April 4th, 2018

SAMIAM (#66, 10-1997)

Posted in interview by Jan

ES SIND DIE KLEINEN DINGE IM LEBEN, DIE UNS BEEINDRUCKEN! ODER: IN BED WITH SAMIAM

Ich weiß natürlich nicht, wie es euch geht, aber meiner Meinung nach ist SAMIAM zumindest live ungelogen die beste Band der Welt. Im Bereich “melodischer EmoRock” gibt es durch aus einige Bands, denen ich viel abgewinnen kann, aber ganz weit über allem stehen da SAMIAM. Mal angenommen SAMIAM´s (musikalische) Größe ließe sich an einem Menschen messen, so würden sie so ungefähr vom Boden aus bis zur Stirn reichen. Im Vergleich dazu würde die zweitbeste Band dieses Genres vielleicht nur bis zu den Knien reichen. SAMIAM stehen wirklich weit über allem, will ich damit ausdrücken. Nach 4 Erscheinungen auf Indie-Labels (New Red Archives und Beri-Beri) haben SAMIAM 1994 eine CD (Clumsy) auf Atlantic rausgebracht. Meiner Meinung nach glücklicherweise wurden sie aber von Atlantic wegen zu schlechter Verkaufszahlen (schlappe 50 000 “Einheiten”) wieder gedroppt.

Nach ewiger Zeit (auch wegen der Rechte die Atlantic an den neuen Aufnahmen hatte) ist dann vor kurzem die neue CD auf Burning Heart Rec. aus Schweden rausgekommen, ja in unseren Kreisen relativ bekannt durch einige Poppunk- oder Straight Edge Hardcore-Bands (was auch sonnst aus Schweden?). So weit, so gut. Im August/September/Oktober waren SAMIAM also für einige Konzerte in Europa. Wie gut das war, läßt sich nicht in Worte fassen, deswegen versuch ich es auch gar nicht erst. Das Interview entstand am 28.8. 1997 im Backstageraum des UJZ Kornstr. in Hannover. Anwesend waren Jason (Gesang), James (Gitarre), Aaron (Bass) und ich. Anzumerken ist noch, daß während des Interviews die ganze Zeit eine sehr lockere humorvolle Atmosphäre geherrscht hat und unter diesem Aspekt viele der Antworten zu sehen sind. Los geht´s.

Fangen wir mal mit der langweiligsten Frage an, um das hinter uns zu kriegen. Was ist für euch der bedeutenste Unterschied auf einem Major- oder einem Indielabel zu sein? Gibt es für euch überhaupt einen Unterschied?

Jason: Chicks, Cocaine….haha. Nun ja, der größte Unterschied ist wohl, daß Majorlabel viel Geld haben, um damit zu arbeiten und das hilft schon. Bessere Aufnahmen, Tour-Unterstützung….

James:…mehr Werbung.

Jason: Aber andererseits mußt du auch mit 100 Leuten mehr arbeiten, denen deine Band ganz einfach scheißegal ist. Wir hatten eigentlich nur eine Person, der wir nicht egal waren, haha. Wir hatten mit so viel Leuten zu tun, denen eine kleine Band, die gerade mal 50.000 Platten verkauft total egal ist. Die kümmerten sich dann lieber um Bands, die vielleicht 250.000 Platten verkaufen. Außerdem sehen wir ja auch nicht so gut aus wie Alison Morisette oder so. Allerdings sehen wir um einiges besser aus als Tori Amos.

Ich hab gehört, daß ihr ein Video gedreht habt, stimmt das?

Jason: Ja, jetzt gerade in London.

Warum habt ihr das gemacht?

Jason: Um einen Grund dafür zu haben, daß uns ein paar Mädchen verprügeln können.

James: Es ist ein Video für “She found you” unsere neue Single.

Jason: Es ist sehr bizarr.

James: Es hat sehr viel Spaß gemacht.

War das das erste Video, daß ihr je gedreht habt?

Jason: Nein, das dritte, aber vielleicht das erste, das überhaupt jemand sehen will. Die ersten beiden waren ziemlich grausam.

