September 26th, 2017

PLANKS (#152, 02-2012)

Posted in interview by Jan

The Darkest Of Grays lautet der ungemütliche Titel des aktuellen Album von Planks mit dem die drei Herren aus Süddeutschland scheinbar endlich an der Speerspitze des deutschen Grübelcores angelangt sind. Bei den Heartcoretagen 2011 spielen sie vor Glasses und Just Went Black und um den Thron, aber darum geht es Ihnen scheinbar nicht. In einer tristen Welt mit ganz vielen Effektpedalen und einem passgenauen Zusammenspiel baut sich eine Wand der Melancholie auf. Privat ist das Trio Planks allerdings herzlich und integriert und gar nicht so sperrig und düster, wie es ihre Musik anmuten lässt.

Ralph: Planks sind ja sonst wohl eher nicht die Art von Band über die du ihm Trust schreibst, du hast ja einen starken Ladyfestbezug.

Das stimmt und auch heute Abend fällt mir natürlich wieder auf, dass der Frauenanteil an dieser Veranstaltung gering ist. Das wäre vielleicht auch eine interessante Einstiegsfrage, zu schauen, was an den Heartcoretagen eigentlich so anders ist. Sonst spielt ihr ja auch ungern Festivals – was gibt das Heart im Gegensatz zum Hardcore hinzu?

Ralph: Es gibt ja mittlerweile sehr viele Hardcorefestivals, und diesen Sommer spielen wir auch einige davon.

Frank: Die Heartcoretage gibt es ja seit 1996 und damals waren sie schon recht emolastig – was zu dem Zeitpunkt Emo war. Aus dieser Bewegung stammt die Idee, und der Wunsch sich vom New York Hardcore abzugrenzen, der Bands wie Madball und Agnostic Front hervorbrachte. Es sind immer noch dieselben Veranstalter und sie haben immer das Hauptaugenmerk auf deutsche Bands gelegt, die sich mit anderen Themen als der eigenen Härte auseinandersetzen.

Ralph: Wir waren in der Anfangszeit im selben Probenraum wie Stack und dort hingen die alten Festivalposter. Ich kam über Konzerte von Ignite oder Sheer Terror in die Szene, und hier braucht man nicht so einen us-amerikanischen Headliner um Leute zu ziehen, wo sich dann keiner für die Vorbands interessiert. Bands wie Enfold, mit ihren 40 kg Körpergewicht hatten damals im Hardcore ja nichts zu suchen und waren die Loser, ihnen ging es um den Inhalt. Die Sache mit den Frauen in dieser männerdominierten Szene: Es ist auffällig, dass in Europa mittlerweile durchaus einige Frauen in Bands mitmischen, aber da eigentlich immer nur den Gesangspart haben. Siehe Glasses, Hungry Lungs oder auch Monarch! aus England. Witzigerweise ist es in den USA so, dass immer mehr Frauen auch Instrumente in die Hand nehmen und auch zeigen was sie können. Gerade in der Szene in der Planks sich bewegen sind da einige US-Bands die da, ja, man könnte es fortschrittlich nennen, sind: Kylesa als bekanntestes Beispiel. Eine gitarrespielende Sängerin, die auch die Hauptsongschreiberin ist. Dark Castle, Wolvserpent, Shroud Eater… es gibt sehr viele gute neue Bands gerade wo die Männer mal „die Gitarre der Freundin tragen“.

Sicherlich ist es eine andere Art von Männlichkeit, die ausgestrahlt wird, aber eben immer noch eine. Ich fand es interessant zu hören, dass ihr euch vorher über Messageboards schon kanntet. Welche Wichtigkeit messt ihr so etwas bei?

Benni: An mir geht sowas total vorbei. Falsche Frage für mich.

