Februar 27th, 2011

SEVEN SIOUX (#135, 04-2009)

Posted in interview by jörg

Inspiriert von einigen grossartigen Bands, die die vier österreicher Live gesehen und auf Platten gehört haben, starteten sie ihre eigenen Projekte. Irgendwann Ende der 80er Jahre finden sie sich zu dem nicht schwer als eine Mischung aus Siouxsie & The Banshees und 7 Seconds (ein Western spielt auch noch eine Rolle dabei) zu erkennenden Bandnamen Seven Sioux zusammen. (Eine schöne Einführung in die Bandgeschichte gibt es auf der Band Homepage (sevensioux.at.tt) zu lesen.).

Versehen mit einem guten Musikgeschmack wundert es nicht, dass sie auch selbst klasse Musik machen – und zwar schon seit nun beinahe 20 Jahren – mit einer Unterbrechung nach den ersten vier Jahren – als Seven Sioux. Davor und teils noch heute aktiv sind die vier österreicher (genauer: Linz und Wien) in Bands, wie Strahler 80, Red River Two, Target Of Demand, Deadzibel, Danke, Grant/Grant Royal, Trümmer sind Steine der Hoffnung, In The Attic, Schwester und wohl noch der einen oder anderen Band. Sie spielen wunderbaren erwachsenen Punkrock, melodisch und mit klugen Texten – nun eben so, wie wir das lieben. Gesungen wird in Englisch.

Sänger Rainer gibt auf der Bühne gerne Ansagen – und das zu Recht, denn da gibt es auch genug Kluges zu sagen, wie ich finde. Früher auf X-Mist, heute bei Fettkakao gibt es seit drei Jahren wieder neue Platten von den vier sehr netten Typen. Besetzungswechsel gab es auch. Nun hat es schon eine Weile gebraucht, bis ich dazu kam, Seven Sioux endlich einmal zu befragen – so lange, dass es ein neues Album gibt: “Hungover Kingdom”.

Sänger Rainer hat meine Fragen beantwortet und ich bin zufrieden damit. Wollen wir hoffen, dass es 2009 oder 2010 auch nochmal zu einer kleinen Tour kommt – aber da spielen Job, Familie und Freizeit wohl nicht immer mit. Horst (Gitarre), Peter (Bass), Pezzy (Drums) und Rainer (Gesang) sind Seven Sioux.

***

Hallo Rainer! Schön, dass Du Dir die Zeit nimmst, ein paar Fragen zu beantworten.

Rainer: Vorrausschicken muss ich, dass es sich über die Jahre eingebürgert hat, dass Sachen wie Interviews in der Regel ich, Rainer, Sänger und Texter der Band übernehme. Das ist auch in diesem Fall so, weil alles andere zu kompliziert wäre – Horst, Peter und Pezzy leben in Linz, ich in Wien, wenn es sich ausgeht, dass ich nach Linz fahre wird das fürs Musikmachen genutzt.

Das macht manche Fragen unbeantwortbar, weil ein “uns” explizit zu formulieren unmöglich ist respektive diese Fragen Dinge berühren, über die man in der Band immer wieder diskutiert und redet – zum Glück ohne Endpunkt.

Dann mal los: Wann ist Euer 20-jähriges Bandjubiläum?

Rainer: Im November 2008 spielten wir drei Konzerte in Wien, Linz und Steyr um dieses Jubiläum zu feiern. In Linz dabei auch drei (alte) Songs mit unserem “Original”-Schlagzeuger Huckey. Sängerin Alex hatte keine Möglichkeit mitzumachen, weil sie am nächsten Tag extrem früh am Start sein musste und Mutter eines kleinen Kindes ist. Genau war unser erster Auftritt im Oktober 1988, im Grunde ist unser “20-jähriges Bandjubiläum” aber eine Mogelpackung, weil wir ja 11 Jahre davon NICHT gemeinsam Musik gemacht haben

Aber das alte Gefühl scheint wieder da zu sein bzw. es funktioniert wieder oder noch immer – ihr macht ja schliesslich schon wieder ein paar Jahre aktiv zusammen Musik, spielt Konzerte und hattet eine kleine Tour über Deutschland nach England. Was hat sich seit den Anfängen von Seven Sioux vor allem verändert und warum?