James: Bei diesem Video ist die ganze Zeit KY-Jelly (ein us-amerikanisches Gleitmittel) über uns geflossen, während wir gespielt haben.

James: Es war sehr erotisch.

Hört sich nach einer neuen Erfahrung für euch an.

Jason: Allerdings, Erotik ist eine sehr neue Erfahrung für uns. Wir sind alle noch Jungfrauen.

Gut, vielleicht zu der neuen CD. Worum geht´s bei “Charity”?

Jason: Auf meinem Weg nach Hause, komme ich immer an Leuten vorbei, die mit Schildern an der Straße stehen und um Geld betteln. Es ist nur so seltsam, daß man manchmal ein wenig Geld gibt, es einem aber an einem anderen Tag völlig egal ist. Ich weiß auch nicht. Ich wollt damit auch keine große Aussage machen.

Versuchst du überhaupt jemals große Aussagen in deinen Texten zu machen?

Jason: Nein, ich versuch das gerade nicht zu tun. Ich hab auch von nix groß eine Ahnung und ich will nicht jemanden erzählen, was ich nicht weiß.

James: Außer natürlich “Smash the state”.

Jason: Ja klar, “Smash the state”, “Kill your parents”….

James: “Chicks & beer, have some fun”.

Also die klassischen Punkrock-Aussagen…

Jason: Yes, kill your parents, drink some beer, have some fun!!!

Wie alt seid ihr eigentlich?

Jason: Ich bin 27.

James: 34.

Aaron: 29.

Bezeichnet iht euch immer noch als Punkrocker?

Jason: Ich bin nur ein Jugendlicher, ein wilder Jugendlicher.

James: Hmm, ich geh seit 1978 zu Punkkonzerten, ich hab einen mowhak und eine Lederjacke gehabt, aber ich glaub ich hab nie gesagt: “Ich bin ein Punkrocker.” Ich bin einfach nur ein Mensch.

Jason: Er ist ein Tier….hey, das ist sowieso eine Fangfrage? Was hast du erwartet? Daß wir sagen “hey, klar sind wir Punkrocker, Mann!” ?

Ehrlich gesagt schon, ich muß auch zugeben daß ich sehr enttäuscht von euch bin, aber das ist schon okay…gibt es außer in einer Rock´n´Roll-Band zu spielen noch etwas, daß ihr mit eurem Leben anfangen wollt?

Jason: Ich wollte eigentlich immer Feuerwehrmann werden, aber ich glaube jetzt bin ich zu alt und zu fett.

James: Sie haben ihn immer dabei erwischt Feuer zu legen…

Jason: Ich dachte mir, wenn ich es schon nicht löschen kann, dann sollte ich es wenigstens starten. Nein, mir gefällt es so wie es ist. Herumfahren, Musik machen, Leute treffen…Leute treffen!

Warum betonst du das “treffen” so? Was willst du damit sagen?

Jason: Ach nix, also ehrlich gesagt denke ich nicht, daß irgendjemand von uns auf dieser Tour Sex haben wird….es sei denn, James fängt an sich jetzt freizumachen….

James: Nein.

Jason: Na los, ich hab dich massiert.

Das hört sich ja schon nach ein wenig Erotik an.

Jason: Wir haben ehrlich gesagt auch eine riesige Wanne von dem KY-Jelly von dem Video aufgehoben. Wir haben ganze Eimer davon.

Die passen ja auch locker in euren risiegen Nightliner.

Jason: Genau, es ist sehr glitschig da drin, weil wir den Boden noch zusätzlich gewachst haben.

Also ist das gar kein Tour-Bus, sondern ein Sex-Bus?

Jason: Ja, es ist unser Liebes-Bus.

Das hab ich mir schon gedacht, denn durch die verdunkelten Scheiben kann man ja auch nicht reingucken.

James: Wir sind immer nackt da drin… wir machen sehr viele Spiele nackt. Wir springen Seil, Purzelbäume…

Jason: Ich persönlich spiele am liebsten Mono-poly nackt. Da macht es dann am mesiten Spaß die Geldscheine zu verstecken.

Gibt es irgendwelche SAMIAM-Platten, die euch mehr bedeuten als andere?

Jason: Mir gefällt die neue am besten.