Ralph: Wir kommen bestimmt nochmals zu South Park. Ich hatte damals eine Band in meinem Heimatkaff, und ich wollte mit dieser Band andere Shows spielen als die Tough-Guy-Sachen. In diese Läden sind wir nicht reingekommen, weil wir zu unbekannt waren, und dann waren wir zum ersten Mal im JUZ Mannheim, wo ich mehrere Leute kennen gelernt habe, die mit Foren zu tun hatten und so bin ich auf dem Scorched Earth Policy Forum gelandet, dort habe ich mich dann beschwert wie schwer es ist Konzerte zu kriegen, weil mir da noch nicht bewusst war, wie scheiße meine Band war, um mich auszutauschen. Mittlerweile ist das mutiert, guck Dir Poisonfree an, die haben jetzt über 10.000 User. Heute benutze ich es immer noch, aber hauptsächlich um neue Musik kennen zu lernen und mich über Konzerte zu informieren aber der Hauptaustausch der dort stattfindet und zu 80% Dummgelaber ist, interessiert mich nicht mehr so.

Frank: Ich finde das schwer, das in einen zeitlichen Zusammenhang mit Sachen wie Facebook zu bringen, weil diese Messageboards schon vorher da waren.

Aber die Mentalität, sich vorher schonmal anonym auszutauschen, um sich dann zu treffen, also die Idee sich bereits aus dem Internet zu kennen, bevor man sich zum ersten Mal begegnet ist, wäre der Vergleichsmoment.

Frank: Das ist schon kurios, aber ich denke die Kommunikationsformen haben sich einfach verschoben. Das ist der Lauf der Dinge.

Ralph: Als ich 19 war und sehr aktiv im Mafia-Forum, ging es mir wegen irgendwas total scheiße und das habe ich dann dort geschrieben. Das wurde dann komplett seziert und kaputt gelacht und hatte verheerende Wirkungen. Heute ist es ganz normal die krassesten Dinge als Facebook-Status zu schreiben. Die Leute neigen dazu, ihrer Umwelt etwas mitteilen zu wollen. Die Leute beim Mafia-Forum sagen auf Konzerten oft kein Wort und stehen still in einer Ecke haben aber später ein Riesenmundwerk. Es gibt einen Hang sich selbst bloßzustellen. Ich bin auch bei Facebook und auch bei Mafia und habe über die Jahre gelernt was ich dort schreibe und was lieber nicht.

Es hat natürlich auch den positiven Effekt, dass klar wird, dass jede Person was relevantes zu sagen hat und nicht nur eure Texte wichtig sind. Ich habe mir darüber auch Gedanken gemacht, weil du auf der einen Seite sehr enthusiastisch bist und das JUZ Mannheim und AZ Aachen hochhältst und dennoch einen gewissen Misanthropenstandpunkt in deinen Texten vertrittst.

Ralph: Das ist natürlich ohnehin meine Einzelmeinung und nicht die der Band Planks. Ich finde auf dem DIY-Level passiert gerade zu wenig. Hardcore ist im Moment wieder im Trend und mit der Szene kann ich mich gerade nicht sehr stark identifizieren. Es ist eine Mode ohne Botschaft, H&M, teure Turnschuhe von Nike, schöne Kappen und T-Shirts mit pinkem Aufdruck. Früher war das auch schonmal so, damals war ich aber ein Kind. Nicht, dass ich jetzt so besonders erwachsen wäre, aber ich sehe es einfach mittlerweile anders. Ich bin Lehrer und habe viel mit Jugendlichen zu tun, aber es ist eine andere Szene, die ich oft auf Konzerten sehe, als das was auf dem DIY-Level passiert. Ich bastel ein Cover für meine 7″ und mache ein Konzert in einem kleinen Kaff ist gerade eben nicht so angesagt.

Das kann aber natürlich trotzdem ein Einstieg für so etwas sein.

Frank: Ich weiß gar nicht ob das so ist, weil ich selbst gar nicht so mitbekomme, was auf einem DIY-Level heutzutage alles so stattfindet. Ich glaube, es gibt immer noch viele Leute, die total enthusiastisch sind und ihrem Mini-Juz gerne Konzerte für lokale Bands veranstalten und da ich mich dafür gerade nicht sehr interessiere geht das an mir vorbei. Das kann man mir ankreiden. DIY ist im Allgemeinen gerade im Aufwind, weil viele Szenen, zum Beispiel Techno oder auch Jazz oder HipHop merken, dass man damit viele Leute erreichen kann, auch dank des Internets. Die Revolution der Musikszene geht auch viel auf DIY zurück und das bezieht sich eben nicht mehr nur auf Punk oder Hardcore. Und das man sich weniger identifizieren kann, ich meine die beiden sind Pädagogen, dass die Jugend heutzutage auf Grund des gesellschaftlichen Konsens kaum mehr ausbrechen kann, ist ja nicht deren Schuld. Als wir 15 waren, war es ein Ausbruch auf dem Dorf lange Haaren zu tragen. Das interessiert heute ja niemanden mehr. Die Kids müssen heute Videos drehen, wo sie Omas verkloppen um zu schocken, das passiert in der Gesellschaft. Es muss immer krasser werden, damit man es überhaupt noch wahrnimmt, weil ganz viel hingenommen wird und okay ist. Die Grünen stellen mittlerweile den Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg, das hätte vor 20 Jahren niemand für möglich gehalten.