Rainer: Da könnte man jetzt Seiten drüber schreiben, aber das Verblüffende ist – “damals” musste, konnte, wollte man das tun und heute ist das wieder so. Die Implikationen, die Umfelder, die Lebensumstände sind 100%ig anders, aber das ganz Unmittelbare gemeinsame Musik-Machen, im Proberaum, auf der Bühne/ohne Bühne fühlt sich sehr vergleichbar an, sehr unschuldig, mit einer (für uns at least) wahnsinnigen Kraft und Emotion. Das ist gut. Ihr wart ja auch wieder recht fleissig in den letzten Jahren und habt einige Veröffentlichungen hinter euch – trotz, dass ihr nicht in unmittelbarer Nähe zueinander wohnt.

Wenn ich mir die neuen Sachen angucke, stellt sich mir die Frage: Warum druckt Ihr nur einige wenige Eurer Texte im Booklet ab? Ich denke da an die letzte CD, We Are Not The Scared People. Das finde ich schade, denn die Texte scheinen mir durchaus lesenswert!

Rainer: Das war wohl eine Frage des “(wieder) dort hin kommens”, den Punkt zu erreichen, wo man das (wieder) notwendig/ok findet. Bei unserem neuen Album “Hungover Kingdom” sind die Texte vollständig abgedruckt. Warum war das dort nicht nötig? In Rober Musil`s “Mann ohne Eigenschaften” gibt`s den tollen Satz –

Das Denken ist überschätzt. Als Songtexter ähnliches über Songtexte zu sagen mag paradox wirken, aber in erster Linie sind das Worte, die zu einer Musik passen/gesungen werden sollen, noch dazu im speziellen englische, die von einem non native speaker gesungen und geschrieben werden. Diesmal fühlte ich mich einfach wohl und “richtig” mit dem Abdrucken, bei der letzten noch nicht, was Nichts daran ändert: Keiner dieser Texte würde ohne die Musik exisitieren.

Warum wurden die neueren Sachen eigentlich nicht mehr via X-Mist veröffentlicht?

Rainer: Armin/X-Mist wollte unsere immensen finanziellen Forderungen nicht erfüllen … Nein, der Kontakt (ohne inhaltliche Gründe oder emotionale Verwerfungen) war über die zeitliche und geographische Distanz nicht mehr so gegeben, dass wir da überhaupt konkret angefragt hätten. Von wegen “think globally act locally” macht es auch Sinn mit Andi/Fettkakao zu arbeiten, der wie ich in Wien sitzt, wobei Fettkakao-Sachen meines Wissens ja auch über X-Mist zu beziehen sind.

Gerne gibst Du, Rainer, auch politische Ansagen auf der Bühne, was ich bei den meisten Bands vermisse. Es ist ja kein muss aber mehr Bands, die was auf der Bühne zu sagen haben, wünsche ich mir schon. Und da würde ich gerne ein bisschen was zu österreich hören: Wo seht Ihr beispielsweise die grössten Probleme der österreichischen Politik?

Rainer: Hmmm. Ich bin aus Protest in einer spezifischen kulturpolitischen Sache IN die SPö, die österreichische sozialistische Partei eingetreten; der Versuch sich das genauer anzuschauen – wie entstehen politische (Fehl-)Entscheidungen, wie wird denn Politik eigentlich wirklich gemacht (auf dem kleinsten Level) hat bei mir eine grosse Ratlosigkeit ausgelöst, die sowohl Zweifel an den Strukturen als solche beinhaltet, als auch die Gewissheit, dass man viel mehr gerade aus einem kritischen / “emanzipatorischen” Bewusstsein in diese Strukturen hätte gehen müssen, auch und gerade, weil Parteien nicht mehr sind als Vereine.