James: Ich mag sie alle auf ihre Art. Ich meine wir werden an den Instrumenten besser…

Jason: Für James ist die neueste wie seine Freundin, die davor wie seine Mutter, die davor wie sein bester Freund. Ich hör mir unsere Platten sowieso nicht so häufig an. Ich kann mir ein paar Lieder auf der ersten anhören, ein paar auf der zweiten, dritten und vierten. Ich denke, die von der neuesten sind noch am frischesten in meinem Kopf.

Was hört ihr euch denn sonst so an?

Jason: Ich hör gerne CHEAP TRICK.

Habt ihr irgendwelch all-time Lieblingsbands?

Aaron: KING DIAMOND.

Jason: Naja, HÜSKER DÜ, THE REPLACEMENTS, sowas in der Art. Lokale Bands, CRIMPSHRINE, OPERATION IVY and all that shit.

Aaron: Ich mag die KINKS sehr gern.

(An dieser Stelle vertiefen unsere drei Helden ihr Gepräch um coole Musik. Es fallen im folgenden noch Namen wie BOB DYLAN, JOHNNY CASH und wer welche Platte von wem hat, bzw. wer welches Lied im Original gespielt hat. Erstens konnte ich (gerade auf der Aufname) nicht folgen, außerdem ist das wirklich nicht so spannend…obwohl hier natürlich auch der eine oder andere Hit angesungen wird.)

Welches war der seltsamste Job, den ihr je gemacht habt?

Jason: Ich hab auf einem Golfplatz Golfbälle aufgesammelt.

Das hört sich ziemlich beschissen an.

Jason: Es war ziemlich beschissen.

Aaron: Ich hab an einer Autobahn-Ausfahrt Blumen verkauft.

Hört sich auch ziemlich beschissen an.

Aaron: Schönen Dank, das mache ich immer noch. Das war letzte Woche.

James: Ich hab mein ganzes Leben im Zirkus gearbeitet…ich war der Affenjunge.

Wann wart ihr das letzte Mal betrunken?

James: Letzte Nacht.

Aaron: Letzte Nacht.

Jason: Vor sieben Stunden.

Sehr gut, das wollte ich auch so hören, wenn man schon auf Tour ist.

Jason: Passt sehr gut zum Rock´n´Roll.

James: Passt das auch zu Punkrock?

Cool, wir sind wieder bei Punkrock angelangt.

James: Wir sollten uns Pee-Rock nennen, dann haben wir eine neue Schublade.

Jason: Ist es eigentlich mehr Punkrock zu sagen, daß man Punkrocker ist, oder daß man kein Punkrocker ist?

Ich weiß es nicht. Was denkst du?

Jason: Keine Ahnung was die Regel heutzutage ist.

Das weiß ich leider auch nicht.

James: Ja, die Regeln ändern sich ständig.

Jason: Wir müßten immer eine neueste Ausgabe des Regelbuches dabeihaben

James: Es steht in Artikel 52, Kapitel drei sagt genau aus…

Ich denke du mußt dir auch genau überlegen wem du was sagst.

Jason: Stimmt. Ich denke bis zum 1. Mai muß man sagen, daß man Punkrock ist, und danach nicht mehr.

James: Das steht in der King-James-Version des Punkrock-Regelbuches.

Was war das Dümmste, was ihr je gemacht habt?

James: Darüber kann ich nicht sprechen….

Jason: Vielleicht die Band SAMIAM zu nennen.

Findest du, daß das ein so schlimmer Name ist?

Jason: Findest du nicht?

Keine Ahnung, ich hab ehrlich gesagt noch nie so viel darüber nachgedacht.

Jason: Na siehst du.

Das ist doch nicht schlecht, wenn man nicht zu sehr darüber nachdenkt.

Jason: Vielleicht war es auch das Klügste, das ich je gemacht habe.

Manchmal geht das ja auch zusammen…

Jason: Das ist wahr.

Also es gibt hinter dem Namen keinen Grund?

Jason: Nein. What´s in a name, a rose is still a rose,… (hier wird noch etwas weiter aus Shakespear´s Romeo und Julia zitiert.)

