November 27th, 2025

Der Inhalt diesmal:
Twisted Teens, Gewaltbereit, Allen Stiritz, Wasabi Riot, Lloyd Ross, Beppo
Wie gewohnt gibts natürlich ehrliche Reviews von Platten, Zines und Büchern. Sowie oberschlaue Kolumnen und tolle Fotos – jedes Heft ein graphisches Gesamtkunstwerk!
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news
Dezember 31st, 2025
Die Bad // Dreems aus Adelaide / Australien waren für mich nicht nur die meistgehörte Band, sondern sie sind auch eindeutig meine neue, aktuelle Lieblingsband aus dem Jahre 2023! Es verging kaum eine Woche wo ich nicht eifrig in Vorfreude verfallen die Bad // Dreems auflegte um eine gute, ausgelassene Zeit zu erleben.

Dezember 31st, 2025
80´s SPANIEN HARDCORE SPECIAL Teil 2
Im zweiten Teil des „80´s Spanien Hardcore Special“ wird es noch etwas ausführlicher. Neben allgemeinen Themen wie der Vernetzung der internationalen Szene, Alkohol und Drogen, die Auflösung der Bands, Punk als Lebenseinstellung und der heutigen Punkszene, gibt es auch explizite Interviews mit Silvia – ULTIMO RESORTE, Bolo – SUBTERRANEAN KIDS, Sisa – ANTI-DOGMATIKKS, Gos – L´ODI SOCIAL und Strong – G.R.B.. Zudem habe ich auch noch ein Kurzinterview mit Carlo Kallen geführt, der mit seinen Bands Ewings und Chilli Confetti mehrmals durch Spanien tourte. Damit gibt es auch einen externen Blick auf die spanische Szene.

Dezember 31st, 2025
80´s SPANIEN HARDCORE SPECIAL Teil 1
„Es war ein Lebensgefühl mit der Absicht die Gesellschaft zu pervertieren, zu existieren und sich zu vereinen, um die Bevölkerung zu ärgern, um alles zu verherrlichen, was sie zum Entsetzen bringt.“
Silvia Escario – ULTIMO RESORTE
Der 80´s Hardcorepunk in Europa wurde in der allgemeinen Geschichtsaufarbeitung eher in England, Finnland, Schweden, Norwegen, Deutschland, Holland, Belgien und Italien wahrgenommen. Doch neben Italien brachte im südeuropäischen Raum vor allem auch Spanien überraschend viele hochenergische und mitreißende Bands hervor, die dem Standard vom restlichen Europa in Nichts nachstanden, aber dennoch bis heute stark unterschätzt sind. Musikalisch sowie auch von den anarchistischen Inhalten beeinflusst vom Hardcorepunk aus den USA und England, hatten die spanischen Bands dennoch eine ganz eigene Note. Schon allein diese leidenschaftlich, feurige spanische Sprache mit dem rollenden „Rrrr“ passte genauso wie das italienisch perfekt zu dem wütend, angepissten und in sich selbst überschlagenden Überschall-Hardcoresound jener Tage.

Dezember 31st, 2025
REARVIEW RHONDA entdeckte ich ganz klassisch über das MaximumRocknroll-Zine bzw. über deren noch bestehende Webseite, wo ich in den Tonträgerbesprechungen nach wie vor auf einige Bands aufmerksam werde, die mir das dato kein Begriff waren. Und die aus Bloomington, Indiana stammenden Rearview Rhonda sind wiederrum auch ein klassisches Beispiel dafür, dass die beachtlich und überraschend guten Bands nicht automatisch aus den Metropolen stammen müssen und das die Punk oder Garagerockbewegung auch in der Provinz lebendig, intensiv und aktiv ist. Ihre Songschreiberin und Sängerin Stefanie hat eine coole, kraftvolle Stimme, die einen sofort an Kathlen Hanna von Bikini Beach erinnern lässt. Seitdem lief ihr zuletzt erschienenes Album „Glutton for Bad Energy“ schon etliche Male. Letztendlich war ich von Rearview Rhonda so überzeugt, dass es zu einem Interview kam. Die einzelnen Bandmitglieder beantworteten innerhalb ein paar weniger Tage meine Fragen.

