th, 2018

Why can’t we all be happy all the time – G.W. Sok

Posted in bücher by Dolf

Druxat, Netherlands

The book title is a very good question, unfortunately the book does not answer it…. which is no surprise. Since it is the second collection of song-lyrics written from 2010 – 2016 for several bands (Action Beat, King Champion Sound, Gran Kino….). G.W. Sok was the singer for the dutch Band The Ex for many years and now works with different bands. Most of the 72 lyrics in this book are rather poetic than bold statements, which is no surprise for someone who works with lyrics for decades. Here is a part I liked a lot from the Song „Getting Tired“ – „…..When losers and abusers force the T into error then head for the abyss, blind as bats acting like a bunch of retarded rats…“

März 28th, 2018

Anxiety – What Happens and What Helps, Faith G. Harper

Posted in bücher by Dolf

Microcosm Publishing, 2752 N Williams Ave, Portland, OR 97227, Usa, www.microcosmpublishing.com

This is a „5 minute therapy zine“, pocket size 65 pages, where the author explains what anxiety is, what it is good for (it is good indeed for a few things…), how to know when it is gone overboard and practical tips (breathe!) on how to deal with anxiety when it is getting bad. As a person who is not affected by anxiety I would say the book does a basic job for starters and can be a quick help guide for the beginning. For a deeper information source I’m sure Harpers book (Unfuck your Brain – see review in this issue too) is the better recommendation. But, to get in touch with the subject, this is a start. US $ 6,95 (dolf)
Isbn 978-1621064213

[Trust # 188 February 2018]

März 28th, 2018

Lügen (#184, 6-17)

Posted in interview by Jan

Wir schreiben den 29.12.2016, die Festtage wurden erfolgreich überstanden, aber der alltägliche Wahnsinn ist noch nicht zurück, da die meisten erst wieder mit dem neuen Jahr in den Alltagstrott eintauchen und dieses völlig überbewertete Dinge namens Silvester noch bevorsteht. Ehrlich gesagt sind diese Tage mit die besten im Jahr, man hängt in der Luft, bewegt sich im Nix und hat auch mal Zeit für die innere Einkehr, aber auch gute Konzerte. So fand ich mich an jenem Abend im EMIL in Zittau wieder, wo neben den wunderbaren VILLAGES aus Dresden die Band LÜGEN aus Dortmund aufgespielt hat, um auf den Trümmern der Normalität zu tanzen.

März 21st, 2018

TOUCH AND GO RECORDS (#120, 10-2006 )

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Touch And Go Records: Interview mit Corey Rusk

Anfang der Neunzigerjahre erscheint im Maximum Rock’N’Roll eine Titelgeschichte über Punks, die ihren 30. Geburtstag erreichen. Das muss damals ein ziemlicher Schock gewesen sein: dass man sich mit Hardcore und Punk beschäftigt und trotzdem älter wird. Welch Überraschung. Mittlerweile feiern schon die ersten Labels – nun vielleicht nicht ihren 30. Geburtstag, aber immerhin den 25. Jahrestag. Und sind dabei immer noch relevant. Das gilt für Alternative Tentacles genauso wie für Dischord, auch wenn erstere zumindest hier in Europa mittlerweile weniger sichtbar sind und letztere gerade eine eher ruhige Phase hinter sich haben. Touch And Go sind indes genauso aktiv und relevant wie eh und je.

März 16th, 2018

ANNE ULLRICH (#119, 08-2006 )

Posted in interview by Jan

Sicherlich sind die Fotos von Anne Ullrich dem einen oder der anderen schon einmal untergekommen. Sie war die visuelle Chronistin einer Szene, die sich, vital wie sie war, hervorragend in ihren stürmischen, zumeist im AJZ Homburg geschossenen Bildern widerspiegelt. Auch ist ihre Geschichte mit der Gründung dieser wahnsinnig guten Scheißhauslektüre, die ihr gerade in der Hand haltet, verzahnt. Aber das ist schon sehr lange her.

März 12th, 2018

16 (#108, 10-2004)

Posted in interview by Jan

16 – das war, als ich die Band 1994 oder 95 zum ersten Mal hörte, die dreckigere Variante von Bands wie Helmet. Wo letztere bei dem Versuch, kommerziellen Erfolg zu haben, immer langweiliger wurden, hatten die Kalifornier genau die richtige Mischung aus harten, präzisen Riffs und einer wohltuenden Dosis Krach. Das war für jemanden, der damals Bands wie Fudge Tunnel oder all diese Ampethamine-Reptile-Sachen mochte, perfekt.

Aber schon damals hatten 16 etwas Tragisches an sich. Ich weiss nicht, wie oft Bekannte, die Kontakt zu der Band hatten, erzählten, dass die Gruppe bald auf Europa-Tour kommen würde. Oder dass ein neues Album erscheinen sollte. Und so weiter. Es passierte fast nichts. 1998 erschien ein Album, danach war von der Band nur noch sporadisch zu hören. Bis jetzt endlich vor ein paar Monaten „Zoloft Smile“ erschienen ist. Ein tolles Album mit all den Zutaten, die die Musik schon früher ausmachten. Ob die Band nun mehr Erfolg hat? Ich wage es zu bezweifeln, aber es lohnt sich, die neue CD mal anzuhšren.

März 5th, 2018

Mehr PDFs

Posted in news by Dolf

Ab sofort sind auch durchsuchbare PDFs von unseren Ausgaben #17 (1989) bis einschließlich Ausgabe #20 (1989) online.

Klickt einfach auf „Backissues“ auf unserer Seite und dann runterscrollen:

BACKISSUES

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März 1st, 2018

FOUR LETTER WORD (#114, 10-2005 )

Posted in interview by Jan

Ich kenne Welly, Sänger der FOUR LETTER WORD, seit einigen Jahren, und schreibe auch gelegentlich für sein großartiges Fanzine – ARTCORE, das bereits seit 1986 erscheint. Welly steckt sehr viel Arbeit in seine verschiedenen Projekte, die alle einen wichtigen Beitrag zur aktiven Unterstützung der UK-Punk/Hardcore Szene darstellen. FOUR LETTER WORD entstanden 1991 in Wales/Großbritannien. Die erste Veröffentlichung in Form einer 7“, erfolgte allerdings erst 1997. Später unterschrieb die Band bei B.Y.O. Records (Better Youth Organization) aus Los Angeles, verpflichtete sich dort für zwei Alben sowie eine weitere 7” und tourte in den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich. Während die Band noch bei B.Y.O. war, gab es rechtliche Probleme mit einem amerikanischen Unternehmen, weil es den Bandnamen für eine konzerneigene Boy Band verwendete. FOUR LETTER WORD kämpften trotz heftigen Besetzungsproblemen weiter und spielen trotzdem immer noch unter dem selben Namen. 2004 kam die ‚Crimewave!‘ 7” EP raus (der Titelsong befindet sich auch auf der neuen CD) und nach langer Verzögerung war es 2005 endlich soweit die neue CD zu veröffentlichen – ein guter Anlass für dies Interview.