Was macht ihr, wenn ihr euch einsam fühlt?

Aaron: Masturbieren.

Jason: Weinen.

James: Masturbieren und weinen. Zuerst masturbiere ich, und dann muß ich immer weinen.

Gibt es irgendeinen Menschen, den ihr mal treffen wolltet? Wenn ja, wen und warum?

James: Dich, weil du cool bist!

Ihr seid so süß, ich kann es nicht glauben. Ladet ihr mich auch in euren Sex-Bus ein?

James: Ja.

Jason: Sicher.

Aaron: Nur zu, einer zusätzlich kann nicht schaden.

Ernsthaft. Gibt es keinen Menschen?

Aaron: Ich würd gern Keith Richards treffen. Ich liebe Keith Richards.

Jason: Ich weiß, wen ich gern treffen würde. Aber ich hab das Grfühl, sie schon getroffen zu haben. Letzte Nacht ist mir Michelle Pfeiffer in meinem Traum begegnet und wir hatten eine sehr gute lange Unterhaltung.

James: Über was denn?

Jason: Über viele Dinge, wir haben über meine Ängste und Schmerzen geredet. Sie hat mir sehr geholfen und ich glaub, daß sie ein bißchen in mich verliebt ist. Aber es ist nicht zu Sex gekommen und ich würd eigentlich auch gern noch ein bißchen damit warten.

James: Jetzt versteh ich auch wieso, Jason in meinem Schlafsack war, als ich aufgewacht bin.

Jason: Oh Michelle, i love you so.

Meinst du, daß sie dich mal wieder besucht?

Jason: Ich hoffe es. Weißt du, als ich heut morgen aufgewacht bin, hab ich mir gedacht….”Scheiße, das war nur ein Traum.”.

Aaron: Als du heut morgen aufgewacht bist, hast du gesagt, daß du dein Leben ändern willst.

Jason: Das tu ich auch. Michelle hat mir einige Tips gegeben: Verhalt dich nicht immer wie ein Clown, trink nicht so viel, du mußt nur in dich gehen, dann findest du den Mann in dir selbst.

Was ärgert euch am meisten an Menschen?

Jason: Wenn sie mich nicht mögen. Warum können wir nicht alle Freunde sein.

Aaron: Genau, warum müssen die Leute immer eine andere Meinung haben als ich? Wenn alle so denken würden wie ich, dann wär alles o.k.

Jason: Wenn Leute nicht die Toilette spülen.

Aaron: Ich hasse es, wenn Leute beim Essen Geräusche machen…schmatzen und so. Und wenn Leute irgendwo sitzen und warten und dann anfangen mit den Fingern zu klopfen.

Wie ist es mit SchlagzeugerInnen, die die ganze Zeit mit den Fingern Schlagzeug spielen?

Aaron: SchlagzeugerInnen an sich sind zum Kotzen.

Jason: Sind SchlagzeugerInnen Menschen? Das mußt du mir erstmal beweisen.

Aaron: Hey, du hast nach Menschen gefragt und in diese Kategorie fallen SchlagzeugerInnen bestimmt nicht.

Das stimmt. Tut mir leid.

O.k., noch zwei Fragen. Was ist für Euch das Aufregendste an Deutschland?

Jason: Definitiv Ausfahrten und Einfahrten. Auf die Autobahn zu fahren oder von ihr runter zu fahren.

Wieso das denn?

Jason: Weißt du, wenn wir alle im Bus sitzen und dann herumgeschleudert werden…. fantastatisch.

Aaron: Flensburger Pilsener mit Plopp-Verschlüssen ist auch sehr aufregend.

James: Ja, es sind die kleinen Dinge im Leben, die uns beeindrucken.

Das ist doch sehr offensichtlich.

Aaron: Wie kann ich ein Vakuum in der Bier-flasche herstellen? (Um den Flens-Verschluß wieder ploppen zu lassen.)

Jason: Du mußt deine Zunge reinsaugen. Oder besser noch deinen ganzen Kopf. Hey, das wäre ziemlich aufregend. Wenn Aaron jetzt seinen ganzen Kopf in diese Bierflasche saugt, wäre das mit Sicherheit das Aufregendste, das in Deutschland passiert.