Ralph: Wir haben unser Album ja neben dem Vinyl auch umsonst digital zur Verfügung gestellt, weil es so noch ganz andere Menschen erreicht. Früher war das ja viel schwieriger, neue Musik kennenzulernen.

Und dann kann man da auch hin touren, sofern bei der Einreise alles gut geht. Wie habt ihr das in den USA gemacht?

Ralph: Wir haben nicht den Fehler gemacht, wie andere Bands und Instrumente mitgenommen.

Benni: Wir haben uns die Instrumente dort gekauft und die Backline von der Band geliehen, mit der wir getourt sind.

Ralph: Tombs, mit denen wir getourt sind, sind Freunde von uns. Wir haben eine Platte mit denen gemacht und waren zusammen in England und da haben wir dann eben alles gestellt. Jetzt war es umgekehrt. Ich hatte nur meine Effektgeräte dabei, die ich aber aufgegeben habe, damit wir nur mit dem Handgepäck unseren Pass zeigen konnten um zu sagen, dass wir Urlaub machen, konnten dann eine Adresse von Freunden angeben und dann gab es nur noch den kritischen Moment mit meiner Tasche. Im New Yorker Flughafen gab es dann noch fünf Kontrollen mit Taschen öffnen und allem, aber dann war ich auch draußen. Wenn du Gitarren mitnimmst, musst du dich erklären, was gut gehen kann, aber eben auch nicht immer. Beim Rückweg sind wir dem Zoll dann auch irgendwie entgangen.

BennI: Wenn du sagst, wir sind eine Band, bekommen aber kein Geld, musst du zurückfliegen. Du brauchst sonst eine Arbeitserlaubnis.

Ralph: Ich würde noch nicht mal sagen, dass du sonst Musik machst.

Hat sich die Tatsache, dass ihr jetzt wieder näher beieinander wohnt, darauf ausgewirkt wie ihr Songs schreibt?

Benni: Wir proben öfters und dementsprechend gibt es auch mehr neue Songs.

Ralph: Von Anfang an war es eigentlich so, dass ich Riffs mitgebracht habe und wir diese dann zusammenstückeln. Als ich in Aachen war hatte ich noch mehr Zeit die Songs eigentlich schon fertig zu machen und dann mitzubringen. Dann haben wir geguckt, wie es uns passt und gefällt. Im Moment bin ich auch sehr produktiv und habe viele Songs geschrieben, die ich dann vorspiele und bespreche.

Und steht dann eine neue Veröffentlichung an?

Benni: Wir haben gerade für Oktober das Studio gebucht.

Dennoch was zur alten Platte, wo kommt das Intro her.

Benni: Dürfen wir das jetzt offiziell sagen ohne verklagt zu werden? Das ist aus Twin Peaks. Jeweils für die A und B-Seite. Obwohl viele Leute die Sendung kennen, hat es kaum jemand erkannt.

In den Texten klingt ja auch die Idee an, es gäbe eine Natur entgegen derer der Mensch zivilisiert ist. Könnt ihr das etwas ausführen. Dinge mit einer Natur zu erklären ist ja immer etwas schwierig, weil eigentlich nichts Natur ist, deshalb würde mich interessieren, was das sein soll oder wo das herkommen soll.