Von den Auswirkungen globaler Zusammenhänge und Entwicklungen – der Kapitalismus ist halt eine Mogelpackung – abgesehen sehe ich das zentrale Problem in österreich darin, dass mit einer zweiten Auflage der grossen Koalition gerade der “ideologische” Stillstand prolongiert/festgeschrieben wird, wodurch sich die Noch-Rechteren-Parteien weiterhin als Protestparteien gebärden können und – vermeintliche – Impulse weiter von ganz Rechts kommen werden, bis Strache 2010 oder 2011 stramm über die 30% marschiert.

Die Grünen sind im Koma, “meine” Partei sehe ich ähnlich. Ein Sittenbild der darniederliegenden politischen Kultur österreich`s war und ist das Geschehen um Jörg Haider`s Tod. Was da aus allen Lagern an Schleim abgesondert wurde, weil sich ein rechts-rechter Ultra-Populist, Demokratie-Verweigerer und Menschen-Verächter volltrunken bei überhöhter Geschwindigkeit selbst ein blamables Ende das seinem blamablen Wirken würdig war bereitet hat, geht auf keine Kuhhaut.

Was fehlt den österreichern – also den Bürgern – derzeit wohl am meisten?

Rainer: Hmmm. österreich erscheint mir als furchtbar “selbstreferentielle” Nation, wobei ich das zunehmend für eine bildungspolitische und mediale Konstruktion (über Jahrzehnte, daher irreversibel) halte, die Menschen – und die Bürger – haben ihren Kopf gar nicht so weit im eigenen Arsch.

Aber allein die Medien-Power der furchtbaren Kronen Zeitung… Was fehlt: Der Blick und der Schritt in die Welt und rückkopplen lasssen, was die alles erfahrbar machen.

Was mir an Euch sehr gut gefallen hat, war, dass Ihr Eure kleine Tour im letzten Jahr tatsächlich sehr entspannt und als einen Urlaub verbracht habt – und zwar war das zu sehen und zu spüren. Dabei habt Ihr Euch auch gerne ein bisschen von mir durch Trier führen lassen, was ich allen Bands anbiete, leider aber oft nicht von Interesse ist. Kommt so etwas vielleicht eher erst nach einigen Jahren Banddasein – so, dass man das ruhiger angeht und besser zu geniessen versteht?

Rainer: Das kann man sicher nicht generalisieren. Wir sind und bleiben eine Hobbyband, die Musik mit viel Herz und auf vielen Levels “todernst”, aber mit einem sehr überschaubaren “strukturellen” Aufwand betreibt (meint etwa wir spielen nicht die Riesenhütten, wo`s einen langen Soundcheck braucht).

Das setzt halt Energie und Möglichkeiten frei, die man nicht hat, wenn man in der “Musikmaschine” mehr eingespannt ist oder diese ernster nimmt/nehmen muss, als wir das tun. Und schon 1991 sind wir auf Tour mit So Much Hate auf deren Betreiben noch nach dem Gig von Berlin nach Prag gefahren – damit dort Gelegenheit war, diese wunderbare Stadt wenigstens ein wenig zu sehen.

Wie war Prag 1991 – und wie war die Tour? Wirst Du da nicht schnell etwas nostalgisch?

Rainer: Sicherlich hat sich viel verändert seit dem. Soweit ich mich erinnere: Beides toll, vor allem mit So Much Hate zu touren war gross, die Energie und Leidenschaft dieser Band habe ich so selten wieder erleben dürfen. Nostalgisch? Don`t think so, ich bin froh, dass ich 2009 so Musik mache wie ich das tue und froh, dass ich das 1991 so gemacht habe wie ich das 1991 gemacht habe.

Macht Ihr selbst auch Konzerte für andere Bands?