Und was ist das Aufregendste an Amerika?

Aaron: Waffen. Schießen. Gewalt. Blut. Racism, sexism and all those other -isms that make life so exciting.

Jason: Gism?

James: Mord.

Wie siehts denn mit Japan aus?

Jason: Keine Ahnung, das müssen wir noch rausfinden. Ich meine, ich kann mir ganz gut vorstellen, was ich da aufregend finden würde.

Aaron: Oh, diese Zeichnungen, wo man nicht malen darf, wo man schon etwas gemalt hat. (???) Und Bonsai-Bäume sind meiner Meinung nach auch ziemlich spannend.

Jason: Sumo-Ringer sind auch sehr aufregend.

James: Geisha-Girls.

Jason: Was soll daran bitte aufregend sein?

James: Ach nix, vergiss es. Reis ist auch aufregend.

Frankreich?

James: Käse.

Jason: Die Alpen.

Aaron: Unser Freund Hugo.

Jason: Allerdings ist er jetzt verheiratet, ich weiß nicht wie aufregend er noch ist.

Aaron: Er hat immerhin ein Kind.

Rußland?

James: Borscht.

Jason: Piroggen und Panzer.

Aaron: Nuklear-Raketen.

Iran?

Jason: Turbane sind wirklich aufregend.

Aaron: Verschleierte Frauen.

Jaosn: Es ist übrigens ziemlich schwierig, die Schleier zuzumachen, die müssen zugeknöpft werden. Dinge in Löcher zu tun ist für mich übrigens ziemlich aufregend. So ganz pauschal kann ich schon sagen, daß ich eine ziemlich gute Zeit habe, wenn ich irgendetwas in ein Loch tue.

Aaron: Islam und der Jihad sind ziemlich aufregend.

Jason: Was zur Hölle ist aufregender als Mekka?

Israel?

Jason: Steinewerfen, das wird da ja auch gern gemacht.

Aaron: Ja, die PalästinenserInnen werfen mit Steinen und die Israelis schißen dafür mit Gummigeschossen.

Und Dänemark?

Aaron: Das Tivoli. Und Christiania.

Jason: Was zur Hölle ist das?

Aaron: Das ist so eine riesige verrückte Hippie-Kommune in Kopenhagen.

Belgien?

James & Aaron: Antwerpen.

Jason: Wir haben da 24 Stunden damit verbracht auf einem Bürgersteig zu sitzen. Allerdings haben wir auch Wäsche gewaschen. Waschsalons in Belgien sind ziemlich aufregend. Obwohl es verdammt teuer ist. Ich hab mein ganzes Geld dafür ausgegeben, meine Wäsche zu waschen.

Aaron: Sonst ist in Belgien auch nicht viel los. Da kann man nur 24 Stunden auf der Straße rumhängen.

James: Oder seiner Wäsche beim Waschen zuschauen.

Jason: Hey, ich hab allerdings keine Ratten in Belgien gesehen. Das Nichtvorhandensein von Ratten ist noch aufregend an Belgien.

O.K., ich glaub das war´s. Gibt es irgendwas, daß íhr schon immer mal gefragt werden wolltet?

James: “Willst du mit zu mir nach Hause kommen?”

Jason: “Wie geht´s dir?”

Aaron: “Wie fühlst du dich? Ist alles klar mit dir?”

Jason: Oder “Ich hab diesen riesigen Sack voll Geld und will ihn unbedingt loswerden. Willst du ihn haben?” Ich würde antworten: “Hmm, ich weiß nicht…”

Aaron: Du kannst auf jeden Fall unsere website mit abdrucken. Das ist: www.gosamgo.com

Ist die denn spannend?

James: Nein.

Jason: Na klar, es gibt Bilder von Sergie´s Penis da drin, Bilder von mir mit heißen Strapsen…

James: Das hört sich aufregend an.

Jason: Nein, die Bilder sind eigentlich ziemlich langweilig.

O.K., das war´s. Danke.

Interview/ Fotos: Jobst

Links (2018):
Samiam Wikipedia
Samiam Discography auf Discogs
Samiam Bandcamp

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