Ralph: Genau über Sacred and Secret, auf das du ja anspielst, hatten wir schon mehrere Diskussionen. Ich schreibe die Texte alleine und wenn es nichts auszusetzen gibt, kommen die durch. Diesen Song habe ich geschrieben, als es mir echt hundeelend ging und ich die Schnauze voll hatte von allem was menschlich ist. Ich hatte keinen Bock auf gar nichts und niemanden und wollte niemanden sehen. Ich kann nicht lange zu Hause bleiben, jeder geschlossenen Raum ist ein Sarg, wie Blumfeld es so schön sagen. Es gibt für mich keinen Tag, an dem ich nicht rausgehe, sonst werde ich wahnsinnig, auch wenn es regnet gehe ich joggen, und ich saß da an irgendeinem See und habe es genossen, dass es einfach ruhig war, es war auch nicht das beste Wetter, aber es war das erste Mal in dieser Phase seit Wochen, das ich mich ruhig gefühlt habe. Vorher hatte ich so eine Grundnervosität und da habe ich gemerkt, dass alles was menschlich um mich rum ist, mich tierisch annervt und diese Grundspannung in mir auslöst, wo ich mich unwohl fühle. Ich kann nur atmen wenn ich in meiner Natur bin. Wir hatten aber auch dann die Diskussion über die Natur des Menschen, die es nicht gibt.

Das kann einfach sehr schnell gegen einen verwendet werden. Was ist natürlich? ist Fleisch essen natürlich, ist Homosexualität natürlich? Und wenn ja, ist das optimal, triebgesteuert, etc. zu leben nach einer angeblichen Natur.

Benni: Diese Reibungspunkte gab es auch, aber wir konnten das dann doch absegnen.

Ralph: Ich weiß was du meinst, ich schreibe relativ kryptisch und wollte immer mit Sängern, die ich mochte, über deren Texte reden. Integrity wäre da ein Beispiel. Die Band ist heute wieder total gehypet, aber die Diskussion um deren Texte gibt es immer noch. Ich kannte Dwid relativ gut und lange und wusste dass er einer der nettesten und ruhigsten Menschen der Welt ist. Ich habe ihn dann länger nicht mehr gesehen, aber für mich war klar, wenn er so was abgezogen hat, will ich mit ihm nichts zu tun haben. Aber seine Texte waren trotzdem sehr interessant für mich. Wir selber haben wenig Fragen zu Texten bekommen. Aber ich versuche Dinge, die falsch gelesen werden könnten, dann auch zu ändern.

Frank: Wobei da auch die Frage ist, ob es nicht auch künstlerische Freiheit ist. Es können natürlich Bedeutungen aus Ralphs Texten gelesen werden, die anders sind, als er sie meint, aber das liegt in der Natur der Sache. Das ist ja ok, wenn es diskutiert wird, aber es sind immer noch seine Gefühle. Man muss dann auch hinnehmen, wenn es Kontroversen gibt.

Ralph: Ich schreibe auch immer ins Textblatt, dass die Leute fragen sollen, wenn sie es nicht verstehen. Dass ist auch eine Krankheit dieser Foren, dass Sachen so hingestellt werden, ohne das es Nachfragen gibt bei der Person, von der es stammt. Ich finde die Sezierung sollte dann kommen, wenn das angebliche Statement von der Person dann auch bestätigt wurde. In der Schule ist das ähnlich. Deswegen unterhalten wir uns ja auch darüber. Meine Texte sind meistens Emogejaule mit Wassergehalt und dass ich nichts Politisches schreibe, was nur auf mich bezogen ist. Zu „Sacred and Secret“: In dem Text geht es nicht um die „Natur des Menschen“ und ob es sowas gibt. Es geht darum, dass wenn man alleine ist und das sein will eine andere Beziehung zur Natur als solches, also wirklich Wälder, Flüsse, Weiden usw. bekommt, weil hier die Ruhe und eine Harmonie herrscht, die es mit und unter Menschen nicht gibt.

Ist das nicht auch schwierig, wenn sich dann Menschen aus deinem Umfeld auf den Schlips getreten fühlen von deinen persönlichen Texten.