Rainer: Ich habe jahrelang das Booking für einen Wiener Live-Club gemacht und in unterschiedlicher Intensität haben alle Seven Sioux-Mitglieder in der Linzer Kapu mitgearbeitet; ich denke, wir haben da unseren Teil “geleistet” und müssen/wollen uns da heute nicht mehr einmischen. Ausserdem sind sowohl Linz als auch Wien so hochfrequent und divers bespielt, dass es keinerlei Motivation/Notwendigkeit gibt da was zu tun. Und überhaupt: Making Room for youth!

Was hörst Du denn in den letzten Wochen besonders gerne – egal, ob alt oder neu? Und, welche Bands aus österreich muss ich mir unbedingt anhören?

Rainer: Ich versuch gerade meinen Zustand zu “Jazz” auszuloten, via John Coltrane, Ornette Coleman, Miles Davis. The Fall hab ich wohl 2008 am meisten gehört, an “punky” Bands konnten sich Pezzy und ich zuletzt auf The Gaslight Anthem einigen. Alle vier Seven Sioux horchen grundsätzlich sehr viel und sehr viel unterschiedliches Zeug. österreichisches? BulBul, Valina, Killed By 9V Batteries, im nicht-härtere/abstrakte-(E-)Gitarren-Feld: A Life, A Song, A Cigarette, das Stimmgewitter Augustin und der geniale Ernst Molden.

Bestes österreichisches Album 2008 für mich “Sterzinger”, ein Mann allein mit Akkordeon und Stimme. Bester Pegboy Song? Geile Band, ohne Frage. Aber Linz war Naked Raygun-City. Bei Pegboy muss ich trotz all derer Qualitäten immer an “Surrender” denken, ihr Cover eines Cheap Trick-Songs

Nun, dann hast Du mir ja nun die Vorlage zur Frage für den besten Naked Raygun Song gegeben – also, bitte?

Rainer: Volley und ein Tor für Dich… hab jetzt die tollen älteren Naked Raygun-Sachen nicht bei der Hand, von “Jettison” mochte ich immer “Soldier`s Requiem” sehr, oder “Walk In Cold” aber auch “Understand” hat tolle Momente, auch wenn man das Album damals nicht soo gut fand, “Treason”, “Entrapment” oder das Titel-Stück…. aber der übersong: wohl der mit “only in america” als Refrain von der “Throb, Throb”.

Wie bist Du zur Punk-Musik – oder meinetwegen zur Musik im Allgemeinen – gekommen? Was waren da die ausschlaggebenden, prägenden Momente?

Rainer: Situation, Konzerte, Lieder – was auch immer -, die man nicht mehr vergisst. Beide Elternteile grosse Affinität zu Musik, bedingt ausgelebt aber latent spürbar. Meine Grossmutter väterlicherseits, bei der ich in Kindergarten und Volksschule viel Zeit verbracht habe, hat viel gesungen, Lieder aus Böhmen, wo sie ihrerseits ihre Kindheit verbracht hat. Wahrscheinlich suche ich mein ganzes Leben diese Lieder:

Voller Klarheit, Schönheit, Liebe und Sehnsucht. Warum Punk? Kann ich nicht wirklich sagen, ich mag wohl den Sound, der entsteht, wenn an Dingen gerüttelt wird. Momente? Einer: Rob Wright von No Means No der in einer zum Bersten gefüllten, als Ganzes schwitzenden, um Atem ringenden Linzer Kapu diesen unglaublichen Climax von “Victory” personifiziert, quasi den “Hamlet” des Hardcore gibt: “Can you be a friend to me?” und “Can you forgive me?”.

Noch einer: Die Bad Brains spielen auf der Quickness-Tournee im Posthof, ein Freund und ich sehen die Set-List, alles eher Reggae- und rockigere Stücke, leichte Enttäuschung. Dann kommen der glorreiche Spinner H.R. und Co. auf die Bühne, HR sagt irgendetwas von wegen “we`re the bad brains from washington dc, this is a song we wrote 8 years ago” und dann stürzen sie sich in “Banned From D.C.” und so folgte anfangs ein Killerstück von der Ersten und “Rock For Light” nach dem anderen …; die ganzen glorreichen besoffenen (oft noch nichtmal vom Alk, sondern vor lauter Glück) Nächte, die vielen Gespräche und Begegnungen.