Dezember 31st, 2025
Melancholie und Alltag. Ein Gespräch mit Rosi.
Der Begriff „Herzblut“ wird innerhalb unserer Szene ja oft verwendet für Menschen, die viel Aufwand und Leidenschaft in eine Sache stecken, die aber nur wenig Chancen hat, in kommerzieller Hinsicht erfolgreich zu sein. Ich denke, der Begriff sollte in 2024 auf so ziemlich jedes unabhängige Label zutreffen. Wenn jemand dann aber noch Bands veröffentlicht, mit denen er zu großen Teilen in jahrelanger Freundschaft verbunden ist und/oder die aus der eigenen Region kommen, nötigt mir das zusätzlichen Respekt ab. Wenn sich jemand dann aber neben einem Label noch mit einem anderen totgesagten Format (einem Printfanzine) herumschlägt, dann, nunja, können wir ja vielleicht sogar von Doppelherzblut sprechen.

Dezember 31st, 2025
Leo, Stephan und Hendrik sind die Band Belgrad. Ohne Ankündigung oder Vorab-Teaser veröffentlichten sie im April von einer Nacht auf die andere ihr Album Lysis. Solche Aktionen können sich sonst nur Beyoncé oder Taylor Swift erlauben. Oder eben drei etwas ältere Postpunker aus Hamburg und Berlin. Und anders als der allgemeine Trend vorgibt, dass Songs immer kürzer werden, um das schnell gelangweilte Spotify-Publikum mit der Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches bei Laune zu halten, sind die Lieder auf Lysis fast allesamt jeweils fünf Minuten lang.

Dezember 31st, 2025
G31
Das Wesen der Gefährlichkeit kennt weder Rücksicht noch Humor. Trotzdem lautet das Gebot der Stunde „fuchsteufelswild sein“ und zwar gegen Faschismus! Dann dieser Ostwind, der wieder Kriegsgestank nach Europa wehen lässt. Die Gedanken, die Angst – wie schonmal in den Achtzigern. Schreiben und Schweigen für den Frieden auf Erden? Aufrüsten gegen jeden Krieg! Der Westen ist einsam. Ich weiß nicht was tun. Sicher ist mir da nur die Musik. Obwohl sie nur das Fahrzeug ist, das Inhalte transportiert und, …schön geseh´n, sie kann auch gerne alleine dastehen, ohne Parolen und Strophen.

Dezember 31st, 2025
STÄLÄG 13
Wenige Tage vor der Europa-Tour der Band im August 2024 zur Wiederveröffentlichung ihres Nardcore-Klassikers „In Control“ auf Trust Records, konnten wir uns mit Sänger Ron eingehend über die bisherige Historie der Band sowie deren Zukunftspläne unterhalten. Dabei streiften wir auch ausführlich die Geschichte der Nardcore-Szene.

Dezember 31st, 2025
Nachdem ich jahrelang so gut wie keine Berührungspunkte mit dem guten alten Screamo hatte, wurde ich an einem lauen Sommerabend 2023 davon überzeugt, dass ich das mal wieder ändern sollte. Grund dafür waren FLIRT, eine Leipziger Kombo, die in der Stö ihre Release-Party feierte und mit druckvollem Screamo-Sound zu überzeugen wusste. Auch die vier Songs auf der dazugehörigen Split EP sind großes Skramz-Kino, sodass ich mich einige Zeit später mit Gerd, Mü, Nadine und Horscht auf ein Kaltgetränk getroffen habe, um mehr über FLIRT zu erfahren. Dass die Bandmitglieder viel Erfahrung haben, zeigt ihr Output nach wenigen Sekunden, und so fallen Namen von Bands wie TIGER MAGIC, SHUTCOMBO, INSEL DES LÄCHELNS, ANTES oder DRECK WEG!, in denen die vier Connewitzer bereits gespielt haben oder noch aktiv sind. Die Liebe zur DIY-Subkultur ist groß, zur Musik sowieso, und so sei an dieser Stelle das Wort übergeben an: FLIRT.