Ralph: Das kann durchaus passieren, das ist mir auch bewusst, aber in dem Fall ging es nicht anders. Die Texte sind in einer Zeit entstanden, wo ich erstmal mit mir klarkommen musste, da waren mit die anderen egal. Ich habe damals viele Kontakte zu Menschen abgebrochen, um die es da vielleicht auch ging und habe alleine gelebt. Ich hatte die Band, habe gearbeitet und gejoggt und das war’s. Ich würde, wenn der Mensch sich gekränkt fühlt, mir wünschen, dass er das sagt und dann würde ich mich mit ihm auch darüber unterhalten. Ich vertraue eigentlich niemandem. Es gibt 3-4 Leute, mit denen ich mich entfernt über manche Sachen unterhalte, aber niemand kennt mich mit all meinen Seiten und da ich kein Tagebuch schreibe oder zum Terapheuten gehe, schreibe ich Texte. Das war immer schon ein Katalysator für mich. Texte die zu arg waren, habe ich auch schon geändert. Das merkt auch keiner, weil man es erst versteht, wenn man es liest.

Wenn ihr dann Ambitionen bekämt, was zu schreiben, würdet ihr das dann auch selber singen wollen?

Benni: Wenn dann ja, aber das wird nicht passieren. Bei persönlichen Dingen würde ich das nicht wollen und die Sachen, die ich schreibe, sind eher theoretisch und wissenschaftlich und würden nicht in einen Song passen. Das interessiert mich auch nicht, so lange ich kein Problem mit den Texten habe.

Frank: Bei mir ist es ähnlich, ich tauge nicht zum Lyriker und es hat auch keine persönliche Relevanz für mich. Es geht um die Musik und das Drumherum, die Form mitzubestimmen oder den Ausdruck.

Wie wichtig ist da der technische Aspekt. Viele Bands in eurem Umfeld haben ja sehr gutes Equipment und einen hohen Anspruch an das eigene Spiel?

Benni: Mir ist es schon wichtig, nicht grundsätzlich. Aber ich mag keine Musik, wo eine gewisse technische Qualität fehlt und davon gibt es im Hardcore genug. Dafür, dass es aus der Punkszene kommt, wo manchmal absichtlich schlecht gespielt wird, ist es schon ganz gut. Punkbands kann ich mir kaum ansehen, wenn es nur um’s Saufen geht. Aber manche Bands sind dann schon sehr interessant, aber viele erreichen es auch nicht, ihren eigenen technischen Ansprüchen zu genügen. Mir ist es lieber, wenn die Leute zuhören anstatt stagezudiven. Dafür ist das Equipment und die Technik eben auch wichtig.

Ralph: Benni ist von uns dreien auf jeden Fall der beste Musiker. Frank und ich sind Holzfäller. Wenn du die erste mit der letzten Platte vergleichst, ist klar, dass jetzt viel mehr passiert und das, was wir spielen, vielseitiger geworden ist. Wir sind solide Musiker, aber könnten weitaus besser sein. Für das, was mir machen wollen, reicht’s einfach, mit einer zweiten Gitarre könnte man noch viel mehr machen, als jetzt als Trio. Aber deswegen haben wir eben dann viele Effektgeräte damit das Equipment den Druck bringt. Wir probieren viel aus, sind aber Autodidakten.

Benni: Und wir haben bestimmt nicht das Equipment, dass wir hätten, wenn wir es uns leisten könnten. Es ist einfach alles teuer, vor allem das Schlagzeug.

Ralph: Mastodon oder solche Leute sind Equipment-Fetischisten und jeder will genau seinen Ton haben. Die haben alle Pick-Ups und können immer alles mitnehmen. In unseren Volvo passt die Box aus meinem Probenraum gar nicht rein. Es ist letztlich alles eine Geldfrage, es ist eben ein Hobby und nicht alles was ich mache. Ich stecke nicht all mein Geld in die Band.

Letzte Worte?

Ralph: Was zu South Park, Benni?

Benni: Gerade läuft keine Staffel und ich habe es auch lange nicht mehr gesehen,

Ralph: Wir freuen uns heute hier zu spielen, weil auch einige Leute hier sind, die ich sehr gerne mag. Die gibt’s nämlich auch (lacht). Auch wenn ich sie persönlich nicht mag, freue ich mich aber auch wenn sie zuhören.

Interview: Alva Dittrich

Links (2017)
Planks auf Discogs
Planks auf Bandcamp

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