Joe Strummer singt in einem seiner späteren Songs: “We`re alive and that`s the one”. Darum geht`s und davon handelt Musik. Welches Buch sollte ich in nächster Zeit unbedingt mal lesen? Thomas Pynchon “Gegen den Tag”. Oder Carl Zuckmayer “Als wär`s ein Stück von mir”. Oder Denis Johnson “Train Dreams”. Oder Mark E. Smith “Renegade”. Oder Ernst Molden “Austreiben”. Oder

Magst Du Elfriede Jelinek?

Rainer: Ich sehr, ihr Werk wohlgemerkt, die Person würde ich gerne kennenlernen. Die Reaktionen des “offiziellen österreich”, als diese grosse Sprachkünstlerin den Nobelpreis für Literatur erhalten hat, sind ein weiteres Indiz für die Verkommenheit der politischen “Eliten” dieses Landes. Das beredte Schweigen der Charakter- und Ahnungslosen.

Was ich schon länger mal fragen wollte: Was bedeutet “Alak! Alak! Alak!” auf Eurer Homepage? Sind das die Anfangsbuchstaben für “Allah Akbar”?

Rainer: Nein. Mein Sohn hat eine zeitlang, bevor er richtig sprechen konnte, öfter etwas gesagt, was ich phonetisch so wiedergeben würde. Für mich ist das (m)ein Mantra gegen die Scheisse der Welt, mein kleiner Schlachtruf.

Verstehe. Meine Vermutung war ja auch nicht ernst gemeint. Damit verdient der Spruch ja schon fast, bei Gelegenheit mal von Dir in einem Song eingebaut zu werden. Als Labelname taugt das auch was. Alleine schon, weil es gut klingt. Welche grosse Hoffnung hast Du in Deinem Leben aufgeben müssen und was hat sich überraschenderweise dann doch erfüllt? Gibt es da irgendwas – wenn es Dir nicht zu persönlich ist?

Rainer: Alak! Alak! Alak! Kommt in “Lonely Boy” von der Neuen vor. Hmmm. “In der Liebe weiss ich keinen Rat” singt Jens Rachut, der grösste lebende deutschsprachige Dichter doch mal und das mit der Liebe und Beziehungen, das bleibt schon schwierig und wird paradoxerweise doch auch einfacher, weil man seine eigenen Fehler und Anteile an gescheiterten Geschichten besser sieht, das alles im Idealfall nicht mehr “erleidet”, sondern sich als handelnde Person zu verstehen beginnt, was sehr befreiend ist.

“Die Chance kommt ebenso überraschend wie die Liebe” hat der Mensch, mit dem ich meine Leben teile einen Satz von Coco Chanel am Klo hängen – und das hat was, wenn man es eben nicht als Aufforderung zur Passivität missversteht. Weiter Lieben, weiter Leben, nach und mit den Kräften die man zur Verfügung hat.

Vielen Dank, Rainer!

***

Diskografie:

1989: 7 Sioux LP (X-Mist)

1991: An Other LP (X-Mist)

1991: Sieben Sioux Freunde Felst, 7 Inch (7 Inch 12)

1992: Don`t Argue Any Longer 10 Inch EP (Angry Sun)

1992: Kind CD (An Other LP + Bonus-Material) (X-Mist)

2006: Argue Again CD (Fettkakao)

2006: We Are Not The Scared People CD (Fettkakao)

2008: SEVEN SIOUX & STIMMGEWITTER AUGUSTIN We Are Not The Scared People / übers Meer Picture-7″ (Stimmgewitter Sioux)

2008: Hungover Kingdom LP / Download (Fettkakao)

Homepages:

sevensioux.at.tt

myspace.com/sevensioux

fettkakao.com

xmist.de

Interview: Andreas Lehnertz

Links (2015):
Homepage
Discogs

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