Dezember 31st, 2025
Crime Dawg ist eine echt tolle HC Band, mit denen ich unbedingt ein Interview machen musste. Da wir alle ziemlich busy waren und doch beide Seiten total Lust / Bock hatten, haben wir das Interview über E-mailverkehr umgesetzt. An eine besagten Abend bin ich auf ein Konzert gefahren welches ein guter Freund veranstaltete. Und hatte schon hier und da von Crime Dawg gehört, doch wollte ich mir das mal anschauen. Bereits einige Zeit vor dem Konzertbesuch hatte ich mir die Platte angehört und bereits schon da gedacht, uiui da ist aber was los.

Dezember 31st, 2025
Darf ich euch vorstellen, WÜT aus Berlin.
WÜT machen energetischen wilden Sound. Genremäßig Crust, Metal, Doom, Punk. Mit so überaus durchfließenden Vocals und Drums, Bass, Gitarrenriffs, dass Du erst einmal gar nicht weißt was da gerade passiert. WÜT traf ich in Darmstadt. Sie spielten eine DA FOMO-Konzertgruppen-Show. Spontan hatte ich sie angeschrieben, ob sie Interesse hätten kurzfristig ein Interview zu machen und was soll ich sagen, es hat geklappt. Ich bin dann also mit Aufregung und dreimal Bachblüte zum Treffen gedüst. Die Aufregung deshalb, da ich diese Band schon extrem hype.

Dezember 31st, 2025
Es ist mir eine große Freude ein Interview mit dem M.I.A.-Gitarristen Nick Adams zu führen! Denn die ursprünglich aus Las Vegas stammende und später nach Orange County umgesiedelte Band, stand für mich immer auf gleich hohem Niveau mit Bad Religion, SNFU, 7 Seconds, Adolescents, Social Unrest, Government Issue… Sprich treibender, eingängiger, teils melancholischer Amipunk mit guten, aussagekräftigen Texten, der sich auch weiterentwickeln zu wusste. So ist ihre 82er Debüt-Split LP „Last Rites for Genocide and M.I.A.“ ein sprudelnd energischer Jungbrunnen an angepisster Punkenergie, der auch aus meiner Adoleszenz in den 90ern nicht wegzudenken ist.

Dezember 31st, 2025
Ein Leben ohne Hoffnung wäre schlimm. Genauso wie ein Leben ohne Liebe schlimm wäre. Beides schimmert in den (neuen) Liedern von Kettcar stets durch. Egal wie schlimm die Lage, egal wie prekär die Situation – es gilt „sich von den verbitterten Idioten nicht verbittern lassen.“ Deswegen schreiben Kettcar Lieder. Vielleicht ist es sogar der einzige Grund. Hass gibt es genügend, da draußen. Hoffnung nur wenig. Um so schöner, wenn sie in Songs gefunden wird. Natürlich kenne ich die ganzen Vorbehalte gegen die Musik, gegen die Band, gegen die Personen. Aber das ist mir egal. Ich finde Kettcar toll. Und irgendwie sind sie den gleichen Weg wie ich gegangen.

Dezember 31st, 2025
Kalte Hand
Beim Interview dabei: Julian git/voc und Tobias bass/voc (sonst Björn drums/voc).
Wie lange gibts Kalte Hand schon, gabs ne Vorgängerband?
November 22, gegen Ende der Pandemie, und ja: Rauchaus, seit ca 2014, anfangs zu dritt, zu viert dann ab 2016.
Wie ist das eigentlich für euch, aus Augsburg zu kommen? Ist das ein guter Start?
Nein. Man muss raus hier, und zwar so schnell wie möglich. Aber ich denke das gilt generell, egal wie die Stadt heisst. Und dann am besten mit viel Erfahrungen, Ideen, Bekanntschaften wieder zurückkommen.

Dezember 31st, 2025
Es gibt Bands, denen ich wochenlang hinterherrennen muss, bis ich überhaupt mal eine Antwort vom Management (sogenanntes), Label oder Band bekomme. Selbst eine Absage ist dann schon fast etwas Positives, weil es zumindest eine Reaktion gab. Dann weiß ich wenigstens, woran ich bin. Und dann gibt es Bands wie Shoreline, die innerhalb von einem Tag antworten und gleich drei Terminvorschläge mitschicken, wovon der erste noch am selben Abend stattfinden kann. Den nehme ich auch gleich an.

Dezember 31st, 2025
Detailverliebte Rotzigkeit – Interview mit Fucking Angry
Fucking Angry kommen aus Bonn, spielen einen wuchtigen Punk/Hardcore-Mix mit kämpferischen linksradikalen Texten in deutsch und englisch und stehen somit in illustrer Reihe mit Canalterror, Molotow Soda und Hammerhead. Gestartet wurde die Band 2012 von Chris (Bass) und Gabo (Drums), als beide von ihren damaligen mäßig aktiven Bandprojekten abgegessen waren. Regelmäßige Proben, Aufnahmen und Touren waren das Ziel. Mitstreiter*innen waren schnell gefunden, nachdem Beckx (Vocals) von City Of Violence und Daniel (Gitarre) von Mofabande abgeworben worden waren.

Dezember 31st, 2025
Bremen, fast weltweit mit Phantom Bay und Mörser
Zwei Bands aus Bremen, die eine seit mehr als 25 Jahre aktiv, die andere seit knapp 2,5 Jahren. Mit beiden Bands hatte ich in der Vergangenheit fürs TRUST gesprochen. Mit Mörser (M) habe ich im Sommer 2021 im Garten gegrillt (vgl. TRUST #210) und Phantom Bay (PB) traf ich ein knappes Jahr später in einer Eckkneipe, um über das selbstbetitelte Debütalbum zu reden (vgl. TRUST #215). Wieder ein Jahr später, im Herbst 2023, sind beide Bands auf Tour. Nicht zusammen – obwohl das sicherlich ein interessantes Package wäre – sondern auf unterschiedlichen Kontinenten. Fast zeitgleich touren Phantom Bay an der Ostküste der USA, während Mörser in Japan unterwegs sind. Höchste Zeit für ein Update, was bei beiden Bands gerade so los ist und nachzufragen, wie die jeweilige Tour lief, was die Bands erlebt haben und welche Anziehungskraft die US-Westküste scheinbar hat.

Dezember 31st, 2025
Die Bandinfo bringt es gut zur Geltung: The Antipreneurs play Punk with Desert Rock influences against the zeitgeist. No faster, higher, further. No motivational speeches and no following of the latest trends. Personal stories and current topics are put to music – rough, honest music that won’t conform.
Was die Braunschweiger The Antipreneurs textlich kennzeichnet, sind die kritischen Beobachtungen und Botschaften gegenüber dem Kapitalismus, der immer wieder als eine Wurzel des Übels entlarvt und angeprangert wird. Hier ist der Textinhalt kein nettes oder belangloses Beiwerk, sondern die Band vertritt ganz klar eine Message, bei der es sich lohnt näher ihre Texte zu hören oder zu lesen.

Dezember 31st, 2025
Fan-Tourbericht Toten Hosen / Argentinien 2022
Unter Toten Hosen Fans heißt es, das was man einmal erlebt haben sollte ist ein Heimspiel zu Weihnachten in Düsseldorf, eines der winzigen Konzerte im SO36 oder die Toten Hosen fern des Rheins in ihrer zweiten Heimat – in Argentinien.

Dezember 31st, 2025
Über die Lyrik eines Obdachlosen und die Antithese zum Stoner: Waran aus Bremen im Gespräch
Die selbsternannte Crashcore-Band Waran aus Bremen hat sich sieben Jahre Zeit für ihre erste EP mit dem Titel “Zwang” gelassen. Was lange währt, wird endlich gut, könnte man sagen. Im Fall von Waran trifft das auf jeden Fall zu. Die Bandmitglieder, Ramin (Vocals), Micha (Gitarre), Ali (Bass) und Jenne (Schlagzeug), haben es geschafft, einen einzigartigen Sound zu erschaffen, der treibend und mitreißend, hart aber auch groovy ist.

Dezember 31st, 2025
Ich schätze John „Johnny Rotten“ Lydon muss an dieser Stelle nicht vorgestellt werden. Sänger der Sex Pistols, aber noch wichtiger von PIL, um die es hauptsächlich in diesem Interview gehen soll. Außerdem Schocker der englischen Nation und bis heute Provokateur, der in den letzten Jahren mit abfälligen Aussagen über die sogenannte Wokeness und mit roten MAGA-Shirts aufgefallen ist. Kürzlich trat er mit dem Song „Hawaii“ – der wie das neue PIL-Album „End of the World“ seiner kürzlich verstorbenen Frau Nora gewidmet ist – beim irischen Vorentscheid zum Europe Vision Songcontest auf. Wie viel davon reine Provokation ist, dürfte bei John nicht wirklich klar sein.

Dezember 31st, 2025
„I don’t want to be like the other girls“ – Aufwachsen mit internalisierter Misogynie
Als ich neulich das letzte und tolle PARAMORE-Album „This Is Why“ hörte und ein bisschen über die Band las, bin ich auf ein Thema gestoßen, über das ich schon öfter nachgedacht habe, nämlich sexistische Verhaltensweisen und Einstellungen von Frauen gegenüber sich selbst und/oder anderen Frauen. Mir fielen dann schnell weitere Songs von Künstlerinnen ein, die Frauen und „typisch Weibliches“ abzuwerten scheinen; Songs, mit denen ich aufgewachsen und erwachsen geworden bin. Ich höre mittlerweile lieber empowernde Musik. Was hat mich da also geprägt? Internalisierte Misogynie, also verinnerlichteFrauenfeindlichkeit, war für mich vor vielen Jahren ein überraschendes Konzept, da ich bis dahin davon ausging, dass nur heterosexuelle cis Männer sexistisch sein und handeln können (und das sind und tun sie auch, oft deutlich schwerwiegender als die Menschen in diesem Text).

Dezember 31st, 2025
Ein Kraftfeld der Traurigkeit
Captain Planet haben ein neues Album mit dem Titel „Come On, Cat“ draußen. Wie auch die letzten Alben erscheint die Platte bei Zeitstrafe. Und falls jemand daran Zweifel gehabt haben sollte, „Come On, Cat“ ist sehr gut geworden. Vielleicht ist es sogar ihr bestes Album. Darum wollte ich mit Gitarrist Benni darüber sprechen. Irgendwie waren wir schon mitten im Interview, noch ehe ich die erste Frage gestellt hatte. Benni erzählte nach meiner kurzen Vorstellung, wie sehr er von Fanzines wie TRUST und Ox in seiner Jugend geprägt wurde und sich freue, in diesem Kontext noch immer stattfinden zu können.

Dezember 31st, 2025
Scream aus Washington D.C. schrieben Punkgeschichte. 1983 erschien ihr HC-Debütalbum „Still Screaming“ auf Dischord Records das mit „Came Without Warning“ sofort losbricht und die spielerische Genialität der Band bereits erkennen lässt. Denn hier stimmt einfach alles, die Gitarren und Basslinien überschneiden sich, der Schlagzeuger Kent Stax, der am 20.09.2023 an Krebs verstorben ist, wirbelt wild und furios auf seinem Schlagzeug und Pete Stahl singt melodisch und messerscharf. Beeinflusst von den Bad Brains gibt es mit „American Justice“, „Hygiene“ und „Amerarockers“ auch drei Reggaelastige Songs zu hören. Ihr nächstes und meines Erachtens bestes Album „This Side Up“ besitzt zwar nicht mehr ganz die aufgebrachte Wut seines Vorgängers, ist dafür aber noch viel melodischer.

Dezember 31st, 2025
FLINTA* TO THE FRONT! – Interview mit Sam vom Boys Club Only Zine
Die erste Ausgabe des Boys Club Only Zines erschien im September 2021 und stieß direkt auf großes Interesse und Anerkennung (siehe auch Trust #212): Inspiriert von den Riot Grrrl-Zines der 90er-Jahre finden sich Texte, Essays, Interviews, Comics, Fotografien und Playlists, die sich mal empowernd, mal niederschmetternd mit Feminismus und Sexismus im Zusammenhang mit Musik auseinandersetzen, alles aus FLINTA*-Perspektive. Die Idee zu dem Zine stammt von Sam, die in einer Kleinstadt in Hessen lebt. Im folgenden Interview teilt sie ihre Gedanken zu den Anfängen des Zines, aktuellen Entwicklungen und zukünftigen Projekten.
